Salzburger Nachrichten – 30.000 Auslandsiraner haben am Samstag bei einer Protestkundgebung in Le Bourget bei Paris ihre Unterstützung für einen demokratischen Wandel ihres Landes zum Ausdruck gebracht. Die Präsidentin des Nationalen Widerstandsrates Iran (NWRI), Maryam Rajavi, sprach sich gegen Atomwaffen in den Händen der Mullahs und gegen eine militärische Intervention im Iran aus.
Iran: 30.000 Auslandsiraner gegen Mullah-Regime
Iran: Hoffen auf die friedliche Revolution
Von Stefan Simons, Paris
SPIEGEL ONLINE – Ein Jahr nach dem Amtsantritt von Irans Präsident Achmadinedschad haben Exil-Iraner aus ganz Europa bei einem Treffen in Paris den demokratischen Wechsel in ihrer Heimat gefordert. Sie protestieren gegen Teherans Atomkurs und warnen den Westen vor Beschwichtigungspolitik.
Wo sonst Luftfahrt-begeisterte Besucher ausgediente Jets, alte Raketen und historische Propellermaschinen bestaunen, sind Fahnen, Luftballons und Transparente zu sehen. Musik dröhnt, Konfetti-Kanonen verbreiten die Stimmung eines US-Parteitags. Auf dem ehemaligen Flugfeld von Le Bourget, vor den Toren von Paris, haben sich am Samstag bis zu 30.000 Iraner versammelt.
Iran: Hoffen auf die friedliche Revolution
Von Stefan Simons, Paris
SPIEGEL ONLINE – Ein Jahr nach dem Amtsantritt von Irans Präsident Achmadinedschad haben Exil-Iraner aus ganz Europa bei einem Treffen in Paris den demokratischen Wechsel in ihrer Heimat gefordert. Sie protestieren gegen Teherans Atomkurs und warnen den Westen vor Beschwichtigungspolitik.
Wo sonst Luftfahrt-begeisterte Besucher ausgediente Jets, alte Raketen und historische Propellermaschinen bestaunen, sind Fahnen, Luftballons und Transparente zu sehen. Musik dröhnt, Konfetti-Kanonen verbreiten die Stimmung eines US-Parteitags. Auf dem ehemaligen Flugfeld von Le Bourget, vor den Toren von Paris, haben sich am Samstag bis zu 30.000 Iraner versammelt.
30.000 Iraner sichern Maryam Rajavi ihre Unterstützung zu
Am 01. Juli versammelten sich bei der größten Kundgebung von Exiliranern im Ausland 30.000 Iraner in der Pariser Messe Bourget am Flughafen Charles-Degaulle, um ihre Opposition gegen das Nuklearwaffenporgramm der Mullahs und gegen einen Interventionskrieg im Iran zu erklären. Sie bekundeten ebenfalls ihre Opposition gegen die Weiterführung der westlichen Beschwichtigungspolitik, die den Mullahs nur Vorteile verschafft. Gleichzeitig sprachen sie sich für die Unterstützung des demokratischen Wandels mit Maryam Rajavi, der vom iranischen Widerstand gewählten Präsidentin aus.
Die in Frankreich lebenden Iraner ebenso wie die Vertreter iranischer Gemeinden in vielen europäischen und nordamerikanischen Gemeinden nahmen an diesem Meeting teil und erklärten einstimmig: Nein zum Krieg, Nein zur Beschwichtigung, Ja zum demokratischen Wandel mit Maryam Rajavi.
Geheimabkommen zwischen der französischen Regierung und den Mullahs
NWRI Bei einer Pressekonferenz am 20. Juni in Paris enthüllten mehrere Mitglieder des Iranischen Widerstandes Details eines Abkommens zwischen dem klerikalen Regime und der französischen Regierung vor dem Überfall am 17. Juni 2003 auf das Hauptquartier des Widerstandes im Norden von Paris. Die Konferenz fand nach der Anordnung des Pariser Oberverwaltungsgerichts statt, die Restriktionen gegen Frau Rajavi und mehrere andere Mitglieder und Unterstützer des Widerstandes aufzuheben.
Iran/Provinz Qom: Die Unterdrückung geht weiter
NWRI – Nach einer Meldung der offiziellen Presseagentur IRNA haben der Gouverneur, Generalstaatsanwalt und der Kommandeur der staatliche Sicherheitskräfte der Provinz Qom am Sonntag in einer wagen Inszenierung beim Sicherheits- und Justizseminar alle zusammen zur Unterdrückung der Volksaufstände durch die Sicherheitskräfte aufgerufen.
Hinrichtungen im Iran: Bilanz von drei Tagen 3 erhängt, 10 zum Tod verurteilt
Unter den Opfern waren eine Frau und ein Teenager
NWRI Das Regime der Mullahs hat innerhalb von drei Tagen drei Menschen erhängt und 10 weitere zum Tode verurteilt.
Die staatliche Tageszeitung Khorassan berichtete am 25. Juni, dass drei Männer, die mit den Namen Nasser, Saeed und Mohsen benannt wurden, öffentlich in Shiraz im Süden erhängt wurden. Der 22jährige Mohsen wurde auf dem Azadi Platz in der Stadt aufgeknüpft.
Französische Menschenrechtsbewegung begrüßt die Aufhebung der Restriktionen gegen die NWRI-Mitgliede
NWRI In einer Presseerklärung begrüßte die "Neue Menschenrechte Frankreichs am Mittwoch das Verdikt des Pariser Oberverwaltungsgerichts, die Restriktionen für den Mitglieder des Iranischen Widerstandsrates und ihre Unterstützer aufzuheben und fordern den kompletten Abschluss des Falls vom 17. Juni 2003.
Iran – Sistan und Baluchistan: Die Unterdrückung geht weiter
NWRI Am 23. Juni drohte der Generalstaatsanwalt Mohammad-Ebrahim Nikounam in der Provinz Sistan und Baluchistan: "Wir haben beschlossen, dass die Elemente die Unsicherheit schüren mit ihrem Leben dafür bezahlen. Das war seine Antwort auf die Volksaufstände.
Iran: Staatssicherheitskräfte (SSF) schikaniert Studenten in deren Schlafsälen
Am Vorabend des Jahrestages der Studentenaufstände am 9. Juli 1999 hat sich das Mullah-Regime aus Angst vor einer Wiederholung der Ereignisse neue Maßnahmen ausgedacht, um die Studenten zu unterdrücken.
Brigadegeneral Morteza Talai, Kommandeur der SSF im Größeren Teheran, gab einen neuen Plan für Verbrechens- und Schadensvorbeugung bekannt, nach dem eine ständige Anwesenheit der SSF-Kräfte in der Kulturverwaltung der Studenten eingerichtet werden soll. Damit soll eine Wiederholung der Vorfälle des letzten Monate in den Schlafsälen vermieden werden. (staatliche Tageszeitung, Jomhouri Islami)
