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Iran: Jugendliche demolieren Regierungsbusse nach Fußballspiel

iran_soccer_match150NWRI – Wütende junge Fußballfans demolierten am Freitag in der heiligen Stadt Qom nach einem Spiel Busse der Regierung. Rund 50 Busse zum Transport der Zuschauer wurden beschädigt. Sie gehörten zu einer größeren Flotte der Regierung von 87 Bussen.

Es hat sich unter den Jugendlichen stark verbreitet ihrem Ärger mit den Mullahs Luft zu machen, indem sie Fußballspiele in Proteste gegen das klerikale Regime wandeln. Die Staatssicherheitskräfte SSF versuchen alles, um die Proteste nach den Spielen zu verhindern.

Iran: Kaugummikauen kostet drei Jungen Verhaftung

youth_arrest_iran_150NWRI – Drei Jungen wurden von den Staatssicherheitskräften SSF verhaftet, weil sie im Mardon Park in der Stadt Hamadan in Westiran Kaugummi kauten.

Die drei wurden unter dem Vorwurf des ‘Essens in der Öffentlichkeit’ während Ramadan verschleppt. Die Jungen waren nicht mal nach dem eigenen Gesetz der Mullahs alt genug, um sich an die Regelung halten zu müssen. Der Strafenkodex der Mullahs legt das straffähige Alter für Jungen auf 15 und für Mädchen auf 9 fest.

Iran: Ärzte streiken in Shiraz

physicians_iran_150NWRI – Eine Gruppe von Ärzten versammelte sich am Freitag in Shiraz vor dem örtlichen Büro der Organisation der Iranischen Ärzte (OIP). Sie protestierten für ihre ausstehenden Gratifikationen der letzten sechs Monate.

Trotz der obligatorischen Regulationen der OIP haben die privaten Krankenhäuser diese verweigert und bezahlen die streikenden Ärzte nicht weiter.

Iran: Zeitungen wurde befohlen Berichte über Hinrichtungen zu zensieren

newspapear_shutdown_iran_150NWRI – Das Ministerium für Kultur und Islamische Führung (MCIG) der Mullahs warnte Zeitungsredakteure vor einer Zensur der Berichte über explodierende Zahlen an Hinrichtungen, besonders von Jugendlichen, im Lande.

In zwei getrennten Briefen des Ministeriums, wurde den Redakteuren der Tageszeitungen Kargozaran und Etemaad befohlen, keine Nachrichten von Hinrichtungen zu veröffentlichen, da sie negative internationale Auswirkungen haben.

FIDH fordert Fortsetzung des Schutzes der Bewohner von Ashraf

call_on_mnfi_protect_pmoi150NWRI – Die Französische Internationale Menschenrechtsliga (FIDH) forderte in einem Kommentar von den Multinationalen Truppen im Irak die Fortsetzung des Schtzes der Bewohner von Ashraf im Irak. Der gesamte Text lautet wie folgt:

Pressemitteilung

Mujahidin / Iran

Aufforderung an die irakischen Behörden und die USA

Paris, 8.September 2008 – FIDH fordert von den irakischen Behörden und den USA, dass sie öffentlich zusagen, die Volksmudjahedin nicht gewaltsam nach Iran zurück zu schicken, wo ihre Sicherheit und Leben in Gefahr sind, und wo sie kaum das Recht auf einen fairen Prozess hätten.

Iran: Verhaftung wegen Essens in der Öffentlichkeit

iran_crackdown_youths_150NWRI – Die Staatssicherheitskräfte SSF verhafteten am Freitag drei junge Männer, weil sie im Fastenmonat Ramadan in der Öffentlichkeit in der Stadt Astara gegessen hatten.

Bei ihrer Verhaftung wurden sie zusammen geschlagen, bevor die SSF Agenten sie in einen Polizeitransporter zwangen und an einen unbekannten Ort brachten.

Schweizer Grüne wenden sich in der Sache der iran. Opposition an das Intern. Rote Kreuz Komitee

geneva_sit_in_pmoi150Genf (ats) – Die Parlamentsabgeordneten der Grünen Partei unterstützten die Familien der iranischen Oppositionellen in Irak. Sie riefen das Internationale Komitee des Roten Kreuzes (ICRC) auf, einzugreifen, um die Oppositionellen zu schützen, denen Deportation seitens der Behörden in Bagdad droht.

In einem Brief an den Präsidenten des ICRC, Jakob Kellenberger, drückte die Grüne Parlamentariergruppe große Besorgnis über die Situation der Flüchtlinge in der iranischen Stadt Ashraf, nordöstlich von Bagdad im Irak, aus.

Iran: Steinigung von zwei Gefangenen steht immer noch aus

stoning_to_death_iran150NWRI – Eine 30-jährige Gefangene, Gilan Mohammadi, und ein afghanischer Staatsbürger, Gholamali Eskandari, wurden zu Tod zur Steinigung verurteilt. Beide warten auf die Vollstreckung im Isfahan Gefängnis in Zentraliran.

Trotz weit reichender Untersuchungen der  Rechtsprechung der Mullahs vergangenen Monat bezüglich all dieser Regelungen, gab es keine Veränderung in diesen beiden Fällen.

Iran: Gefangener in Sari erhängt

iran_hangings_150NWRI – Das Mullah-Regime hat einen nicht identifizierten Gefangenen in Sari in Nordiran erhängt, berichtete eine staatliche Tageszeitung am Donnerstag.

Ein weiterer Häftling, der zusammen mit dem Erhängten verhaftet worden war, wurde bereits im März hingerichtet, während ein dritter sich in lebenslanger Haft befindet.

Das Mullah Regime hat dieses Jahr bereits prozentual mehr Menschen hingerichtet als jedes andere Land der Welt.

Das EU-Parlament (EP) drückte am 4.September seine tiefe Besorgnis über die Menschenrechtsverletzungen im Iran aus, besonders gegenüber der Hinrichtung Jugendlicher.

Iran: 17-Jähriger steht kurz vor dem Galgen

mullahs'_mobile_court_150NWRI – Der oberste Gerichtshof der Mullahs bestätigte das Todesurteil gegen den 17-jährigen Hossein für ein angebliches Verbrechen, das er begangen haben soll als er 14 war, so die staatliche Tageszeitung Etemaad am Mittwoch.
In seinem Gerichtsverfahren verweigerte er ein Geständnis. Trotzdem lehnte das Gericht seine Unschuld ab und urteilte gegen ihn.

Menschenrechtsorganisationen zu Folge warten zurzeit circa 140 Minderjährige im Iran auf die Todesstrafe. 24 solche Organisationen auf der ganzen Welt, einschließlich NGO von Ägypten, Jemen, Marokko, Türkei, Bahrain und dem Iran selbst, veröffentlichten am 8. Juli einen Aufruf an Teherans Autoritäten, die Hinrichtungen einzustellen und stattdessen Gefängnisstrafen einzusetzen. Aus aller Welt wurden Stimmen laut, die Todesstrafe für Minderjährige ein für allemal aus dem Iran zu verbannen.