Start Blog Seite 1385

Teheraner Staatsanwalt: Frauen, die den “Kleiderkodex” der Mullahs umgehen, werden ausgewiesen

NWRI – Der Teheraner Staatsanwalt, Saeed Mortazavi, sagte in der regierungstreuen Tageszeitung Kayhan am Dienstag: "Die Mehrheit der Mannequins (besagte Frauen, die sich nicht an den von der Mullahregierung aufgezwungenen Kleiderkodex halten) erscheinen öffentlich als Mitglieder von kriminellen Banden und werden aus dem Iran ausgewiesen."

Es ist bekannt, dass Mortazavi den Überfall und die Entführung von Zahra Kazemi, der iranisch-kanadischen Fotojournalistin geleitet hat. Sie verstarb am 11. Juli 2003 an den Folgen.

Auch Russen vertrauen den Mullahs nicht mehr

Originaltext von Reza Shafa
Trotz der Jubeltöne der Mullahs über die letzte Reise des früheren stellvertretenden Kommandeurs der Iranischen Revolutionären Garden (IRGC), Mohammad-Baqer Zolqadr, in seiner gleichzeitigen Funktion als stellvertretender Innenminister für Sicherheitsfragen nach Moskau versuchen die Kremlvertreter die Reise herunter zu spielen. Zolqadr ist einer der 15 Iraner, der in der Resolution 1747 des UN Sicherheitsrates vom 24. März 2007 wegen seiner Verwicklung in die Tätigkeit im Bereich der nuklearen bzw. konventionellen Raketentechnik genannt wird. Die Resolution sieht Sanktionen für den Iran vor, weil die Urananreicherung – ein Prozess, mit dem nukleares Material für Atombomben gebaut werden kann – nicht gestoppt wurde.

Indien fordert Iran zur Einhaltung eines Abkommens über Gaslieferungen auf

Agenturen aus Delhi – Indien fordert den Iran auf, einen vor zwei Jahren geschlossenen Vertrag über den Verkauf von Naturgas in Höhe von 22 Milliarden Dollar einzulösen und warnte Teheran, dass seine Glaubwürdigkeit verloren gehen würde, wenn die Abmachungen nicht eingehalten werden.

Die Nachricht wurde der iranischen Führung am Donnerstag während eines überraschenden Besuches von Murli Deora, dem indischen Minister der Ölindustrie in Teheran übergeben, berichtete die Nachrichtenagentur Press Trust of India.

Bilanz staatlicher Hinrichtungen 2006

von Gina Doggett
ROME, Agenturen – Gerichtlich angeordnete Todesstrafen sind 2006 enorm zurückgegangen, und die "Hardliner"-Länder, die die Todesstrafe weiter anwenden, werden zunehmend isoliert, erklärte Amnesty International am Freitag. (http://www2.amnesty.de/internet/deall.nsf/AlleDok/6EE7EA4E630F6677C12572CA002E39F9?Open)

Tausende erheben sich in Eqlid

NWRI – Die Mehrheit der Einwohner in Eqlid, einer Stadt in Zentraliran, forderten gestern und heute in großen Demonstrationen den Rücktritt der Mitarbeiter der Stadt und der Provinz.

Die Demonstrationen wurden gewaltiger, als heute der Bazar der Stadt, Geschäfte, Schulen und mehrere Büros der Stadtverwaltung geschlossen wurden. Jugendliche legten Feuer und blockierten die Straßen der Stadt, um zu verhindern, dass die Revolutionären Garden (IRGC) und andere Polizeikräfte stören könnten.

Der Iranische Widerstand verurteilt das Treffen zwischen Solana und Larijani

Der Iranische Widerstand verurteilt das Treffen zwischen Javier Solana und Ali Larijani auf das Schärfste. Mit diesem Treffen wird nur noch mehr Zeit herausgeschlagen, damit die im Iran herrschenden Mullahs in den Besitz von Atomwaffen gelangen. Das wäre wieder ein Schritt in die bereits fehlgeschlagene und verachtungswürdige Beschwichtigung des im Iran herrschenden religiösen Faschismus.

Mohammad Mohaddessin, Vorsitzender des Außwärtigen Ausschusses des Nationalen Widerstandsrates Iran sagte: "Diese aussichtslosen Verhandlungen zu einer Zeit, in der das klerikale Regime gegen eine Resolution des UN Sicherheitsrates nach der anderen verstößt, wird ihm nur die Chance gegeben, ihr Nuklearprogramm auszubauen und zu beschleunigen."

Iran sagt im Falle eines Angriffs von USA und Israel werden wir sie bekämpfen

Teheran (Agenturen) – Der Iran will weltweit die Interessen der USA und Israels angreifen, wenn er wegen seines umstrittenen Nuklearprogramms angegriffen wird, so das Zitat eines höheren Vertreters des Regimes am Donnerstag in der regierungstreuen Nachrichtenagentur IRNA.

"Es wird für Amerika nirgends sicher sein mit den (iranischen) Langstreckenraketen. Wir können täglich zehntausende Raketen abfeuern, sagte Mohammad Baqer Zolghadr, der stellvertretende Innenminister für Sicherheitsfragen.

Zahl der protestierenden Studenten in Shiraz auf 7.000 gestiegen

NWRI- Die Proteste gegen den aufgezwungenen Kleiderkodex begannen am 20. April 2007, als aufsässige Studenten die Nacht vom Freitag zum Samstag auf dem Campus verbrachten, sich weigerten, zu ihren Schlafsälen zurückzukehren und den Rücktritt des Schulpräsidenten forderten.

Die Studenten boykottieren seitdem den Unterricht und streiken, bis ihre Forderungen erfüllt werden.

Sie riefen ebenfalls Studenten in größeren Universitäten zu gemeinsamen Aktionen auf.

Iran: 150.000 Frauen und Jugendliche verhaftet

NWRI – Am Mittwoch drohten der Sprecher des Majlis (Parlament des iranischen Regimes), Gholam-Ali Haddad Adel und der Kommandeur der Staatlichen Sicherheitskräfte (SSF), Brigadegeneral Ismail Ahmadi-Moqaddam Frauen und Jugendlichen und versprachen, dass beide Gruppen im Iran unter Druck gehalten werden, berichteten die staatlichen Nachrichtenagenturen ISNA und Mehr.

Zur Verteidigung des eskalierenden Vorgehens der SSF gegen die Frauen sagte Ahmadi-Moqaddam: "Die SSF verhaftete 150.000 Straftäter, die gegen den Kleiderkodex verstoßen bzw. an Volkseigentum vergangen hatten."

Verhinderung der Meinungsäußerungen der Lehrer in den Medien

NWRI – Das Ministerium für Nachrichtendienste und Staatssicherheit (MOIS) hat landesweit eine Sonderdirektive an ihre untergeordneten örtlichen Dienststellen herausgegeben, dass Gespräche zwischen Lehrern und Reportern zu verhindern sind. Das wurde Quellen des Widerstandes im Iran bekannt.

"Wir haben Sonderinstruktionen erhalten, um zu verhindern, dass Lehrer über ihre miserablen Lebensbedingungen reden", sagte der Direktor einer High School in der Provinzhauptstadt Zahedan. Er fügte hinzu: "Wir sind allerdings der Auffassung, dass das unsere Hauptaufgabe in der Schule ist."