Der Iran will nach den Worten von Präsident Mahmud Ahmadinedschad bald nuklearen Brennstoff in großem Maßstab herstellen. Das Land beherrsche die Technik und werde die industrielle Produktion bald aufnehmen, sagte Ahmadinedschad am Mittwoch in Gatvand im Süden des Landes, wie die amtliche Nachrichtenagentur IRNA berichtete.
Die iranische Nation sei fest entschlossen und werde die leeren Drohungen der korrumpierten Mächte ignorieren. Dabei bezog er sich auf die fünf Vetomächte im UN-Sicherheitsrat und Deutschland, die Teheran mit einem Anreizpaket zur Aufgabe des Atomprogramms bewegen wollten.
Ahmadinedschad: Iran stellt “bald” Atombrennstoff her
Iran: 300 Menschen sollen durch Erhängen zu Tode kommen
NWRI – Der Vorsitzende des Komitees für Nationale Sicherheit und Außenpolitik im Majlis, dem Parlament der Mullahs, Alaeddin Borujerdi, äußerte bei einer Sitzung der Mullahs in Qom, im Zetrum des Landes: "Während eines kürzlichen Besuchs einiger Gefängnisse sahen wir mit eigenen Augen 300 Gefangene im Todestrakt. Zwei Jahre sind seit ihrer Verurteilung vergangen und sie erwarten noch immer ihre Hinrichtung." (staatliche Nachrichtenagentur ISNA, 1. Januar 2007)
Borujerdi forderte ihre sofortige Hinrichtung: "Wir müssen keine Gnade zeigen."
Wächterrat des Irans ratifiziert den diskriminierenden Bekleidungscodex
NWRI – Das Parlament der Mullahs (Majlis) überprüfte das Gesetz zur Regelung der Bekleidungsmodalitäten, um es dem Wächterrat vorzulegen, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Fars am 2. Januar.
Aus diesem Bericht: "Es wurde ein Komitee bestehend aus vollberechtigten Vertretern der Minisiterien für Kultur und islamischen Verhaltens, Hochschulbildung, Industrie und Handwerk, des staatlichen Rundfunk und Fernsehens, dem Direktorat für staatliche Planung sowie drei Vertretern der entsprechenden Industriezweigen (Modezeichner) und einem als Inspektor eingesetzten Vertreter des parlamentarischen Kulturkomitees gebildet.
Landesweite Proteste im Iran
NWRI – Nach dem iranischen Kalender im Monat Azar fanden mehr als 250 Protestaktionen in der Zeit vom 22. November bis 22. Dezember 2006 gegen das Mullahregime statt.
Mit über 70 Sitzstreiks und Protestkundgebungen machten Studenten die Universitäten zu den Hauptprotestzentren. Studenten der Technischen Hochschule in Teheran skandierten "Nieder mit dem Diktator", als der Präsident der Mullahs, Ahmadinedschad, dort zu einem Besuch kam. Studenten hielten seine Bilder auf den Kopf und setzten sie in Brand.
Britischer Jurist: “Die Volksmudschaheddin hätte niemals verboten werden dürfen”
NWRI – Auf der Konferenz der Juristen und Parlamentarier zum Rechtsstatus der Bewohner von Ashraf City am 15. Dezember 2006 in London kritisierte Geoffrey Bindman, der renommierte Menschenrechtler, Gründer von Bindman & Partners und Gastprofessor am University College in London die scheinheilige Annäherung der westlichen Länder an den Iran und die progressive Oppositionsbewegung für Demokratie in diesem Land. Nachfolgend lesen Sie seine Bemerkungen:
Iran, Terror und die ‘Lethargie’ Clintons
Leitartikel
The Washington Times – Das Urteil des Bundesrichters Royce Lamberth, dass die iranische Regierung für die Ermordung von 19 Mitgliedern der US Air Force 1996 in Saudi Arabien anzuklagen ist, hebt wieder die Schwäche der US amerikanischen Antwort auf islamistischen Terror während der Amtszeit Bill Clintons hervor. In seiner 209 Seiten umfassenden Begründung sagt Richter Lamberth, dass das iranische Regime, die islamischen Revolutionären Garden (IRGC) und das iranische Ministerium für Nachrichtendienst und Staatsschutz (VEVAK) verantwortlich für die Schäden in Verbindung mit dem 25. Juni 1996, dem Attentat auf die Khobar Türme in der Nähe von Dhahran in Saudiarabien waren, die zerstört wurden, als ein Öltanker vor der Perimetermauer explodierte. Das Urteil macht es den Angehörigen der US Dienstleute möglich, Schadensersatz in Höhe von 260 Millionen Dollar von der iranischen Regierung in Verbindung mit dem Bombenattentat zu fordern.
Vier Menschen in Zahedan, Saravan und Bandar-Abbas gehängt
NWRI – Vier Gefangene wurden im Südosten in den Städten Zahedan und Saravan sowie in der Hafenstadt Bandar-Abbas im Süden des Landes in den letzten drei Tagen gehängt.
Zwei junge Männer, namentlich benannt als Yousef B. und Poar-Deal B., wurden Meldungen der staatlichen Nachrichtenagentur ISNA zufolge in Zahedan am 26. Dezember gehängt.
Am 29. Dezember wurde ein junger Mann mit Namen Amanollah in Saravan in der Provinz Sistan-Baluchestan gehängt, berichtete die staatlich kontrollierte Zeitung Jomhouri-Islami.
Lord Taverne: Das iranische Regime will mit weltweiten Terroranschlägen seine Ansprüche eintreiben
NWRI Lord Taverne, QC und früherer Minister sprach am 15. Dezember in Westminster auf einer Konferenz über den Status der iranischen Volksmojahedin (PMOI) in Ashraf City im Irak. Er und viele seiner Kollegen sowie Juristen äußerten ihre Besorgnis über die Rolle des iranischen Regimes im Irak und im Mittleren Osten. Er sagte: Den Iran um Unterstützung bei der Stabilisierung im Irak zu bitten, in dem er Shiitenmilizen unter seine Kontrolle bringt, ist fast so wie Hitler um Hilfe bei der Beseitigung der SS zu bitten. Nachfolgend lesen Sie den Wortlaut der Rede von Lord Taverne:
Nach Besuch von Ahmadinejad werden Studenten an der TU stark unterdrückt
NWRI – Nach dem die Studenten an der Teheraner technischer Universität Mahmoud Ahamdinejad zum Verlassen der Universität gezwungen hatten, in dem sie bei seinem vorher angkündigten Auftritt "Tod dem Diktator" skandierten und auch Bilder vor seinen Augen verbrannten, hat der Sicherheitsapparat der Mullahs seine Terrorherrschaft verschärft und verbreitet mit falschen Anschuldigungen gegen die damals anwesenden Studenten Angst .
Eine den Unterdrückungsorganen gehörende Website mit dem Namen "Students’ Bassij Information Provider" veröffentlichte Namen und Einzelheiten von sechs studenten, die als "Hooligans" bezeichnet wurden. Die seite veröffentlichte einen Text mit Fotos der Studenten, in dem stand: "Eine Gruppe von Studenten, deren Wurzeln alle zu den Hypokraten (Name des Regimes für die Volksmojahedin) zurückführen, die 1981 hingerichtet wurden.
Unterdrückung der Studenten im Iran
NWRI – Nach großflächigen Aufständen der Studenten im Iran und vor allem die mutige Demonstration der Studenten der Technischen Universität (Amir-Kabir Universität), traf sich der Mullah-Minister für Hochschulbildung Mohammad-Mehdi Zahedi mit einer handverlesenen Zahl von paramilitärischen Bassij Studenten und Mitgliedern der Revolutionären Garden, die beauftragt wurden, unter den Studenten zu spionieren. Bei diesem Treffen beschuldigte er die Studenten der moralischen Korruption. Bezogen auf sogenannte "gekennzeichnete Studenten" sagte er: "Diese Individuen wurden aufgrund ihres Verhaltens in den letzten drei Jahren, einschließlich ihrer Vorbestrafungen unwürdig befunden."
