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Iran: Arbeiter demonstrieren in Ahwaz wegen Löhnen

workers_protest_iran_150NWRI – Mehr als 300 Arbeiter der Walzen und Rohrwerk Corporation (ARPCO) demonstrierten in den Straßen der Stadt Ahwaz, Südwestiran, am Sonntag. Die Arbeiter verlangten ihre unbezahlten Löhne für die letzten sechs Monate.
Unter den Rufen “Tod der Ungerechtigkeit”, begannen die Protestanten ihren Marsch vom Chahar-Shir Platz, durch geschäftige Innenstadtstraßen, zur Naderi Kreuzung.

Kurz darauf sperrten die Staatssicherheitstruppen (SSF) die Gegend ab, um eine Ausbreitung des Protests auf andere Stadtteile zu verhindern.

Ahwaz bedeutet für das iranische Regime hohe Sicherheitsstufe, da dort ethnische Minderheiten leben. Besonders in 2006 war es Zentrum öffentlicher Aufstände.

Iran: Bürger dürfen Namen für ihre neugeborenen Babies nicht frei wählen

Image of an Iranian birth certificate NWRI -Mohammadreza Ayatollahi, Kopf des Büros für Bevölkerungsstatistik (BVS) der Mullahs, sagte, 330.000 Bürger hätten vergangenes Jahr den Namen “Abulfazel” für ihre neugeborenen Söhne gewählt.

“In vorangegangenen Jahren war ‘Mohammad’ der beliebteste Name für männliche Babies,” so Ayatollahi.
“Fatemeh” ist der meist verbreitete Name für Mädchen.

Iran: Mehr als 1500 Arbeiter von Zuckerrohrfabrik streikten

sugar_cane_haft_tapeh150NWRI – Mehr als 1500 Arbeiter der Zuckerrohrfabrik von Haft-Tapeh streikten am Donnerstag erneut im Zuge des bereits länger als ein Jahr andauernden Streits mit dem Fabrikmanagement über die Löhne, Shoosh im Südwesten.

Die Protestanten versammelten sich vor dem Managementbüro und forderten ihre unbezahlten Löhne und Gratifikationen. Die Teilnehmer forderten außerdem den Rücktritt des Geschäftsführers der Firma.

Streikende Arbeiter blockieren die Straße zwischen Ahwaz und Khorramshahr

worker_portests_150NWRI – Streikende Arbeiter der Stahlwerke (ARPCO) blockierten in der Südwestprovinz Khuzestan am Samstag die Verbindungsstraße zwischen Ahwaz und Khorramshahr. Die Arbeiter forderten ihre Löhne ein, die ihnen seit sechs Monaten nicht ausbezahlt wurden.

Die sorgfältig ausgewählte Unternehmensleitung weigerte sich, den Arbeitern bis dato eine Antwort zu geben. Angehörige der SSF – dem Unterdrückungsapparat der Mullahs – griff die Arbeiter an und schlug auf eine Reihe der Demonstranten ein.

Einige der 500 Arbeiter gingen am 24. August bereits zum zweiten Mal in diesem Sommer in Ahwaz wegen ihrer ausstehenden Löhne auf die Straße. Die streikenden Arbeiter wurden von der SSF abgeschirmt, um eine Ausweitung der Demonstration auf andere Stadtteile zu verhindern.

Wer sind die politischen Führer der IRGC?

irgc_iran150Von Reza Shafa

“Politische Führer" sind Mitglieder des politischen Büros des Repräsentationsbüros des Höchsten Führers des iranischen Regimes bei den Islamischen Revolutionären Garden (IRGC). Ihre Aufgabe ist die Kontrolle und die Sicherstellung, dass die IRGC auf der Grundlage der politischen und ideologischen Richtlinien des Höchsten Führers des Regimes agiert. Somit sind sie mit allem beauftragt, was bei der Auswahl und der Ausbildung der Selbstmordattentäter anfängt und bei der Organisation des landesweiten Wahlbetrugs während der beschämenden Wahlen des Regimes endet und stehen somit in Übereinstimmung mit den Wünschen und der Politik des Höchsten Führers der Mullahs, gegenwärtig Ali Khamenei.

Unerklärtes Kriegsrecht zum Verbot von Gedenktagen in Teheran

Zahlreiche Teilnehmer der Zeremonie wurden verhaftet.
NWRI – Am Freitag entsandte das Regime der Mullahs Tausende der SSF – Unterdrückungsapparat der Mullahs – um die Gedenkveranstaltung der Hinterbliebenen von Opfern des Massakers 1988 auf dem Khavaran Friedhof vor Teheran zu beenden. Zahlreiche Teilnehmer wurden verhaftet.

Freunde und Familien der verstorbenen Gefangenen, die zu den iranischen Volksmojahedin (PMOI) gehörten und andere politische Gruppen gedachten ihrer Angehörigen in einer Feierstunde. Die Trauergemeinde ging in Gruppen von jeweils 100 bis 150 Personen zum Friedhof.

Ein Gefangener in Noshahr erhängt

hanging_noose_iran150NWRI – Das inhumane Regime der Mullahs erhängte in Noshahr einen Gefangenen, von dem nur die Initialen H.P.A. bekannt wurden, berichtete die halbstaatliche Nachrichtenagentur Fars am Sonntag.

Das Regime vollzieht seit den letzten Wochen wieder mehr Hinrichtungen. Minderjährige stehen insbesondere im Kreuzfeuer der Angriffe des klerikalen Regimes auf Volksaufstände. Behnam Zare und Reza Hejazi sind beide Jugendliche, die aktuell hingerichtet wurden.

Verhaftung wegen Lachens

arrest_iran_150NWRI – Zwölf Teenager wurden von den SSF – dem Unterdrückungsapparat der Mullahs – verhaftet, weil sie bei einer Kundgebung mit dem Gesundheitsminister als dem Hauptsprecher in Sanandaj im Westen des Landes laut gelacht hatten.

Der Minister sprach über die Verminderung und Heilung regionaler Krankheiten, als die Jugendlichen plötzlich laut los lachten. Daraufhin verhafteten die SSF Mitarbeiter sechs von den 12 Jugendlichen. Journalisten, die bei dem Ereignis zugegen waren, intervenierten, konnten die Minderjährigen jedoch nicht befreien. Der anwesende Kommandeur der SSF bedrohte die hartnäckigen Journalisten und drohte ihnen, sie zu verhaften, wenn sie die Geschichte verfolgen würden.

Übergriffe auf Internet Cafés in Sanandaj

crackdown_internet_cafes150NWRI – Die Staatlichen Sicherheitskräfte (SSF) – der Polizeiapparat der Mullahs – und die Projektgruppe Kleinunternehmen gingen gegen Internet Cafés am Donnerstag in Sanandaj im Westen des Landes vor.

Die Polizeieinheiten zerlegten die Cafés im wahrsten Sinne des Wortes in Stücke und schlugen auf die vorwiegend jugendlichen Kunden ein, die in den Sommerferien diese Orte aufsuchten.

Die Sittenpolizei der SSF verhaften seit April 2007 zur Durchsetzung des so genannten "Planes zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit" Jugendliche, von denen angenommen wird, dass sie sich in der Öffentlichkeit unanständig verhalten.
2007 schloss die SSF Berichten der staatlichen Medien zufolge 24 Internet Cafés und andere Coffee Shops und verhaftete 23 Menschen.

Geschlossene Läden zur Unterstützung kurdischer politischer Gefangener

mahabad_closed_shops150NWRI – In Mahabad, im Nordwesten des Landes, weigerten sich Ladenbesitzer bis 11:00, ihre Geschäfte zu öffnen und unterstützten so den Hungerstreik der kurdischen politischen Gefangenen.

Die staatlichen Sicherheitskräfte (SSF) – das Druckmittel des Mullahregimes – und Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit und Nachrichtendienste (MOIS) zwangen die Ladenbesitzer und Bürger in den Straßen zur Eröffnung ihrer Geschäfte.

Bewohner des Ortes kamen in Scharen zu Demonstrationen vor dem Gericht der Stadt. Sicherheitsmitarbeiter, die die ordnungsgemäße Bekleidung der Einwohner überwachen, fotografierten und filmten die Demonstranten. Die Protestanten wollten am Montag ihre Demonstration fortsetzen.