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Iran: Prominenter politischer Gefangener geht in den Hungerstreik

Von Mitarbeitern des NWRI
NWRI – Der politische Gefangene Arzhang Davoudi ist seit dem 20. August 2017 in den Hungerstreik getreten und verweigert auch medizinische Behandlung. Er befindet sich im Gefängnis Zabul, das im südöstlichen Iran gelegen ist, und bezeugt damit seine Solidarität mit den Gefangenen im Gefängnis Gohardasht. Er leidet an Diabetes und einem Herzleiden. Als er über den Streik der politischen Gefangenen im Gefängnis Gohardasht gehört hat, hat er auch seinen Streik begonnen, um sie zu unterstützen, und auch gegen die armseligen Bedingungen im Gefängnis Zabul zu protestieren. Arshang Davoudi gab zugleich bekannt, dass er seinen Streik nicht eher beenden werde, als bis seine Forderungen erfüllt sein würden. Dieser politische Gefangene wurde in Einzelhaft gehalten und ist seit mehr als 10 Tagen unter Druck.

Berlin: Oppositionelle demonstrieren für politische Gefangene im Iran

Protest von Iranern am Brandenburger Tor – Die für das Massaker an 30.000 politischen Gefangenen im Iran Verantwortlichen verurteilen; Solidarität mit dem Hungerstreik politischer Gefangener in Gohardasht zeigen
Am Samstag, den 26. August 2017, protestierten Exiliraner, Menschenrechtsaktivisten und Vertreter des Nationalen Widerstandsrates Iran (NWRI) vor dem Brandenburger Tor in Berlin.
Ziel der Veranstaltung war der Aufruf an die Bundesregierung und die EU, einen aktiven Teil bei der Verfolgung der Verantwortlichen des Massakers von 1988 an 30.000 politischen Gefangenen im Iran im Rahmen der Gründung einer Faktenfindungskommission in den Vereinten Nationen zu übernehmen. Ferner appellierten die Demonstranten an die Bundesregierung, sich für die mehr als 20 politischen Gefangenen des Gohardasht-Gefängnisses einzusetzen, die wegen der dortigen Haftbedingungen in den Hungerstreik getreten sind.

Amnesty International: Iran muss internationalen Beobachtern unangekündigte Inspektionen erlauben

22. August 2017 – Amnesty International hat Besorgnisse über die Situation der politischen Gefangenen geäußert, die sich im Iran im Hungerstreik befinden. Hier der vollständige Text, der in Amnesty.org veröffentlicht worden ist.

Iran: Zahlreiche Hungerstreiks unter politischen Gefangenen aus Protest gegen inhumane Bedingungen

Mehr als ein Dutzend politische Gefangene, darunter auch Gefangene aus Gewissensgründen, sind in den Hungerstreik getreten aus Protest gegen die grausamen, inhumanen und entwürdigenden Bedingungen, die sie gezwungen werden, im Hochsicherheitsgefängnis in Karadsch in der Provinz Alborz durchzustehen, erklärte heute Amnesty International.
Politische Gefangene im Gefängnis Raja’i Shahr wurden vor kurzem in einen neu eröffneten Bezirk gebracht, wo die Bedingungen als unerträglich bezeichnet werden. Sie werden in Zellen gebracht, deren Fenster mit Metallplatten abgedeckt werden. Ihnen wird kein Zugang zu sauberem Trinkwasser, Nahrungsmitteln gewährt und sie haben nicht ausreichend Betten. Auch werden ihnen kein Besuch persönlicher Angehöriger und keine Möglichkeit zum Telefonieren gewährt, wie es in anderen Teilen des Gefängnisses üblich ist.

Iran: Ein sunnitischer politischer Gefangener in Gohardasht-Gefängnis erhängt

Der iranische Widerstand ruft die internationale Gemeinschaft auf, die Hinrichtung politischer Gefangener im Iran zu verurteilen, und fordert von allen Regierungen, ihre Beziehungen zu der religiösen Diktatur des Iran an eine Beendigung von Hinrichtung und Folter zu binden.

Am Mittwoch, den 23. August erhängte das iranische Regime Seyed Jamal Mousavi, einen sunnitischen Kurden, der aus politischen Gründen in Haft war, aus der Stadt Sanandaj stammte und neun Jahre wegen sog. Moharebeh (Schüren zum Krieg gegen Gott) im Gefängnis verbracht hatte – in einer Zeit, in der das neue Kabinett von Hassan Rouhani noch keine Woche im Amt war.

Iran: Tausende protestieren vor dem Parlament in Teheran

Der Iranische Widerstand grüßt die Protestierenden und ruft  internationale öffentliche Organisationen auf, ihr Anliegen zu unterstützen
Tausende von pensionierten iranischen Arbeitern, Lehrern und anderen pensionierten Beamten aus dem ganzen Iran haben am Dienstag vor dem Parlament des Regimes eine Protestkundgebung veranstaltet, bei der sie mehr Lohn und Gesundheitsabsicherung verlangt haben und außerdem die Freilassung der im Gefängnis einsitzenden Lehrer.
Die Teilnehmer kamen aus den Provinzen Alborz, Markazi und Isfahan im Zentraliran, aus den Provinzen Südkhorasan, Nordkhorasan, Khorasan Razavi im Nordosten, aus Gilan, Mazandaran, Semnan im Norden und aus der westlichen Provinz Kermanshah.

Iran: Das rückständigste Bankensystem der Welt

NWRI – Der Berater des Präsidenten des iranischen Regimes räumte die Rückständigkeit von dessen Bankensystem ein und erklärte: „Wir haben das schwächste Bankensystem der Welt; wenn die Regierung dies defekte System nicht reparieren kann, wir es für die Produktion des Landes zu Schwierigkeiten kommen.“

Zu Rohanis neuem Kabinett gehören 16 Mitglieder des Sicherheits- und Militärapparates

NWRI – Am Sonntag hat das Parlament des iranischen Regimes die meisten von Hassan Rouhani vorgestellten Ministerkandidaten gebilligt. Zu dem neuen Kabinett gehören 16 Mitglieder mit Hintergrund im Corps der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC), der Truppe, die für die Repression und die Tötungen im Iran sowie für den Export des Terrorismus in Länder der Region hauptverantwortlich ist.

Der von Rouhani ausgewählte Justizminister Alireza Avaie spielte in dem „Todeskomitee“ des Jahres 1988, das mehr als 
30 000 politische Gefangene in den Tod schickte, eine Rolle. Er war ein entscheidendes Mitglied des Todeskomitees der Provinz Khuzestan im südlichen Iran.

Am Brandenburger Tor: Protest gegen Hinrichtungen im Iran

Berlin – Die Exil-Opposition des Mullah-Staates Iran hat sich im Nationalen Widerstandsrat Iran (NWRI) organisiert. Die deutsche Sektion führt am kommenden Samstag. 26. August 2017, ab 17 Uhr auf dem Pariser Platz am Brandenburger Tor in Berlin eine erneute Protestaktion gegen die andauernden Hinrichtungen im Iran durch.

Massaker: 1988 wurden 30.000 Mensche  ermordet

Die Mullahs klagen: Europäische Banken richten sich den Direktiven der USA

Ein Ökonom der Regierung räumte ein, dass die europäischen Banken in ihren Beziehungen zu diesem Lande Instruktionen der USA befolgen.

Am 17. August 2017 stellte Bijan Abdi in einem Interview mit der Website „YJC“ fest, die von den USA verhängten Sanktionen übten auf die Wirtschaft des Iran großen Einfluß aus, und die Lage verschlechtere sich. Er fuhr fort, die inländische Produktion habe nicht zugenommen, es gebe aber keinen anderen Weg, die Sanktionen zu umschiffen.

Die kurzfristigen Auslandsschulden des Iran haben sich verneunfacht

NWRI – Nachrichten zufolge haben die kurzfristigen Auslands-Schulden des iranischen Regimes um 900% zugenommen. Am 17. August 2017 berichteten die staatlichen Websites: „Die Zentralbank des Iran hat unlängst bekanntgegeben, daß die Bilanz der Zahlungen im Juni 2017 eine Zunahme der Auslands-Schulden während der 11. Regierung anzeigt. Nach diesem Bericht betrugen die kurzfristigen Auslandsschulden, als Rouhani seine erste Amtszeit antrat, $754 Millionen. Die Schulden haben in den vergangenen vier Jahren zu- und abgenommen und am Ende 3 472 000 000 Dollar erreicht – mit einer Zunahme um 360% in diesem Jahr.“