Überfall auf Ashraf – Nr. 4
Einige der Agenten, die heute nach Ashraf gebracht wurden, stammen aus Basra, Amara, Nasseriah und Bagdad und sind zwischen 15 und 18 Jahre alt. Die Botschaft des iranischen Regimes übernahm alle Kosten für die Verlegung dieser Agenten in den letzten beiden Tagen nach Najaf, Karbala und Samara.

Iranische Agenten werfen Steine nach Ashraf Bewohnern und verletzen 108 Menschen. Unter den Verletzten sind 55 Frauen.
URGENT ACTION
NWRI – Der Anwalt von in Ashraf wohnenden Familien, die im Jahre 2009 von irakischen Truppen überfallen wurden, sagte, die nach dem Überfall von irakischen Truppen an den Bewohnern begangenen Mißhandlungen würden seit dieser Woche einer juristischen Ermittlung unterzogen.
NWRI – Der Vorsitzende der Vereinigten Stabschefs der Armee des iranischen Regimes äußerte sich besorgt über die Möglichkeit neuer populärer Proteste und Aufstände; er warnte, das Regime werde jene, die versuchten, „die Fundamente“ der Theokratie „zu erschüttern“, zur Rechenschaft ziehen.
NWRI – Frau Maryam Rajavi, gewählte Präsidentin des iranischen Widerstands, beschrieb die Entscheidung des spanischen Gerichts und die Einleitung einer gerichtlichen Untersuchung des verbrecherischen Angriffs auf Camp Ashraf am 28. und 29. Juli 2009 sowie der tragischen Ermordung von Mitgliedern der PMOI als wichtigen Sieg im Rahmen der internationalen Kampagne zur Verteidigung von Ashraf in Bezug auf Verbrechen gegen die internationale Gemeinschaft, Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Sie fügte hinzu, dass dies sogar über Ashraf hinausgehe und ein bedeutender historischer Schritt zur Verteidigung und zum Schutz der Menschenrechte der gesamten Menschheit und aller Unterdrückten sei; diejenigen, welche die Grundrechte verletzen, könnten der Gerechtigkeit nicht entgehen.
The Washington Post – MADRID – Gemäß einem Gerichtsbeschluss, den die Nachrichtenagentur Associated Press am Dienstag erhielt, hat ein spanischer Richter die Untersuchung einer Auseinandersetzung eingeleitet, in deren Verlauf irakische Sicherheitskräfte im Jahr 2009 elf Mitglieder einer iranischen Exilantengruppe in einem Lager im Irak getötet haben sollen.
Madrid, 14. Januar 2011
NWRI – Frau Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des iranischen Widerstands, hat die Weltgemeinschaft durch ein Schreiben an den UN-Generalsekretär, den Präsidenten der Vereinigten Staaten und die Staatsoberhäupter der Europäischen Union wegen drohender weiterer Hinrichtungen politischer Gefangener im Iran alarmiert. Sie schrieb, dass das wegen der breiten in- und ausländischen Unterstützung für die Rechte der Einwohner von Ashraf verärgerte und enttäuschte Mullahregime, das zudem eine tief greifende Wirtschafts- und Gesellschaftskrise sowie interne Streitigkeiten unter Splittergruppen fürchtet, Pläne für die Hinrichtung etlicher weiterer politischer Gefangener hegt, insbesondere der Familienmitglieder von Menschen, die in Ashraf leben.