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Iran: Mehr als 104 500 Todesfälle des Coronavirus – Stand 17. September 2020

Die Organisation der Volksmojahedin des Iran (PMOI/MEK) hat heute nachmittag, am 17. September 2020, bekannt gegeben, daß das Coronavirus in 439 Städten des Iran mehr als 104 500 Menschen das Leben gekostet hat. Der Todeszoll in verschiedenen Provinzen:
7593 in Khorasan Razavi, 5112 in Mazandaran, 4854 in Isfahan, 4648 in Lorestan, 4301 in Gilan, 3063 in Ost-Azerbaijan, 2916 in Fars, 2951 in Alborz, 2756 in West-Azerbaijan, 2687 in Hamedan, 2422 in Kermanshah, 2041 in Kurdistan, 1804 in Nord-Khorasan, 1441 in Hormozgan, 1354 in Yazd, 996 in Zanjan, 879 in Ilam und 771 in Bakhtiari. Außerdem liegen Berichte aus anderen Provinzen vor.

New Martyrs of Iran Protests Identified: Showing Protests Extensiveness and Mullahs’ Brutality Weitere Märtyrer der Proteste im Iran identifiziert: Es zeigt die Ausdehnung der Proteste und die Brutalität der Mullahs …………………………………………………….Abbildung……………………………………………. Die Organisation der Volksmudschahedin des Iran (PMOI-MEK) hat die Namen von 56 weiteren Märtyrern der landesweiten Proteste im November 2019 veröffentlicht, was die Zahl der identifizierten Märtyrer auf 811 von mehr als 1500 gebracht hat, die ihr Leben gelassen haben. Die neue Veröffentlichung zeigt einmal mehr das große Ausmaß dieser Proteste und die Brutalität des Regimes. Die landesweiten Proteste im Iran sind nach einem plötzlichen hohen Stand der Benzinpreise ausgebrochen und waren ein Nachspiel der Aufstände von 2018. Tausende strömten auf die Straßen und die Slogans wurden dabei bald politisch, wobei die Menschen die obersten Amtsträger des Regimes ins Visier nahmen und im übrigen beide Fraktionen: „Tod dem Diktator“ und „Reformisten, Hardliner, das Spiel ist aus“. Nachdem es nicht gelang, die Kontrolle über die Proteste zu bekommen trotz der Bereitschaft der Sicherheitskräfte, ordnete der Oberste Führer Ali Khamenei an, dass die Gangster in seinen Revolutionsgarden (IRGC) „tun sollten, was sie können“, um diese Proteste zu stoppen. Schockierende Videoaufnahmen aus dem Iran, viele vom Netz der MEK innerhalb des Landes gesammelt, zeigten, wie Menschen von den Sicherheitskräften des Regimes am hellen Tage getötet wurden. Die MEK gab zuerst im Dezember bekannt, dass das iranische Regime mehr als 1500 Protestierende getötet hat. Nachdem sie eine Schlüsselrolle bei den Aufständen in der iranischen Bevölkerung gespielt haben, identifizierte die MEK die Märtyrer bei den Protesten im Iran, während das Regime die wirkliche Zahl der Todesfälle vertuschte. Wie der Nationale Widerstandsrat Iran (NWRI) am Dienstag in einer Erklärung schreibt: „Aus Angst vor den Folgen ihrer Verbrechen gegen die Menschlichkeit haben die Führer und verschiedenen Organe des Regimes, darunter Rohani, der Oberste Sicherheitsrat, das Innenministerium, das Parlament, die Strafverfolgungsbehörden und die Gerichtsmedizin es vermieden, die wahren Zahlen der Opfer zu veröffentlichen, und sich gegenseitig die Hauptautorität zugeschoben in der Hoffnung, dass das alles mit der Zeit vergessen würde. Und das trotz der inländischen und internationalen Aufrufe in den vergangenen zehn Monaten seit den Aufständen im November“. Der Innenminister des Regimes Abdolreza Rahmani Fazli hat am 20. Mai gegenüber dem Staatsfernsehen, die landesweiten Proteste im Iran und die Todesopfer dabei heruntergespielt und ausgesagt, dass nicht mehr als 200 Menschen bei dem Aufstand im November getötet worden seien. Ein ununterbrochener Amoklauf Außer dem Töten von Menschen auf der Straße verhaftete das Regime mehrere tausend Protestierer während der Aufstände 2018 und 2019. Viele der Protestierer sind bösartigen Foltern unterzogen worden. Das Regime hat einige von ihnen zum Tode verurteilt und einige wurden hingerichtet. Die vor kurzem erfolgten Hinrichtungen von Mostafa Salehi und Navid Afkari, die beide gefoltert worden sind, zeigen, dass das Regime nicht die Absicht hat, seine Gewalt gegen Protestierer zu stoppen. Deshalb sollte die internationale Gemeinschaft sofort intervenieren. Dazu schreibt Amnesty International in einem schockierenden Report vom Anfang September: „Laut den von Amnesty International gesammelten Informationen wurde Folter angewandt, um die Häftlinge zu bestrafen, einzuschüchtern und zu erniedrigen. Sie wird auch als Befragungstaktik benutzt, um Aussagen zur Selbstbezichtigung und ‚Geständnisse‘ zu erhalten, nicht nur über ihre Beteiligung an den Protesten, sondern auch über die ihnen unterstellten Verbindungen zu Oppositionsgruppen, Verteidigern der Menschenrechte, Journalisten und Medienorganen außerhalb des Iran sowie auch zu auswärtigen Regierungen“. Vor seiner Hinrichtung schickte Navid Afkari einen Brief aus dem Gefängnis und berichtete über Einzelheiten der grauenvollen Folterungen im Gefängnis. „Etwa 50 Tage lang hatte ich die schrecklichsten physischen und psychischen Folterungen auszuhalten. Sie schlugen mich mit Stöcken und Stäben und zielten dabei auf meine Arme, Beine, den Unterseib und den Rücken. Sie zogen mir eine Plastiktüte über den Kopf und folterten mich, bis ich fast an Erstickung starb. Sie gossen mir auch Alkohol in die Nase“, steht in dem Brief zu lesen. Die internationale Gemeinschaft unterlässt es beständig, das iranische Regime für seine Verbrechen zur Verantwortung zu ziehen, vom Massaker von 1988 an über 30 000 politischen Gefangenen bis zur Tötung von 1500 Protestierenden bei den Protesten von 2019 im Iran jetzt zu der Hinrichtung von Navid Afkari. Das hat das Mullah Regime dazu ermutigt, mit seiner Unterdrückung weiterzumachen. Wie Frau Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des NWRI immer wieder erklärt hat, sollte die internationale Gemeinschaft sofort etwas unternehmen, um das Leben der Gefangenen zu retten und eine internationale Kommission zusammenstellen, um die Tötungen zu untersuchen und die Gefängnisse zu besuchen und sich mit den Gefangenen zu treffen.


Die Organisation der Volksmudschahedin des Iran (PMOI-MEK) hat die Namen von 56 weiteren Märtyrern der landesweiten Proteste im November 2019 veröffentlicht, was die Zahl der identifizierten Märtyrer auf 811 von mehr als 1500 gebracht hat, die ihr Leben gelassen haben.

Die neue Veröffentlichung zeigt einmal mehr das große Ausmaß dieser Proteste und die Brutalität des Regimes.

Die landesweiten Proteste im Iran sind nach einem plötzlichen hohen Stand der Benzinpreise ausgebrochen und waren ein Nachspiel der Aufstände von 2018. Tausende strömten auf die Straßen und die Slogans wurden dabei bald politisch, wobei die Menschen die obersten Amtsträger des Regimes ins Visier nahmen und im übrigen beide Fraktionen: „Tod dem Diktator“ und „Reformisten, Hardliner, das Spiel ist aus“. Nachdem es nicht gelang, die Kontrolle über die Proteste zu bekommen trotz der Bereitschaft der Sicherheitskräfte, ordnete der Oberste Führer Ali Khamenei an, dass die Gangster in seinen Revolutionsgarden (IRGC) „tun sollten, was sie können“, um diese Proteste zu stoppen.

Schockierende Videoaufnahmen aus dem Iran, viele vom Netz der MEK innerhalb des Landes gesammelt, zeigten, wie Menschen von den Sicherheitskräften des Regimes am hellen Tage getötet wurden.

Die MEK gab zuerst im Dezember bekannt, dass das iranische Regime mehr als 1500 Protestierende getötet hat. Nachdem sie eine Schlüsselrolle bei den Aufständen in der iranischen Bevölkerung gespielt haben, identifizierte die MEK die Märtyrer bei den Protesten im Iran, während das Regime die wirkliche Zahl der Todesfälle vertuschte.

Wie der Nationale Widerstandsrat Iran (NWRI) am Dienstag in einer Erklärung schreibt: „Aus Angst vor den Folgen ihrer Verbrechen gegen die Menschlichkeit haben die Führer und verschiedenen Organe des Regimes, darunter Rohani, der Oberste Sicherheitsrat, das Innenministerium, das Parlament, die Strafverfolgungsbehörden und die Gerichtsmedizin es vermieden, die wahren Zahlen der Opfer zu veröffentlichen, und sich gegenseitig die Hauptautorität zugeschoben in der Hoffnung, dass das alles mit der Zeit vergessen würde. Und das trotz der inländischen und internationalen Aufrufe in den vergangenen zehn Monaten seit den Aufständen im November“.


Der Innenminister des Regimes Abdolreza Rahmani Fazli hat am 20. Mai gegenüber dem Staatsfernsehen, die landesweiten Proteste im Iran und die Todesopfer dabei heruntergespielt und ausgesagt, dass nicht mehr als 200 Menschen bei dem Aufstand im November getötet worden seien.

Ein ununterbrochener Amoklauf

Außer dem Töten von Menschen auf der Straße verhaftete das Regime mehrere tausend Protestierer während der Aufstände 2018 und 2019. Viele der Protestierer sind bösartigen Foltern unterzogen worden. Das Regime hat einige von ihnen zum Tode verurteilt und einige wurden hingerichtet.

Die vor kurzem erfolgten Hinrichtungen von Mostafa Salehi und Navid Afkari, die beide gefoltert worden sind, zeigen, dass das Regime nicht die Absicht hat, seine Gewalt gegen Protestierer zu stoppen. Deshalb sollte die internationale Gemeinschaft sofort intervenieren.

Dazu schreibt Amnesty International in einem schockierenden Report vom Anfang September: „Laut den von Amnesty International gesammelten Informationen wurde Folter angewandt, um die Häftlinge zu bestrafen, einzuschüchtern und zu erniedrigen. Sie wird auch als Befragungstaktik benutzt, um Aussagen zur Selbstbezichtigung und ‚Geständnisse‘ zu erhalten, nicht nur über ihre Beteiligung an den Protesten, sondern auch über die ihnen unterstellten Verbindungen zu Oppositionsgruppen, Verteidigern der Menschenrechte, Journalisten und Medienorganen außerhalb des Iran sowie auch zu auswärtigen Regierungen“.

Vor seiner Hinrichtung schickte Navid Afkari einen Brief aus dem Gefängnis und berichtete über Einzelheiten der grauenvollen Folterungen im Gefängnis. „Etwa 50 Tage lang hatte ich die schrecklichsten physischen und psychischen Folterungen auszuhalten. Sie schlugen mich mit Stöcken und Stäben und zielten dabei auf meine Arme, Beine, den Unterseib und den Rücken. Sie zogen mir eine Plastiktüte über den Kopf und folterten mich, bis ich fast an Erstickung starb. Sie gossen mir auch Alkohol in die Nase“, steht in dem Brief zu lesen.

Die internationale Gemeinschaft unterlässt es beständig, das iranische Regime für seine Verbrechen zur Verantwortung zu ziehen, vom Massaker von 1988 an über 30 000 politischen Gefangenen bis zur Tötung von 1500 Protestierenden bei den Protesten von 2019 im Iran jetzt zu der Hinrichtung von Navid Afkari. Das hat das Mullah Regime dazu ermutigt, mit seiner Unterdrückung weiterzumachen.

Wie Frau Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des NWRI immer wieder erklärt hat, sollte die internationale Gemeinschaft sofort etwas unternehmen, um das Leben der Gefangenen zu retten und eine internationale Kommission zusammenstellen, um die Tötungen zu untersuchen und die Gefängnisse zu besuchen und sich mit den Gefangenen zu treffen.

Iran: Namen von 7 politischen Gefangenen und Forderung nach dringenden Maßnahmen zur Freilassung aller Gefangenen

Während es über verhaftete Demonstranten Todesurteile bzw. langjährige Haftstrafen verhängte, nahm das Mullah-Regime in verschiedenen Teilen des Landes weitere Jugendliche und ihre Angehörigen sowie Freunde der Mujahedin-e Khalq (MEK / PMOI) fest. Die MEK haben Einzelheiten von sieben vor kurzem Verhafteten bekannt gegeben:

1. Zeinab Hamrang, 45 Jahre alt, aus Ardabil, wurde im September 2020 während einer Reise nach West-Azerbaijan in Khoy von Geheimagenten festgenommen und ins Evin-Gefängnis eingeliefert.

2. Esmail Kazemzadeh, 61 Jahre alt, wurde in den 60er Jahren zu fünf Jahren Haft verurteilt. Er war am 16. August 2020 während eines Angriffs auf sein Haus in Sarab von den repressiven Sicherheitskräften verhaftet worden.

3. Vahid Papi, 35 Jahre alt, ein Schweißer aus Andimeshk, wurde im August 2020 verhaftet.

4. Sedigheh Morsali, 55 Jahre alt, wurde während einer Attacke der repressiven Sicherheitskräfte auf ihr Haus in Qom im August 2020 verhaftet. Sie ist die Schwester von Ali Morsali, dem Märtyrer der MEK, der im Jahre 1981 hingerichtet wurde.

5. Aqdas Pour-Eshraq, eine 64 Jahre alte Lehrerin, wurde am 26. August in Narmak/Teheran verhaftet und befindet sich derzeit in Abteilung 209 des Evin-Gefängnisses. Sie ist eine Schwester von Soghra Pour-Eshraq, einer Märtyrerin der MEK, die im Jahre 1983 von den Revolutionsgarden ermordet worden war. Ihre andere Schwester ist die Märtyrerin der MEK Masoumeh Pour-Eshraq, die im April 2003 während der Bombardierung der „Alavi-Stiftung“ (einer Stellung der MEK im Irak) getötet wurde.

6. Esmail Namazi, 39 Jahre alt, aus Behbahan, wurde dort Ende Juni 2020 verhaftet.

7. Khadijeh (Yalda) Emamdoust, 47 Jahre alt, aus Ilam wurde Ende Juni 2020 in ihrem Isfahaner Haus verhaftet.

Der iranische Widerstand fordert den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen, deren Generalsekretär, Menschenrechtsrat und Hohe Kommissarin für die Menschenrechte sowie weitere Menschenrechts-organisationen auf, sofort tätig zu werden, um die Entlassung aller Inhaftierten sicher zu stellen. Erneut betont er die Notwendigkeit einer internationalen Ermittlungskommission, die die iranischen Gefängnisse besuchen und besonders mit den Häftlingen sprechen sollte. Sie alle werden von Folter und Hinrichtung bedroht.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates des Iran (NWRI
den 16. September 2020

 

UN Experten verurteilen Hinrichtung von Navid Afkari durch das iranische Regime


Fünf Menschenrechtsexperten der Vereinten Nationen, darunter auch Javaid Rehman, der UN Sonderbeauftragte für sie Menschenrechtssituation im Iran, haben die Hinrichtung von Navid Afkari, einem iranischen Ringerchampion, verurteilt, der während der großen Proteste im Iran 2018 verhaftet wurde. Das zeigt eine am Montag veröffentlichte Erklärung.

„Es ist tief verstörend, dass die Behörden die Todesstrafe gegen einen Athleten einsetzen, um damit seine Bevölkerung in einem Klima der steigenden sozialen Unruhen zu warnen. Eine solche schwere Mißachtung des Rechts auf Leben durch willkürliche Hinrichtungen ist nicht nur eine nationale Angelegenheit. Wir rufen die internationale Gemeinschaft auf, in scharfer Form auf diese Aktionen durch die Islamische Republik Iran zu reagieren“, heißt es in der Erklärung.

Bezüglich der geheimen Hinrichtung von Mostafa Salehi, einem Vater von zwei Kindern, der 2019 verhaftet wurde, sagten die Experten:“ Die Hinrichtung von Afkari ist in den letzten Monaten die zweite Hinrichtung von Menschen gewesen, die in Verbindung mit den Protesten stehen. Hinzu kommt eine hohe Frequenz von Todesurteilen gegen Demonstranten. Das lässt die Sorgen steigen, dass die Behörden weiterhin auf die Proteste in dieser Weise reagieren und dass sie jeglichen Ausdruck von Opposition und abweichender Meinungen verhindern wollen.“

Mostafa Salehi
Navid Afkari wurde in Shiraz nach den landesweiten Iran – Protesten 2018 verhaftet. Er wurde sofort danach schwerer Folter durch die Sicherheitskräfte des Regimes unterzogen, damit er ein falsches Geständnis macht und darin die Ermordung eines Sicherheitsbeamten zugibt. Nach diesem erzwungenen Geständnis verurteilte ihn Abteilung 1 des Revolutionsgerichtes in Shiraz zum „moharebeh“ bzw. „im Krieg mit Gott befindend“ und damit zum zweiten Mal zum Tode. Am 25. April 2020 hatte dann der oberste Gerichtshof dieses Urteil bestätigt.

Navid Afkari

Navid schrieb einen Brief aus dem Gefängnis heraus. Dort schilderte er detailliert die grauenvollen Folterungen, die er erlebt hatte. „Rund 50 Tage lang erlebte ich die schlimmsten physischen und psychischen Folterungen. Sie schlugen mich mit Stöcken und Schlagstöcken, schlugen meine Arme, meine Beine, meinen Bauch, meinen Rücken. Sie stülpten mir eine Plastiktüte über meinen Kopf und folterten mich so lange, bis ich fast erstickt wäre. Und sie haben Alkohol in meine Nase geschüttet.“, heißt es in dem Brief.


Bezüglich des unfairen Prozesses und der falschen Anschuldigungen gegen ihn, sagten die Experten:“ Wenn Afkari des Mordes schuldig war, warum wurde der Prozeß dann hinter verschlossenen Türen abgehalten und warum wurde Gewalt und Folter eingesetzt, damit er ein Geständnis ablegt? Die Hinrichtung von Navid Afkari war willkürlich und beruhte auf einem Prozeß, der nicht einmal den minimalsten Standards entsprach und sich hinter der Nebelbank einer Mordanklage versteckte. Wir sind auch von den schweren Anschuldigungen des Einsatz von Folter entsetzt, die nicht untersucht wurden und sind auch von der Ausstrahlung seines erzwungenen Geständnissen im staatlichen Fernsehen sowie von den geheimen Prozessen unter Ausschluß der Öffentlichkeit schockiert.

„Der Verlauf der Ereignisse im Fall von Navid Afkari lässt starken Zweifel aufkommen, dass die Basis für einen Mordprozeß gegen ihn gegeben war. Er wurde hastig geheim hingerichtet, sein Geständnis unter der Folter war der einzige Beweis und der Prozeß wurde ebenfalls geheim abgehalten. Hinzu kommen ein fehlender Respekt für die nationalen Gewohnheiten, indem der Familie ein letzter Besuch verweigert wurde, was darauf schließen lässt, dass die Behörden diese Hinrichtung beschleunigen wollten.“, ergänzten die Experten.

Following Navid Afkari’s execution, Mrs. Maryam Rajavi, the president-elect of the National Council of Resistance of Iran (NCRI), said: “The execution of Navid Afkari, however, will only add fuel to the flames of the Iranian people’s uprising and will send the mullahs’ regime to the dustbin of history. Our people will never forgive or forget this crime. Khamenei and his regime will not be able to evade the consequences of this cowardly murder.”

Nach der Hinrichtung von Navid Afkari sagte Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des Nationalen Widerstandsrates Iran (NWRI):“ Die Hinrichtung von Navid Afkari wird weiteren Treibstoff für die Flammen des iranischen Volksaufstandes bedeuten und dieser wird das Mullahregime auf den Müllhaufen der Geschichte werfen. Unser Volk wird nie vergeben und vergessen, welche Verbrechen Khamenei und sein Regime begangen haben und es wird hier nicht in der Lage sein, sich den Konsequenzen dieses feigen Mordes zu entziehen.“
Frau Rajavi betonte noch einmal:“ Der UN Sicherheitsrat und seine Mitgliedsstaaten, der UN Menschenrechtsrat, der UN Hochkommissar für Menschenrechte, die EU und die internationalen Menschenrechtsgremien müssen praktische und effektive Maßnahmen gegen das Regime für seine Hinrichtung von Navid Afkari und 120.000 weiteren politischen Gefangenen beschließen. Stille und Inaktivität gibt dem Regime grünes Licht für weitere Verbrechen und muss daher als Mittäterschaft angesehen werden.“

 

Der Westen hat über das Massaker von 1988 im Iran geschwiegen und muss jetzt seinen Fehler wieder gut machen


Fotos einiger Opfer des Massakers von 1988 im Iran in einer öffentlichen Ausstellung
Von: Alejo Vidal-Quadras
1988 unternahm das iranische Regime das systematische Massaker an politischen Gefangenen . Im Verlauf weniger Monate wurden nahezu 30 000 Häftlinge über ihre politischen Ansichten und Verbindungen von „Todeskommissionen“ befragt und dann summarisch zum Tode verurteilt, wenn sie es unterließen, vollständige Loyalität gegenüber dem theokratischen Regime zu demonstrieren. Die Verfahren konzentrierten sich in erster Linie auf Leute, die der Organisation der Volksmudschahedin des Iran (PMOI-MEK) nahestanden, deren Aktivisten außerhalb des Landes versuchten, die internationale Gemeinschaft mit Nachrichten über das laufende Massaker zu erreichen.
Zahlreiche Politiker und Diplomaten in Europa und Nordamerika wurden zeitgleich über die schwerwiegendste Anstrengung des iranischen Regimes, Abweichungen aus dem Wege zu schaffen, informiert, aber fast alle von ihnen stellten sich blind, weil sie offensichtlich glaubten, dass dieser innere Widerstand zu schwach oder zu unorganisiert sei, um für die Mullahs eine ernst zu nehmende Herausforderung bilden zu können. Obwohl fehlgeleitet, hat diese Überzeugung die westliche Politik gegenüber dem Kleriker Regime die meiste Zeit in den vier Jahrzehnten bestimmt, die es jetzt an der Macht ist. Genauer gesagt hat es diese Politik zu einem Verrat von westlichen Kernprinzipien verführt und die Vernachlässigung des Massakers von 1988 ist vielleicht das am meisten beschämende Beispiel.

Wofür auch immer dieses Schweigen etwas wert gewesen sein mag, so war es anscheinend motiviert durch einen Impuls, mehr Gutes zu schaffen. Nachdem sie nicht in der Lage waren, die Existenz einer gangbaren Alternative zum theokratischen System des Iran zu erkennen, entschieden sich viele westliche Politiker dafür, dass ihre beste Option sei, normale Beziehungen mit dem Regime zu unterhalten, weil man ein Interesse daran habe, „moderate“ Amtsträger gegenüber ihren Hardliner Kollegen zu fördern. In der Praxis bedeutete das, jede ernsthafte Verärgerung des Regimes als Ganzem zu vermeiden, selbst wenn diese Handlungsweise auf Kosten des Lebens normaler Iraner ging.
Was die internationale Gemeinschaft 1988 hätte erkennen müssen, war, dass kein iranischer Amtsträger in Wahrheit als „moderat“ betrachtet werden kann, wenn er zuschaut und Zeuge ist oder sich aktiv beteiligt bei einer weitgehenden politischen Säuberung wie dem Massaker in jenem Jahr. Während die Urheber der westlichen Appeasement Politik versuchen mögen, sich damit zu verteidigen, dass sie wahrscheinlich nichts über das Morden wussten, als es passierte, so wurde es mehrfach demonstriert, dass jeder etwas höher gestellte iranische Amtsträger etwas über das Massaker wusste und es in Wirklichkeit in Kauf nahm.
Dieser Tatbestand wurde noch einmal deutlich, als am Dienstag, dem 18. August 2020, Amnesty International etwas über das Massaker in seinem Twitter Account in Farsi ins Netz stellte. In dieser Botschaft wurde ausgeführt, dass die Angehörigen von politischen Gefangenen sich im Sommer 1988 an die Menschenrechtsorganisationen gewandt hatten, um klarzumachen, dass die Visitationen im ganzen Land gestoppt werden müssten und dass es einen zunehmenden Verdacht über breit gestreute Misshandlungen und Tötungen gebe. Amnesty reagierte schnell, indem es eine Erklärung zu einer „dringenden Maßnahme“ herausgab und direkt mehrere Minister der iranischen Regierung und Amtsträger ansprach, darunter den Justizminister.
Unter diesen Umständen war es unmöglich für jede prominente Figur im Regime, unwissend zu bleiben über den Plan der Führung, die Abweichungen auszumerzen.
Es war auch unwahrscheinlich, dass irgendjemand in den Rängen des Regimes aufsteigen konnte, ohne dass er etwas über die Morde erfuhr und sie billigte. Auch der heutige Aufbau der Führung spiegelt ein Muster wieder, dass die Unterstützer politischer Gewalt belohnt und Kritiker bestraft hat.
Das heißt nicht, dass es viele Kritiker gegeben hätte. Nur von einem früheren Amtsträger des Regimes ist bekannt, dass er sich gegen das Massaker an politischen Gefangenen gestellt hat. Es ist bemerkenswert, dass es 1988 Ajatollah Khomeinis ausersehener Nachfolger war. Leider verhinderte das nicht, dass er vollkommen vom Regime ausgebootet und später unter Hausarrest gestellt wurde, wo er die letzten Jahre seines Lebens verbrachte.

Wäre dem nicht so gewesen, so hätte Ali Hossein Montazeri die Art von Person werden können, mit denen westliche Politiker in Kontakt hätten treten können, um die Mäßigung des Regimes zu befördern, aber wenn sie die Schrift an der Wand gesehen hätten, hätten sie gewusst, dass die zukünftigen Verhandlungspartner nur aus den Reihen von Personen wie Ebrahim Raisi und Alireza Avaie kommen konnten, die beide in den Todeskommissionen tätig waren, die bei den Hinrichtungen von 1988 federführend waren und die jetzt jeweils als Justizchef und Justizminister des Regimes amtieren.
Normalerweise wäre es unfair, Politiker verantwortlich zu machen dafür, dass sie Jahre zuvor nicht in der Lage waren, den Entwicklungsverlauf vorherzusagen, den eine auswärtige Regierung durchläuft. Aber in diesem Fall sollten, wenn eine Hoffnung auf Mäßigung das Leitprinzip der westlichen Politik gegenüber dem Iran gewesen wäre, die Nachrichten über weit verbreitete Morde ein Ende für den Traum von 1988 oder kurz danach bedeutet haben. Ganz gewiss bot das Prinzip nichts, was eine Rechtfertigung für das Außer Acht lassen eines eindeutigen Verbrechens gegen die Menschlichkeit enthielte. Jeder iranische Amtsträger, der vor Kritik an diesem Verbrechen zurückgescheut wäre, hätte sich als genauso unwürdig für ein Engagement im Ausland bloßstellen müssen wie Ajatollah Khomeini selbst.
Nach 32 Jahren ist es nahezu undenkbar, dass irgendjemand noch die Hoffnung auf Mäßigung setzt. Es ist vollkommen undenkbar, dass irgendjemand diese Hoffnung als Grund dafür anführt, Forderungen nach Verantwortlichkeit der Täter bei dem Massaker von 1988 weiterhin zu vermeiden. Deshalb sollte jeder, der daran interessiert ist, vergangene Fehler der westlichen Politik wieder gut zu machen, jetzt den Anstoß geben für eine Untersuchung der lange außer Acht gelassenen Morde und diese Untersuchung sollte als erster Schritt auf dem Weg zur Anklage gegen die Täter bei dem Massaker vor dem Internationalen Strafgerichtshof sein.
Die bevorstehende Sitzung der Vollversammlung der Vereinten Nationen liefert die perfekte Gelegenheit für Regierungen, die 1988 geschwiegen haben, ihre Stimmen zu erheben und die Aufmerksamkeit auf das zu richten, was Montazeri als das „schlimmste Verbrechen der Islamischen Republik“ bezeichnete und was andere das schlimmste Verbrechen gegen die Menschlichkeit genannt haben, das in dem halben Jahrhundert nach dem II, Weltkrieg stattgefunden hat. Es gibt kein Statut der Begrenzung für solch ein Verbrechen und es gibt keinen Punkt, an dem Schweigen oder Komplizenschaft verzeihlich werden bei einem Ausbleiben der Sühne.
Westliche Führer müssen handeln, um den Fehlern ihrer Vorgänger entgegen zu treten – nicht nur den Fehler, bei dem Massaker von 1988 weggeschaut zu haben, sondern auch den Fehler, zu glauben, dass Teheran sanft in die Richtung der Achtung der Menschenrechte gestupst werden könnte.

Dr. Alejo Vidal-Quadras
Alejo Vidal-Quadras, Professor für Atom- und Kernphysik, war Vizepräsident des Europäischen Parlaments von 1999 bis 2014. Er ist Präsident des International Committee In Search of Justice (ISJ) [Internationales Komitee Auf der Suche nach Gerechtigkeit]

 

Das Regime zerstört Gräber von MEK-Märtyrern in Ahvaz, um Beweise seiner Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu beseitigen

Um die Beweise der Verbrechen gegen die Menschlichkeit – der Morde, die in dem Massaker von 1988 an 30 000 politischen Gefan-genen begangen worden waren – auszulöschen, hat das religiöse Regime unter dem Vorwand, es werde ein Boulevard gebaut, die in dem Stadtteil Padashahr von Ahvaz gelegenen Massengräber der Märtyrer der Mujahedin-e Khalq (MEK/PMOI) zerstört.

Videos und glaubwürdigen Quellen der MEK zufolge wurde der Boulevard, der – in dem Gebiet zwischen Mahdis und dem 5. Bezirk von Padashahr – die Besharat-Straße mit dem Beheshtabad-Boulevard verbindet, über den Massengräbern errichtet, die durch große Zementblöcke begrenzt worden waren; alle diese Blöcke sind zerstört worden.

Padashahr war nicht nur der letzte Ruheplatz der Märtyrer des Massakers von 1988, sondern auch der einer großen Anzahl von politischen Gefangenen, die zwischen 1981 und 1988 von dem religiösen Faschismus, der den Iran beherrscht, hingerichtet worden waren. Ende Juli 2018 zerstörte das religiöse Regime die Massengräber der Opfer das Massakers von 1988 sowie die der politischen Gefangenen der MEK in Ahvaz, um die Beweise seiner Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu eliminieren. Die Massengräber in Ahvaz befanden sich auf zwei großen betonierten quadratischen Feldern in dem Bezirk von Padashahr.

Der iranische Widerstand hat bereits die Beweise vorgelegt, die auf die in verschiedenen Teilen des Landes geschehene Zerstörung von Massengräbern der Märtyrer des Massakers von 1988 hindeuten. Die Eliminierung der Spuren von Verbrechen gegen die Menschlich-keit ist nach dem Völkerrecht ihrerseits ein Verbrechen. Es erfordert unmittelbares Eingreifen durch den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen und ihre Mitgliedsstaaten, den Generalsekretär, die Hohe Kommissarin für die Menschenrechte, den Menschenrechtsrat und andere Menschenrechtsorganisationen sowie die Europäische Union.

Das Luftbild zeigt die Baustelle der Straße und die zerstörten Massengräber der Märtyrer des Massakers von 1988.

 


Luftbild des Bezirks Padashahr in Ahvaz – des Geländes der zerstörten Massengräber der Märtyrer der MEK

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates des Iran (NWRI)
den 15. September 2020

Kopie an:

– den Generalsekretär der Vereinten Nationen

– den Präsidenten des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen und die Vertreter der Staaten, die ihm angehören

– die Hohe Kommissarin der Vereinten Nationen für die Menschenrechte

– Herrn Javaid Rehman, den Besonderen Berichterstatter für die Lage der Menschenrechte im Iran

– Amnesty International

– die Internationale Föderation für die Menschenrechte

– das Internationale Komitee „Auf der Suche nach Gerechtigkeit“

– „Gerechtigkeit für die Opfer des Massakers im Iran von 1988 (JVMI)“


Navid’s Freunde und seine Familie teilen ihre Erinnerungen

Das iranische Regime hat hastig den Leichnam von Ringerchampion Navid Afkari geheim beerdigen lassen, der am Samstag hingerichtet worden war. Eine Woche zuvor hatten die Mullahs erneut ein Massengrab des Massakers von 1988 im Südwesten des Iran zerstören lassen. Doch diese Verbrechen werden nicht in Gänze vertuscht werden können.

Navid Afkari Sangari war ein 27 Jahre alter Ringerchampion. Er wurde 2018 bei den landesweiten Protesten im Südwesten des Iran verhaftet. Nachdem er mehrfach gefoltert wurde, wurde er zu der Abgabe eines erzwungene Geständnis genötigt, in dem er die Ermordung eines Sicherheitsbeamten des Regimes zugab. Navid war schwersten Formen der Folter ausgesetzt. „Seit 50 Tagen habe ich die schlimmsten physischen und psychologischen Folterungen ertragen müssen. Sie schlugen mich mit Stöcken und Schlagstöcken. Sie schlugen meine Arme, meine Beine, meinen Bauch und meinen Rücken. Sie stülpten mir eine Plastiktüte über den Kopf und folterten mich so lange, bis ich fast erstickt wäre. Und sie haben Alkohol in meine Nase geschüttet“, schieb er in einem Brief.

Trotz internationaler Proteste ließ das Regime Navid hinrichten. Seine Hinrichtung wurde international verurteilt. Das Regime ließ Navid hinrichten, um das Volk einzuschüchtern und die Gesellschaft nach den Protesten von 2018 und 2019 verstummen zu lassen. Das Regime braucht solche Hinrichtungen auch, um die Moral seiner enttäuschten und verzweifelten unterdrückenden Sicherheitskräfte zu stärken.

Damit durch die Beerdigung von Navid kein neuer Aufstand entsteht, ließ das iranische Regime seinen Leichnam geheim und ohne Beerdigungszeremonie ohne Zustimmung seiner Familie bestatten. Weder die Familie noch andere Verwandte oder Freunde konnte an seiner Beerdigung teilnehmen.

Das Scheitern der internationalen Gemeinschaft, das Mullahregime für sein schlimmstes Verbrechen von 1988 zur Rechenschaft zu ziehen, hat das Regime ermutigt, mit seinen Menschenrechtsverbrechen fortzusetzen und es erklärt auch die Hinrichtung von Navid trotz internationaler Proteste.


Im Sommer 1988 ließ das iranische Regime Massenhinrichtungen durchführen, die durch außergerichtliche Komitees beschlossen wurden. Dabei wurden mehr als 30.000 politische Gefangene hingerichtet, die zu diesem Zeitpunkt in den Gefängnissen im Iran saßen. Das Massaker basierte auf einer Fatwa des damaligen obersten Führers des Regimes, Ruhollah Chomeini. Viele der Opfer waren Mitglieder und Unterstützer der MEK. Chomeini schrieb in der Fatwa, dass jeder, der nicht „abschwor“ und nicht gewillt war, komplett mit dem Regime zusammen zu arbeiten, hingerichtet werden müsse. Das Massaker begann daraufhin und jeden Tag wurden Hunderte politische Gefangene gehängt und ihre Leichen hastig in Massengräbern in allen großen Städten verscharrt, vor allem in Teheran.

Seit dem Massaker von 1988 hat das iranische Regime in den folgenden 32 Jahren seine Straffreiheit für dieses Massaker genutzt und dabei auf die Stille der internationalen Gemeinschaft gesetzt. Diese Stille hat die Mullahs ermutigt, ihre inhumanen Aktionen fortzusetzen. Ebrahim Raisi, der aktuelle Chef der Justiz im Iran, war ein zentrales Mitglied in einem „Todeskomitee“ von 1988. Wäre er nicht straffrei davon gekommen, dann hätte er die Hinrichtung von Navid und anderen politischen Gefangenen nicht angewiesen und er hätte seine Taten auch nicht als „entschlossenes Handeln“ bezeichnet.

Die iranische Gesellschaft wird trotz der fortgesetzten Unterdrückung nicht still gegenüber den Verbrechen dieses Regimes bleiben. Daher versuchen die Mullahs verzweifelt, ihre Verbrechen zu vertuschen.
Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin der Opposition, sagte dazu:“ Die Hinrichtung von Navid Afkari wird die Flammen des Aufstandes des iranischen Volkes schüren und es wird das Mullahregime auf den Müllhaufen der Geschichte werfen. Unser Volk wird nie vergeben und vergessen, welche Verbrechen Khamenei und dieses Regime angerichtet haben und das Regime wird nicht von den Konsequenzen seiner feigen Morde davon kommen.“

An die internationale Gemeinschaft gerichtet sagte Frau Rajavi erneut:“ Der UN Sicherheitsrat und seine Mitgliedsstaaten, der UN Menschenrechtsrat, der UN Hochkommissar für Menschenrechte, die EU und alle internationalen Menschenrechtsgremien müssen praktische und effektive Maßnahmen gegen das Regime im Iran für die Hinrichtung von Navid Afkari und die 120.000 anderen politischen Gefangenen einleiten. Stille und Inaktivität gegenüber den klerikalen Herrschern gibt ihnen nur grünes Licht und sie sind als Mittäterschaft für seine Verbrechen anzusehen.“

 

Nach der Erhängung von Navid Afkari fordern die Widerstands-einheiten die Jugend auf, sich zu erheben.

„Aufstand – die Antwort auf die Hinrichtung“

Der Hinrichtung des jungen Demonstranten und iranischen Meisters im Ringkampf, Navid Afkari, folgte eine Welle von Wut und Abscheu – besonders unter der rebellischen Jugend. In den beiden letzten Tagen haben Widerstandseinheiten und Freunde der Mujahedin-e Khalq (MEK/PMOI) in Teheran und Shiraz – Navids Heimatstadt – sowie in anderen Städten, darunter Isfahan, Karaj, Shahriar, Rasht, Mashhad, Marvdasht, Lahijan, Ahvaz, Kermanshah, Abadan und Mahshahr Plakate und Blätter mit Slogans auf den öffentlichen Plätzen angeklebt; sie bekräftigten damit ihr Engagement für den Weg Navids zur Errichtung von Freiheit und Demokratie im Iran.

Der Wortlaut von einigen der Slogans: „Wir werden auf deinem Weg weitergehen – wir, die Freunde Navids von den MEK.“ „Die Antwort auf die Hinrichtung ist der Aufstand – Nieder mit Khamenei, es lebe Rajavi!“ „Maryam Rajavi: Tapfere Jugend in der Provinz Fars und der Stadt Kazerun – erhebt euch gegen die ungerechten Urteile über die Brüder Afkari!“ „Die Antwort auf die Hinrichtung ist Feuer – wir werden dich (Khamenei) stürzen!“ „Die einzige Möglich-keit, die Hinrichtung solcher Menschen wie Navid zu verhindern, besteht in Aufstand und Revolte!“ „Nieder mit Khamenei!“ Wir werden uns für die Hinrichtung Navids rächen!“ „Navid, dein Weg geht weiter!“ „Ich fordere alle Menschen der Welt, die die Freiheit lieben, auf, dem iranischen Volk zu Hilfe zu eilen, damit das inhumane religiöse Regime gestürzt wird!“ „Maryam Rajavi: Das Martyrium Navids wird die Flammen des Aufstandes des iranischen Volkes entfachen – des Aufstandes für die Freiheit – und das religiöse Regime endgültig stürzen!“

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates des Iran (NWRI)
den 14. September 2020


Veranstaltungen der Widerstandseinheiten in Teheran: „Die Antwort auf die Hinrichtung ist der Aufstand – nieder mit Khamenei, es lebe Rajavi!“ Am 13. September 2020

 


Veranstaltungen der Widerstandseinheiten in verschiedenen Städten: „Navid, wir werden deinen Weg zur Freiheit fortsetzen!“ Am 13. September 2020

Teheran – Verteilung von Flugblättern und Windschutzen am 13. September 2020

Teheran: „Nieder mit Khamenei, du wirst für die Hinrichtung Navids bezahlen!“ 13. September 2020

Verschiedene Städte im Iran: „Die einzige Möglichkeit, Hinrichtungen wie die Navids zu verhindern, sind Aufstand und Revolte!“ 12. September 2020

Teheran: „Die Antwort auf die Hinrichtung ist der Aufstand!“ 13. September 2020

Shiraz: „Maryam Rajavi: Tapfere Jugend in der Provinz Fars und in der Stadt Kazerun, erhebt euch gegen die ungerechten Urteile über die Brüder Afkari“ 13. September 2020

Teheran: „Maryam Rajavi: Das Martyrium Navids wird die Flammen des iranischen Aufstands für die Freiheit entfachen und das religiöse Regime für immer stürzen“ 13. September 2020

 


Veranstaltungen der Freunde der MEK in verschiedenen Städten: „Nieder mit Khamenei!“ 12. September 2020

Veranstaltungen der Freunde der MEK in verschiedenen Städten – Antwort auf die verbrecherische Erhängung von Navid Afkari: „Die Antwort auf die Hinrichtung ist Feuer – wir werden dich (Khamenei) stürzen!“ 12. September 2020

 


Veranstaltungen der Widerstandseinheiten zur Antwort auf die verbrecherische Hinrichtung von Navid Afkari – 12. September 2020

 

Monatsbericht von Iran HRM hebt die derzeitigen Menschenrechtsverletzungen des Mullah Regimes hervor

In seinem Monatsbericht hebt der Iran Human Rights Monitor (Iran HRM) die zunehmenden Verletzungen der Menschenrechte durch das iranische Regime hervor, besonders Hinrichtungen, Folter und Misshandlungen politischer Gefangener.

Dieser Bericht kam einige Tage vor der Hinrichtung von Navid Afkari heraus, dem iranischen Ringmeister, der bei den iranischen Protesten 2018 verhaftet worden war. Navid wurde bösartigen Folterungen unterworfen, damit er falsche Geständnisse ablegt.

Laut dem Monatsbericht von Iran HRM war der August 2020 „durch einen verstärkten Druck auf politische Gefangene und die Verhängung harter Urteile wie die zu Hinrichtungen, Auspeitschungen und lange Gefängnishaft für Protestierer gekennzeichnet“.

„Diese Eskalation der Repression wird als eine Krise für die Menschenrechtssituation im Iran und ein Versuch des herrschenden Regimes betrachtet, jede Stimme des Widerspruchs zum Schweigen zu bringen“, heißt es in dem Bericht.

Der Monatsbericht von Iran HRM hebt ebenso wie der neueste Bericht von Amnesty International die Notwendigkeit hervor, dass der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen, der UNO Generalsekretär, die Hohe UNO Kommissarin für Menschenrechte und der UNO Menschenrechtsrat ebenso wie andere Gremien und Organisationen für Menschenrechte sofort handeln, um Todesurteile abzuwenden und das Leben der Gefangenen zu retten.

Wie die gewählte Präsidentin der iranischen Opposition, Frau Maryam Rajavi, mehrfach wiederholt hat, sollte die internationale Gemeinschaft sofort eine internationale Delegation zur Faktenermittlung in den Iran schicken, damit sie iranische Gefängnisse und Gefangene besucht, besonders politische Gefangene.

„Derzeit sind mindestens 20 politische und aus ideologischen Gründen Gefangene in den Haftanstalten des Regimes zum Tode verurteilt, 10 davon Protestierer der Aufstände vom Dezember 2017, Juli 2018 und November 2019”, so der Bericht.

In Bezug auf die vorsätzliche Untätigkeit angesichts des COVID-19 Ausbruchs im Iran, besonders auch in den Gefängnissen, schreibt Iran HRM: „Zur gleichen Zeit verwehrt das iranische Regime vorsätzlich Gefangenen den Zugang zu medizinischer Behandlung und entsprechenden Diensten. Auf der anderen Seite gefährdet das iranische Regime die Sicherheit und die Gesundheit dieser Gefangenen, indem sie politische Gefangene zusammen mit einfachen und gefährlichen Verbrechern einsperrt. Das Prinzip der Trennung der Verbrechensarten wird nicht eingehalten. Im August wurden bei verschiedenen Gelegenheiten Gefangene aus politischen und ideologischen Gründen angegriffen und von Söldlingen bedroht“.

„Die Maßregelung von Journalisten setzte sich in diesem Monat fort. Aktivisten in staatlichen Medien wurden deshalb vorgeladen und verurteilt, nachdem sie Teile der Realität der Probleme der Menschen eingestreut hatten. Die Verletzung der Rechte ethnischer und religiöser Minderheiten im Iran, darunter Christen und Bahai, gingen im August weiter.


Die Unterdrückung von Frauen unter dem Vorwand des vorgeschriebenen Schleiers ging auch weiter in der Form von Repressionsmaßnahmen im Sommer auf Stränden, Promenaden und öffentlichen Plätzen“, steht im Bericht in Bezug auf die systematischen Verletzungen der Menschenrechte, die alle Lebensbereiche, religiöse und ethnische Minderheiten ins Visier nehmen.

„Dieser Bericht deckt nur einen Teil der Realität von massiven Verletzungen der Menschenrechte im Iran ab. Natürlich sind die wahren Dimensionen der Repression und der Zensur viel breiter. Der Iran Human Rights Monitor ruft zu sofortiger Aufhebung der Hinrichtungen im Iran auf, besonders die Hinrichtung von politischen Gefangenen und inhaftierten Protestierern. Das wird angesprochen in dem Internationalen Abkommen zu bürgerlichen und politischen Rechten Artikel 6: „Jeder Mensch hat ein grundsätzliches Recht auf Leben. Dieses Recht soll von der Gesetzgebung geschützt werden. Niemandem soll willkürlich das Leben genommen werden“. „Wir rufen den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen, der UNO Generalsekretär, die Hohe UNO Kommissarin für Menschenrechte und der UNO Menschenrechtsrat auf, sofort etwas zu unternehmen, um die Freilassung derer sicherzustellen, die im Iran zum Tode verurteilt wurden“, schließt der Iran HRM.

 

Ermordung von Dr. Kazem Rajavi wird im Kontext des Genozid und Verbrechens gegen die Menschlichkeit untersucht


Dr. Kazem Rajavi

Maryam Rajavi begrüßt die Entscheidung und ergänzt, dass die Verantwortlichen der Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Iran seit 40 Jahren straffrei sind. Der UN Sicherheitsrat und Europa müssen sie zur Rechenschaft ziehen.

In einem Brief an den stellvertretenden Generalbundesanwalt der Schweiz in Bern, schrieb das Büro des Staatsanwaltes der Provinz Vaud, dass die vorherige Entscheidung zur Verjährung des Falles der Ermordung von Dr. Kazem Rajavi aufgehoben wurde und der Fall nun an eine andere Stelle weiter geleitet wurde.

Der Fall wird nun an den Generalbundesanwalt weitergeleitet und dort im Kontext eines Genozid und eines Verbrechens gegen die Menschlichkeit untersucht.

Dr. Kazem Rajavi wurde am 24. April 1990 von Terroristen ermordet, die im Auftrag des iranischen Regimes handelten. Im Juni 2020 gab der Staatsanwalt in Vaud bekannt, dass der Fall in die Verjährung fällt, weil 30 Jahre nach seiner Ermordung vergangen sind. Gegen die Entscheidung protestierte der iranische Widerstand vehement und auch Anwälte, Abgeordnete und andere Personen aus dem politischen und religiösem Bereich in aller Welt protestierten dagegen.

In seinem Brief an den stellvertretenden Generalbundesanwalt der Schweiz, schrieb der Staatsanwalt von Vaud:“ Es scheint, als sollte der Fall der Ermordung von Dr. Kazem Rajavi in erster Linie als Beispiel und Verurteilung eines Genozid und als ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit angesehen werden und erst danach als ein typischer Mordfall.“

„Der Genozid und Verbrechen gegen die Menschlichkeit fallen in die Zuständigkeit der Schweizer Bundesjustiz und ihre Untersuchung oder Prozeß ist von anderen gerichtlichen Instanzen unter diesen Bedingungen verboten. Daher kann das Büro des Staatsanwaltes der Provinz Vaud diesen Fall nicht untersuchen und es übergibt ihn somit in den Zuständigkeitsbereich des Generalbundesanwalt. Daher stoppt das Büro des Staatsanwaltes der Provinz Vaud alle Aktivitäten in diesem Fall, bis das Büro des Generalbundesanwalt eine formelle Entscheidung trifft.“

Der Brief ergänzt:“ Unter diesen Bedingungen kann das Büro des Staatsanwaltes der Provinz Vaud diesen Fall nicht untersuchen, denn er fällt nicht in ihre Zuständigkeit. Auf Grundlage eines Abkommen mit dem Generalbundesanwalt werde ich nun diesen Fall an sie weiter leiten, weil er in ihrer Zuständigkeit liegt.“

Am 21. August setzte das US Außenministerium 13 Personen auf die Sanktionsliste des Außenministeriums, welche an der Ermordung von Dr. Kazem Rajavi beteiligt waren. In seiner Erklärung dazu hieß es:“ Diese 13 Mörder, die als iranische Diplomaten fungierten, agierten unter der höchsten Anweisung ihrer Regierungen, um die Opposition zum Schweigen zu bringen. Diese Tat zeigt, dass niemand vor dem iranischen Regime sicher ist, egal wo er lebt. Die USA werden nicht an der Seite eines iranischen Regimes stehen, welches seine Kritiker mit Gewalt und Terror zum Schweigen bringt.“

Am 20. März 2006 gab das Schweizer Magistrat für Untersuchungen einen internationalen Haftbefehl gegen den Minister für Geheimdienste und Sicherheit im Regime, Ali Fallahian, heraus, weil er an der Ermordung beteiligt war. In dem Haftbefehl für Fallahian heißt es:“ Die Ermordung von Kazem Rajavi wurde minutiös geplant. Die Kommandos reisten zuerst im Oktober 1989 in die Schweiz, danach erneut von Ende Januar und Anfang Februar 1990 und zum letzten Mal vom 10. April bis zum 24. April im gleichen Jahr. Die Untersuchungen zeigten, dass 13 Männer an der Vorbereitung und Ausführung der Ermordung beteiligt waren. Sie alle trugen Botschafterpässe mit dem Vermerk „auf Mission“ mit sich.

Alle dies iranischen Pässe wurden vom Ministerium ausgestellt, welches unter der Leitung von Ali Fallahian stand. Sie wurden von den Tätern am gleichen Flughafen eingezogen, als sie wieder in den Iran zurück kehrten. Alle Pässe der 13 Personen waren auf die Karim Khan Straße in Teheran ausgestellt. Die beiden Gebäude in dieser Straße gehören zum Hauptquartier und sind Teil des Geheimdienstes des iranischen Regimes, VAVAK.“

Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des Nationalen Widerstandsrates Iran (NWRI), begrüßte die Entscheidung des Staatsanwaltes und sagte, dass die Ermordung von Dr. Rajavi Teil des Planes des klerikalen Regimes war, einen Genozid und Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu begehen. Diese begannen 1981 mit der Massenhinrichtung von politischen Gefangenen und fanden ihren Höhepunkt in dem Massaker von 1988 an politischen Gefangenen. Dieser Genozid geht bis heute weiter, indem die Gräber der Opfer versteckt, 1500 Demonstranten bei dem Aufstand vom November 2019 erschossen und inhaftierte Demonstranten gefoltert und hingerichtet werden, wie kürzlich Mostafa Salehi und Navid Afkari. Dr. Kazem Rajavi ist ein großer Kämpfer für die Menschenrechte gewesen und er hat diese massiven Verbrechen gegen die Menschlichkeit und den Genozid aufgedeckt, was die Verantwortlichen des Massakers von 1988 in Wut versetzte.

Frau Rajavi ergänzte: Die Verantwortlichen der fortgesetzten Verbrechen gegen die Menschlichkeit, die im Iran noch heute herrschen, sind in den letzten 40 ohne die geringsten Konsequenzen straffrei davon gekommen. Der UN Sicherheitsrat und seine Mitgliedsstaaten sowie die Länder in Europa müssen die notwendigen Schritte einleiten, damit diese Straffreiheit endet und diejenigen zur Rechenschaft gezogen werden, die für Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Iran zuständig sind.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran /NWRI)
13. September 2020