Maryam Rajavi fordert den UN-Sicherheitsrat auf, die für das Massaker an politischen Gefangenen im Iran Verantwortlichen vor Gericht zu stellen
In einer Erklärung zum 22. Jahrestag des im Sommer 1988 an mehr als 30 000 politischen Gefangenen im Iran verübten Massakers forderte die gewählte Präsidentin des iranischen Widerstands, Frau Maryam Rajavi die Konstitutierung eines internationalen Gerichts, das die für dies Massaker verantwortlichen Verbrecher zur Rechenschaft ziehen würde.
Rajavi fordert die Aufstellung eines inter. Tribunals für das Massaker an pol. Gefangenen im Iran
16 Gefangene im Hungerstreik im Iran
NWRI – Für 16 Gefangene im berüchtigten Teheraner Evin-Gefängnis endeten Proteste gegen die Einschränkungen und die menschenunwürdigen Bedingungen im Block 350 in Einzelhaft, so Daneshjou News am Mittwoch. Die 16 Häftlinge begannen mit einem Hungerstreik nachdem sie in Einzelhaft verlegt worden waren und erklärten, dass sie Ihren Streik erst beenden, wenn ihre Forderungen erfüllt werden. Majid Tavakakkoli und Kouhiar Goudarzi gehören zu den Streikenden.
Palästinensischer Justizchef unterstreicht die Rechte der Ashraf Bewohner
NWRI – Sheikh Tazsir al-Tamimi, Palästinensischer Justizchef und Mitglied des arabisch-islamischen Ausschusses zur Verteidigung von Ashraf veröffentlichte zum Jahrestag des blutigen Angriffes auf Camp Ashraf am 28. und 29. Juli 2009 eine Presseerklärung.
Iran: Vier Hinrichtungen in Ahvaz und Qazvin
NWRI – Das menschenverachtende Regime hängte am Donnerstag, den 30. Juli in Qazvin einen Gefangenen mit dem Namen Yousef K. Drei weitere Gefangene, von denen nur die Initialen (A.A, S.Z und S.M) bekannt gegeben wurden, wurden ebenfalls am 25. Juli im Karun Gefängnis in Ahwaz wegen Drogenschmuggels hingerichtet. Einer der Gefangenen wurde wegen dem Besitz von nur 43 Gramm Heroin hingerichtet. (Fars Nachrichtenagentur – 25. und 30. Juli)
Australien verschärft Sanktionen gegen Iran
NWRI – Australien verschärfte die Sanktionen gegen den Iran und drückte damit seine weitere Sorge über die atomaren Bestrebungen Teherans aus.
Außenminister Stephen Smith sagte, dass die neuen Maßnahmen mehr als 100 iranische Gruppen und Firmen betreffen und das Australien die Geschäftsbeziehungen mit Öl- und Gasfirmen beschränkt.
Gegen das Regime gerichtetes Graffiti im Iran beunruhigen die Behörden
NWRI – Vertreter des iranischen Regimes geraten in Sorge über die zunehmende Zahl von Graffiti an örtlichen Orten, mit denen das Volk aufgefordert wird, sich zu erheben und gegen die klerikale Diktatur Streiks zu veranstalten; so lauten Berichte, die aus dem Iran herübergekommen sind.
Iran: Die Zustände in dem ohnehin schon erschreckenden Gohardasht-Gefängniss verschlimmern sich
NWRI – Die unmenschlichen Zustände im Gohardasht-Gefängnis in Karaj sind durch die sengende Hitze des iranischen Sommers noch bedeutend schlimmer geworden. Einem Brief des politischen Gefangenen Saeed Masouri zufolge, der kürzlich den Weg aus dem Gefängnis hinaus fand, ist die Atmosphäre im Gefängnis „geschwängert von Feuer, Rauch, verbrannten und erschöpften Gesichtern, roten Gesichtern mit Spuren von Läusebissen, schmutzigen nackten Füßen, Kleidern, in denen die Läuse krabbeln und deren Inneres sich nach außen kehrt, schmutziger Luft, erfüllt vom Gestank weggeworfener Kleidung, undichter Toiletten und von getrocknetem Erbrochenen von Leuten, die vergiftete Nahrung zu sich nehmen mußten.“
Die Justiz der Mullahs bestätigt das Todesurteil gegen einen politischen Gefangenen
Er wird für einen „mohareb“ (Feind Gottes) befunden, weil sein Sohn in Ashraf lebt
Die Justiz des iranischen Regimes bestätigte das Todesurteil gegen Jaafar Kazemi, einen politischen Gefangenen, dem Unterstützung der „Organisation der Volksmojahedin des Iran (PMOI/MEK)“ zur Last gelegt wird. Der iranische Widerstand ruft den Generalsekretär der Vereinten Nationen, den Sicherheitsrat, den Hohen Kommissar für die Menschenrechte und alle Menschenrechtsorganisationen auf, sofort Maßnahmen zur Rettung von Herrn Kazemi und anderen politischen Gefangenen zu ergreifen.
Exiliraner: Berlin begrüßt zehn iranische Menschenrechtler
Sie haben schlimmste Folter erlebt und sollen in Berlin integriert werden. Auch Innensenator Ehrhart Körting macht sich für die iranischen Menschenrechtler stark.
Der Tagesspiegel – Sie wurden von der Obrigkeit geschlagen, vergewaltigt, mit Elektroschocks bearbeitet und angeschossen: Deutschland will nun 50 Menschenrechtlern aus dem Iran ein neues Zuhause geben – zehn davon kommen nach Berlin. Noch sind nicht alle da, der Achte ist am Donnerstag in der Hauptstadt angekommen, zwei weitere sollen in den nächsten Tagen folgen.
Gesundheitszustand der am Hungerstreik beteiligten politischen Gefangenen verschlechtert sich
NWRI – Der Iranische Widerstand ruft zu Maßnahmen auf, um das Leben der sich im Hungerstreik befindlichen politischen Gefangenen im Gohardasht Gefängnis in Karaj, westlich von Teheran, zu retten. Reza Joshan, ein politischer Gefangener im Block 6 des Gohardasht Gefängnisses, der seit dem 21. Juli im Hungerstreik mit einem Hungerstreik gegen die unerträgliche Situation und den Druck in der Haft protestiert, wurde aufgrund seines erheblich verschlechterten Gesundheitszustandes in die Krankenstation des Gohardasht Gefängnisses und danach in ein anderes Krankenhaus außerhalb des Gefängnisses verlegt.
