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Landesweiter Aufstand im Iran – Tag 81

Iran Protest – Nr. 172

Ausgedehnte Streiks der Basarhändler in Teheran und im ganzen Land
Am Montag, dem 5. Dezember und 81. Tag des landesweiten Aufstands, traten Basarhändler und Ladeninhaber in verschiedenen kaufmännischen Sektoren in Teheran und in den meisten Provinzen des Landes in den Streik in Solidarität mit dem Aufstand.

In Teheran haben heute Morgen, am 5. Dezember, Basars für Teppiche, Eisenwaren und Ersatzteile in Cheraqbargh und Läden in Lalehzar, Abdul, Abad, Darvazeh Teheran, Vali-e Asr, Ekbatan, Azadi, Sa’adi Str., Gandhi Str., Sattar Khan, Punak, Sepahsalar, Naziabad, Shahr-e Ray, Islamshahr ihre Streiks angefangen.

Die Ladeninhaber in der Cherabargh Str. riefen: „So viel sind gekommen, um den Führer (Ali Khamenei) zu bekämpfen“, „Tod dem Diktator“ und „Das ganze Regime ist im Visier“.
Basars im ganzen Land, darunter Isfahan, Nadschaf Abad, Yazdanshahr, Zarinshahr, Shiras, Behbahan, Kazerun, Marvdasht, Evaz, Zarghan, Borudschen, Dezful, Sanandadsch, Mahabad, Paveh, Ravansar, Dschavanrud, Dehgolan, Divandareh, Baneh, Saqqez, Kamyaran, Ilam, Qorveh, Bukan, Sarableh in Ilam, Täbris, Ardabil, Urmia, Maschhad, Garmsar, Neyshabur, Sabzevar, Bodschnurd, Rasht, Bandar Anzali, Lahidschan, Sari, Fardis in Karadsch, Arak, Bandar Abbas, Kerman, Buschehr, Chabahar, Dashtyar und Nobandian in der Provinz Sistan und Belutschistan u.a.m. legten die Arbeit nieder und schlossen sich dem Streik an.

Die ehrenhaften Händler zahlen einen hohen Preis damit, dass sie in den Streik treten zu einem Zeitpunkt, wo sie zusätzlich zu der Bedrohung ihrer Sicherheit und der Einschüchterung durch das Regime ihre Ausgaben für das tägliche Leben unter elenden wirtschaftlichen Bedingungen und in einer schweren Inflation irgendwie bestreiten müssen.

Lastwagenfahrer in Shahpur, Isfahan, Beschäftigte der Al-Mahdi Aluminium Fabrik in Bandar Abbas, etwa 500 Vertragsarbeiter am Mahshahr Terminal, im Unternehmen für die Lagerung petrochemischer Produkte und Arbeiter in der Petrochemie in Sanandadsch schlossen sich dem Streik an.

Frau Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des Nationalen Widerstandsrats Iran (NWRI), übersandte den Basarhändlern ihre Grüße, die sich dem landesweiten Streik zur Unterstützung des Aufstandes zusammen mit Studenten und anderen Gruppen angeschlossen haben, und sagte, dass die Entschlossenheit des iranischen Volkes, den religiösen Faschismus herauszufordern, keinen Zweifel daran ließen, dass ihre demokratische Revolution erfolgreich sein wird.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrats Iran (NWRI)
5 . Dezember 2022

Landesweiter Aufstand im Iran – Tag 79

Iran Protest – Nr. 169
Landesweite Aufstände, Protestkundgebungen in Teheran und verschiedenen Städten
Am Samstag, dem 3. Dezember und dem 79. Tag des Aufstandes, riefen Einwohner von Tarbiat Modarres Tunnel in Teheran „Tod dem Diktator“ und „Die Mullahs sollen abhauen“.

Die Studenten in Teheran, an Kharazmi Karadsch und an der Kurdistan Universität in Sanandadsch haben Sit-ins und Streiks veranstaltet. Die Studenten auf dem Campus der Kharazmi Universität in Karadsch haben einen Protest wegen Lebensmittelvergiftung angefangen und gerufen: „Sie vergiften Studenten und finden das richtig“.

Am 23. November erlitten Studenten der Al Zahra Universität, am 28. November Studenten der Universität für Technologie in Isfahan, am 30. November Studenten der Universität für Technologie in Teheran in Arak und am 3. Dezember Studenten der Kharazmi Universität schwere Vergiftungen durch Nahrungsmittel.

Am Samstagabend haben mutige Frauen in Haft Hoz Namak in Teheran ihre Proteste veranstaltet mit den Slogans „Khamenei ist ein Mörder, er sollte hingerichtet werden“, „Wir schwören unseren gefallenen Kameradinnen, dass wir bis zum Ende standhaft bleiben“, „Lang lebe der Widerstand von Khash bis Mahabad“ und „Für jeden Gefallenen werden sich Tausende erheben“.

Die Bewohner der Ekbatan Nachbarschaft protestierten auf der Straße mit dem Slogan „Tod für Khamenei, Khomeini sei verdammt“. Auch die Rufe „Blutdurstiger Khamenei, wir werden dich beerdigen“ wurden von den Gebäuden in dem Gebiet gehört.

Im Sattar Khan Bezirk haben die Menschen nachts protestiert mit dem Anzünden von Feuern und skandiert: „Armut, Korruption und hohe Preise. Wir machen weiter bis zum Sturz des Regimes“ und „Tod dem Diktator (was sich auf Ali Khamenei bezieht)“.

Auf dem Ferdosi Boulevard in Teheran wurde eine Protestkundgebung abgehalten mit den Slogans „Kämpft! Wir werden uns wehren“ und „Von Zahedan bis Teheran, ich opfere mein Leben für den Iran“, Die Rufe „Tod dem Diktator“ hallten auch von den Häusern in Teherans Sohrevardi Bezirk wider,
Unbotmäßige Jugendliche in Dschiroft (Zentraliran) und Yazd haben Banner, die vom Staat aufgestellt worden waren, in Brand gesteckt,
Angehörige von Häftlingen haben vor dem Gerichtsgebäude in Abdanan am Samstag, dem 3, Dezember, ein Sit-in angefangen.

Die Staatssicherheitskräfte (SSF) haben sie angegriffen und die junge Tochter eines der Häftlinge geschlagen.
Sekretariat des Nationalen Widerstandsrats Iran (NWRI)
4 . Dezember 2022

 

Irans landesweiter Aufstand – Tag 78

 

Iran Protest-Nr. 168

Nationwide uprising, protests in Tehran, Zahedan and other cities
Landesweiter Aufstand, Proteste in Teheran, Zahedan und anderen Städten

Am Freitag, dem 2. Dezember, dem 78. Tag des Aufstands, begannen die Proteste der Bevölkerung von Zahedan (südwestlicher Iran) um die Mittagszeit und weiteten sich auf verschiedene Teile der Stadt aus. Indem sie Reifen gegenüber der Polizeistation von Sar-Jangal in Brand steckten, blockierten die Jugendlichen die Ein- und Ausgänge der Sicherheitskräfte des Regimes.

Sie übernahmen auch die Kontrolle über die Straße, indem sie in der Gegend von Kausar Feuer legten. Die Agenten des Regimes schossen und warfen Tränengas auf die Demonstranten in der Moddarres Straße in Zahedan. Sie schossen auch auf Einheimische in der Stadt Taftan (Provinz Sistan und Belutschistan).

Am Freitagabend veranstalteten Jugendliche in verschiedenen Gegenden von Zahedan nächtliche Proteste und errichteten Barrikaden auf den Straßen, indem sie Feuer entzündeten.

Einwohner Teherans im Stadtteil Ekbatan starteten am Freitagabend eine Protestkundgebung, skandierten Parolen gegen die Regierung und entzündeten Feuer.

In Jannat-Abad, Teheran, riefen die Menschen aus den Gebäuden „Tod dem Diktator“ (in Anspielung auf den Obersten Führer des Regimes, Ali Khamenei) und veranstalteten nächtliche Proteste. In Bandar Abbas (Südiran) versammelte sich die Jugend und rief: „Dieses Jahr ist das Jahr der Opfer; Seyed Ali (Khamenei) wird gestürzt“, „Tod Khamenei und Basidschi“ und „IRGC, Bassidsch, ihr seid dieselben wie ISIS“.

In Meshkin Shahr sperrten Einheimische die Ahar Straße, indem sie Feuer anzündeten. Die Menschen in Qorveh hielten ihre Protestkundgebungen mit regierungsfeindlichen Slogans ab.

Einheimische in Izeh (Provinz Chuzestan), huldigten Hamed Selahshuri an seinem dritten Tag des Märtyrertodes am Freitag in Izeh, indem sie „Tod für Khamenei“, „Schande über Khamenei, lass das Land los“ und „im Opferjahr wird Seyed Ali (Khamenei) gestürzt werden“ sowie „Wir sind eine große Nation, wir werden der Demütigung nicht nachgeben“ riefen. Hamed Selahshuri, 22, war am 26. November festgenommen worden und nach brutaler Folter am 30. November im Gefängnis gestorben.

Sicherheitskräfte begruben seinen Leichnam heimlich, aber Hameds Familie brachte seinen Leichnam in seine Heimatstadt Izeh und begrub ihn auf einem örtlichen Friedhof.

Hameds Körper wies Anzeichen schwerer Folter auf; sein Gesicht war entstellt und seine Knochen waren gebrochen.

Die Zeremonie anlässlich des dritten Tages des Martyriums von Mehran Samak, der in Bandar Anzali erschossen wurde, verwandelte sich in einen leidenschaftlichen Anti-Khamenei Protest.

Die Teilnehmer skandierten: „Wir werden kämpfen und wir werden den Iran zurückerobern“ und „Du bist gemein, du bist unmoralisch, ich bin eine edle Frau“.

Am Mittwochmorgen, dem 30. November, wurde Farzin Maroufi, 22, von Sicherheitskräften in Ekbatan, Teheran, erschossen. Farzin war auf die Straße gekommen, um an der fröhlichen Feier des Verlustes dessen teilzunehmen, was die Iraner „das Team des Regimes“ bei der Weltmeisterschaft 2022 in Katar nannten.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrat Iran (NWRI)
3. Dezember 2022

Das Fußballteam des iranischen Regimes verliert, die Iraner gewinnen

Millionen Iraner verfolgten das Fußballspiel zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten bei der Weltmeisterschaft. Die Iraner, die als große fußballbegeisterte Nation gelten, verfolgten das Spektakel genau, hofften aber diesmal, dass das sogenannte „Team Melli“, de facto die Mannschaft der Mullahs, verlieren würde.

Nach mehr als 100 aufregenden Minuten verlor das Team des Regimes und iranische Städte brachen in Szenen der Freude und des Jubels für eine Bevölkerung aus, die sich in den letzten drei Monaten eifrig allem widersetzt hat, was die herrschende Theokratie repräsentiert. Ihrer Meinung nach hat das iranische Volk gewonnen und das Regime und seine Fußballmannschaft verloren.

Diese Feierlichkeiten sind einzigartig in der zeitgenössischen Geschichte des Iran, da die iranischen Diktatoren den Sport im Laufe der Jahre politisch missbraucht haben, um ihre Macht zu festigen und die öffentliche Meinung in die Irre zu führen.

Nur wenige Tage vor ihrem Flug nach Katar hatten sich Spieler des „Team Melli“ mit dem Präsidenten des Regimes, Ebrahim Raisi, getroffen, der für seine Rolle bei dem Massaker von 1988 sowie eine jahrzehntelange Bilanz in einer Justiz, welche Tausende von Amputationen und Hinrichtungen angeordnet hat, berüchtigt ist.

Das Ausnutzen des nationalen Hypes für politische Zwecke war im Land jedoch nicht beispiellos. Auch die frühere monarchische Diktatur nutzte die sogenannten nationalen Symbole, um Unterstützung zu sammeln und Menschen zu täuschen. Doch dies verblasst gegenüber dem, was das klerikale Regime getan hat. Seit seiner Machtübernahme im Jahr 1979 hat das klerikale Regime seine ominösen Projekte mit religiösen und nationalen Anliegen getarnt.

#Iran-Teheran, die Menschen jubeln über die Niederlage der Fußballmannschaft des klerikalen Regimes bei der #Weltmeisterschaft. Dies war nicht ihre Nationalmannschaft, da sie sich mit dem Handlanger von #1988 Massaker Raisi traf, bevor sie nach #Dubai aufbrach. pic.twitter.com/FTtFbjTQSr

– NCRI-FAC (@iran_policy) 29. November 2022

Dazu gehört die Verlängerung des antipatriotischen Iran/Irak Krieges, während man ihn „die heilige Verteidigung“ nannte, um die widerspenstige und pulsierende Gesellschaft des Iran zu kontrollieren, indem man Jugendliche als Kanonenfutter an die Kriegsfronten schickte und Milliarden von Dollar für das Atomwaffenprogramm verschwendete und es dabei „nationale Technologie.” nannte.

Ersteres half dem religiösen Faschismus, Dissidenten als Feinde des Islam und des Landes zu brandmarken, beides Akronyme des klerikalen Regimes.

Die herrschende Theokratie des Iran betonte, den Krieg in die Länge zu ziehen, nachdem alle irakischen Streitkräfte 1982 iranischen Boden verlassen hatten und versäumte es auch, zu erklären, dass wenn der Iran-Irak-Krieg eine „heilige Verteidigung“ war, warum ihr Hauptslogan „Eroberung Jerusalems durch Karbala“ lautete.

Das iranische Regime setzte den Iran/Irak Krieg auf Kosten der Iraner fort, was zu über einer Million Toten und Verletzten auf iranischer Seite führte. Die Infrastruktur des Landes wurde schwer beschädigt und die Behörden gaben später zu, dass sie einen Schaden von mindestens einer Milliarde Dollar hatten.

Teheran verschwendete auch nationales Vermögen, um sein Atomprogramm voranzutreiben. Aufgrund seiner enormen natürlichen Ressourcen wie fossiler Brennstoffe benötigt der Iran kein Atomprogramm. Während der Ära von Mahmoud Ahmadinejad als Präsident des Regimes verdiente das klerikale Regime 800 Milliarden Dollar an Öleinnahmen.

Was ist mit diesem Glücksfall passiert? Er wurde für die Entwicklung des Nuklearprogramms und die Finanzierung von Teherans terroristischen Stellvertretergruppen verschwendet, wodurch iranische Kinder gezwungen wurden, im Müll nach Nahrung zu suchen.

Das klerikale Regime war angesichts dessen, was viele als demokratische Revolution im Iran betrachten, verzweifelt und entschied sich erneut dafür, die Aufmerksamkeit der Menschen abzulenken und „nationale Emotionen“ zu wecken, indem es die Fußballmannschaft und die Weltmeisterschaft 2022 einsetzte. Dennoch ist es kläglich gescheitert.

 

— NCRI-FAC (@iran_policy) November 30, 2022
#Iraner jubeln über die Niederlage der Fußballmannschaft des klerikalen Regimes bei der Weltmeisterschaft. Dies war nicht ihre Nationalmannschaft, da sie sich mit dem Handlanger von #1988 Massaker Raisi traf, bevor sie nach Dubai aufbrach. Die Leute riefen: Verzweifelter Anführer, dein Grab wird vorbereitet. #IranvsUSA pic.twitter.com/s14Y8pEpUZ

– NCRI-FAC (@iran_policy) 30. November 2022

Fast drei Monate unaufhörlicher Proteste haben in der Tat das öffentliche Bewusstsein erhöht. Außerdem hat die Feindseligkeit zwischen den Menschen und dem Regime einen unumkehrbaren Punkt erreicht und die Menschen lehnen alles und jeden ab, der das klerikale Regime symbolisiert.

Die Rolle des iranischen Widerstands bei der Entlarvung aller religiösen und nationalistischen Behauptungen des Regimes ist sehr bemerkenswert. Die Volksmojahedin Iran (PMOI/MEK) waren die einzige progressive muslimische demokratische Opposition, die das Referendum über die Verfassung des Regimes ablehnte und sich für den Sturz des Regimes eingesetzt hat, während sie auf der Tatsache bestand, dass die herrschende Theokratie des Iran tatsächlich der Hauptfeind des Islam ist. Die MEK verurteilte die Verschleierungspflicht und die Diskriminierung religiöser und ethnischer Minderheiten durch das Regime.

Dies geschah, während das iranische Regime seinen Amoklauf fortsetzte, Frauen und religiöse Minderheiten ins Visier nahm oder unter dem Vorwand, den Islam zu schützen, sektiererische Kriege in Syrien und im Irak anzettelte.

Die jahrzehntelange Aufdeckung der Propagandakampagnen des Regimes und die Ausbeutung des starken Drangs der Iraner nach Nationalismus haben zu einem weit verbreiteten Erwachen beigetragen.

Bei ihren Protesten skandierten die Menschen Slogans wie „Sie [das Regime] benutzen den Islam, um das Leben der Menschen unglücklich zu machen“ und „Weder Gaza noch der Libanon, mein Leben für den Iran“.

1988 zwang der iranische Widerstand den damaligen obersten Führer des Regimes, Ruhollah Khomeini, den Waffenstillstand mit dem Irak zu akzeptieren und den Krieg zu beenden, den er versprochen hatte, „bis zum letzten Stein in Teheran fortzusetzen. „Später beschrieb er die Annahme des Waffenstillstands als „einen Giftkelch trinken“.

Der iranische Widerstand ist stolz darauf, das antipatriotische Atomwaffenprogramm des Regimes aufzudecken und er bleibt der historischen Aufgabe verpflichtet, eine aggressive, virulent sektiererische und repressive Theokratie daran zu hindern, Massenvernichtungswaffen zu entwickeln.

Die derzeitige tiefe nationale Verständigung, die nicht über Nacht zustande kam, deutet auf eine bevorstehende Revolution im Iran hin. Die Iraner haben ihren Feind, die herrschende Theokratie, identifiziert und wollen dieses brutale Regime nicht reformieren.

Jetzt sollten die Weltmächte den Willen des iranischen Volkes zu einem Regimewechsel und einem demokratischen Land hören und annehmen. Sie sollten alle Verbindungen zu Teheran abbrechen und das Recht des iranischen Volkes auf Selbstbestimmung und Selbstverteidigung anerkennen.

 

 

13 weitere Namen von Märtyrern des Aufstands im Iran wurden identifiziert


Iran Protest-Nr. 162
Die Namen von 541 Protestierenden , die in den letzten 73 Tagen in 577 Städten getötet wurden, sind bis jetzt veröffentlicht worden
Die Organisation der Volksmudschahedin des Iran (PMOI) hat heute, am 28.November 2022 die Namen von 13 weiteren Märtyrern des landesweiten iranischen Volksaufstandes angeben können.

Laut der PMOI wurden bis jetzt die Namen von 541 Protestierenden, die in den letzten 73 Tagen in 277 Städten getötet wurden, veröffentlicht.
Die Namen der 13 Märtyrer des Aufstands:
Nr. Name Stadt Datum
1 Shouresh Niknam Mahabad 27. November2022
2 Reza Kazemi Kamiyaran 27. November2022
3 Arshiya Emam Qolizadeh Hadishahr 26. November2022
4 Neda Bayat Zandschan 26. November2022
5 Owais Masoudizadeh Torbat-e-Dscham 25. November2022
6 Mehdi Bahrnedschad Torbat-e-Dscham 25. November 2022
7 Amanullah Khan Baji Zehi (Mingal) Zahedan 24. November 2022
8 Maedeh (Mahak) Hashemi Shiras 24. November 2022
9 Jabbar Farghizadeh Marivan 24. November 2022
10 Amin Nazari Abadan 24. November 2022
11 Hayman Aman Bukan 23. November 2022
12 Mohammad Hossein Kamandlou Teheran, Moshiriyeh 22. November 2022
13 Afshin Shahamat Teheran 25. September 2022
List of names of 541 martyrs of Iran’s nationwide uprising:
Nr. Name Stadt Datum
1 Mahsa Amini (aus Saqqez) Teheran 16. September 2022
2 Fereydoun Mahmoudi Saqqez 19. September 2022
3 Mohsen Mohammadi Divandareh 19. September 2022
4 Reza Lotfi Dehgolan 19. September 2022
5 Iman Behzadpour Sanandadsch 19. September 2022
6 Milad Ostad Hashem Teheran 19. September 2022
7 Zakaria Khayal Piranshahr 20. September 2022
8 Farjad Darvishi Urmia 20. September 2022
9 Milad Zare’ Babol 20. September 2022
10 Minoo Majidi Kermanshah 20. September 2022
11 Farzin Lotfi Rezvanshahr 20. September 2022
12 Reza Shahparnia Kermanshah 20. September 2022
13 Sasan Bagheri Rezvanshahr 20. September 2022
14 Nika Shakarami Teheran 20. September 2022
15 Diako Mehrnavaei Bukan 20. September 2022
16 Sadr al-Din Litani Oshnavieh 21. September 2022
17 Danesh Rahnama Urmia 21. September 2022
18 Amin Marefi (Marefat) Oshnavieh 21. September 2022
19 Milan Haghighi Oshnavieh 21. September 2022
20 Mohsen Qaysari Ilam 21. September 2022
21 Ghazaleh Chalavi Amol 21. September 2022
22 Abdollah Mahmoudpour Urmia 21. September 2022
23 Matin Abdollahpour Urmia 21. September 2022
24 Fouad Qadimi Divandareh 21. September 2022
25 Ali Mozaffari Qouchan 21. September 2022
26 Behnam Layeghpour Rasht 21. September 2022
27 Saeed Mohammadi Islamabad 21. September 2022
28 Hananeh Kia Nowshahr 21. September 2022
29 Amir Ali Fouladi Islamabad 21. September 2022
30 Iman Mohammadi Islamabad 21. September 2022
31 Amir Hossein Shams Nowshahr 21. September 2022
32 Mehrdad Qorbani Zandschan 21. September 2022
33 Erfan Rezai Amol 21. September 2022
34 Mehdi Asgari Garmsar 21. September 2022
35 Mohammad Farmani Shahr-e-Ray 21. September 2022
36 Yasin Dschamalzadeh Rezvanshahr 21. September 2022
37 Fereydoun Ahmadi Saqqez 21. September 2022
38 Pouya Sheida Urmia 21. September 2022
39 Mehrab Najafi Zarinchahr 21. September 2022
40 Arash Pahlavan Machad 21. September 2022
41 Mohsen Mal Mir Nowshahr 21. September 2022
42 Saeed Iranmensh Kerman 21. September 2022
43 Abolfazl Akbari Doust Langroud 21. September 2022
44 Erfan Khazai Shahriar 21. September 2022
45 Mehdi Babr-Nejad Qouchan 21. September 2022
46 Roshana Ahmadi Boukan 21. September 2022
47 Abolfazl Mehdipour Babol 21. September 2022
48 Mohammad Hasan Torkaman Amol 21. September 2022
49 Hossein Ali Kia Nowshahr 21. September 2022
50 Mohammad Fallah Amol 21. September 2022
51 Seyyed Sina Mousavi Amol 21. September 2022
52 Fardin Bakhtiari Sanandadsch 21. September 2022
53 Alireza Fathi Sanfar 21. September 2022
54 Mahsa Mogoui Foulad Shahr 21. September 2022
55 Seyyed Abbas Mir-Mousavi Langroud 21. September 2022
56 Mohsen Mohammadi Kochaksarai Qaemchahr 21. September 2022
57 Mohammad Zamani Teheran 21 .September 2022
58 Amir Hossein Mahdavi Rasht 21. September 2022
59 Mohammad Zarei Sanqar 21. September 2022
60 Amir Bastami Kermanshah 21. September 2022
61 Mohammad Reza Sorouri Teheran 21. September 2022
62 Mohammad Mam Saleh Sardasht 21.S eptember 2022
63 Setareh Tadschik Teheran 21. September 2022
64 Amir Mehdi Malak Mohammadi Teheran 21. September 2022
65 Mehdi Zahedi Urmia 21. September 2022
66 Mazia Salmanian Rasht 22. September 2022
67 Sasan Qorbani Razvanshahr 22. September 2022
68 Mehrdad Behnam Asl Dehdasht 22. September 2022
69 Pedram Azarnush Dehdasht 22. September 2022
70 Amir Nowruzi Bandar Anzali 22. September 2022
71 Roozbeh Khademi Karadsch 22. September 2022
72 Mehdi Mousavi Zandschan 22. September 2022
73 Javad Heydari Qazvin 22. September 2022
74 Mehrdad Avazpour Nowshahr 22. September 2022
75 Mohammad Hosseinkhah Mazandaran 22. September 2022
76 Hadis Nadschafi Alborz 22. September 2022
77 Mehdi Leylazi Karadsch 22. September 2022
78 Mohsen Pazouki Pakdasht Varamin 22. September 2022
79 Mohammad Rasul Momenizadeh Rasht 22. September 2022
80 Mohammad Reza Eskandari Pakdasht Varamin 22. September 2022
81 Kanaan Aghaei Karadsch 22. September 2022
82 Mohammad Amin Takoli Teheran 22. September 2022
83 Yaser Dschafari Ilam 22. September 2022
84 Arvin Malamali Golzari Fuladshahr 22. September 2022
85 Shirin Alizadeh Ramsar 22. September 2022
86 Esmail Heydari Ardabil 22. September 2022
87 Hossein Morovati Qarchak Varamin 23. September 2022
88 Pouya (Ali) Ahmadpour Pasikhani Rasht 23. September 2022
89 Hediyeh Naimani Nowshahr 23. September 2022
90 Alireza Hosseini Teheran 23. September 2022
91 Javad Khansari Teheran 23. September 2022
92 Parsa Rezadoust Hashtgerd 23. September 2022
93 Sarina Esmailzadeh Karadsch 23. September 2022
94 Hamid Fouladvand Pakdasht 23. September 2022
95 Ehsan Alibazi Shahr-e-Qods 23. September 2022
96 Mohammad Javad Zahedi Sari 23. September 2022
97 Ahmad Reza Qolidschi Hamedan 23. September 2022
98 Javad Khansari Teheran 23. September 2022
99 Morteza Nowruzi Langroud 24. September 2022
100 Mahmoud Keshvari Karadsch 24. September 2022
101 Lina Namour Teheran 24. September 2022
102 Samira Nuri Teheran 24. September 2022
103 Reza Saed Teheran 24. September 2022
104 Shahram Zandi Teheran 24. September 2022
105 Ashkan Nuri Teheran 24. September 2022
106 Mohammad Dschameh Bozorg Karadsch 25. September 2022
107 Nader Kokar Rudsar 25. September 2022
108 Abdolsalam Golvani (Qadir Golvan) Oshnavieh 26. September 2022
109 Siavash Mahmoudi Teheran 27. September 2022
110 Samad Bargi Niya Piranshahr 28. September 2022
111 Amir Reza Naderzadeh Nowshahr 28. September 2022
112 Ghazaleh Ghasemi Teheran 28. September 2022
113 Amir Mehdi Farokhipour Teheran 29. September 2022
114 Erfan Nazar Beigi Teheran 29. September 2022
115 Mohammad Reza Adib Toutazehi Zahedan September 30, 2022
116 Lal Mohammad Anshini Zahedan September 30, 2022
117 Balal Anshini Zahedan September 30, 2022
118 Mohammad Barahui Zahedan September 30, 2022
119 Mahmoud Barahui Zahedan September 30, 2022
120 Riassat (Badel) Balouch Zahedan September 30, 2022
121 Abdorrahman Balouchi Zahedan September 30, 2022
122 Ali Akbar Halgheh-Begoush Zahedan September 30, 2022
123 Mohammad Faruq Rakhsh Zahedan September 30, 2022
124 Mansour Rakhshani Zahedan September 30, 2022
125 Jalil Rakhshani Zahedan September 30, 2022
126 Abdol Madschid Rigi Zahedan September 30, 2022
127 Mohammad Rigi Zahedan September 30, 2022
128 Ahmad Sargolzai Zahedan 30. September 2022
129 Ali Akbar Barahui (Sohn von Khan Mohammad) Zahedan 30. September 2022
130 Ahmad Shah-Bakhsh Zahedan 30. September 2022
131 Abdol Malik Shah-Bakhsh Zahedan 30. September 2022
132 Imran Shah-Bakhsh Zahedan 30. September 2022
133 Farzad Shah-Bakhsh Zahedan 30. September 2022
134 Amin (Badr al-Uloum Seminar) Zahedan 30. September 2022
135 Yaser Shah-Bakhsh Zahedan 30. September 2022
136 Heydar Narui Rashid (Sohn von Mohammad Ali) Zahedan 30. September 2022
137 Omar Shahnavazi Zahedan 30. September 2022
138 Mohammad Eqbal Shahnavazi Zahedan 30. September 2022
139 Amir Hamzeh Shahnavazi Zahedan 30. September 2022
140 Mohammad Sediq Naroui Zahedan 30. September 2022
141 Lal Mohammad Ali Zehi Zahedan 30. September 2022
142 Abu Bakr Ali Zehi Zahedan 30. September 2022
143 Hamid Isa Zehi Zahedan 30. September 2022
144 Aminullah Qoldschai Zahedan 30. September 2022
145 Mohammad Qoldschei Zahedan 30. September 2022
146 Nematullah Kabedani Zahedan 30. September 2022
147 Ibrahim Gorgidsch Zahedan 30. September 2022
148 Mohammad Ali Gamshadzehi Zahedan 30. September 2022
149 Mohammad Amin Gamshadzehi Zahedan 30. September 2022
150 Vahed Gamshadzehi Zahedan 30. September 2022
151 Salahuddin Gamshadzehi Zahedan 30. September 2022
152 Jalil Mohammad Zehi Zahedan 30. September 2022
153 Hamzeh Naroui Zahedan 30. September 2022
154 Younes Naroui Zahedan 30. September 2022
155 Hamid Naroui Zahedan 30. September 2022
156 Rafi Naroui Zahedan 30. September 2022
157 Mohiuddin Shahbakhsh (Sohn von Mohammad) Zahedan 30. September 2022
158 Abdol Ghafur Nur Barahui Zahedan 30. September 2022
159 Mukhtar Ahmadi Marivan 30. September 2022
160 Abdol Samad Barahui (Aidouzehi) Zahedan 30. September 2022
161 Mohammad Omar Shahnavazi Zahedan 30. September 2022
162 Mohammad Qoldschaei Zahedan 30. September 2022
163 Amin Goleh Bacheh Zahedan 30. September 2022
164 Hamzeh Naroui Sohn von Mohammad Zahedan 30. September 2022
165 Hamid Naroui Sohn von Mohammad Ali Zahedan 30. September 2022
166 Abubakr Nahtani Zahedan 30. September 2022
167 Musa Nahtani Zahedan 30. September 2022
168 Samer Hashem Zehi Zahedan 30. September 2022
169 Ali Barahui Zahedan 30. September 2022
170 Zacharie Barahui Zahedan 30. September 2022
171 Ali Aqli (Naroui) Zahedan 30. September 2022
172 Mohammad Eqbal Naib Zehi Zahedan 30. September 2022
173 Omid Shahnavazi Zahedan 30. September 2022
174 Matine Qanbar Zehi Gorgidsch Zahedan 30. September 2022
175 Sedis Keshani Zahedan 30. September 2022
176 Musa Doveira Zahedan 30. September 2022
177 Imran Hasan Zehi Zahedan 30. September 2022
178 Mohsen Gamshadzehi Zahedan 30. September 2022
179 Abdol Ghafoor Dehmordeh Zahedan 30. September 2022
180 Abdolmanan Rakhshani Zahedan 30. September 2022
181 Balal Rakhshani Zahedan 30. September 2022
182 Omid Sarani Zahedan 30. September 2022
183 Jaber Shirouzhi Zahedan 30. September 2022
184 Soleiman Arab Zahedan 30. September 2022
185 Gholam Nabi Noti Zehi Zahedan 30. September 2022
186 Abdol Jalil Qanbar Zehi Zahedan 30. September 2022
187 Abdollah Naroui Zahedan 30. September 2022
188 Abdol Vahid Towhid Nia Zahedan 30. September 2022
189 Omid Safar Zehi Zahedan 30. September 2022
190 Behzad Rigi Zahedan 30. September 2022
191 Nadschm al-Din Tadschik Zahedan 30. September 2022
192 Mohammad Ali Esmail Zehi (Shah Bakhsh) Zahedan 30. September 2022
193 Esmail Abil Zahedan 30. September 2022
194 Musa Anshini Zahedan 30. September 2022
195 Mehdi Anshini Zahedan 30. September 2022
196 Majid Baloch Zehi (Sheh Bakhsh) Zahedan 30. September 2022
197 Vahid Hout Zahedan 30. September 2022
198 Javad Pousheh Zahedan 30. September 2022
199 Abdol Samad Thabitizadeh (Shahouzehi) Zahedan 30. September 2022
200 Ahmad (Dschamma) Sarani (Alizehi) Zahedan 30. September 2022
202 Lal Mohammad Anshini (Sohn von Sharif) Zahedan 30. September 2022
203 Hamid Reza Saneipour Hamedan 30. September 2022
204 Danial Shahbakhsh Zahedan 30. September 2022
205 Khalil Qanbar Zehi (einziger Sohn von Aligur) Zahedan 30. September 2022
206 Mahmoud Shahnavazi (Sohn von Amanullah) Zahedan 30. September 2022
207 Amir Mohammad Gumshadzehi (Sohn von Qadir) Zahedan 30. September 2022
208 Hasti Narui (Sohn von Balal) Zahedan 30. September 2022
209 Amir Hossein Parnian Mirkazehi Rigi Zahedan 30. September 2022
210 Hafez Mohammad Brahui Zahedan 30. September 2022
211 Lal Mohammad Brahoui Zahedan 30. September 2022
212 Esmail Hossein Zahi Zahedan 30. September 2022
213 Majid Shah Bakhsh Zahedan 30. September 2022
214 Thamershahnawazi Zahedan 30. September 2022
215 Abdol Khaleq Shahnawazi Zahedan 30. September 2022
216 Azizollah Kabdani Zahedan 30. September 2022
217 Mirshekar Zahedan 30. September 2022
218 Abdol Madschid Naroui Zahedan 30. September 2022
219 Sami Hashem Zehi, Sohn von Nabi (16 Jahre alt) Zahedan 30. September 2022
220 Gungo Zehi Rigi Zahedan 30. September 2022
221 Mansour Dehmardeh Zahedan 30. September 2022
222 Saeed Gergige Zahedan 30. September 2022
223 Mehrab Dolat Panah Talesh 1. Oktober 2022
224 Pouya Radschab Nia Babol 1. Oktober 2022
225 Ehsan Khan Mohammadi Teheran 1. Oktober 2022
226 Ali Bani Assad Ahvaz 1. Oktober 2022
227 Omid Qamsari Teheran 2. Oktober 2022
228 Khodanour Ladsche’i Zahedan 2. Oktober 2022
229 Salman Maliki Zahedan 2. Oktober 2022
230 Jamal Abdol Naser Mohammad Hasani Barahui Zahedan 2. Oktober 2022
231 Morteza Hasan Zai Zahedan 2. Oktober 2022
232 Zolfaqar Hasan Zai Zahedan 2. Oktober 2022
233 Arman Hassan Zai Zahedan 2. Oktober 2022
234 Mahmoud Hasan Zai Zahedan 2. Oktober 2022
235 Ali Akbar Rabi’i Isfahan 2. Oktober 2022
236 Seyyed Mohammad Hosseini Saqqez 2. Oktober 2022
237 Maheddin Shiro Zehi Zahedan 3. Oktober 2022
238 Mostafa Beriji Zahedan 3. Oktober 2022
239 Mohammad Mehrdadi Teheran 3. Oktober 2022
240 Farid Maleki Teheran 3. Oktober 2022
241 Messam Moghadasi Teheran 4. Oktober 2022
242 Yazdan Farmani Teheran 4. Oktober 2022
243 Nemia Shafiqdoust Urmia 5. Oktober 2022
244 Poriya Kayani Shushtar 5. Oktober 2022
245 Suleiman Shukri Bukan 20 November 2022
246 Maisam Jafari Varamin Persischer Monat Mehr-23 September-22 Oktober
247 Milad Javidpour Mogoie Teheran Persischer Monat Mehr-23 September-22 Oktober
248 Morteza Soltanian Isfahan Persischer Monat Mehr-23 September-22 Oktober
249 Emad Heydari Ahwaz 6. Oktober 2022
250 Reza Bonyadi Teheran 6. Oktober 2022
251 Yahya Rahimi Sanandadsch 8. Oktober 2022
252 Mohsen Mousavi Teheran 8. Oktober 2022
253 Daryoush Alizadeh Sanandadsch 8. Oktober 2022
254 Peyman Manbari Sanandadsch 8. Oktober 2022
255 Mohammad Amini Sanandadsch 8. Oktober 2022
256 Sopher Sharifi Teheran 8. Oktober 2022
257 Ainaz Javaheri Kermanshah 8. Oktober 2022
258 Nagin Salehi Teheran 8. Oktober 2022
259 Kamran Shahbazi Teheran 8. Oktober 2022
260 Maryam Ghavasi Maschhad 8. Oktober 2022
261 Sajjad Jafari Shiras 8. Oktober 2022
262 Simeh Mahmoudinedschad Kerman 8. Oktober 2022
263 Nadia Arefani Fardis in Karadsch 9. Oktober 2022
264 Esmail Dezvar Saqqez 9. Oktober 2022
265 Seyyed Ahmad Shokrollahi Isfahan 9. Oktober 2022
266 Arian Moridi Kermanshah 9. Oktober 2022
267 Aref Ashouri Rasht Lakan Gefängnis 9. Oktober 2022
268 Milad Derakhshan Rasht Lakan Gefängnis 9. Oktober 2022
269 Mehran Radschabi Rasht Lakan Gefängnis 9. Oktober 2022
270 Mehrzad Behrouz Rasht Lakan Gefängnis 9. Oktober 2022
271 Mohammad Anoush Niya Rasht – Lakan Gefängnis 9. Oktober 2022
272 Farzin Farrokhi Saqqez 10. Oktober 2022
273 Elaheh Sa’idi Saqqez 10. Oktober 2022
274 Omid Mahdavi Teheran 10. Oktober 2022
275 Abolfazl Adinezadeh Mashhad 12. Oktober 2022
276 Sina Naderi Kermanshah 12. Oktober 2022
277 Kamal Feqhi Bukan 12. Oktober 2022
278 Mehrgan Zahmatkesh Rasht 12. Oktober 2022
279 Aziz Moradi Sanandadsch 12. Oktober 2022
280 Armin Sayadi Kermanshah 12. Oktober 2022
281 Farzaneh Kazemi Qazvin 12. Oktober 2022
282 Helen Ahmadi Bukan 12. Oktober 2022
283 Negin Abdolmaleki Hamadan 13. Oktober 2022
284 Esra Panahi Ardabil 14. Oktober 2022
285 Parisa Askari Teheran 14. Oktober 2022
286 Reza Esmailzadeh Teheran 14. Oktober 2022
287 Hossein Dschezi Teheran – Evin 15. Oktober 2022
288 Hamid Saeed Mozafari Teheran – Evin 15. Oktober 2022
289 Seyyed Farhad Hosseini Teheran-Evin 15. Oktober 2022
290 Ali Basaki Teheran 15. Oktober 2022
291 Hossein Akbarzadeh Teheran-Evin 16. Oktober 2022
292 Mohammad Abdollahi Ilam 17. Oktober 2022
293 Hamed Baji Zahi (Brahoui) Zahedan 17. Oktober 2022
294 Sadaf Movahedi Teheran 18. Oktober 2022
295 Ismail Shanbadi Shiras 19. Oktober 2022
296 Ramin Karami Kermanshah 20. Oktober 2022
297 Reza Khoshnoud Holari Sari 20. Oktober 2022
298 Ali Jalili Teheran 20. Oktober 2022
299 Fardin Khosh Ghaem Oshnavieh 21. Oktober 2022
300 Ramin Fatehi Sanandadsch 22. Oktober 2022
301 Arnica Ghaem Maghami Teheran 22. Oktober 2022
302 Sina Malayeri Arak 22. Oktober 2022
303 Mehdi Farahani Khorramshahr 22. Oktober 2022
304 Mohammad Khawajui Dezful 22. Oktober 2022
305 Rahim Kalij Qaimshahr 22. Oktober 2022
306 Abolfazl Bahu Qaimshahr 22. Oktober 2022
307 Ezzatollah Shahbazi Teheran-Evin 22. Oktober 2022
308 Sarina Shiri Kermanshah 23. Oktober 2022
309 Mona Naqib Saravan 24. Oktober 2022
310 Navid Badpa Gonbad Kaus 24. Oktober 2022
311 Esmail Moloudy (Semko) Mahabad 25. Oktober 2022
312 Mohammad Shariati Sanandadsch 25. Oktober 2022
313 Afshin Asham Qasreshirin 25. Oktober 2022
314 Kivan Darvishi Sanandadsch 25. Oktober 2022
315 Mohammad Lotfollahi Sanandadsch 25. Oktober 2022
316 Maedeh Javanfar Rasht 25. Oktober 2022
317 Parmis Hamnava Iranshahr 25. Oktober 2022
318 Marzieh Doshman Ziyari Bushehr 25. Oktober 2022
319 Shahu Khezri Mahabad 26. Oktober 2022
320 Kobra Sheikh Saqqa Mahabad 26. Oktober 2022
321 Zaniar Abu Bakri Mahabad 26. Oktober 2022
322 Matlab Said Peyrow Baneh 26. Oktober 2022
323 Hadi Haqshenas Isfahan 26. Oktober 2022
324 Seyed Ali Seiedi Teheran 26. Oktober 2022
325 Sarina Saedi Sanandadsch 26. Oktober 2022
326 Behnaz Afshari Teheran 26. Oktober 2022
327 Hamid Reza Malmir Karadsch 26. Oktober 2022
328 Ebrahim Mirzaei Sanandadsch 26. Oktober 2022
329 Rasoul Haddadi Zandschan 26. Oktober 2022
330 Amirhossein Rumiani Nazari Teheran 26. Oktober 2022
331 Ali Rouzbahani Teheran 26. Oktober 2022
332 Pacman Raki Izeh 26. Oktober 2022
333 Fereshteh Ahmadi Mahabad 27. Oktober 2022
334 Mehrshad Shahidi Arak 27. Oktober 2022
335 Fereydon Fardschi Baneh 27. Oktober 2022
336 Masoud Ahmadzadeh Mahabad 28. Oktober 2022
337 Kabdani, Sohn des Khodabakhsh (12-Jahre alt Kind) Zahedan 28. Oktober 2022
338 Dastan Rasul Mohammad Agha Baneh 28. Oktober 2022
339 Farid Koravand Asaluyeh 28. Oktober 2022
340 Adel Kochakzaei (Berichi) Zahedan 28. Oktober 2022
341 Omid Narouie Zahedan 28. Oktober 2022
342 Amir Shahnavazi Zahedan 28. Oktober 2022
343 Dr. Parisa Bahmani Teheran 28. Oktober 2022
344 Ali Fazeli Amol 28. Oktober 2022
345 Amir Aref Ghorbanpour Rasht 29. Oktober 2022
346 Koumar Daroftadeh Piranshahr 29. Oktober 2022
347 Diana Mahmoudi Piranshahr 29. Oktober 2022
348 Saman Qadirpour from Ashnavieh Teheran 29. Oktober 2022
349 Mohammad Keshavarz (Saremi) Borujerd 31. Oktober 2022
350 Moulavi Youssef Raisi Lashar 31. Oktober 2022
351 Dschafar Qurbani Kamyaran 31. Oktober 2022
352 Nasim Sedghi Urmia 31. Oktober 2022
353 Mohammad Hossein Faradschi Teheran 1. Nov ember 2022
354 Momin Zand Karimi Sanandaj 2. November 2022
355 Morteza Shirmohammadi Shahin Dez 2. November 2022
356 Milad Khavari Bandar Abbas 2. November 2022
357 Mehdi Zakir Dehloran 2. November 2022
358 346 Karadsch 3. November 2022
359 Yaser Naroi Zahedan 3. November 2022
360 Shoaib Darghale Chabahar 3. November 2022
361 Irfan Zamani Lahijan 3. November 2022
362 Mehran Shekari Karadsch 3. November 2022
363 Prasto Mouradkhani Karadsch 3. November 2022
364 Mehdi Hazrati Karadsch 3. November 2022
365 Mohammad Reza Sarvi Shahr-e Rey 3. November 2022
366 Mohammadreza Bali Lashak Nowshahr 3. November 2022
367 Mehdis Hosseini Amol 3. November 2022
368 Ali Abu-Mohammad Karadsch 3. November 2022
369 Mohammad Shah Bakhsh
Khash 4. November 2022
370 Murad Zahi Khash 4. November 2022
371 Ali Kurd Kalahori Khash 4. November 2022
372 Mobin Mirkazehi, Sohn von Murad Khash 4. November 2022
373 Azim Mahmoud Zahi, Sohn von Pir Dad Khash 4. November 2022
374 (unbekannt) , Sohn des Hadsch Khoda Murad Brahoi Khash 4. November 2022
375 Rahim Dad Shahli, Sohn des Ismail Khash 4. November 2022
376 Mohammad Selahshuran Khash 4. November 2022
377 Yunus Shah Bakhsh Khash 4. November 2022
378 Sadegh Brahui Khash 4. November 2022
379 Mohammad Shah Bakhsh, Sohn des Nader Khash 4. November 2022
380 Abdul Malik Shahnawazi (Kamal Khan Zehi) Khash 4. November 2022
381 Younes (Mirbaloch Zehi), Sohn des Anwar Salahshuran Khash 4. November 2022
382 Shahli Bar (Sohn des Esmail) Khash 4. November 2022
383 Saeed Sohrab Zehi, son of Vahed Khash 4. November 2022
384 Yasir Bahadur Zehi, Sohn des Be Barg Khash 4. November 2022
385 Kambiz Regi, Sohn des Allah Bakhsh Khash 4. November 2022
386 Mohammad Amin Heshmatian Karadsch 4. November 2022
387 Nasrin Qaderi Teheran 5. November 2022
388 Mohammad Hossein Salari Mahshahr 5. November 2022
389 Mozhgan Kadkhodaei Teheran 5. November 2022
390 Abbas Louiemi Ahvaz 5. November 2022
391 Pegah Gavasieh Shiras 5. November 2022
392 Maria Gavasieh Shiras 5. November 2022
393 Mohammad Ghaemi Far Asterki Dezful 6. November 2022
394 Oveis Shekarze’i Sarbaz 6. November 2022
395 Zia Mir Baloch Zehi, Sohn von Abdul Aziz Saravan 7. November 2022
396 Sina Firouzabadi Shiras 7. November 2022
397 Mohammad Reza (Hessam) Teheran (Qarchak) 8. November 2022
398 Komeil Amir Khanlou Karadsch – Khorram Dasht 8. November 2022
399 Darya (Marzieh) Nazm Deh Karadsch 8. November 2022
400 Abbas Shafiei Karadsch 8. November 2022
401 Amir Mahdi Palai Kish 8. November 2022
402 Sepehr Biranvand Khorramabad 9. November 2022
403 Faieq Mom Qadri Mahabad 9. November 2022
404 Alireza Karimi Arak 9. November 2022
405 Matin Nasri Sanandadsch 9. November 2022
406 Mehdi Salehipour Karadsch 9. November 2022
407 Hafiz Olad Amrali Neishabour 9. November 2022
408 Ardalan Ghasemi Gilangharb 10. November 2022
409 Hayman Hamzeh Sardasht 11. November 2022
410 Hamid Goli Sanandaj 11. November 2022
411 Yalda Agha Fazli Teheran 11. November 2022
412 Mohammad Hossein Hadschiani Bushehr 11. November 2022
413 Mohammad Salehi Behshahr 11. November 2022
414 Shoaib Haidari Maschhad 11. November 2022
415 Mehrshad Telatof Iranshahr 12. November 2022
416 Ali Abiyar Takab 12. November 2022
417 Saman Rahmani Teheran-Quds 13. November 2022
418 Milad Khoshkam Shiras 13. November 2022
419 Sepehr Ismaili Kiashahr-Gilan 14. November 2022
420 Fawad Mohammadi Kamiyaran 15. November 2022
421 Saman Kader Beigi Bukan 15. November 2022
422 Milad Saidi Shaheswar 15. November 2022
423 Saeed Moradi Kamiyaran 15. November 2022
424 Isa Biglari Sanandarsch 15. November 2022
425 Zaniarullah Moradi Sanandadsch 15. November 2022
426 Saeed Assadi Bodschnurd 15. November 2022
427 Burhan Karmi Kamiyaran’s 16. November 2022
428 Salar Modschaver Bukan 16. November 2022
429 Daniyal Pabandi, 16 Saqqez 16. November 2022
430 Reza Shariati Izeh 16. November 2022
431 Kian Nikpour (Pirfalak),10 Izeh 16. November 2022
432 Ashraf Nickbakhat Izeh 16. November 2022
433 Artin Rahmani,13 Izeh 16. November 2022
434 Bahram Moradian Samirum 16. November 2022
435 Ali Abbasi Samirum 16. November 2022
436 Moslem Hooshanghi Samirum 16. November 2022
437 Milad Asefi Samirum 16. November 2022
438 Mohammad Hassan-zadeh Bukan 16. November 2022
439 Ali Iraqi Tabriz 16. November 2022
440 As’aad Rahimi Bukan 16. November 2022
441 Javad Rezaei Lahijan 16. November 2022
442 Sepehr Maqsudi, 17 Izeh 16. November 2022
443 Aylar Haghqi Tabriz 16. November 2022
444 Ali Molaei Izeh 16. November 2022
445 Ali Mohammadi Izeh 16. November 2022
446 Sajjad Ghaemi Shiras 16. November 2022
447 Samaneh Niknam Shiras 16. November 2022
448 Mohammad Barzegar Shiras 16. November 2022
449 Mehdi Zare Teheran 16. November 2022
450 Alireza Shojaei Behbahan 16. November 2022
451 Shahoo Bahmani Sanandadsch 17. November 2022
452 Aram Habibi Sanandadsch 17. November 2022
453 Ghafoor Moloodi Bukan 17. November 2022
454 Abdulrahman Bakhtiari Saqqez 17. November 2022
455 Hezhar Mom Khosravi Bukan 17. November 2022
456 Amjad Enayati Bukan 17. November 2022
457 Heyva Dschanan Bukan 17. November 2022
458 Azad Hossein Puri Mahabad 17. November 2022
459 Hamed Moulaei Dashti Parsian 17. November 2022
460 Doran Totazahi Zahedan 17. November 2022
461 Hamid Reza Rouhi Teheran 17. November 2022
462 Aso Qadri Baneh 17. November 2022
463 Arman Emadi Marvdasht 17. November 2022
464 Javad Mousavi Isfahan 17. November 2022
465 Mustafa Shabani Bukan 17. November 2022
466 Hamed Sedighi Qeshm 17. November 2022
467 Shahriar Mohammadi Bukan 17. November 2022
468 Saeed Pirmoghani Bukan 17. November 2022
469 Mohammad Ahmadi Gagesh Mahabad 18. November 2022
470 Amir Farasati Shad Piranshahr 18. November 2022
471 Mehran Rahmani Mahabad 18. November 2022
472 Milad Marufi Bukan 18. November 2022
473 Kamal Ahmadpour Mahabad 18. November 2022
474 Mojtaba Abdullahi Astaraki Dezful 18. November 2022
475 Haniyeh Moradi Yazd 18. November 2022
476 Omid Hasani Sanandaj 18. November 2022
477 Shirko Soltani Bukan 18. November 2022
478 Mehran Tawana Fuman 19. November 2022
479 Hossein Shirazipour Shiras 19. November 2022
480 Fuad Salari (Savari Dschavan) Divandareh 19. November 2022
481 Habibollah Fathi Divandareh 19. November 2022
482 Ebrahim Sadri Divandareh 19. November 2022
483 Jamshid Fathi Divandareh 19. November 2022
484 Hossein Abd Panah Sanandadsch 19. November 2022
485 Aziz Moradi Divandareh 19. November 2022
486 Farshid Mousavi Amol 20. November 2022
487 Erfan Kakai Dschavanrud 20. November 2022
488 Bahaldin Veisi- 16 Jahre alt Dschavanrud 20. November 2022
489 Karvan Qader Shukari Piranshahr 20. November 2022
490 Luqman (Milad) Kakai Dschavanrud 20. November 2022
491 Mohsen Niazi Dehgolan 20. November 2022
492 Taher Azizi Piranshahr 20. November 2022
493 Sattar Rahimi Marivan 20. November 2022
494 Jalal Qorbani Piranshahr 20. November 2022
495 Haider Mahali Piranshahr 21. November 2022
496 Jamal Azami Dschavanrud 21. November 2022
497 Johar Fattahi (Miraki) Dschavanrud 21. November 2022
498 Tahsin Miri Dschavanrud 21. November 2022
499 Masoud Teimuri Dschavanrud 21. November 2022
500 Ismail Gul’anbar Dschavanrud 21. November 2022
501 Nahid Mostafapour Yasouj Persischer Monat Aban – 23. Oktober 23 bis 21. November 21
502 Adnan Kamali Hormozgan Persischer Monat Aban – 23. Oktober 23 bis 21. November 21
503 Hossein Mohammadi Kermanshah Persischer Monat Aban – 23. Oktober 23 bis 21. November 21
504 Ribaz Salehi-vand Mahabad 22. November 2022
505 Hossam Hosseini Dschavanroud 21. November 2022
506 Kurosh Pazhakh Islamabad 21. November 2022
507 Soroush Sidi Dschavanroud 20. November 2022
508 Reza Sharfi Seesakht 20. November 2022
509 Imran Abarkar Rask 19. November 2022
510 Mansour Qurbani Isfahan 18. November 2022
511 Rashid Rashidi Shushtar 16. November 2022
512 Farhad Khosravi Kermanshah 16. November 2022
513 Amir Mohammad Deliri Lahidschan 16. November 2022
514 Vahid Khani Isfahan 15. November 2022
515 Ali Akbar Dschafari Teheran, Evin 14. November 2022
516 Mohammad Reza Mashadi Farahani Teheran, Evin 14. November 2022
517 Shomal Khediri-poor Mahabad 24. November2022
518 Ali Akbar Haidarzadeh Kashmar 23. November2022
519 Saadi Shahrokhi Far Bukan 23. November2022
520 Hossein Zarrin Jooei Khorramabad 21. November 2022
521 Aram Madschd Ghaemshahr 21. November 2022
522 Amirjavad Asa’ad-zadeh Maschhad 20. November 2022
523 Idris Gharib-zadeh Bandar Abbas 17. November 2022
524 Mahdi Kaboli Kafshgirei Gorgan 16. November 2022
525 Asghar Aghaei Teheran 16. November 2022
526 Omid Zare Moaeiydi Shiras 15. November 2022
527 Mohammad Reza Bad Brut Malekshahi 21. November 2022
528 Zeinab Ferdowsi Teheran 27. Oktober 2022
529 Shouresh Nicknam Mahabad 27. November 2022
530 Reza Kazemi Kamiyaran 27. November 2022
531 Arshiya Imam Qolizadeh Hadishahr 26. November 2022
532 Neda Bayat Zandschan 26. November 2022
533 Owais Masoudizadeh Torbat-e-Dscham 25. November 2022
534 Mehdi Bahrnjad Torbat-e-Dscham 25. November 2022
535 Amanullah Khan Baji Zehi (Mingal) Zahedan 24. November 2022
536 Maedeh (Mahak) Hashemi Shiras 24. November 2022
537 Dschabar Farghizadeh Marivan 24. November 2022
538 Amin Nazari Abadan 24. November 2022
539 Hayman Aman Bukan 23. November 2022
540 Mohammad Hossein Kamandalou Teheran, Moshiriyeh 22. November 2022
541 Afshin Shahamat Teheran 25. September 2022
Sekretariat des Nationalen Widerstandsrats Iran (NWRI)
24. November 2022

Belgische Politiker unterstützen die iranische Revolution und den Widerstand

Belgische Abgeordnete hielten eine Solidaritätskonferenz mit dem landesweiten Aufstand im Iran ab. An dieser Veranstaltung nahm auch Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des Nationalen Widerstandsrat Iran (NWRI), teil, die ihre Rede über eine Videoverbindung als Hauptrednerin der Veranstaltung hielt. Els Van Hoof, Vorsitzende des Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten des belgischen Parlaments, leitete die Veranstaltung.

„Die aktuelle Situation im Iran ist sehr sensibel. Das Regime hat gezeigt, dass es zu allen Verbrechen fähig ist, um an der Macht zu bleiben. Aber angesichts des Mutes des iranischen Volkes ist es in eine Sackgasse geraten“, sagte Frau Rajavi.

„Frauen spielen eine Vorreiterrolle, weil sie von diesem frauenfeindlichen Regime am meisten unterdrückt wurden. Es ist ein Aufstand gegen die religiöse Diktatur, deren zentrale Säule die Frauenfeindlichkeit ist“, sagte Frau Rajavi und bezog sich auf die Rolle der iranischen Frauen in dem, was viele als die demokratische Revolution des Iran betrachten.

Die gewählte Präsidentin des NWRI hob den demokratischen Charakter der iranischen Revolution hervor und sagte: „Niemand sollte aufgrund seiner Religion oder Nationalität einen Vorteil haben oder diskriminiert werden. Das iranische Volk hat sich gegen alle Arten von Diktaturen erhoben. Deshalb schreien die Menschen auf den Straßen: „Nieder mit den Unterdrückern, sei es der Schah oder die Mullahs.“

Frau Rajavi forderte die belgischen Abgeordneten auf, ihre Regierung zu drängen, die Botschaft des Regimes zu schließen, Sanktionen gegen die herrschende Theokratie des Iran zu verhängen und die Revolutionsgarden (IRGC) und das Geheimdienst- und Sicherheitsministerium (MOIS) des Regimes zu auf die Terrorliste zu setzen.

Es ist erwähnenswert, dass der iranische Terror – Diplomat Assadollah Assadi in Belgien festgenommen und zu lebenslanger Haft verurteilt wurde, weil er versucht hatte, die jährliche Kundgebung des NWRI „Free Iran“ im Jahr 2018 in Frankreich zu bombardieren.

Die Abgeordnete Van Hoof verurteilte zwar die Gewalt des Regimes, betonte aber auch, dass das iranische Volk eine demokratische Republik errichten wolle. Sie begrüßte auch den Mut der iranischen Frauen, insbesondere der Frauen im iranischen Widerstand und ihren Kampf für Freiheit und Gleichheit in den letzten vier Jahrzehnten.

Ondanks heldere roep voor democratie en vrijheid gaat Iraanse regime🇮🇷 gewoon verder met het doden van haar burgers. Samen met 120 collega’s pleit ik voor Europese sancties tegen het brutale regime. Kogels kan men niet met woorden alleen beantwoorden #FreeIran #MahsaaAmini pic.twitter.com/tdUEPzgdzq
— Els Van Hoof (@ElsVanHoofcdenv) November 23, 2022
Trotz klarer Aufrufe zu Demokratie und Freiheit tötet das iranische Regime 🇮🇷 weiterhin seine Bürger. Zusammen mit 120 Kollegen fordere ich europäische Sanktionen gegen das brutale Regime. Kugeln können nicht allein mit Worten beantwortet werden #FreeIran #MahsaaAmini pic.twitter.com/tdUEPzgdzq

– Els Van Hoof (@ElsVanHoofcdenv) 23. November 2022

Frau Van Hoof verwies auch auf eine Resolution des belgischen Parlaments, die am 10. November angenommen wurde, welche die Sanktionierung der IRGC und die Unterstützung des iranischen Volkes forderte. Sie kündigte an, dass über 120 belgische Abgeordnete einen Solidaritätsbrief mit dem Aufstand des iranischen Volkes unterzeichnet hätten.

Zu den Rednern der Konferenz gehörte auch Senatorin Karin Brouwers. „Diktatoren, die ihre eigene Bevölkerung und sogar Kinder töten, können nicht toleriert werden. Deshalb geben wir Ihnen alle Unterstützung in Ihrem Widerstand gegen dieses Regime und hoffen, dass Ihr Marsch zu einer Revolution hin zu einer demokratischen Republik erfolgreich sein wird. Ich danke Ihnen“, sagte sie, während sie ihre Unterstützung für die iranische Widerstandsbewegung zum Ausdruck brachte.

Die Abgeordnete Kathleen Depoorter unterstrich in ihren Ausführungen, dass „wir die Störung der politischen Rechte und der Selbstbestimmung weder akzeptieren noch leugnen können. Es ist kein Zufall, dass die Opposition im Iran heute von Frauen geführt wird, von Ihnen. Und ich unterstütze es wirklich.“

Over partijgrenzen heen: we ondersteunen de vrouwen in Iran in hun strijd om vrijheid en democratie 👊.#iranopposition #iranprotest #liberty #womensrights #freedom pic.twitter.com/9G4ur1Oxk6
— kathleen depoorter (@KDepoorterMP) November 23, 2022
Über Parteigrenzen hinweg: Wir unterstützen Irans Frauen in ihrem Kampf für Freiheit und Demokratie 👊.#iranopposition #iranprotest #liberty #womensrights #freedom pic.twitter.com/9G4ur1Oxk6

– Kathleen Depoorter (@KDepoorterMP) 23. November 2022

Sie betonte auch, dass „der Kampf der Frauen im Iran heute weit über die Frage des Hijab oder das Recht hinausgeht, selbst zu wählen, welche Kleidung sie tragen werden. Vielmehr müssen Frauen das Recht haben, sich an der politischen Führung zu beteiligen und sie sollten in der Lage sein, sich dem Regime zu widersetzen.“

Auch Senator Gaëtan Van Goidsenhoven gehörte zu den Rednern der Veranstaltung am Mittwoch. Er betonte, dass die europäischen Länder, insbesondere Belgien, heute mehr denn je an der Seite des iranischen Volkes stehen und deutlich machen sollten, dass das repressive Regime des Iran beendet und stärker als zuvor sanktioniert werden muss. Er bewunderte auch den Kampf des iranischen Volkes.

Rencontre à distance avec Maryam Radjavi, présidente élue de la Résistance iranienne, pour @GaetanVanGoids ce mercredi. L’occasion de rappeler qu’une autre voie, plus démocratique, pluraliste et paisible, est possible pour l’Iran et son peuple. pic.twitter.com/dZnnP0X40K
— MR Sénat (@MRSenat) November 23, 2022
Remote-Treffen mit Maryam Rajavi, der gewählten Präsidentin des iranischen Widerstands, für @GaetanVanGoids an diesem Mittwoch. Die Gelegenheit, daran zu erinnern, dass ein anderer Weg, demokratischer, pluralistischer und friedlicher für den Iran und sein Volk möglich ist. pic.twitter.com/dZnnP0X40K

– MR-Senat (@MRSenat) 23. November 2022

Der Abgeordnete Marc-Jean Ghyssels wandte sich ebenfalls an die Teilnehmer und widerlegte alle Behauptungen, dass die iranische Revolution führungslos und unorganisiert sei. Er betonte, dass Demonstranten und Proteste organisiert seien und ihre Anführer haben.

Er zitierte unabhängige Experten mit der Aussage, dass die organisierte Struktur des Aufstands tatsächlich die Fundamente des Regimes erschüttert habe. Er betonte auch, dass das iranische Volk seit über vier Jahrzehnten unter der Diktatur sowohl unter dem Schah als auch unter den Mullahs leidet.

Er sagte dem iranischen Volk, dass es Millionen von freiheitsliebenden Menschen wie ihn auf der ganzen Welt gibt, die ihre Revolution unterstützen. Die Abgeordnete Françoise Schepmans, die ebenfalls unter den Podiumsteilnehmern war, hob die parteiübergreifende Unterstützung des aktuellen landesweiten Aufstands unter den belgischen Angeordneten hervor.

Sie betonte, dass Belgien den Druck auf das iranische Regime aufrechterhalten sollte, vor allem durch die Beibehaltung und Verschärfung der Sanktionen. Sie bewunderte auch den heldenhaften Widerstand des iranischen Volkes gegen die herrschende Theokratie in den letzten vier Jahrzehnten.

Joining lawmakers in conference at the Federal Parliament of Belgium presided by @ElsVanHoofcdenv , Chair of the Foreign Affairs Committee – “Iran’s Uprising for a Democratic Republic”#IranRevolution pic.twitter.com/sui8kzwxOm
— Maryam Rajavi (@Maryam_Rajavi) November 23, 2022
Treffen mit Gesetzgebern im belgischen Bundesparlament unter dem Vorsitz von @ElsVanHoofcdenv, Vorsitzender des Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten – „Irans Aufstand für eine Demokratische Republik“ #IranRevolution pic.twitter.com/sui8kzwxOm

– Maryam Rajavi (@Maryam_Rajavi) 23. November 2022

Was von Khameneis Äußerungen zum siebten Mal in Folge zu halten ist

Zum siebten Mal seit dem Anfang des landesweiten Aufstands im September ist der Oberste Führer des Kleriker Regimes Ali Khamenei vor Ort geeilt, um die Moral seiner demoralisierten Basidsch Kräfte zu heben, die in einer absoluten Sackgasse gelassen wurden gegenüber der unerschütterlichen Entschlossenheit der Menschen zu einem Regimewechsel.

Von der Darstellung der Protestierer als „ausländische“ Agenten und dem Herabsetzen dessen, was viele als eine demokratische Revolution des Landes betrachten. – Khamenei musste zu einer abgedroschenen Rhetorik greifen beim Bestreben, die Kontrolle über die sich verschärfenden inneren Kämpfe des Regimes zu behalten.
Er behauptete, dass die landesweiten Proteste Teil des „gescheiterten Anschlags der globalen Arroganz“ sind. Deshalb weigerte er sich, eine Lösung für das anzubieten, was er die „Teufeleien des Feindes“ nannte, oder zumindest zu klären, wie sein Regime die Regime die Situation kontrollieren wolle.

Dabei ist bemerkenswert, dass er in der letzten Woche damit prahlte, den Aufstand mitten in den Protesten im ganzen Land zu beenden, wo die Menschen „Tod für Khamenei“ skandierten.

Deshalb betrachten viele Beobachter Khameneis widersprüchliche Äußerungen am Samstag als klares Zeichen für einen verzweifelten Diktator, der einen Ausweg aus der tödlichen Sackgasse sucht.

Jedoch hat Khamenei seine Punktzahl gegenüber der rivalisierenden Fraktion, den sogenannten Reformisten gehalten, die ihm allen Ernstes geraten hat, dem heimischen und internationalen Druck gegenüber nachzugeben, ihr ihren Machtanteil zu geben und die „Zuhörerschaft“ anzuerkennen.

Diese Fraktion, die jahrelang an den Verbrechen des Regimes gegen das Volk beteiligt war, hat versucht, die Schuld für die Gewalt des Regimes bei dem jetzigen Aufstand und für die Probleme des Landes „schurkenhaften Amtsträgern“ zu geben, während sie einen Diktator wie Khamenei als „Vater, der sich um seine Nation sorgt“, darstellten.

„Sie sollten wie ein sich kümmernder Vater handeln, um die Probleme zwischen dem Regierungssystem und dem Volk zu lösen“, schrieb die staatliche Etemad („Vertrauen“), eine sogenannte „moderate“ Tageszeitung, am 16. November.

„Sie schreiben und sagen klar, dass wir auf das Volk hören sollten und unsere Probleme mit den Vereinigten Staaten lösen sollten. Was heißt das? Wir sollten Lösegeld an den großen Satan zahlen und wenn wir das tun, dann wollen sie mehr“, so Khamenei in seiner Rede.

Er ergänzte auch in seiner Rede, dass Teheran auf keinen Fall willens sei, von seinen nuklearen Ambitionen abzulassen, womit er einmal mehr bewies, dass die Bemühungen westlicher Regierungen, das sehr fehlerhafte Nuklearabkommen mit dem Iran von 2015 wieder zu beleben, vergeblich sind und bedeuten, einer Chimäre nachzujagen.

Was das „Hören auf das Volk“ betrifft, so erinnert Khamenei die Amtsträger der rivalisierenden Fraktion daran, dass sie sich den staatlichen Zeremonien und solchem Hokuspokus anschließen sollten, und prangerte das Verlangen der organisierten Opposition nach einem Regimewechsel an.
In Bezug auf das Fehlschlagen der staatlich inszenierten Protesten am Jahrestag der Geiselkrise des Iran am 4. November erklärte er: „Sie prahlen damit, eine politische Erkenntnis zu haben, aber ihre Analyse und ihre Worte in einigen Zeitungen und in sozialen Medien enttäuschen mich. Sie sagen, man soll auf die Forderungen des Volkes hören. Was ist mit Ihnen? Haben Sie sie gehört bei den Protesten am 4. November?“

Kurz gesagt, Khameneis Äußerungen zeigen deutlich, dass die im Iran herrschende Theokratie in einer Sackgasse gegenüber der jetzigen Revolution ist und dass selbst „einen Schritt“ zurück zu machen einen sofortigen Sturz des Regimes zum Ergebnis haben würde.

Die sogenannte „reformistische“ Fraktion war für Khamenei von großen Diensten, da sie als Fassade seines brutalen Regimes herhalten konnte, um die Welt zu täuschen.

Die Amtsträger dieser Fraktion waren aktiv beteiligt an den Verbrechen gegen die Menschlichkeit und an dem Ersticken jeder Stimme der Opposition in den letzten vier Jahrzehnten, Natürlich ist auch ihr Ziel, das Regime zu erhalten, weil sie ihre Interessen mit der herrschenden Theokratie verknüpft sehen.

Aber Khamenei kann nicht den kleinsten Riss in seinem Regime akzeptieren. Nach den großen Protesten im Iran im November 2019 und nach dem Erkennen der Rolle der organisierten Opposition des Iran, der Mujahedin-e Khalq (MEK), beschloss Khamenei, die Macht in seinem Regime zu konsolidieren. Zuerst ließ er nur handverlesene Leute ins Parlament und beseitigte darin die rivalisierende Fraktion.

2021 zog er Ebrahim Raisi, einen skrupellosen Mörder, aus der Wahlurne. Raisi wurde der Präsident des Regimes nur für seine Rolle im harten Vorgehen des Regimes, besonders seine entscheidende Rolle beim Massaker von 1988 an mehr als 30 000 politischen Gefangenen, zumeist Mitglieder der MEK.
Jetzt sieht sich Khamenei einer Revolution mit dem Netz der Widerstandseinheiten der MEK gegenüber, die eine führende Rolle bei der Organisation dieser Proteste spielen, was die Behörden des Regimes eingeräumt haben. Seine Antwort auf den landesweiten Aufstand ist noch mehr Gewalt.
Da Khamenei gelobt hat, seinen Tötungsrausch fortzusetzen, sollte die Weltgemeinschaft entsprechend darauf reagieren. Das iranische Volk hat seine Proteste fortgesetzt trotz der Versuche des Regimes, sie zu ersticken. Die einzig sinnvolle Unterstützung der iranischen Revolution besteht in der Anerkennung des Rechtes des Volkes auf Selbstverteidigung.

Das würde zweifellos Khameneis Unterdrückungsapparat brüchiger machen.

 

Landesweiter Aufstand im Iran – Tag 73


Iran Protest-Nr. 161
Sit-ins, Proteste an Universitäten, Streiks der Lastwagenfahrer und Angehörige von Gefangenen kommen vor dem Evin Gefängnis zusammen
Am Sonntag, dem 27. November und dem 73. Tag des Aufstands, haben viele Universitätsstudenten, unter anderem in Amir Kabir, Sharif, Khadscheh Nasir, Allameh, Al Zahra, Kharazmi, Melli, Hakim Sabzevari und Studenten und Professoren der Azad Universität in Sanandadsch Sit-ins und Proteste veranstaltet und skandiert: „Politische Gefangene müssen freigelassen werden“. Studenten an der Allameh Universität riefen: „Die Garden der Clubleiter sollten zur Hölle gehen“.

Eine Gruppe von Schulmädchen in Sanandadsch organisierte eine Gedenkzeremonie zu Ehren der Märtyrer des Aufstands. Die Angehörigen von Gefangenen versammelten sich vor dem Evin Gefängnis in Teheran.

An diesem Sonntagmorgen, dem 27, November, kamen unbotmäßige Jugendliche in der Habibollah Straße in Tarasht in Teheran zusammen und skandierten: „Tod dem Diktator“. Jugendliche in Qal‘ eh Hassan Khan in Teheran und in Karadsch setzten Basidsch Basen in Brand.

Lastwagenfahrer traten in den Streik in Kermanshah, Bandar Abbas, Marand, Qazvin, Isfahan, Shahinshahr, Kashan, Dschuneqan, Yazdanshahr und Farrokshahr, Die Arbeiter des Morrattab Automobil-Unternehmens setzten ihren Streik vom Vortag fort.

Hossein Salami, der Oberkommandierende des IRGC, reiste nach Zahedan in der Provinz Sistan und Belutschistan, um die Moral der Basidsch Kräfte zu steigern.

Bei einem Treffen mit Mitgliedern der Basidsch legte er die Angst des Regimes vor dem landesweiten Aufstand offen, als er sagte: „Heute steht das Land vor einem kolossalen Weltkrieg… Das Ziel der politischen Formation von Kräften der Lästerung, der Vielgötterei, der Heuchelei (ein Schmähwort, das der PMOI/MEK gilt) und des Atheismus ist dabei, die Herzen und Köpfe der Jugendlichen in diesem Land zu erobern.

Leider haben sich einige der Menschen im Land sich ihnen angeschlossen und sie haben die gleichen Illusionen. Heute ist die Zeit dafür gekommen, eine Entscheidung zu fällen und man kann nicht in der Mitte stehen“.

Laut einer Meldung der staatlichen Nachrichtenagentur Mehr vom 27. November erklärte Dschalal Mahmoudzadeh,. ein Mitglied des Regimeparlaments für Mahabad, heute in einer öffentlichen Sitzung:

„Laut einer Statistik sind in Mahabad 13 Menschen gestorben und nach einer inoffiziellen Statistik haben 105 Menschen in Städten in Kurdistan ebenso ihr Leben gelassen… Wir haben den Innenminister aufgefordert, die Täter zu identifizieren, die mit scharfer Munition auf Menschen geschossen haben und sie vor Gericht zu stellen.

Aber zu meiner großen Überraschung haben sie in der Justiz eine Klage gegen mich eingereicht, weil ich diese Sache verfolgt habe.

Was sind die Gründe dafür, in Massen Truppen zu entsenden und scharfe Sicherheitsmaßnahmen in kurdischen Städten zu ergreifen, einschließlich von Mahabad, für willkürliche Verhaftungen, nächtliche Razzien in Häusern und die Zerstörung der Geräte und Autos von Leuten, zu terrorisieren und zahlreiche Kontrollpunkte einzurichten an den Einfahrten zu kurdischen Städten und das private Eigentum zu kontrollieren?“

Die staatliche Zeitung Hamdeli („Sympathie“) meldete am 7. November, dass am 26. November Ebrahim Raisi, der Präsident des Regimes, eine der Spezialeinheiten des IRGC mit dem Namen „Fatehin Einheit“ besucht habe, die „in den letzten Wochen eine wichtige Rolle gespielt hat“ bei der Unterdrückung von Menschen in Teheran.

Bei der Beschreibung dieser Gruppe zitierte die Zeitung den Führer von ihr mit den Worten: „Bei dem Aufstand von 2009 hat unsere Truppe einen exzellenten Job gemacht und sie war eine der am besten bekannten Einheiten in Teheran,,, Wir waren die erste Basidsch Truppe, die nach Syrien ging und wir wurden geehrt als Verteidiger des Haram (heiliger Schrein in Syrien).Viele erfolgreiche und hoch effektive Operationen wurden dort ausgeführt, die auch von der Quds Armee des IRGC begrüßt wurden“.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrats Iran (NWRI)
27 . November 2022

Prof. Sheehan spricht über die Revolutionsgarde, die Proteste im Iran und das Nukleardossier – Interview


Der Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten des Nationalen Widerstandsrat Iran (NWRI) führte ein Interview mit Prof. Ivan Sascha Sheehan, um über den 72-tägigen landesweiten Aufstand im Iran zu sprechen. Prof. Ivan Sascha Sheehan ist geschäftsführender Direktor der School of Public and International Affairs an der Universität von Baltimore. Folgen Sie ihm auf Twitter @ProfSheehan.
Nachfolgend der Text des Interviews:

Wir befinden uns jetzt in der 9. Woche des iranischen Aufstandes. Ist es möglich, dass das iranische Regime aufgibt und sich zurückzieht, wenn die Proteste weitergehen?
Prof. Sheehan: Der endgültige Ausgang der Aufstände mag ungewiss erscheinen. Klar und greifbar ist derzeit jedoch, dass es dem Regime nicht gelungen ist, die Situation zu unterdrücken oder zumindest zu kontrollieren. Und es ist nicht so, dass Teheran es nicht versucht hätte.

Die höchsten Autoritäten, darunter das Duo des Obersten Führers Ali Khamenei und der Oberbefehlshaber des Korps der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC), Hossein Salami, haben den Demonstranten mehrfach unverblümt gedroht, sie sollten nach Hause zurückkehren.

Die Tatsache, dass die Demonstranten nicht nachgegeben haben, ist nicht nur peinlich für das Regime, sondern offenbart auch die grundlegenden Risse und Schwächen Teherans. Erst vor wenigen Tagen hat der Chef der Justiz des Regimes den Demonstranten mit der Todesstrafe gedroht. Darüber hinaus ist der IRGC stark in die Niederschlagung der Proteste involviert und lässt täglich seine Brutalität walten.

Die Hartnäckigkeit des Aufstands ist jedoch ein wichtiges Zeichen für seine Langlebigkeit und zunehmende Intensität. In diesem Sinne kann man von einer sich anbahnenden Revolution sprechen, denn dem klerikalen Establishment gehen die Möglichkeiten aus, und das Volk gewinnt an Mut und Schwung.

Es wäre jedoch falsch anzunehmen, dass das Regime von sich aus aufgibt oder sich zurückzieht. Das Volk wird seinen Aufstand und Widerstand fortsetzen müssen, insbesondere gegen die Unterdrückungskräfte der Theokratie. Und die internationale Gemeinschaft muss das iranische Volk verstärkt unterstützen, insbesondere die Aufrufe des Volkes, sich mit allen Mitteln rechtmäßig zu verteidigen, um die Brutalität und Unterdrückung durch die Theokratie zu unterbinden.

Dies wird sicherstellen, dass die sich anbahnende Revolution weitergeht, das Regime weiter schwächt und schließlich stürzt.

Die IRGC und die Bassidsch-Kräfte gehen mit Gewalt gegen Demonstrationen vor. Wird sich dies auf die Proteste im Iran auswirken, und werden sie in der Lage sein, die Demonstranten zurückzudrängen?

Prof. Sheehan: Bisher haben die Proteste trotz des harten Durchgreifens der IRGC angehalten. Und das, obwohl nach geheimen Informationen, die der iranische Widerstand erhalten hat, Salami und andere hochrangige Kommandeure des IRGC die Reaktion des Regimes anführen. Dennoch haben sich die Proteste auf mindestens 252 Städte ausgewirkt.

Trotz der hohen Kosten, die die Teilnahme an den Straßenprotesten mit sich bringt – bisher wurden über 660 Menschen getötet und mehr als 30.000 verhaftet – zeigen sich junge Menschen unbeeindruckt, und Frauen stehen weiterhin an der Spitze des Aufstandes. Es gibt weitere Anzeichen dafür, dass die Menschen furchtloser und entschlossener sind als je zuvor. Einige der schwersten Tötungen und Unterdrückungsmaßnahmen fanden in den letzten zwei Monaten in Sistan und Baluchestan statt.

Doch erst am Freitag, dem 10. November, gingen die Menschen mit größerer Entschlossenheit auf die Straße. Es wurden Protestkundgebungen in Zahedan, Khash, Rask und Saravan gemeldet. Die Menschen skandierten Slogans wie “Nieder mit Khamenei” und “Tod für die Bassidsch”.

Selbst als die Sicherheitskräfte das Feuer eröffneten und versuchten, die Demonstranten zu vertreiben, gingen die Kundgebungen weiter. An jedem 40. Todestag eines Märtyrers finden die Menschen einen Anlass, sich erneut zu erheben, was auf weitere Proteste und Zusammenstöße gegen das Regime hindeutet.

Die Demonstranten habe die Angst verloren und das war ein wichtiger Wendepunkt in diesem Kampf. Wie viele in der Presse, wie z. B. Reuters, CNN oder die New York Times, festgestellt haben: “Ich habe nur ein Leben und möchte es frei leben”, sagte die 17-jährige Shideh.

“Wir haben keine Angst, getötet zu werden. Wir werden das Regime schließlich stürzen.” Die Fakten vor Ort sprechen für sich, und die Menschen zeigen, dass sie entschlossen sind, das Regime trotz der brutalen Niederschlagung zu stürzen.

Ist die Rückkehr des Iran-Atomabkommens absehbar?

Prof. Sheehan: Selbst in der Blütezeit der westlichen Hoffnungen auf eine Rückkehr zu dem Abkommen hat Teheran es absichtlich blockiert und Verzögerungstaktiken angewandt, was darauf hindeutet, dass es ihm mit einem für beide Seiten erfolgreichen Ergebnis nicht ernst ist.

Dies sollte nicht überraschen. Teheran hat sich jahrzehntelang konsequent auf Betrug und Täuschung eingelassen, um seine nuklearen Ambitionen voranzutreiben. Es hat den Verhandlungsprozess genutzt, um die internationale Aufmerksamkeit zu verringern, während es auf die Atombombe zusteuerte. Und selbst nach der Unterzeichnung des ersten Abkommens (JCPOA) hat Teheran konsequent gegen die Bedingungen verstoßen.

Im Dezember 2015 veröffentlichte das Institute for Science and International Security eine Analyse eines Berichts der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) über die möglichen militärischen Dimensionen des iranischen Atomprogramms.

Darin heißt es, Teheran habe gegen das JCPOA verstoßen, indem es sich geweigert habe, mit der IAEO über die möglichen militärischen Dimensionen des Programms zusammenzuarbeiten. Im Jahr 2017 erklärten deutsche Nachrichtendienste, dass das Regime selbst dann, als die USA noch Teil des JCPOA waren, mehr als 100-mal versucht hat, sich illegale Nukleartechnologie zu beschaffen.

Auch der iranische Widerstand hat mehrfach die Aktivitäten des Regimes aufgedeckt, die auf die Entwicklung von Bomben abzielen, darunter 2017 die laufenden Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten am Militärstandort Parchin, der für die IAEO-Inspektoren unerreichbar ist.

Angesichts der anhaltenden Unruhen im Iran und der internationalen öffentlichen Meinung, die sich mit dem Streben des iranischen Volkes nach Demokratie auseinandersetzt, ist es für die westlichen Mächte noch unhaltbarer geworden, einen Deal mit dem Teufel zu verfolgen.

Kann die Wirtschaftskrise im Iran mit den Demonstrationen dazu beitragen, dass das Regime die Dinge nicht mehr unter Kontrolle hat?

Prof. Sheehan: Die Theokratie ist schon lange nicht mehr willkommen. In den letzten 43 Jahren war sie von mehreren existenziellen Krisen umgeben, hat es aber geschafft, die Kontrolle nur durch Massaker, Morde, Inhaftierungen, Folter und Brutalität zu behalten.

So tötete sie 1988 mindestens 30.000 politische Gefangene, von denen über 90 % Mitglieder der wichtigsten Oppositionspartei Mujahedin-e Khalq (MEK) waren. Doch jetzt ist die Grenze der Belastbarkeit erreicht. Offiziellen Angaben zufolge leben mehr als zwei Drittel der Bevölkerung in bitterer Armut, und die Inflationsrate schießt in die Höhe.

Der Grund für die schwelenden Unruhen ist eine tiefe Abneigung der Bevölkerung gegen die jahrzehntelange Misswirtschaft, die institutionalisierte Korruption, die sich verschärfende soziale Krise und die Unterdrückung in fast allen Bereichen der Gesellschaft. Unter diesen Umständen wird das Regime mit Sicherheit die Kontrolle verlieren. Es ist nur eine Frage der Zeit.

Werden weitere Sanktionen gegen das iranische Regime verhängt werden, vor allem, nachdem keine Lösungen zur Wiederherstellung des Atomabkommens gefunden wurden?

Prof. Sheehan: In der Tat ist es zwingend erforderlich, die sechs ausgesetzten Resolutionen des UN-Sicherheitsrates zu Sanktionen gegen das iranische Regime wieder in Kraft zu setzen. Aber Sanktionen sind nicht genug.

Die Geschichte hat immer wieder gezeigt, dass die richtige Politik im Umgang mit dem iranischen Regime nicht Nachsicht und Dialog, sondern Entschlossenheit und Härte ist. Die westlichen Regierungen müssen sich dieser Realität bewusst sein. In den vergangenen zwei Monaten der Aufstände hat das Regime Dutzende von Kindern getötet.

Die internationale Gemeinschaft kann nicht weiter mit einer kindermordenden Theokratie verhandeln. Als Teil einer entschlossenen Politik muss das Regime aus den Vereinten Nationen und allen ihren Institutionen ausgeschlossen werden. Die internationale Gemeinschaft muss das Recht des iranischen Volkes auf Selbstverteidigung und den Sturz des Regimes anerkennen und gleichzeitig anerkennen, dass der Kampf der jungen Iraner gegen die IRGC legitim und notwendig ist.

Die Botschaften des Regimes in westlichen Ländern müssen geschlossen werden. Und die unterdrückerische IRGC muss als terroristische Vereinigung eingestuft werden.

Kanadische Abgeordnete unterstützen die iranische Revolution und den Widerstand


Am Dienstag, den 22. November, versammelte sich ein parteiübergreifendes Gremium angesehener kanadischer Abgeordneter, um sich mit dem landesweiten Aufstand des iranischen Volkes zu solidarisieren.

Sie unterstützten auch die organisierte Widerstandsbewegung, die bei dem, was viele als demokratische Revolution im Iran bezeichnen, eine führende Rolle gespielt hat.

Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des Nationalen Widerstandsrat Iran (NWRI), war die Hauptrednerin der Veranstaltung am Dienstag. Sie beleuchtete den aktuellen Stand des landesweiten Aufstandes im Iran und erklärte, was westliche Demokratien tun können, um das Streben des iranischen Volkes nach Freiheit zu unterstützen:

“Das Kräfteverhältnis im Iran zwischen Volk und Widerstand auf der einen und dem Mullah-Regime auf der anderen Seite hat sich verändert. Der Iran steht an der Schwelle eines großen Wandels”.

“Der aktuelle Aufstand ist nicht über Nacht entstanden. Er hat seine Wurzeln in 43 Jahren der Unterdrückung. Die Frauen stehen an der Spitze dieses Aufstandes, weil sie doppelt unterdrückt wurden. Sie wurden aller ihrer Grundrechte beraubt”, sagte Frau Rajavi, während sie die Rolle der iranischen Frauen bei den sich im ganzen Iran ausbreitenden Protesten hervorhob.

Frau Rajavi verwies auch auf die verzweifelten Bemühungen des Regimes, das Image der widerstandsfähigen Alternative, des NWRI, und seines zentralen Mitglieds, der Volksmodjahedin (PMOI/MEK), anzugreifen und zu trüben.

“Es ist nicht ohne Grund, dass das iranische Regime zunehmend die Volksmodjahedin als einzige organisierte Widerstandsbewegung im Iran ins Visier nimmt. Darüber hinaus greift es den Nationalen Widerstandsrat in allen Bereichen als seine politische Alternative an.”

“Neben der Unterdrückung im Inland hat das Regime eine Desinformationskampagne auf internationaler Ebene und in sozialen Netzwerken gegen seine wichtigste Opposition gestartet.

Die Agenten des Regimes agieren unter verschiedenen Deckmänteln, unter anderem als Kritiker des Regimes, um weitere Unterdrückungen und Hinrichtungen von Oppositionellen zu rechtfertigen”, fügte sie hinzu.

Frau Rajavi forderte die kanadischen Abgeordneten auf, konkrete Anstrengungen zu unternehmen, damit ihre Regierung das Recht des iranischen Volkes auf Selbstverteidigung und seinen Kampf zum Sturz des Regimes anerkennt.

Außerdem forderte Frau Rajavi die Einstufung der Revolutionsgarden (IRGC) und des Geheimdienst- und Sicherheitsministeriums (MOIS) des Regimes als Terroristen und die Ausweisung der Agenten des Regimes aus Kanada.

In ihrer Eröffnungsrede führte Judy Sgro, ein hochrangiges Mitglied des Parlaments und ehemalige Ministerin für Einwanderung, den Vorsitz der Konferenz, dankte Frau Rajavi für ihre Ausführungen und bekräftigte ihre Unterstützung für den iranischen Widerstand und den laufenden landesweiten Aufstand.

Sie betonte auch, dass der NWRI die seit 1981 bestehende demokratische Koalition der iranischen Oppositionsgruppen ist, die einen pluralistischen, nicht-nuklearen und demokratischen Iran anstrebt. Sie unterstützte auch die Forderung von Frau Rajavi, den IRGC auf eine schwarze Liste zu setzen.

Nach Frau Sgro sprach der Abgeordnete Michael Cooper zu den Anwesenden. Er dankte Frau Rajavi für ihren umfassenden Einblick in die aktuelle Situation im Iran. “Die kanadische Regierung hat einige wichtige Schritte unternommen, aber es gibt noch mehr zu tun.

Ein wichtiger Schritt ist die Einstufung der IRGC als terroristische Organisation und die Sicherstellung, dass die Agenten des Regimes in Kanada nicht mehr willkommen sind, sondern nach Hause geschickt werden und ihr Vermögen beschlagnahmt wird”, fügte er hinzu und schloss sich Frau Rajavis Aufruf zum Handeln an.

“Ganz allgemein müssen wir mit unseren demokratischen Verbündeten zusammenarbeiten, um maximalen Druck auf das Regime auszuüben, damit es den Widerstand unterstützt und die enormen Verbrechen, die gegen das iranische Volk begangen werden, dokumentiert”, sagte er weiter.

Der Abgeordnete David Epp war der nächste Redner auf der Veranstaltung am Dienstag. Er bezeichnete den aktuellen Widerstand im Iran als “inspirierend” und berichtete von seinen Erfahrungen beim Besuch von Ashraf 3, dem MEK-Gelände in Albanien, und insbesondere von dem, was er im Museum des Widerstands in Ashraf gesehen hat.

Die Abgeordnete Andréanne Larouche gehörte ebenfalls zu den Rednern auf der Konferenz am 22. November. Sie unterstützte den Freiheitskampf der iranischen Frauen und sagte, dass sie die erste Abgeordnete im Unterhaus war, die einen Antrag zur Unterstützung der Frauenrechte im Iran einbrachte, der breite Unterstützung fand. Sie sagte: “Es ist wichtig, mit Ihnen solidarisch zu sein. Wir sind an Ihrer Seite und werden die Situation genau beobachten.”