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Iran: Bilder von Khamenei und Qassem Soleimani und Spuren von Zentren der Unterdrückung und Plünderung in 12 Städten angezündet

Ahvaz – Abfackeln von Khameneis Reklametafel – 14. April 2022
Am 14. April 2022 brannte die trotzige Jugend Bilder von Khamenei und Qassem Soleimani (dem eliminierten Kommandanten der Quds-Truppe) sowie Zeichen der Unterdrückungs- und Plünderungszentren des Regimes in Teheran, Eslamshahr, Ardabil, Qazvin, Hamedan, Kamyaran, Kavar (Fars), Ahvaz, Andimeshk, Ramhormoz, Kerman und Zabol.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran (NWRI)

16. April 2022


Eslamshahr (Teheran) – Abreißen des Banners von Khamenei – 14. April 2022

Ramhormoz – Abfackeln von Khameneis Werbetafel – 14. April 2022

Ahvaz – Abfackeln des Zeichens einer repressiven Basij-Basis – 14. April 2022

Ahvaz – Abfackeln von Khameneis Reklametafel – 14. April 2022

Ardabil – Abfackeln des Zeichens eines Basij-Zentrums – 14. April 2022

 

Widerstandseinheiten projizieren Bilder von Anführern des iranischen Widerstandes auf Wände in Teheran

Am 12. April 2022 gegen 21:30 Uhr Ortszeit projizierten Widerstandseinheiten große Fotografien (12 Meter im Durchmesser) von den Anführern des iranischen Widerstandes an Häuserwände, um die Atmosphäre der Unterdrückung zu durchbrechen. Auf den Projektionen waren Bilder von Maryam Rajavi, der gewählten Präsidentin des Nationalen Widerstandsrat Iran (NWRI) und von Massoud Rajavi, dem Anführer des iranischen Widerstandes, zu sehen. Die Bilder waren an einer Kreuzung nach Iranshahr an der Ost – Kouroush Straße in Teheran zu sehen. Passanten reagierten jubelnd, als sie die Bilder sahen.
Sekretariat des Nationalen Widerstandsrat Iran (NWRI)
12. April 2022

 

Proteste im Iran gehen weiter und staatliche Medien waren “von einer immer dünner werdenden Geduld der Menschen”

Jeden Tag werden iranische Städte Zeuge von Protesten von ausgebeuteten Menschen aus allen Gesellschaftsschichten, die unerträglichen Lebensbedingungen ausgesetzt sind. Diese Proteste untergraben die Behauptungen des Regimes von „Wirtschaftsmanagement“, dessen Vertreter hohle Versprechungen abgeben, die angeschlagene Wirtschaft des Landes wiederzubeleben.

Laut Berichten der iranischen Opposition, der Volksmojahedin Iran (PMOI/MEK), sind in den letzten Tagen mehrere Proteste in verschiedenen iranischen Städten ausgebrochen.

Am Dienstag demonstrierten Mitarbeiter der Steuerverwaltung in einem Dutzend Städten vor den örtlichen Zweigstellen der nationalen Steuerverwaltung und protestierten gegen ihre niedrigen Löhne.

Am Dienstag protestierten Rentner und Pensionäre der Ölindustrie vor den örtlichen Zweigstellen der Renten-, Spar- und Sozialkassen für Ölarbeiter. Sie brachten ihre Empörung über ihre niedrige Rente zum Ausdruck, die im Widerspruch zu explodierenden Inflationsraten und Preisen steht.

Es ist erwähnenswert, dass iranische Rentner und Pensionäre im letzten Jahr landesweite Proteste abgehalten haben, bei denen sie die verheerende Politik, Korruption und Unfähigkeit des Regimes anprangerten, was zu mehr Inflation und explodierenden Preisen führte.

Am 11. April hielten Rentner und Pensionäre erneut ihre landesweiten Proteste ab. Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin der iranischen Opposition, begrüßte ihren Mut und ihre anhaltenden Proteste.

In einer ähnlichen Entwicklung hielten Rentner der iranischen Telekommunikationsgesellschaft am Dienstag eine zuvor angekündigte Demonstration vor dem Hauptquartier für die Ausführung des Befehls von Imam Chomeini (EIKO) ab. EIKO ist eines der größten Finanzinstitute des Iran und wird vom Obersten Führer des Regimes, Ali Khamenei, kontrolliert. EIKO und die Revolutionsgarden des Regimes (IRGC) dominieren die Telekommunikationsgesellschaft des Iran.

Die Rentner der Telekommunikationsgesellschaft skandierten: „Keine Nation hat so viel Ungerechtigkeit gesehen.“

Am Dienstag veranstalteten Zahnarzthelfer in Teheran und Shiraz eine Protestkundgebung, wo gleiche Bezahlung gefordert wurde.

Am Montag veranstalteten Bauern in Isfahan im Zentraliran eine Protestkundgebung, bei der sie ihre Bewässerungsrechte einforderten und Parolen gegen die falschen Versprechungen der Vertreter des Regimes sangen. Im November 2021 brachen in Isfahan Proteste aus, nachdem die Sicherheitskräfte des Regimes in den frühen Morgenstunden des 25. November die Sitzblockade der Bauern und ihr provisorisches Lager gestürmt und ihre Zelte niedergebrannt hatten. Die Demonstranten stießen bald mit Sicherheitskräften zusammen und forderten dabei lautstark einen Regimewechsel. Die Sicherheitskräfte setzten Schrotflinten ein und schossen den Demonstranten meist in die Augen, wodurch Dutzende Demonstranten erblindeten.

Am Montag veranstalteten Eltern von Schülern in Karaj bei Teheran und Kazeroun im Südwesten Irans Proteste und Kundgebungen gegen die Entscheidung des Regimes, den Präsenzunterricht inmitten der sich verschärfenden Covid-19 Krise im Land wieder aufzunehmen. Es ist erwähnenswert, dass aufgrund von Khameneis Verbot amerikanischer und britischer Impfstoffe und der Misswirtschaft des Regimes über eine halbe Million Iraner ihr Leben verloren haben, seit das Coronavirus das Land zum ersten Mal getroffen hat.

Am 11. April veranstalteten die Arbeiter der Kian Reifenfabrik eine Protestkundgebung in Teheran. Sie haben bereits wiederholt Protestaktionen abgehalten, um ihre verspäteten Gehälter, Sozialleistungen und andere Prämien einzufordern. Aber bisher haben sie keine ihrer Forderungen erfüllt.

Die anhaltenden Demonstrationen im ganzen Iran zeigen, wie unruhig die iranische Gesellschaft ist. Die zunehmende Protestwelle – trotz der Androhung eines harten Vorgehens der Regierung – spiegelt auch die zerbrechliche Macht des Regimes wieder, da die Menschen die Unterdrückungskräfte nicht mehr fürchten.

Die düsteren Aussichten der Wirtschaft des Landes treiben das Leben der Iraner in den Ruin. Die Inflation liegt bei etwa 50 % und die Preise für Konsumgüter schießen in die Höhe, was die Menschen daran hindert, ein menschenwürdiges Leben zu führen. Aus Angst vor öffentlicher Wut über eine einbrechende Wirtschaft warnen Experten des Regimes und staatliche Medien vor einem weiteren landesweiten Aufstand. Die finanzielle Misere und die Sorgen der Menschen stehen für die Regimeführer und die Medien jedoch nicht an erster Stelle. Sie alle priorisieren ein anderes Ziel, die Aufrechterhaltung dieses ominösen Regimes.

„Die Geduld der Menschen schwindet, weil sie heute einen maximalen Druck im Bereich der Existenzsicherung aushalten müssen“, warnte am 13. April die staatliche Tageszeitung Etemad .„Die Bürde, welche die Menschen auf ihrem Rücken tragen und die in den letzten Jahren immer größer wurde, hat sie erschöpft und kleinste Problem könnten ihnen das Rückgrat brechen“, fügte die Zeitung hinzu.

Mehr als 500 iranisch-amerikanische Gelehrte fordern den US Präsidenten auf, das IRGC auf der Terrorliste des Außenministeriums zu lassen


OIAC 2020, virtuelle Konferenz – USA.21. Mai 2020
Mehr als 500 prominente iranisch-amerikanische Gelehrte haben am Dienstag, dem 12. April, einen offenen Brief unterzeichnet, in dem die Administration aufgerufen wird, das Corps der Revolutionsgarden (IRGC) des iranischen Regimes auf der Liste der auswärtigen terroristischen Organisationen (FTO) zu lassen. Diese Initiative wurde angeführt von dem Ad Hoc Komitee iranischer Akademiker für die Iranpolitik. Die meisten Unterzeichner sind Unterstützer der iranischen Oppositionskoalition Nationaler Widerstandsrat Iran (NWRI) und des Zehn Punkte Plans der gewählten Präsidentin des NWRI Maryam Rajavi.
Der Brief betont, dass das IRGC das Instrument Teherans bildet, im Ausland Terrorismus anzufeuern und auszudehnen, und zugleich harsche Maßnahmen der Unterdrückung gegen iranische Menschen im ganzen Land zu ergreifen.
Prominente iranisch amerikanische Wissenschaftler, Gelehrte, Professoren, Ärzte, akademische Verwaltungsleute in der Industrie und erfolgreiche Unternehmer heben hervor, dass „die Entfernung des IRGC aus der FTO Liste als eine krasse Missachtung der Hoffnung und des legitimen Kampfes von Iranern für Freiheit und Würde herausragt“.

Republikanische Senatoren fordern Biden auf, Irans IRGC nicht von der Liste der Terrororganisationen zu entfernen
„Seit mehr als einem Jahrhundert kämpft das Volk im Iran für die Freiheit von der Tyrannei des Schahs (und seiner Vorgänger) und der der Mullahs, die jetzt im Iran herrschen“, haben die Unterzeichner unterstrichen. Der Brief ermahnt die Biden Administration, Schulter an Schulter mit dem iranischen Volk zu stehen bei seinem Kampf für die Einrichtung von Frieden, Demokratie und Freiheit in einer Republik ohne Atomwaffen im Iran.
„Während wir Präsident Bidens Widerstand gegen die Entfernung des IRGC von der FTO Liste begrüßen, bleiben wir wachsam und besorgt im Hinblick auf irgendeine Konzession gegenüber der terroristischen Regime in Teheran. Es gibt keinen Unterschied zwischen dem IRGC und der Quds Armee. Sie operieren als eine Einheit, um Khameneis Agenda zu finanzieren, zu fördern und umzusetzen. Die derzeitige Einstufung ist gerechtfertigt und sollte in Kraft bleiben“, sage Professor Kazem Kazerounian von der Universität Connecticut, einer der Hauptorganisatoren dieses Briefes und ein führender Koordinator des Ad Hoc Komitees iranischer Akademiker zur Iranpolitik, in einem Interview gegenüber den Medien.

„Dieses Regime hat auf zwei Pfeilern überlebt“, erläuterte der Professor an der Universität von Connecticut und Dekan der Abteilung für Ingenieursausbildung Kazem Kazerounian gegenüber Fox News Digital. „Der eine ist die Repression im Inland und der andere Terrorismus im Ausland. Das IRGC ist das Hauptinstrument bei der Sicherung seines Überlebens und der Verfolgung dieser beiden unseligen Zielsetzungen… Deshalb sind sie so dahinter her, das IRGC von der FTO Liste entfernen zu lassen“.
Ein Spitzengeneral der USA: Die Quds Armee im IRGC ist eine terroristische Organisation
Obwohl die FTO Liste des Außenministeriums der USA sich auf terroristische Aktivitäten konzentriert, sollte die internationale Gemeinschaft nicht die lange Geschichte des IRGC bei der Repression des iranischen Volkes übergehen, besonders das Töten von mehr als 1500 Protestierern im landesweiten Aufstand vom November 2019.
„Der Brief spiegelt die Ansichten vieler Amerikaner iranischer Herkunft wieder, die im Kontakt mit ihren Familienangehörigen im Iran stehen, von denen viele Opfer der brutalen Repression des IRGC im Inland sind“, äußerte Frau Sima Yazdani, eine angesehene Expertin in der Informationstechnologie.
„Wenn Sie sich die laufenden Proteste gegen das Regime im Iran ansehen, erkennen Sie, dass es ihnen darum geht, dass dieses Regime geht. Dieses Regime ist schwach, ihm fehlt die Legitimität und die Hauptopposition, die MEK, gewinnt innerhalb des Iran an Boden“, so Kazerounian gegenüber Fox News Digital in Bezug auf die iranische Opposition der Organisation der Volksmudschahedin des Iran (PMOI/MEK). „Wir müssen die Sache in Teheran um des Friedens und der Stabilität in der Welt willen ganzheitlicher betrachten“.

Wie die Revolutionsgarden(IRGC) zum Knackpunkt in den Atomgesprächen mit dem Iran wurden
Es ist auch zu beachten, dass das IRGC die Programme des iranischen Regimes für Atomwaffen und für die Raketenentwicklung beaufsichtigt und kontrolliert und sie wollen enorm von einem potenziellen Atomvertrag in Wien und von der Delistung von der FTO Liste des US Außenministeriums profitieren.
„Die Gespräche in Wien legitimieren nur ein brutales und terroristisches Regime in Teheran. Es sollten den Mullahs, dem IRGC oder ihrem mörderischen Präsidenten Ebrahim Raisi keine Zugeständnisse gemacht werden. Wenn, dann sollte Amerika das Regime der Mullahs nachweislich zur Verantwortung ziehen für seine Menschenrechtsverletzungen im Inland, seinen Terrorismus im Ausland und die destruktive Unterstützung für terroristische Ableger in der Region“, gab Dr. Shahin Toutounchi, eine renommierter Ingenieurin der Lattice Semiconductor Corporation, in einem Interview mit Al Arabiya English an.
„Es ist kein Zufall, dass das iranische Regime die Forderung der Entfernung des IRGC von der Liste der Terroristen weit vorne platziert hat. Eine solche Maßnahme der USA wird diese schreckliche Gruppe wieder entfesseln – gegen das iranische Volk und gegen die anderen Länder in der Region“, fügte sie hinzu und betonte, dass viele derjenigen, die den Brief vom Dienstag unterzeichnet haben, ebenso wie ihre Angehörigen Erfahrungen erster Hand mit den Gräueltaten des IRGC gemacht haben.
„Es ist sicher bemerkenswert, dass das IRGC nicht das geringste Anzeichen von Bemühungen in gutem Glauben gezeigt hat, unheilvolles Verhalten zu stoppen oder demokratische Institutionen zu fördern. Im Gegenteil spielt das IRGC eine immer größere Rolle bei der Schaffung von Terroreinheiten zur See, der Anwendung von Drohnen für Terroroperationen und der Finanzierung von Terrorismus auf der ganzen Welt“, heißt es in dem Brief.

 

Terrorismus eines Schurkenstaates wie des Irans erfordert Entschlossenheit

Letzte Woche wurden in den Vereinigten Staaten zwei Männer festgenommen, die sich als Bundesagenten ausgaben. Die festgenommenen Spione hatten echten Geheimdienstagenten Geschenke und freie Wohnungen in Washington überreicht. Die Männer, Arian Taherzadeh (40) und Haider Ali (35), wurden am Mittwoch festgenommen.

Je mehr Informationen bekannt werden, desto besorgniserregender wird der Fall, während der Verdacht auf die Verbindungen der Angeklagten zum iranischen Regime und zu Pakistan zunimmt.

„Beide scheinen auf die bevorstehende Razzia und Verhaftung des FBI hingewiesen worden zu sein und sie haben versucht, einige potenziell belastende Gegenstände über einen Geheimdienstagenten, der mit dem Schutz des Weißen Hauses beauftragt ist, loszuwerden“, zitierte am 10. April The Daily Beast Staatsanwälte.

Associated Press zitierte am 7. April den stellvertretenden US Staatsanwalt Joshua Rothstein mit den Worten, dass die Männer versuchten, „sich einzuschmeicheln und bei US Bundesagenten und Leuten zu integrieren, die in der US Verteidigungsgemeinschaft arbeiteten“.

Taherzadeh, ein iranischer Staatsbürger, wurde beschuldigt, Beamten und Agenten des Geheimdienstes mietfreie Wohnungen– darunter ein Penthouse im Wert von über 40.000 Dollar pro Jahr – sowie iPhones, Überwachungssysteme, eine Drohne, einen Fernseher, einen Generator, einen Waffenkoffer und andere polizeiliche Instrumente zur Verfügung gestellt zu haben.

Obwohl die Ermittler der Fed „nicht andeuten, dass sie vom Iran finanzierte Agenten sind“, erinnert Taherzadehs Verhaftung an die jüngsten Verhaftungen und vereitelten Versuche von „Schlafzellen“ des iranischen Regimes.

Diese Schläferzellen haben unter verschiedenen Vorwänden operiert, von Journalisten und Analysten bis hin zu politischen Flüchtlingen.
Am 19. Januar 2021 meldete das US Justizministerium die Verhaftung von Kaveh Lotfolah Afrasiabi und beschuldigte ihn als „nicht registrierten Agenten der iranischen Regierung“.

„Über ein Jahrzehnt lang präsentierte sich Kaveh Afrasiabi dem Kongress, Journalisten und der amerikanischen Öffentlichkeit als neutraler und objektiver Iran-Experte“, sagte John C. Demers, stellvertretender Generalstaatsanwalt für Nationale Sicherheit. „Allerdings war Afrasiabi die ganze Zeit über ein geheimer Angestellter der iranischen Regierung und der Ständigen Vertretung der Islamischen Republik Iran bei den Vereinten Nationen (IMUN), der dafür bezahlt wurde, ihre Propaganda zu verbreiten“, fügte er hinzu.

Afrasiabi hat jahrelang die Gesprächsthemen des iranischen Regimes vorangetrieben, hauptsächlich die Versuche des Regimes, das Image von Teherans Alternative, der Organisation der Volksmojahedin Iran (PMOI/MEK), zu beschmutzen.

Das Terrorismus- und Spionagenetzwerk des iranischen Regimes in den USA wurde 2019 erneut deutlich, als zwei Männer, Ahmadreza Mohammadi-Doostdar (39) und der amerikanisch-iranische Doppelbürgerin Majid Ghorbani (60), ein iranischer Staatsbürger und Einwohner Kaliforniens, verhaftet wurden, weil sie iranische Oppositionsvertreter in Washington DC ausspioniert hatten.

Nach Angaben des US Justizministeriums wurden sie im Jahr 2020 „wegen ihrem Verhalten angeklagt, amerikanische Staatsbürger und US Bürger, die Mitglieder der Gruppe Mujahedin-e Khalq (MEK) sind, zu überwachen und identifizierende Informationen über sie zu sammeln“.

Diese Fälle zeigen die drohende Gefahr von Teherans Bemühungen, die Sicherheit und Stabilität in westlichen Demokratien zu untergraben. Es ist erwähnenswert, dass Irans sogenannter „Diplomat“ Assadollah Assadi mit Sitz in Wien seit 2018 zusammen mit seinen Mitverschwörern inhaftiert ist, nachdem sie im selben Jahr versucht hatten, einen Bombenanschlag auf eine zentrale Kundgebung der iranischen Opposition in Frankreich zu verüben.

Die terroristischen Aktivitäten des Iran in Europa beschränken sich nicht auf die vereitelten Bombenanschläge von 2018. Während Assadis Prozess kam ans Licht, dass er ein riesiges Netzwerk von Spionen in ganz Europa unterhielt. Die jüngsten Verhaftungen vieler iranischer Aktivisten sind Beweise für den dunklen und verwurzelten Terrorismus des Iran in Europa.

Im September 2021 berichteten schwedische Zeitungen, darunter Aftonbladet und Expressen, dass ein ehemaliger Chef der schwedischen Sicherheitspolizei, Peyman Kia, verhaftet wurde, weil er zwischen 2011 und 2015 vier Jahre in Spionage verwickelt war. Kia hatte die schwedische Staatsbürgerschaft erhalten und hatte in Schweden als Direktor der Sicherheitspolizei (SPO) und Analyst in einer schwedischen Militärorganisation gearbeitet.

Darüber hinaus verhafteten die schwedischen Behörden im November 2018 Mohammad Davoudzadeh Lului wegen seiner Zusammenarbeit mit dem iranischen Ministerium für Geheimdienste und Sicherheit (MOIS). Er plante die Ermordung eines iranischen Dissidenten in Dänemark.

Teherans terroristische Bedrohung ist der Elefant im Raum, den westliche Führer leider im Großen und Ganzen ignoriert haben. Doch Terrorismus erfordert entschlossene Gegenmaßnahmen und dies ist der einzige Weg, um Teherans institutionalisierten Terrorismus zu stoppen.

Irans Regime auf geliehener Zeit; Der Westen sollte standhaft bleiben

Trotz aller Zugeständnisse an Teheran, der leeren Versprechungen der Mullahs und des blauäugigen Optimismus der Medien scheint es keine Aussicht auf ein Abkommen in naher Zukunft oder vielleicht überhaupt für immer zu geben, solange die USA und drei europäische Länder darauf aus sind, ein Abkommen mit Hilfe von Zugeständnissen an das Regime zu erreichen. Es wird Zeit, der Realität ins Auge zu sehen, dass das Regime niemals ablassen wird von seinem Atomwaffenprogramm.
Warum?
Zum einen ist es dem Westen nach Jahren der Behandlung des Atomdossiers des Regimes zunehmend klar geworden, dass Teherans ausgedehntes Atomprogramm dafür bestimmt ist, dass Atomwaffen produziert werden. Von Anfang an wurde das Programm heimlich ausgeführt und seit Jahren hat das Regime vorsätzlich betrogen, um es vor der Internationalen Atomenergie Organisation (IAEO) verborgen zu halten.
Das illegitime Regime braucht eine Atomwaffe, um seinen Fortbestand zu garantieren und um Terrorismus und Fundamentalismus in Länder außerhalb seiner Grenzen zu exportieren. Deshalb wird es aus eigenem Antrieb niemals von diesem Pfad abweichen.
Zum zweiten hat die patriotische und nach Frieden strebende Standfestigkeit der organisierten Opposition das Regime der Möglichkeit beraubt, ununterbrochen Atomwaffen zu entwickeln. Im August 2002 hat der Nationale Widerstandsrat Iran (NWRI) als erster das Atomwaffenprogramm des Regimes vor der Welt bloßgestellt, wobei er sich auf Informationen verlassen hat, die vom heimischen Netz der Mujahedin-e Khalq (MEK) geliefert wurden. Die Bekanntgabe löste Inspektionen der IAEO und internationale Sanktionen aus. Es folgten Dutzende anderer präziser Enthüllungen, die dem Atomprogramm des Regimes einen erheblichen Schlag versetzt haben.
Die außerordentlichen Enthüllungen der Opposition haben die atomtechnologischen Fortschritte des Regimes gestoppt und der verfehlten Appeasement-Politik einiger westlicher Regierungen eine Delle beigebracht.
Zum Dritten haben mehrere Runden großer landesweiter Unruhen es fast unmöglich gemacht, dass das Regime sich einrichtet oder dass man längerfristig in es investieren kann. Das Regime ist im Inland klar gescheitert. Die explosive soziale Situation sollte westliche Regierungen daran hindern, einer illegitimen, gewaltsamen, schwachen und blamierten Theokratie Zugeständnisse auszuteilen, die von der überwältigenden Mehrheit der Bevölkerung verabscheut wird.
Die Forderung des Regimes, alle Sanktionen aufzuheben, ist irrational und zielt nur darauf, die Verhandlungen auf der Stelle treten zu lassen. Die internationalen Sanktionen richten sich nicht allein auf das Atomwaffenprogramm. Der US Präsident allein kann sie nicht aufheben. Es gibt zu Recht einen starken Widerstand dagegen, das IRGC von der Liste der auswärtigen terroristischen Organisationen (FTO) in den USA zu streichen. Es versteht sich von selbst, dass die Entfernung des IRGC von der schwarzen Liste der FTO eine gefährliche politische Botschaft der Schwäche an Diktatoren und Terroristen in der ganzen Welt senden würde.
Entgegen aller rosigen Rhetorik treten die Verhandlungen über den Atomvertrag mit dem Iran auf der Stelle. Die Folgen der Sackgasse, in der sie sich befinden, beschränken sich nicht auf den Atomvertrag. Das Regime braucht verzweifelt mehr Geld, um die Aktivitäten des IRGC auszudehnen, seine terroristischen Helfershelfer auszurüsten und den repressiven Apparat im Inland zu stärken. Die elenden Lebensbedingungen innerhalb des Iran haben ein kritisches Maß erreicht, was auch die staatlichen Medien einräumen. Die Medien warnen jetzt vor dem „Umsturz“, was eine beispiellose Entwicklung im politischen Diskurs des Regimes ist.
Dazu sagt Ebrahim Razzaqi, ein Universitätsprofessor für Wirtschaft: „Die Probleme und wirtschaftlichen Krisen in unserer Gesellschaft, die darauf hinauslaufen, das Regime anzugreifen und sogar zu stürzen, nehmen zu; die derzeitigen bitteren Realitäten können nicht ignoriert werden“.
Das iranische Regime lebt jetzt wirklich mit geliehener Zeit. Die nukleare Sackgasse ist nur ein Anzeichen dafür. Solange Teherans Betrug ungestraft durchgeht, wird es glauben, dass es weiter das IRGC und seine Helfershelfer in der Region durchfüttern, das iranische Volk in Unterdrückung halten und seine Nachbarn in Furcht versetzen kann. Unter diesen Umständen sollte der Westen standfest sein und nicht zurückweichen. Er sollte den Druck erhöhen.

 

Iran: Widerstandseinheiten skandieren “Tod für Khamenei, es lebe Rajavi, Nein zum Schah, Nein zu den Mullahs” in Langarud


Am Samstagabend, dem 9. April 2022, um 18.30 Uhr Ortszeit, riefen die Widerstandseinheiten auf dem Basar in Langarud in der 17-Shahrivar-Straße “Tod für Khamenei, es lebe Rajavi”, “Nein zum Schah, nein zu den Mullahs, verdammt seien sie beide”, was von den Passanten begrüßt wurde.
Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates des Iran (NWRI)
10. April 2022

84. Sitzung im Prozess von Hamid Noury: Selbst die Gefängniswärter hatten Probleme bei der Massenhinrichtung von jungen Frauen der MEK

Das schwedische Gericht hat am Donnerstag, den 7. April, seine 84. Sitzung des Prozesses gegen Hamid Nouri wieder aufgenommen. Er wird beschuldigt, an der Massenhinrichtung politischer Gefangener im Sommer 1988 teilgenommen zu haben.

Der Zeuge Abdolreza Shahab Shokouhi, war ein ehemaliger politischer Gefangener und ehemaliges Mitglied der Organisation Rah-e Kargar (der Pfad der Arbeiter). Er wurde erstmals im Alter von 15 Jahren während der Regierungszeit von Mohammad Reza Shah verhaftet. Nach der Revolution von 1979 wurde er 1981 zum zweiten Mal in Ghom festgenommen und zum Tode verurteilt, konnte aber 1983 während eines vorübergehenden Urlaubs fliehen.

Nach seiner dritten Festnahme wurde der Zeuge in das Evin Gefängnis verlegt, wo er mit Handschellen gefesselt wurde und elf Nächte hintereinander gerade stehen musste. Zwei Jahre später wurde er von einem Gericht unter der Leitung von Richter Hossein-Ali Nayeri im Evin Gefängnis zum zweiten Mal zum Tode verurteilt. Dort erfuhr er, dass sein Bruder hingerichtet worden war. Das Todesurteil des Zeugen wurde später in 15 Jahre Haft umgewandelt.

Abdolreza Shahab Shokouhi sagte aus, er habe durch den Morsecode vom Beginn des Massakers am 27. Juli 1988 erfahren. Er bestätigte, die Freitagspredigten des damaligen Regimepräsidenten Ali Akbar Rafsanjani und des späteren Obersten Richters Abdol Karim Mousavi Ardabili gehört zu haben, in denen die Anhänger des Regimes Slogans wie „Tod den Heuchlern“ sangen, dem abwertenden Begriff, den das Regime in Bezug auf die MEK verwendete. Diese Parolen wurden im Gefängnis über Lautsprecher verbreitet. Nach dem Vorfall sagte er, dass der Fernseher aus der Abteilung entfernt wurde und die Zeitung nicht mehr hereinkam. Er bestätigte auch die Unterbrechung der Familienbesuche im Gohardasht Gefängnis im August 1988.

Laut Shokouhi wurde er zur „Todeskommission“ gebracht, wo er erklärte, dass er weder bete noch an Gott glaube. Nachdem er den Raum verlassen hatte, wurde er fünfzig Mal ausgepeitscht und in eine dunkle Halle gebracht, die er später als Amphitheater erkannte.

Dort sah er durch seine Augenbinde einige Pantoffeln und Kleider auf dem Boden und sechs Seile, die von der Decke hingen. Der Zeuge wurde an diesem Tag in einen verschlossenen Raum gebracht. Er sagte den Richtern, dass er zum Fenster gegangen sei, als er das Geräusch eines Lastwagens und einige Gespräche im Hof hörte. Er sah weiß gekleidete Menschen, die eine Art Chemikalienschutzanzug trugen und die Tüten in Decken gewickelt in den Lastwagen warfen.

Am nächsten Tag erschien Shokouhi erneut vor der „Todeskommission“. Der Zeuge erklärte, wie er der Hinrichtung entging, indem er „akzeptierte, den Gesetzen der Gesellschaft zu gehorchen, wenn er freigelassen würde“. Nachdem er die Kommission verlassen hatte, wurde er zusammen mit einigen anderen so schlimm geschlagen, dass er sich die Rippen brach. Er erinnert sich an einen Gefangenen namens Tafrishi, der wahrscheinlich durch schwere Schläge getötet wurde. Der Zeuge sagte, dass der Kopf eines anderen Gefangenen explodierte, nachdem er brutal von einem Heizkörper getroffen worden war.

„Sie haben uns vierzig Tage Paradies versprochen, wenn wir euch töten“, hatte einer der Wärter zu den Gefangenen gesagt.

Der Zeuge erinnerte sich an einen Vorfall, bei dem Gefängniswärter über die Hinrichtung weiblicher MEK-Mitglieder diskutierten. Er erzählte von einem Gefängniswärter namens Adel, der seinen Kollegen über Dinge befragte, die zeigten, dass er selbst anfing, an den Massenhinrichtungen zu zweifeln.

Ich hörte, wie Adel einen anderen Wärter fragte: „Ich habe eine religiöse Frage. Diese Mädchen, die wir vom Galgen holen, sind schwarz und blau und es ist klar, dass sie erdrosselt wurden und nach islamischem Recht können nur verheiratete Menschen hingerichtet werden. Scheint das richtig zu sein? Ich denke über dieses Problem nach.“

Als Antwort auf die Bedenken von Adel sagte der Wärter: „Haj Agha selbst weiß alles darüber und sie haben es angeordnet. Gegebenenfalls sollten Sie sie fragen. Aber sie haben sicherlich eine Antwort auf diese Frage.“

Als Antwort auf eine Frage von Kenneth Lewis, einem der Anwälte der Kläger, sagte Shokouhi aus, dass er glaube, dass die weiblichen Gefangenen Mojahedin Gefangene waren und dass er nicht davon gehört habe, dass linke Frauen gehängt wurden.

Der Zeuge gab an, von Revolutionsgardisten zu „Haj Agha Abbasi“ gebracht worden zu sein. Abbasi war dieselbe Person, die er mehrere Male getroffen hatte, bevor ihm für das Gericht die Augen verbunden wurden. Er hatte ihn zum Beispiel gesehen, als der Fernseher aus der Station entfernt wurde, aber niemand hatte ihn jemals vorgestellt. Abbasi teilte ihm mit, dass er in das Evin Gefängnis verlegt werde. Der Zeuge sagte, dass Abbasis Lächeln bis heute in seiner Erinnerung geblieben sei.

Shokouhi wurde noch am selben Tag in einem Privatwagen in das Evin Gefängnis gebracht und im April 1989 aus dem Gefängnis entlassen

Iran – Ramadan Konferenz: Vereint gegen Fundamentalismus und Kriegshetze, für Frieden und Toleranz


Maryam Rajavi: Ramadan ist der Monat der Befreiung aus den Fängen der religiösen Tyrannei der Mullahs, der Befreiung von Fundamentalismus, Terrorismus und Kriegstreiberei

Anlässlich des Beginns des heiligen Monats Ramadan fand am Montag, dem 4. April 2022 in Ashraf 3, dem Hauptquartier der Mojahedin-e Khalq (MEK/PMOI), eine Konferenz statt. Sie stand unter dem Titel: „Vereint gegen Fundamentalismus und Kriegshetze, für Frieden und Toleranz“. Frau Maryam Rajavi, gewählte Präsidentin des Nationalen Widerstandsrates Iran (NWRI), nahm an der Konferenz teil, ebenso das Hauptquartier des NWRI in Auvers-sur-Oise/Frankreich, wohin auch zahlreiche hochrangige Persönlichkeiten aus Politik und Religion gekommen waren. Viele andere Persönlichkeiten nahmen per Onlinekonferenz an der Veranstaltung teil.
Delegationen and Repräsentanten aus der Ukraine, aus Palästina, Ägypten, Syrien, aus dem Irak, aus Saudi-Arabien, aus dem Jemen, aus Jordanien, aus dem Libanon, aus Algerien, Tunesien, Kuwait, Mauretanien and muslimische, christliche and jüdische führende Persönlichkeiten, die in Frankreich leben, sprachen auf der Konferenz. Zu den Rednern gehörten: Sid Ahmed Ghozali, früherer Premierminister von Algerien; Salem al-Meslet, Oberhaupt der Nationalen Koalition für Opposition and revolutionäre Kräfte in Syrien; Bassam al-Omoush, früherer Minister für die Entwicklung der Verwaltung in Jordanien and jordanischer Botschafter im Iran; Ahmad Al-Khalil und Eid Al-Naimat, jordanische Parliamentarier; Taisir Altamimi, früherer Oberster Richter in Palästina; Mohammad Amin Al-shakhari, ehemaliger Minister für Bergwerke und Industrie in Tunesien; Ahmad Al-Mosabli, Berater des Ministers für Öffentlichkeitsarbeit im Jemen; Monseigneur Jacques Gaillot; Rabbiner Moché Lewin, Stellvertretender Oberrabbiner von Frankreich; Tahir Boumedra, früherer Leiter der UN-Hilfsmission für den Irak; Anouar Malek, Schriftsteller und früheres Mitglied des Beobachtungsteams der Arabischen Liga in Syrien; Ahmed Al-Jarallah, angesehener Schriftsteller und Chefredakteur der kuwaitischen Zeitungen Arab Times und Al-Seyassah; Tymofiy Mylovanov, Minister für wirtschaftliche Entwicklung und Handel in der Ukraine (2019–2020); Kira Rudyk, Mitglied des ukrainischen Parlaments, Vorsitzende der Partei Stimme; Jalal Ganjei, Vorsitzender des NWRI-Ausschusses für Freiheit der Religion und der Konfession.
In ihrer Rede erhob Frau Maryam Rajavi schwere Vorwürfe gegen das von Grund aus unrechtmäßige, verhasste Regime, das seine Macht erhält auf Kosten des Fleisches und Blutes, des Lebens der Menschen, ein Regime, unter dem die Menschen – mindestens 70 bis 80 Prozent der Bevölkerung – verarmen und hungern. Frau Rajavi sagte: Am Beginn des heiligen Monats Ramadan bete ich für die Befreiung meiner Landsleute aus den Fängen der religiösen Tyrannei. Sie fügte an: Unsere muslimischen Schwestern und Brüder im Mittleren Osten werden vom Fundamentalismus, vom Terror und von der bösartigen Kriegshetze des religiösen Regimes befreit. Und wir beten, dass die Menschen in aller Welt, besonders die standhaften Menschen in der Ukraine zu Frieden und Ruhe kommen mögen.
Die gewählte Präsidentin des NWRI hob hervor: Khamenei zwingt mit seiner grauenvollen Politik Menschen dazu, ohne Lohn zu arbeiten; er hat es dazu gebracht, dass die Arbeiter des Iran mit den winzigsten Löhnen abgefunden werden. Er lässt eine große Mehrheit des Volkes hungern. Er plündert den Reichtum des Landes aus, er treibt die Kranken in den Tod, er jagt Menschen aus ihren Wohnungen. Aber die Armen, die, die über diese Lage empört sind, die Ausgeraubten bilden die starke Kraft der Erhebung und Revolte gegen die Gewaltherrschaft Khameneis.
Frau Rajavi bekräftigte: Khomeini und seine Anhänger beschworen den Islam und errichteten in seinem Namen einen religiösen Despotismus, ein Regiment aus Folter, Ausplünderung, Frauenhass und Terror. Eine Zeitlang fügten sie dem politischen, intellektuellen, kulturellen und sozialen Gewebe des Iran und anderer Länder des Mittleren Ostens schweren Schaden zu. Ihre Religion, die auf Täuschung beruhte, wurde im Angesicht der ideologischen Ausdauer der PMOI und des Opfers von Generationen ihrer Mitglieder besiegt. Ihre Zeit ist nur geliehen. Nach dem Sturz des Regimes wird das Schicksal des Iran von Freiheit, Gleichheit und der Trennung von Religion und Staat umschlungen sein.
Salem Al-Meslet erinnerte in seiner Rede an Folgendes: „Die Menschen in Syrien haben unter dem iranischen Regime schwer gelitten, das Terrorismus und Extremismus in der ganzen Welt verbreitet … Unsere Menschen haben schwer gelitten unter den Gräueltaten, die dieses Regime in unseren Ländern verübt hat.“
Taisir Al-Tamimi sagte: „Das [iranische] Regime konspiriert gegen das palästinensische Volk, und ich rufe alle arabischen Länder und die ehrenhaften Menschen in der Welt auf, diesem korrupten Regime zu widerstehen … Wir stehen dem iranischen Widerstand in seinem Kampf um Freiheit bei.“
Ahmad Al-Khalil sprach die Hoffnung aus, die Mitglieder der MEK in Ashraf 3 und das Volk des Iran möchten sich des religiösen Regimes entledigen und betonte, die arabische Welt sei von der üblen Einmischung des Regimes nicht verschont geblieben.
Eid Al-Naimat erinnerte an seinen Besuch in Ashraf 3 und teilte mit, bei seinem Besuch des Museums von Ashraf 3 habe er erfahren, wie das iranische Volk unterdrückt worden sei.
Ahmad al-Jarallah stellte fest: „Die M;enschen in aller Welt erleben Frau Rajavis Bemühungen, dieses Schurkenregime zum Ende zu bringen, dieses Regime, unter dem die Völker des Iran sowie arabischer und islamischer Länder leiden.“
Über eine Videoverbindung sprach Kira Rudik aus der Ukraine. Sie schilderte den Schmerz und die Leiden der Ukrainer, besonders der Frauen des Landes und sagte: „Ich habe gehört, was Sie in Ashraf erlebten, und ich möchte Ihnen sagen, ich weiß, was Sie durchgemacht haben.“ Sie fuhr fort: „Ich fordere die Führer und Organisationen der Welt dringend auf, ihr müsst jetzt handeln.“

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran
5. April 2022

Sonderbericht: Internationale Konferenz zum Ramadan: Streben nach Solidarität, Frömmigkeit und Brüderlichkeit

Am Montag, dem 4. April, hat der Nationale Widerstandsrat Iran aus dem Anlass des Beginns des heiligen Monats des Ramadan, der von den Muslimen weltweit als Monat des Fastens, des Gebets, der Reflexion und der Gemeinschaft begangen wird, eine Konferenz unter dem Motto „Vereint gegen den Fundamentalismus und gegen die Anstachelung zum Krieg und für Frieden und Brüderlichkeit“ organisiert. Der Ort war das Hauptquartier des NWRI in Auvers-sur-Oise im weiteren Umkreis von Paris, Frankreich.
Tausende Mitglieder der Mujahedin-e Khalq (PMOI/MEK), die in Ashraf-3 in Albanien wohnen, haben sich der Konferenz online angeschlossen.
Eine große Auswahl von politischen, sozialen, akademischen und religiösen Führern aus verschiedenen muslimischen Ländern, darunter solche aus Jordanien, von der syrischen Oppositionskoalition, aus Algerien, Tunesien, Kuwait, dem Irak, dem Jemen und Palästina haben sich mit der französischen muslimischen, christlichen und jüdischen Gemeinschaft zusammengeschlossen und sich an die Konferenz gewandt.
Live verbunden aus der vom Krieg zerrissenen Ukraine, haben Kira Rudik, ein Mitglied des Parlaments und die Führerin der Golos Partei, sowie der frühere Wirtschaftsminister und Berater des Präsidenten Tymofiy Mylovanov an der Konferenz teilgenommen und bewegende Reden gehalten.
Als Hauptrednerin bei der Veranstaltung hat die gewählte Präsidentin des NWRI Maryam Rajavi ihre Ausführungen eröffnet damit, dass sie über den wahren Geist des Ramadan sprach, wo Muslime natürlich instinktive Wünsche vermeiden und Selbstbeschränkung und Disziplin üben, um eine konstante Aufmerksamkeit und ein Bewusstsein zu gewinnen, die in dem einen Wort Frömmigkeit oder im Koran als Taqwa zusammengefasst werden, Prinzipien, die vom Propheten Mohammad (PBUH) vorgebracht und gelehrt wurden, um Frieden, Brüderlichkeit und Wohlstand unter den Menschen zu vermehren.
„Wenn Fasten darauf beschränkt ist, sich für eine paar Stunden von Essen und Trinken zu enthalten, und wenn es nicht das Bewusstsein der Gesellschaft für eine Rebellion gegen Unterdrückung, Armut und Hunger weckt, dann würde es sein Ziel verfehlen“, erklärte Frau Rajavi. „Wie können dann die, die fasten, im Schweigen und im inneren Zwiespalt verharren angesichts der herrschenden Theokratie, die Irans Wohlstand und Bevölkerung zerstört und die Verkörperung der Ungerechtigkeit, der Plünderung und der Korruption ist?“
An die inhumane Politik erinnernd, die von den herrschenden Klerikern im Iran betrieben wird, fügte sie hinzu: „Im vergangenen Jahr hat die Zahl der Todesfälle durch das Coronavirus im Iran eine halbe Million überschritten. Hätte Khamenei nicht vorsätzlich den Weg für die Ausbreitung der Krankheit gebahnt und hätte er einen Teil des Vermögens seiner räuberischen Stiftungen von einer Billon $ für die Eindämmung von Covid-19 verwendet, so wäre die Zahl der Todesfälle hierdurch im Iran um einiges geringer gewesen“.
Mit dem Hinweis auf schockierende statistische Zahlen in Bezug auf die Vielfalt der Probleme, die die iranische Gesellschaft plagen, darunter die steigende absolute Armut, die wachsende Zahl der Selbstmorde, der Verkauf von Körperteilen und von Neugeborenen, falsche Ernährung, Kinderarbeit, Obdachlosigkeit und die verstörende Zahl der Menschen ohne Gesundheitsversorgung erläuterte Frau Rajavi: „Verglichen mit allen anderen Ländern des Vorderen Orients hat der Iran die höchste Zahl an Milliardären, die direkt oder indirekt von ihrer Verbindung zu Khamenei profitieren… Er zwingt die Menschen dazu, ohne Bezahlung zu arbeiten, und hat die Arbeitskraft der erwerbstätigen Bevölkerung im Iran in die billigste der Welt verwandelt. Er hungert die große Mehrheit des Volkes aus und plündert den öffentlichen Reichtum und die Vermögen, treibt die Kranken in den Tod und vertreibt die Menschen aus ihren Wohnungen“.
Die gewählte Präsidentin des NWRI rezitierte verschiedene Verse aus dem Koran, die warnen, dass Gier und Plünderung der Kinder Gottes dessen Zorn hervorrufen, und fuhr fort: „Seine Gelöbnisse gegenüber Gott und den Menschen zu erfüllen, indem man die Rechte und Freiheiten der Unterdrückten verteidigt und Freiheit, Gerechtigkeit und Gleichheit anstrebt, ist der größte Akt der Frömmigkeit in unserer Zeit. Das erklärt, warum die Volksmudschahedin fünf Jahrzehnte lang den Kampf gegen den Schah und die Mullahs aufgenommen haben. Seit dreißig Jahren haben sie Heim und Familie aufgegeben, um einen unermüdlichen Kampf gegen Sexismus und selbstgefälligen Individualismus aufzunehmen. Sie haben diesen großen Test der Frömmigkeit auf sich genommen, um den herrschenden religiösen Faschismus zu stürzen und Freiheit und Volkssouveränität herzustellen“.

„Irans explosive Situation hat die Kräfte der aufrührerischen und tapferen Mitglieder der Widerstandseinheiten gestärkt“, erklärte Frau Rajavi und wies damit den Weg in die Zukunft. „Ohne Zweifel wird die religiöse Tyrannei, die auf allen intellektuellen und ideologischen Gebieten gescheitert ist, angesichts dieser enormen Kraft der Widerstandseinheiten und der großen Armee der Freiheit nicht überleben. Das ist es, wodurch das Geschick des iranischen Volkes entschieden wird“, betonte sie.

„Das iranische Regime bringt beständig nur Elend über das Volk von Palästina, während es gleichzeitig behauptet, auf dessen Seite zu stehen“, äußerte der frühere palästinensische Chefrichter Scheich Al-Tamimi gegenüber der Zusammenkunft. „Wir stehen dem Iranischen Widerstand zur Seite, um das Volk des Iran aus den Klauen dieses Regimes zu befreien.

Dieses Regime missbraucht den Islam und gibt vor, ein Verbündeter islamischer Länder zu sein. Es tötet wahllos Menschen in der Region und verbreitet Krieg. Deshalb liegt es in der Verantwortung aller Menschen in der Region, sich gegen dieses Regime zu stellen“.
Das ukrainische Parlamentsmitglied, die Führerin der politischen Golos Partei Kira Rudik, sagte: „Ich möchte, dass jeder Kriegsverbrecher strafrechtlich verfolgt wird. Ich habe gehört, was euch in Ashraf geschehen ist, und ich möchte euch sagen, dass ich jetzt weiß, was ihr durch gemacht habt. Was der Ukraine passiert, kann nicht vergessen werden. Ich sage das allen Weltführern und Weltorganisationen. Ihr müsst jetzt handeln. Vierzig Tage sind genug. Ihr solltet wissen, wo die roten Linien sind Es gibt kleine Städte wie Butscha, wo Kinder getötet und Frauen vergewaltigt werden. Das muss gestoppt werden. Wir wollen, dass dieser Krieg endet und die grauenvollen Dinge, die wir sehen. Ich möchte mich gerne bei euch bedanken und den Schmerz vermitteln, den unsere Nation durchmacht“.

Tymofiy Mylovanov, der ukrainische Minister für wirtschaftliche Entwicklung und Handel (2019-2020) und Berater des Chefs des Präsidialamtes, erklärte: „Die Tyrannei kann nur besiegt werden, wenn alle Länder sich vereinigen und sie zusammen bekämpfen. Erst als ich bombardiert wurde und die Bombardierungen in Kiew anfingen und ich die getöteten Familien sah, verstand ich das Elend anderer Nationen. Die Lektion von heute ist, dass es keine Grenzen gibt, wenn es darum geht, die Tyrannei zu bekämpfen. Wenn ich heil aus dieser Situation herauskomme, werde ich mich um mehr kümmern als nur die Ukraine. Ich werde mich um eure Menschen kümmern, um die Menschen in Syrien, Georgien und Afghanistan. Das ist eine Krankheit und sie muss beendet werden“.

„Die Opposition im Irak hat gekämpft, um Bagdad aus den Klauen der Revolutionsgarden des iranischen Regimes zu befreien, die den Iran und sein Volk zerstören“, sagte Aiham Alsammarae, der frühere Elektrizitätsminister des Irak gegenüber der Zusammenkunft. „Wir stehen euch bei und eurem Kampf und wir wünschen euch den Sieg. Euer Sieg ist auch unserer. Der Iran muss befreit und seinem Volk zurückgegeben werden“.

Ahmed Jarallah, der kuwaitische Journalist und Chef-Herausgeber der Kuwaiti Al-Seyassah und der Arab Times meinte: „Die Menschen in der ganzen Welt sind Zeugen der Aktivitäten von Frau Rajavi zur Beendigung dieses Regimes, eines Regimes, das Leiden für die Bevölkerungen im Iran und in der arabischen und in der ganzen Welt verursacht hat. Ich hoffe, dass zum nächsten Ramadan es soweit ist, dass ihr dieses Regime überwunden habt“.

Der frühere Chef des Menschenrechtsbüros der VN im Irak (UNAMI) und Berater des Sonderrepräsentanten des UNO Generalsekretärs (SRSG) im Irak Tahar Boumedra erklärte: „Die Bewohner von Ashraf wurden getötet, ihnen wurden medizinische Versorgung versagt, aber niemand konnte darüber reden. AP, Reuters … die Presse hat darüber geschwiegen. Die Menschen in Ashraf wurden stillschweigend getötet, sie waren wehrlos. Die Ashrafis haben sehr hart gekämpft. Sie haben widerstanden und ihr Widerstand hat sich ausgezahlt. Er hat für sie breite Straßen geöffnet, um aus der Hölle des Irak herauszukommen und nach Albanien zu gelangen, um ihr Leben in Ashraf 3 zu beginnen“.

Rabbi Moshe Levin, der stellvertretende Chefrabbi in Frankreich führte aus: „Seit vielen Jahren sind wir Zeugen eures Kampfes für Frieden und Gleichheit in der Region. Alle Religionen respektieren die Trennung von Staat und Religion und ich wünsche allen Völkern der Welt Frieden“.

„Das Volk Syriens steht auf der Seite des Volkes im Iran gegen das Regime. Das Regime des Iran hat immer Terrorismus und Fundamentalismus in die ganze Welt exportiert. Das Volk in Syrien hat stark unter den Händen des iranischen Regimes und seiner Hilfstruppen in Syrien gelitten. Unser Volk hat sehr gelitten wegen der Gräueltaten, die sie in unseren Ländern ausgeführt haben. Leider hat die internationale Gemeinschaft ihre Augen verschlossen gegenüber dem, was in meinem Land passiert ist“, merkte Salem Al-Meslet an, der Vorsitzende der syrischen Koalition.

„Wir stehen auf eurer Seite, der Seite derjenigen, die gegen das terroristische Regime im Iran steht“, unterstrich Ahmad Al-Mosabli, der Berater des jemenitischen Ministers für öffentliche Angelegenheiten. „Unsere Wünsche sind die gleichen, den gemeinsamen Feind loszuwerden. Deshalb unterstützen wir euch und ihr unterstützt uns. Vom Iran unterstützte Milizen bringen unserem Volk Leid und Schmerzen. Wir wollen die Völker von diesem gemeinsamen Feind befreien. Ich bin sicher, dass der Sieg in Reichweite ist. Wenn die iranischen Milizen im Jemen besiegt werden, werden die Mullahs in Ghom und Teheran gestürzt. Wir bekommen von euch und euren Aktivitäten im Iran Energie. Die Freiheit wird nicht jedem einfach so gegeben, man muss sie sich erwerben“.

Das jordanische Parlamentsmitglied Ahmad al-Khalayeleh äußerte: „Die Völker Jordaniens und des Iran sind Brüder. Ich hoffe dass unsere Brüderschaft und Freundschaft bleiben und dass ihr, wenn wir uns das nächste Mal treffen, euer Ziel erreicht habt und dass Frau Rajavi den Zehn Punkte Plan für den Iran realisiert hat. Wir hoffen, dass dieses Regime bald gestürzt sein wird und dass wir in der arabischen Welt von seinen Störmanövern in unseren Ländern befreit werden“.

Der Vorsitzende des Ausschusses des NWRI für Religionen und Bekenntnisse Jalal Ganjei merkte an: „Die Unterstützung für den Iranischen Widerstand schickt eine wichtige Botschaft in die Welt. Die Muslime brauchen eine neue Interpretation des Islam, die den Fundamentalismus bloßstellt, der im Namen des Islam gepredigt wird. Um eine muslimische Frau zu unterstützen, die die Gleichheit zwischen allen Religionen verteidigt und besonders die Gleichheit zwischen Männern und Frauen ist eine wichtige Alternative zum Fundamentalismus der Mullahs, die im Iran herrschen“.

„Die Völker im Iran und in anderen Ländern müssen sich vereinigen“, so Scheich Dhaou Meskine, der Generalsekretär des Rates der Imame von Frankreich. „Der Iran muss seine Rolle in der internationalen Gemeinschaft spielen und die Position erhalten, die er in der Welt verdient. Das Volk des Iran und in der Welt braucht euch, Frau Rajavi. Wir müssen auf eurer Seite stehen und gegen die Diktatur kämpfen, die im Iran herrscht. Dieses Regime ist ein terroristisches Regime. Der Koran ist gegen Diktatur und die Herrschaft einer Person“.

„Es ist 42 Jahre her, dass im Iran das Massaker begangen wurde“, klagte Khalil Merroun, der Direktor der Großen Moschee von Avery in Paris. „Ich bin kein Iraner, aber ich hasse es, zu sehen, wie meine Religion missbraucht wird für diese Art von Aktivitäten. Mit der Befreiung des Iran werden wir den Islam befreien. Wir müssen alle Anstrengungen dafür auf uns nehmen, um diese Freiheit so bald wie möglich zu realisieren. Das Regime hat den Islam verfälscht“.

Jaques Gaillot, ein bekannter französischer Kleriker und sozialer Aktivist, erklärte gegenüber der Versammlung: „Viele Iraner haben sich erhoben und kämpfen für ihre Rechte. Ihr Traum ist, dass der Iran die Mullahs loswird und zu einer freien Nation wird“.

„Der Koran sagt: Wenn du eine Person tötest, dann hast du die Menschlichkeit getötet“, erklärte Sadek Abrous, der Präsident des Regionalrates der Region Ile-de-France. „Das macht das iranische Regime. Das iranische Regime bestiehlt das Volk. Es übt Terrorismus und Gewalt in der Region. Wenn ihr gegen dieses Regime kämpft, verteidigt ihr eure Überzeugungen. Ich wünsche euch Erfolg bei eurem Kampf zum Sturz des iranischen Regimes“.