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Bundesregierung fordert Freilassung des Filmemachers Panahi

In Deutschland hat die Haftstrafe und das Berufsverbot für den iranischen Regisseurs Panahi Empörung hervorgerufen. Regierung und Künstler fordern seine Freilassung.

Der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Markus Löning, hat die Verurteilung Jafar Panahis als “empörend” bezeichnet. Dem Regisseur werde damit “gleichzeitig die Existenzgrundlage entzogen und die Wahrung seiner bürgerlichen und politischen Rechte verwehrt”. Das sei “schlicht inakzeptabel”. Löning forderte die Regierung in Teheran auf, das Urteil gegen den oppositionellen Regisseur aufzuheben.

Erdbeben im Südosten des Iran – Hilferuf des Iranischen Widerstandes

Maryam Rajavi rief alle Iraner auf, den vom Erdbeben betroffenen Familien zu helfen und die Verwundeten und Verschütteten zu retten
 
NWRI – Frau Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des iranischen Widerstandes, bekundete den Überlebenden des verheerenden Erdbebens in Kerman (im Süden des Iran) ihr Mitgefühl und wünschte den Verletzten baldige Genesung und den Familien derer, die ihr Leben verloren haben, Standhaftigkeit.

Iran: 12 Hinrichtungen in Zahedan und Qazvin

NWRI – In schändlicher Handlungsweise richtete das klerikale Regime am Montag 11 Gefangene in der Stadt Zahedan hin, der Hauptstadt der südöstlichen Provinz Sistan-Baluchestan. Der Chef der Mullah-Justiz in der Provinz erklärte, die Gefangenen seien wegen „Feindschaft gegen Gott“ angeklagt worden, ebenso auch „der Verbreitung der Korruption über die Erde“; außerdem hätten sie das Establishment des Regimes herausgefordert. Er unterstrich: „Die Justiz wird nicht zögern, die Urteile akkurat und rasch zu vollstrecken.“

Ahmadinejad feuert das zweite Kabinettsmitglied in einer Woche

NWRI – Fast eine Woche nach der Entlassung des Außenministers feuerte der Präsident der Mullahs, Mahmoud Ahmadinejad, ein weiteres Mitglied seines Kabinetts: Mehrdad Bazrpash, diesmal einen seiner wichtigsten Stellvertreter.

UN-Vollversammlung verurteilt Menschenrechtsverstöße im Iran

Folter, Geißelung, Amputationen, Hinrichtungen Jugendlicher angeprangert

New York – Die UN-Vollversammlung hat die Lage der Menschenrechte im Iran scharf kritisiert. Die Vereinten Nationen seien “tief besorgt” über die “schweren und wiederholten Verletzungen der Menschenrechte”, hieß es in einer am Dienstag (Ortszeit) verabschiedeten Resolution. Darin prangerte die UN-Vollversammlung vor allem den Rückgriff auf Folter und “unmenschliche und entwürdigende” Methoden wie Geißelung oder Amputationen an.

Teheran: Diktatur frisst ihre Künstler

Von Frank Olbert
Im März hatte die iranische Polizei Panahi festgenommen. Der Künstler wurde gerade zu sechs Jahren Haft verurteilt. Wer dem iranischen Regime kritisch gegenüberstehen, für den bedeutet der Aufenthalt Im Land eine akute Gefahr.

Maryam Rajavi: Mit Streichung von Subventionen weitet das Regime den Krieg gegen das Volk aus

NWRI – Am Samstag, den 18. Dezember, gab Ahmadinejad abends bekannt, am folgenden Tag werde das – gegen das Volk gerichtete – Gesetz zur Streichung von Subventionen in Kraft treten. Nach dieser Entscheidung – deren Konsequenz nur größere Armut für das Volk sein wird – wird der Preis für Benzin von 100 zu 400 Tomans pro Liter hinaufschießen (1 000 Tomans entsprechen 1$). Zugleich wird die Benzin-Ration um 10% gekürzt, so daß die Konsumenten gezwungen sein werden, auf dem freien Markt Benzin für 700 Tomans pro Liter zu kaufen. Von Preiserhöhungen werden auch Trinkwasser, Mehl und Brot betroffen sein – die Grundnahrungsmittel des Volkes.

Aufruf, das Leben politischer Häftlinge zu retten, die sich im Hungerstreik befinden

NWRI – Der iranische Widerstand warnt vor den Gefahren, die einigen politischen Häftlingen drohen, welche sich im Hungerstreik befinden, darin Frau Nasrin Sotoudeh, eine Anwältin für politische Gefangene, und Herrn Reza Shahabi, Mitglied der Teheraner Gewerkschaft des Busfahrer. Der iranische Widerstand rief alle internationalen Institutionen und Menschenrechtsorganisationen auf, umgehend Maßnahmen zur Untersuchung ihrer Lebenszustände und derer weiterer politischer Gefangener, die sich in den Haftanstalten des Mullahregimes befinden, zu ergreifen.

Die irakischen Truppen provozieren und schikanieren die Bewohner von Ashraf

NWRI – Auf Anordnung des Komitees zur Unterdrückung der Bewohner Ashrafs, das zum Amt des irakischen Premierministers gehört, sind die repressiven Truppen des Irak dazu übergegangen, die Bewohner Ashrafs zu provozieren; damit bereiten sie den Boden für eine Erhöhung des Drucks und Verschärfung der Repression. Diese Maßnahmen werden nach dem erfolglosen Treffen von Agenten des Regimes, das am 11. Dezember stattfand, ausgeführt.

Am Sonntag, den 19. Dezember, gaben Oberst Nazar und Hauptmann Ahmed, zwei Agenten des klerikalen Regimes innerhalb der von al-Maliki befehligten Truppen, während sie die Bewohner Ashrafs beleidigten und bedrohten, ihren Soldaten den Befehl, zwei Projektoren zu zerbrechen, die Eigentum der Bewohner sind; folglich wurde einer der Projektoren zerbrochen. Die Beziehung dieser beiden Agenten zur terroristischen Quds-Truppe und dem iranischen Regime ist vom iranischen Widerstand schon früher enthüllt worden.

Am 13. Dezember warfen dieselben Offiziere, während sie eine Gruppe von Bewohnern beleidigten und bedrohten, mit Steinen nach ihnen und zerbrachen eine Telefonanlage, die einem der Bewohner Ashrafs gehörte, indem sie damit auf den Boden schlugen.

In einer weiteren bösartigen Handlung zerstörten irakische Soldaten ein Grabmahl auf dem Friedhof von Ashraf (dem Perlen-Mahnmal).

Die erwähnten Agenten bieten ihre Dienste dem Ministerium für Nachrichten und Sicherheit (MOIS) des iranischen Regimes an und kümmern sich um seine Angelegenheiten; sie quälen schon seit 11 Monaten die Bewohner Ashrafs mit 140 Lautsprechern. Um Krise und Unruhe zu schüren, bedrohen und beleidigen sie unaufhörlich die Bewohner und zerstören ihre Habseligkeiten, wo immer es möglich ist.

Der iranische Widerstand richtet die Aufmerksamkeit der UNAMI, den Besonderen Vertreter des Generalsekretärs der Vereinten Nationen für den Irak, und die im Irak stationierten US-Truppen auf diese feindseligen Handlungen und fordert sie zu sofortigen Maßnahmen auf, die geeignet sind, die Fortsetzung und Ausdehnung der psychologischen Folter und die Zerstörung des Eigentums des Bewohner zu beenden.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates des Iran
20. Dezember 2010

Bischöfe fordern Freilassung der BamS-Reporter im Iran

Berlin – Die deutschen Bischöfe haben die iranische Regierung aufgerufen, die beiden im Iran inhaftierten Reporter der BILD am SONNTAG freizulassen. In ihrem Appell schrieben die Würdenträger der katholischen und evangelischen Kirche (u. a. Erzbischof Robert Zollitsch, Präses Nikolaus Schneider, Karl Kardinal Lehmann), es sei nicht hinnehmbar, dass Journalisten, die nach der Wahrheit suchten, inhaftiert würden.