NWRI – Die gewählte Präsidentin des iranischen Widerstands, Maryam Rajavi, ehrte die Opfer der jüngsten Aufstände im Iran und rief die Iraner zu weiträumigen Demonstrationen und zum Generalstreik gegen das klerikale Regime im Gedenken an die Opfer auf.
Maryam Rajavi ruft Iraner auf, die Opfer des Aufstands zu ehren und in Generalstreik zu treten
Maryam Rajavi: Aufstand in Iran geht weiter, bis das Mullah-Regime fällt
NCRI – Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des iranischen Widerstands, hat die Völkergemeinschaft aufgefordert, die brutale Unterdrückung des Volksaufstands am Sonntag überall im Iran zu verurteilen. Es kam zum Tod einiger Demonstranten, viel mehr wurden verwundet, sehr viele verhaftet.
Hamed Nour-Mohammadi, Student aus Schiraz, beim Volksaufstand in Schiraz vom Mullah-Regime ermordet
NWRI – Hamed Nour-Mohammadi, Biologiestudent an der Universität Schiraz, wurde von den verbrecherischen Agenten des iranischen Regimes am Sonntag, dem 20. Februar, bei dem tapferen Volksaufstand in Schiraz ermordet, nur weil er gegen die Religionsdiktatur im Iran protestiert hatte. Die Mullah-Mörder stürzten den jungen Studenten von einer Fußgängerbrücke, so dass er von einem Auto totgefahren wurde.
Ein weiterer iranischer Diplomat tritt zurück
Ahmad Maleki, Leiter des iranischen Konsulats in Mailand, ist aus Protest gegen die „barbarischen Taten“ der iranischen Regierung gegen die iranische Bevölkerung von seinem Posten zurückgetreten. Dies berichtet Radio Farda von RFE/RL.
Laut Medienberichten wolle Maleki mit seinem Rücktritt vom Diplomatenposten das Streben der iranischen Nation nach Redefreiheit und freier Selbstäußerung unterstützen und damit Protest gegen das Handeln der Machtbehörden in der Islamischen Republik erheben.
Iranischer Widerstand verurteilt Reise des deutschen Außenministers nach Teheran: “Schwerer Affront für das iranische Volk”
Der iranische Widerstand verurteilt entschieden die Reise des deutschen Außenministers Guido Westerwelle in den Iran. Diese Reise führt nur dazu, dass die bankrotte und völlig verfehlte Politik des Appeasements und der Nachgiebigkeit gegenüber der Erpressung durch die Mullahs neuen Auftrieb erhält. Und das, während Millionen in Teheran rufen “Nieder mit Khamenei”, “Nieder mit Velayat-e-faqih (religiöse Diktatur)”!
Rufe auf Vali Asr: Wir haben unsere Menschen nicht für Kompromisse und das Huldigen eines mörderischen Anführers geopfert
Aufstände vom 20. Februar – Nr. 8
NWRI – Augenzeugen in Teheran berichten am 20. Februar von neuen Protesten, welche die Stadt in Flammen aufgehen lassen, in denen Rauch, Tränengas und Pfefferspray sowie Schüsse zu sehen und zu hören sind. Es gab vor allem rund um die Fernsehstationen des Regimes und in der Amir-Abad Region heftige Zusammenstoße.
Rafsanjani trotz steigender Risse im Regime nicht eingeladen
NWRI – Mitten in den steigenden Rissen im iranischen Regime hat die herrschende Fraktion eine Einladung des Anführers der rivalisierenden Fraktion abgelehnt. Der frühere Präsident Ali Akbar Hashemi Rafsanjani wurde nicht zur Konferenz zur islamischen Einheit eingeladen.
Dieser Akt zeigt, dass die herrschende Fraktion auf dem Weg ist, Rafsanjani aus dem Vorsitz des Expertenrates zu entfernen.
Neue Anti-Regime Proteste am Sonntag
NWRI – In Teheran und anderen iranischen Städten flammten am Sonntag trotz verstärkter Sicherheitsmaßnahmen des Regime die Proteste wieder auf. Das berichten Nachrichtenagenturen.
AFP zitiert Augenzeugen, die von Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Regimeeinheiten am Vali-e Asr Platz in Teheran berichten. Sicherheitskräfte sollen dabei Tränengas in die Menge geschossen haben.
Wall Street Journal: Proteste im Iran gehen mit Rufen gegen das Regime weiter
NWRI – Zum zweiten Mal in dieser Woche gingen Zehntausende Iraner auf die Straßen der Nation, um am Sonntag zu einem Ende des Regimes aufzurufen. Das berichtet das Wall Street Journal.
„Die Antwort des Regimes“, so heißt es in der Zeitung, die Augenzeugen zitiert:“ gab es Augenzeugen zufolge, durch eine immense Anzahl an Sicherheitskräften, die gewaltsam die Demonstranten bekämpften. Die Augenzeugen sagten, Rudel von Sondereinheiten und Bassij Milizen in Zivil säumten die Straßen und schossen bei mehreren Anlässen gezielt in die Menge oder schlugen Demonstranten mit Stahlrohren.“
Intensivierung der psychologischen Folter; Anzahl der Lautsprecher um Ashraf auf 210 erhöht
NWRI – Unfähig, sich den Wellen der Volksaufstände zu stellen, versucht das religiös faschistoide Regime im Iran dadurch zu überleben, indem es den Druck und die Unterdrückung auf Ashraf verstärkt.
Gestern installierten Agenten des Ministeriums für Geheimdienste und Sicherheit (MOIS), welche die Bewohner von Ashraf seit mehr als einem Jahr psychologisch foltern, mit Hilfe von irakischen Einheiten, die unter dem Kommando des irakischen Regierungschefs stehen, weitere 30 Lautsprecher an der Ostflanke von Ashraf und begannen damit eine neue Dimension der psychologischen Folter der Bewohner.
Mittlerweile erreicht die Gesamtzahl der Lautsprecher, die die Bewohner seit dem 8. Februar 2010 bedrohen, die Zahl 210. 57 Lautsprecher stehen im Westen der Stadt (am Haupteingang), 63 im Süden und 90 im Osten von Ashraf. Die Agenten des MOIS und der irakischen Einheiten errichteten ebenfalls einen neuen Wachturm im Südosten von Ashraf, mit dem Ziel, dort weitere Lautsprecher zu installieren.
Die psychologische Folter der Bewohner von Ashraf ist eine klare Verletzung der internationalen Konventionen, insbesondere der Genfer Konventionen, so wie es auch das spanische Nationalgericht am 27. Dezember 2010 entschied und das Gericht sieht es als Kriegsverbrechen. Die Verantwortlichen, egal ob aus der irakischen Regierung oder dem religiös faschistoiden iranischem Regime kommend, müssen bestraft werden.
Der iranische Widerstand macht die US Regierung und die US Streitkräfte, sowie die UN, auf ihre Verpflichtungen zum Schutz von Ashraf, vor allem im Rahmen der Genfer Konventionen, aufmerksam und fordert sie auf, sofort einzugreifen, damit die psychologische Folter und die Belagerung von Ashraf beendet wird.
Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran
19. Februar 2011
