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Sozialistische Partei Frankreichs gegen die Repressionen im Iran

Die Sozialistische Partei Frankreichs (Parti Socialiste) veröffentlichte folgende Erklärung, in der die Unterdrückung von Frauen und Männern in der jüngsten Zeit verurteilt wird:

Die Menschenrechtslage wird für die Bürger Irans immer katastrophaler und ihrer Freiheiten werden immer mehr eingeschränkt. Die Verhaftung Tausender Studenten und Arbeitnehmer, die gegen ihre Studien- und Arbeitsbedingungen protestierten, wurden in den letzten Tagen weiter erniedrigt. Es wird Gewalt gegen sie angewendet und Frauen, die nach der Meinung der Obrigkeit den islamischen Kleidercodex nicht respektieren, werden manchmal blutig unterdrückt.

Fällt der Iran oder steht er auf?

Quelle: World Peace Herald  
Von Mohammad Mohaddessin

PARIS — Die Euphorie über den Ausgang der Gespräche zwischen Washington und Teheran hat den eingefleischten Befürwortern der Beschwichtigung der iranischen Mullahs einen Hoffnungsschimmer gegeben. Diese illusorischen Erwartungen enthüllen ein verschwommenes Verständnis vom Stand der Dinge im Iran und vom Wesen der Außen- und Innenpolitik der iranischen Mullahs.

Eine grundlegende Frage muss beantwortet werden, damit diese Komplexität der politischen Strategie dem Iran über fokussiert werden kann: Sind wir Zeugen von der Entstehung einer Regionalmacht oder vom Niedergang einer steinzeitlichen Theokratie? 

Norwegische Parlamentarier fragen Außenminister nach der Einladung für den iranischen Außenminister

Oslo, (NWRI) – Anfang Mai reiste der iranische Außenminister, Manouchehr Mottaki, nach Norwegen und traf sich mit offiziellen Vertretern Norwegens. Diese Reise provozierte ausgedehnte Proteste iranischer Dissidenten, norwegischer Parlamentarier und Politiker sowie Menschenrechtler des Landes.

Hunderte iranische Unterstützer des Widerstandes demonstrierten zusammen mit der Jugendorganisation der Liberalen Partei, der Fortschrittspartei, der Christlichen Partei und der Konservativen Partei vor dem norwegischen Außenministerium, um verärgert gegen die Einladung Manouchehr Mottakis dem iranischen Außenminister zu protestieren, dem in der Türkei Entführungen zur Last gelegt werden.

Rechtsberater des iranischen Regimes verteidigt die unmenschliche Bestrafung durch Steinigung

NWRI – Mahmmad-Javad Larijani, der oberste Rechtsberater und ein Ideologe des klerikalen Regimes nahm an einer "Zusammenkunft der Staatsanwälte Islamischer Hauptstädte in Teheran" teil und verteidigte dort die unmenschliche Bestrafung durch Steinigung mit den Worten: "Wir werden den Islam in Fragen Menschenrechten niemals besiegen lassen … Als diese (Menschenrechts) Gesetze angenommen wurden, wurde die islamische Welt komplett von liberalen und säkularen Parteien bevormundet. Diese Gesetze wurden formuliert und in der ganzen Welt umgesetzt … wir müssen denen, die die Bestrafung durch Steinigung ablehnen, eine klare Erläuterung geben. Wir hatten eine Revolution, durch die islamische Gesetze zur Anwendung kamen … Wir werden angesichts dieser Herausforderungen niemals den Islam aufgeben." (Staatliche Nachrichtenagentur ILNA, 30. Mai 2007).

Irans offizielle Vertreter planen die Hinrichtung der verhafteten Jugendlichen

Iran, Teheran (NWRI) – Der Stellvertretende Staatsanwalt in Ghazvin (Mitteliran), Ali Eftekhari, forderte die Hinrichtung der Jugendendlichen, die als Rowdys, Strolche oder Verbrecher verhaftet wurden.

"Die Bestrafung sollte den durch jeden einzelnen begangenen Straftaten entsprechen und kann sein, Inhaftierung, Auspeitschen oder Hinrichtung", erklärte Eftekhari am 30. Mai gegenüber der staatlichen Nachrichtenagentur Fars.

FRAUENFUSSBALL: Iran sagt Spiel gegen Berliner Mannschaft in letzter Minute ab

Women's football in TehranVon Anne Haeming

Spiegel Online – Für den 1. Juni war ein Freundschaftsspiel zwischen iranischen und deutschen Kickerinnen im Berliner Katzbachstadion im Stadtteil Kreuzberg geplant. In letzter Sekunde wurde die Begegnung abgesagt – bitter vor allem für die Gastgeberinnen. (erschienen unter www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,)485959,00.html

Berlin – Sie haben über zwei Jahre auf diesen Tag hingearbeitet, seit kurzem wissen die Frauen vom Kreuzberger Verein BSV Aldersimspor: Es war alles umsonst. Morgen wollten sie in Berlin gegen die iranische Frauennationalmannschaft kicken. Es wäre das erste Spiel der iranischen Frauen im Westen seit Chomeinis Kulturrevolution 1979 gewesen. "Gestern um 22 Uhr abends kam die offizielle E-Mail vom iranischen Fußballverband", sagt Marlene Assmann, eine der Organisatorinnen. Sie sollten sich nicht weiter bemühen, die Begründung: "technische Probleme". Die deutsche Botschaft erklärt: "Die Visa wurden ausgehändigt."

EU hat sich nicht an die Anordnung des Gerichts gehalten

Agenturen
Brüssel, Belgien: (Agenturen) – Unterstützer einer iranischen Oppositionsgruppe sagte am Mittwoch, dass die Europäische Union bisher keine adäquate Erklärung auf die Frage gegeben habe, warum sie die PMOI trotz eines Gerichtsurteils der EU nicht von der Liste der terroristischen Organisationen streichen will.

Die Weigerung der EU, die iranische Organisation der Volksmojahedin von der Liste zu streichen, war "eine politische und ethische Blamage", sagte Alejo Vidal-Quadras, Vizepräsident des Europäischen Parlaments.
"Was auch immer den Verbleib der PMOI in der Terrorliste rechtfertigen könnte, wir haben keine Beweise dafür", erklärte der spanische Konservative auf einer Pressekonferenz.

Iran: Sechs Gefangene in Zahedan, Birjand und Fasa erhängt

NWRI – Die Handlanger der Mullahs hängten einen Gefangenen, benannt als Rahmatollah, nachdem ihm zur Last gelegt worden war, dass er sich den Staatlichen Sicherheitskräften (SSF) in Zahedan, im Südosten des Landes widersetzt habe, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Fars am 29. Mai.

Am 28. Mai soll nach Berichten der Tageszeitung Kayhan Hossein Mousavi in der südlich gelegenen Stadt Fasa in Mitteliran durch das Regime gehängt worden sein.

Iraner in Großbritannien kämpfen für die Befreiung Irans von den Diktatoren

Op Ed (Agenturen)

Iran und die Vereinigten Staaten begannen am Wochenende zum ersten Mal seit mehr als einem Viertel Jahrhundert wieder mit Gesprächen, dennoch, so behauptet Laila Jazayeri, die Direktorin der Gesellschaft für anglo-iranische Frauen, bleibt das iranische Regime eine internationale Bedrohung.

Das iranische Regime wird seit langem wegen seiner Menschenrechtsverletzungen und seinem verabscheuungswürdigen Verhalten Frauen gegenüber kritisiert. Einen Menschen zu Tode steinigen, öffentlich erhängen, seine Gliedmaße amputieren oder ihn foltern scheint sehr weit vom britischen Leben entfernt zu sein.

Bush will härtere Strafen für den Iran

WASHINGTON (Agenturen) — Präsident Bush sagte am Donnerstag, die Führer Chinas und Russlands "haben verstanden", dass sie und die Welt leiden werden, wenn dem Iran erlaubt wird, zu den Mitgliedern der Atomwaffennationen zu gehören. Die westlichen Mitglieder im UN Sicherheitsrat und Deutschland haben Strafen für den Iran vorangetrieben, weil die Einstellung der Urananreicherung verweigert wurde, durch die Brennstoff zur Energieherstellung so wie auch waffenfähiges Material für Nuklearsprengköpfe hergestellt werden kann. Aber durch die Opposition von Russland und China wurden die Maßnahmen des Sicherheitsrates verwässert.

Bush sagte, dass Irans Weigerung bedeute, dass die Zeit für weitere Schritte angebrochen sei.