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Besorgniserregende Taktik der iranischen Kleiderpolizei

Agenturen – Kurz nach den jährlichen Razzien gegen schamlose, unanständige bzw. unbescheidene Bekleidung, die Mitte April begannen, als Polizeieinheiten Frauen auf den Hauptstraßen und U-Bahnstationen anhielten und sie wegen ihrer Fashionstyle verwarnten, kamen die Sicherheitsbehörden unter Beschuss.

Viele Frauen, die auf der Straße dazu angehalten wurden, sich anständig zu kleiden, reagierten ärgerlich.

Arbeiter schlagen und verhaften – Unwürdiges Gedenken an den Maifeiertag im Iran

Amnesty International veröffentlichte folgende Erklärung am 1. Mai 2007 wegen der Art und Weise, wie Arbeiter im Iran behandelt werden:

Amnesty International ist besorgt über die Berichte vom Zusammenschlagen von Arbeitern, die an friedlichen Demonstrationen zum Ersten Mai in Teheran und Sanandaj teilnahmen, und über die Verhaftung von Sedigh Karimi und Khaled Rasoul, Mitgliedern der Gewerkschaft für arbeitslose und gekündigte Arbeiter (Ettehadiye Kargaran-e Bikar va Ekhraji). Nach Amnesty International zugänglichen Informationen müssen wohl zahlreiche andere während der Maidemonstrationen verhaftet worden sein.

Iran im Fadenkreuz der republikanischen Konfrontation

Agenturen – Die republikanischen Präsidentschaftskandidaten verprügelten den Iran am Donnerstag hoffnungsvoll in ihrer ersten Kopf-an-Kopf Debatte und beschuldigten die Islamische Republik, ein "Alpträume verursachende" Streben nach Nuklearwaffen an den Tag zu legen.

Einer der Spitzenkandidaten, Senator John McCain beschuldigte den Iran weil er Material zur Herstellung von todbringenden Bomben, Jihadisten und Selbstmordattentätern in den Irak sendet und US Soldaten ermordet.
"Der Iran ist ein staatlicher Förderer von Terrorismus. Wir alle wissen dass. Der Iran strengt sich weiter an, um Atombomben bauen zu können", sagte McCain in der Debatte mit 10 Kandidaten in der Präsidentenbibliothek von Ronald Reagan.

USA: Raketenziele in den USA und Europa für den Iran in weniger als acht Jahren

Agenturen – Der Iran hat wahrscheinlich in weniger als acht Jahren eine Langstreckenrakete, mit der er die Vereinigten Staaten und Europa angreifen kann, berichtete ein höherer Mitarbeiter des State Departments am Donnerstag.

… John Rood sagte, dass die Waffen alle aus Nordkorea stammen könnten, das den Iran bereits zuvor mit Raketen beliefert hätte.

Er bezog sich auf die Einschätzung amerikanischer Geheimdienste und betonte, dass Teheran trotz der UN Sanktionen sein sensitives Nuklearprogramm weiter verfolgt und in der Lage wäre, Langstreckenraketen mit einer Reichweite bis nach Europa und die Vereinigten Staaten noch vor 2015 zu entwickeln.

Iran führt die Liste der staatlichen Förderer von Staatsterrorismus an

Washington (Agenturen) – Das State Department bezeichnete den Iran erneut als den weltweit führenden Terrorismussponsor und beschuldigte die Islamische Republik, Extremisten im gesamten Nahen Osten – vor allem im Irak – zu unterstützen.

Obwohl das keine neuen Erkenntnisse sind, erschien die Veröffentlichung des Jahresberichtes über den Weltweiten Terrorismus zu einem ungeeigneten Moment, nämlich nur Tage vor dem möglichen Treffen zwischen der Staatssekretärin Condolezza Rice und Irans Topdiplomat.

Rice könnte den iranischen Außenminister Manouchehr Mottaki bei der am Wochenende stattfindenden Konferenz ـber die Stabilisierung des irakischen Nachbarn. Dort kamen dem Bericht zufolge 2006 mehr als 13.000 Bürger durch Terrorakte, einige davon mit Rückendeckung Irans, ums Leben.

Festnahme eines Ex-Atomunterhändlers im Iran

Teheran – Die iranischen Behörden verhafteten einen ehemaligen Atomunterhändler aus nicht genannten Sicherheitsgründen, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur am Mittwoch, obwohl Präsident Mahmoud Ahmadinejad sagte, dass das Land "noch nicht einmal ein Iota" von der Nukleartechnologie abweiche.

Unter Berufung auf eine "inoffizielle Informationsquelle", informierte die iranische Presseagentur IRNA gestern, dass Hossein Mousavian am Montag in Teheran verhaftet wurde. Er war bis 2005 Mitglied des staatlichen Atomverhandlungsteams und ab Ende der 90er bis Anfang des Neuen Millenniums Botschafter in Deutschland.

Waffenschmuggel vom Iran in den Irak

Bagdad (Agenturen) – Die US Armee verhaftete bei einer Razzia am Donnerstag Morgen im schiitischen Slum von Bagdad, Sadr City, zwei Irakis unter dem Verdacht auf Schmuggel von Waffen und panzerbrechendem Sprengstoff aus dem Iran, gab das Militär bekannt.

Die Verhaftungen erfolgten vor dem ersten möglichen Treffen zwischen den Außenministern des Irans und der USA seit 1980 bei der internationalen Konferenz über die Zukunft Iraks im ägyptischen Urlauberort Scharm el-Scheich.

Straßenblockaden zum Ersten Mai beim Amjadieh Stadion

Arbeiter aus allen Landesteilen nutzen den Tag der Arbeit für ihren Protest gegen das iranische Regime.

NWRI – Gestern, am Tag der Arbeit, füllten Hunderttausende die Straßen in der Nähe des Amjadieh Stadions. Sie protestierten gegen die arbeitsvernichtende Politik des Mullahregimes. Arbeiter aus Mashhad, Saveh, Borujerd, Neishabor, Zanjan und anderen Gebieten kamen zu ihren Arbeitskollegen in die Hauptstadt.

Frauen und Studenten folgten einem Aufruf der iranischen Volksmojahedin (PMOI) und nahmen an der Kundgebung teil. Sie zeigten, dass alle Iraner eine gemeinsame Forderung haben. Die Teilnehmer skandierten Slogans wie: "Freiheit ist ein unabdingbares Recht."

Iran: Feiern zum Ersten Mai sollen verhindert werden

Der stellvertretende Innenminister für Politik und Sicherheitsangelegenheiten, Brigadegeneral Mohammad Bager Zolqader warnte Arbeiter, Studenten, Lehrer und Jugendliche vor der Teilnahme an Maifeiern. Mit seinen Kommentaren wandte er sich an Arbeiter und Lehrer, die mit der Unterstützung der anderen Iraner größere Demonstrationen vorbereiteten.

Drei Personen in Teheran aus Sicherheitsgründen hingerichtet

NWRI – Drei Menschen wurden am Morgen des 30. April 2007 in Teheran hingerichtet.

Eine Quelle im Justizapparat des klerikalen Regimes beschrieb das Verbrechen der drei Opfer als "Verschwörung für ein Bombenattentat in Teheran". Die Namen der Drei und Details über sie wurden nicht bekannt gegeben. Die Quelle fügte hinzu: "Die Saboteure wurden vom Richter des Teheraner Revolutionsgericht zur Hinrichtung verurteilt."