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Erklärung von Dr. Mohammad Maleki zum Jahrestag des Massakers von 1988

„Ich werde bis zu meinem letzten Atemzug nicht damit aufhören, mich für Gerechtigkeit für die Opfer des Massakers von 1988 einzusetzen“
Liebe Landsleute, junge Iraner und Studenten,
etwa ein Jahr ist vergangen seit der Enthüllung des Tonbandmitschnitts des verstorbenen Ajatollah Montazeri, das eine Episode bloßgestellt hat, die er als historisches Verbrechen bezeichnet hat. Diese Tonbandaufzeichnung hat viele Geheimnisse offenbar gemacht, während die Stimme des Ajatollahs Millionen iranischer Männer und Frauen zum ersten Mal erreicht hat.

Iran: Lehrergewerkschaft ruft UNO auf, das Massaker von 1988 zum Untersuchungsgegenstand zu machen

Von Mitarbeitern des NWRI
NWRI – Am Samstag, dem 26. August, hat ein Sprecher der iranischen Lehrergewerkschaft UNO Generalsekretär Antonio Guterres und die Sonderberichterstatterin über die Menschenrechte im Iran Asma Jahangir aufgerufen, das Massaker von 1988 an 30 000 politischen Gefangenen zum Untersuchungsgegenstand zu machen.
In seinem Brief hat Seyed Hashem Khastar, selbst früher politischer Gefangener, das Massaker von 1988 an politischen Gefangenen im Iran als „tiefe Wunde im Körper der Menschheit und der iranischen Gesellschaft“ bezeichnet. Er rief deshalb die UNO auf, die Täter bei diesem Verbrechen vor Gericht zu stellen, damit diese Wunde heilt.

Dass Bergleute in Kupferminen ihre Nieren verkaufen müssen, gereicht den Mullahs im Iran zur Schande

Am 28. August haben Arbeiter im Kupferkomplex Chahar-gonbad in Sirjan im Zentraliran ein großes Spruchband in ihrem Werk ausgespannt, auf dem steht: „Arbeiter in diesem Kupferkomplex sind bereit, ihre Nieren zu verkaufen wegen ihrer Armut“.
„Wir haben in den letzten zwei Monaten keine Lohnauszahlungen erhalten“, so ein Vertreter der Arbeiter. „Wir haben auch seit Monaten keine Beiträge für die Altersversorgung bekommen. Unsere Löhne sind sehr niedrig, wir bekommen nur den Mindestbetrag gemäß der Arbeitsverwaltung. Selbst dieser sehr niedrige Betrag wird uns nur einmal alle zwei oder drei Monate ausbezahlt. In den letzten zwei Jahren haben sie unsere Rentenbeiträge gekürzt. Dann haben sie die Arbeitsgruppen verkleinert, um unsere Rechte zu vermindern. Und jetzt sind wir hier und können kaum unsere laufenden Ausgaben bestreiten. Diese Arbeiter müssen ihre Mieten bezahlen und sind verschuldet. Wenn sie ihre Gehälter nicht ausbezahlt bekommen, so können sie buchstäblich nicht für ihr alltägliches Leben aufkommen.

Iraner protestieren gegen Rouhanis Besuch bei den Vereinten Nationen

Der Hungerstreik politischer Gefangener – Erklärung Nr. 7

In Solidarität mit den im Gefängnis von Gohardasht streikenden politischen Gefangenen veranstalteten freiheitsliebende Iraner und Freunde des iranischen Widerstands in verschiedenen Städten der Welt Demonstrationen und Versammlungen, darunter Los Angeles (USA), Berlin und Hamburg (Deutschland), London (Vereinigtes Königreich), Stockholm und Göteborg (Schweden), Oslo (Norwegen), Kopenhagen und Aarhus (Dänemark), Den Haag (Niederlande) und Vancouver (Kanada).

Iran: Die Todesurteile und Massenhinrichtungen werden fortgesetzt

Aufforderung, Teheran zu verurteilen und die Beziehungen zu ihm von dem Aufhören der Hinrichtungen abhängig zu machen

Die religiöse Diktatur, die den Iran beherrscht, spricht weiterhin Todesurteile aus und vollstreckt sie. Die Zahl der Häftlinge, die allein im August hingerichtet wurden, beläuft sich auf mehr als 50.

Am 23. August wurde Seyed Jamal Seyed Mousavi, eine kurdischer, sunnitischer politischer Gefangener aufgrund des fiktiven Tatbestands der „Moharebe“ (Feindschaft gegen Gott) hingerichtet, weil er zu Gruppen von Sunniten Verbindungen unterhielt. Er hatte neun Jahre hinter Gittern zugebracht.

Ein italienisches Komitee: Rettet das Leben der im Hungerstreik Befindlichen politischen Gefangenen im Iran!

Von den Mitarbeitern des NWRI

NWRI – Das italienische „Komitee für einen freien Iran“, das sich aus Abgeordneten und anderen Bürgern zusammensetzt, äußerte tiefe Besorgnis über die schwierige Lage der 21 iranischen Häftlinge, die sich im Hungerstreik befinden – viele schon seit etwa einem Monat -, im Raja’i-shahr- (Gohardasht-) Gefängnis der Stadt Karaj, westlich von der Hauptstadt Teheran –; so eine Presseerklärung der Gruppe am 17. August.

Der Iran verurteilt den Gefangenen Mohammad Ali Taheri zum Tode

Von Mitarbeitern des NWRI
NWRI – Die Justiz des iranischen Regimes hat den politischen Gefangenen Mohammad Ali Taheri zum Tode verurteilt, hat sein Anwalt den Nachrichtenagenturen am Sonntag mitgeteilt.
Mahmoud Alizadeh Tabatabaei gab gegenüber The Associated Press an, dass das Gericht seinen Klienten zum Tode verurteilt habe wegen des Vorwurfs, „einen Kult gegründet zu haben“.
Der 61jährige Taheri wurde mehr als sechs Jahre lang in Teherans Evin Gefängnis in Einzelhaft gehalten.

IRAN: Am 27. Tag ihres Hungerstreiks verschlechtert sich der Gesundheitszustand der politischen Gefangenen rapide

Weiterhin enthalten die Behörden des iranischen Regimes im Gefängnis von Gohardasht fast zwei Dutzend politischen Gefangenen jede medizinische Versorgung vor; dabei verschlechtert sich ihr Gesundheitszustand in der fünften Woche ihres Hungerstreiks rapide.

Der Gesundheitszustand dieser politischen Gefangenen, die sich in Halle 10 der Abteilung 4 des Gefängnisses von Gohardasht befinden, hat sich verschlechtert. Sie sind sehr schwach geworden und leiden unter Bluthochdruck, ebenso unter schweren Kopfschmerzen, bedingt durch Mangel an Luftaustausch in den Einzelzellen und der Halle. Schon früher, am 23. August, hatten einige von ihnen Mühe, sich während der Besuche ihrer Angehörigen zu setzen.

New York Times: Hisbollah das wichtigste Instrument des Regimes in der Region

NWRI – Die libanesische Hisbollah ist „eines der wichtigsten Instrument für die Hegemonialbestrebungen des Iran in der Region“, schrieb die New York Times.

Die Gruppe wurde in den 80er Jahren von den Revolutionsgarden des iranischen Regimes (IRGC) gegründet und „hat seine Operationen rasant ausgeweitet. Sie entsendete Legionen von Kämpfern nach Syrien. Sie haben Trainer in den Irak geschickt. Sie haben die Rebellen im Jemen unterstützt und sie haben in Afghanistan ein Bataillon organisiert, dass im Grunde überall kämpfen kann.“, hieß es weiter in dem Bericht in der Sonntagsausgabe der Times.

Solidaritätsversammlungen für die politischen Gefangenen im Hungerstreik im Iran

Von Mitarbeitern des NWRI
NWRI – Die iranische Diaspora hat am letzten Samstag für Gefangene aus Gewissensgründen mobil gemacht, die seit fast einem Monat im Iran im Hungerstreik sind.
Im Vorhof von ‚Les Invalides in Paris‘ und in verschiedenen Städten in der ganzen Welt haben Verteidiger der Menschenrechte  versucht, wegen des sich verschlechternden Gesundheitszustandes und der Unzugänglichkeit der Behörden für ihre einfachsten Forderungen Alarm zu schlagen.
Politische Gefangene protestieren gegen die Gewalt und Einschüchterung von Seiten der Wärter des Gefängnisses Gohardasht und gegen alle Maßnahmen, um ihnen angemessene Bedingungen der Gefangenhaltung zu verwehren.