Von Reza Shafa
Ein früherer Vertreter der Forschungsabteilung des Ministeriums für Staatliche Sicherheit (MOIS) gab ein schockierendes Geständnis ab. Er berichtete, dass im Jahr 1998 die Anzahl der Hinrichtungen politischer Gefangener durch das Mullahregime 33.700 Menschen betrug, die anschließend in Massengräbern vergraben wurden.
Reza Malek, der für den MOIS arbeitete, als Ali Fallahian sein Minister war, machte diese Aussage auf einem Videoband. Er war ein Kollege des berüchtigten Saeed Emami (Anmerkung: Der stellvertretende Informationsminister im Iran von 1959 – 1999).
Nach der Festnahme von Emami, der zu den so genannten „Kettenmördern“ zählte (Anmerkung: Mit dem Begriff Kettenmorde wird eine systematische Serie von Morden und des Verschwindenlassens von Personen in den 1990er Jahren im Iran bezeichnet, siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Kettenmorde ), die durch interne Fehden des Regimes aufgedeckt wurden, wurde Malek ebenfalls in der Abteilung 209 des Teheraner Evin Gefängnisses inhaftiert. Nach sieben Jahren der Einzelhaft unter Kontrolle des MOIS konnte nun Reza Malek dieses schockierende Video einem UN Generalsekretär zukommen lassen, in denen er die Verbrechen der mörderischen MOIS schilderte.