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Ausweisung von Flüchtlingen aus Camp Ashraf verstößt gegen internationales Recht

Achraf entrée principaleGenf, 3. Juni (EFE) – Die Ausweisung von iranischen Flüchtlingen in Camp Ashraf im Irak, die seit 30 Jahren dort leben, verstößt gegen internationales Völkerrecht. Das sagt Steven Schneebaum, Professor für internationales Recht an der John Hopkins Universität
“Die direkte oder indirekte Ausweisung von Bewohnern aus Camp Ashraf verletzt verschiedene internationale Abkommen, die seit 1950 in Kraft sind, sowie mehrere Konventionen”, sagte der Anwalt am Rande der 14.Sitzung des UN Menschenrechtsrates.

Camp Ashraf ist Heimat von 3.500 Flüchtlingen, die in Opposition zum iranischen Regime stehen und “die ständig der Gefahr von Anschlägen und einer Bedrohung der ständigen Invasion ausgesetzt sind, wenn sie an einen anderen Ort in einer Wüste gebracht werden.”, ergänzte Schneebaum.

Das Camp wurde von 2003-2009 von Einheiten der US Armee bewacht und dann an irakische Einheiten übergeben.

“Nokia – Siemens bereut seine Rolle bei der Niederschlagung der Aufstände”

Nokia-Siemens Rues Iran Crackdown RoleEin Mitarbeiter der Telekommunikationsfirma sagte vor einer EU Menschenrechtsanhörung, dass die Firma die Lieferung von Technologie zur Unterdrückung von Dissidenten bereut
Bloomberg – 3.Juni – Nokia-Siemens Netzwerke bedauerte am Mittwoch seine Rolle bei der brutalen Niederschlagung der Anti- Regierungsdemonstrationen im letzten Jahr, nachdem sie Verfolgungsprogramme für Mobiltelefongesprächen an das Regime verkauft hatten.

“Wir befinden uns in einer schwierigen Lage und brauchen die Hilfe dieser Menschen hier im Raum, damit wir durch die sich ändernden Zeiten navigieren können”, sagte Barry French, der Chef der Marketing und Kooperationsabteilung von Nokia-Siemens, einem Joint Venture von Nokia und Siemens gegenüber Parlamentariern bei einer Anhörung zu Menschenrechten und neuen Informationstechnologien.

Das finnisch-deutsche Joint Venture stand im Zentrum einer ethnischen Debatte, als sie im letzten Jahr Überwachungstechnologie an zwei iranische Telefonanbieter schickte.
 

Familien politischer Gefangener fordern bedingungslose Freilassung ihrer Verwandten

Iran: Families of political prisoners demand unconditional release of loved onesNWRI – Familienangehörige politischer Gefangener, die während der seit einem Jahr andauernden Aufstände verhaftet wurden, demonstrierten diese Woche vor dem Büro des Staatsanwaltes des iranischen Regimes in Teheran. Sie protestierten gegen den Druck des klerikalen Regimes auf politische Gefangene und gegen das Schreiben von Briefen zur Begnadigung.

Die Verwandten forderten die bedingungslose Freilassung der Gefangenen.

Mitarbeiter des Regimes hatten vor kurzem Formblätter unter den Familien verteilt, so dass sie Begnadigungsgesuche verfassen konnten, die an den obersten Führer des Regimes, Ali Khamenei weiter geleitet werden.

Sympathisanten des Iranischen Widerstandes in Luxemburg verhindern Mottaki Besuch im Parlament

Iranian Resistance sympathizers in Luxembourg block Mottaki's visit to parliamentNWRI – Exiliraner und Sympathisanten des iranischen Widerstandes hielten am Donnerstag eine spontane Demonstration vor dem Parlament in Luxemburg ab und verhinderten damit , dass der Außenminister des iranischen Regimes das Parlament betreten konnte.

Berichten zu Folge hörten Exiliraner am 3. Juni von dem geplanten Besuch Mottaki’s im Parlament in Luxemburg und gingen spontan vor Ort. Sie riefen Sprechchöre gegen das klerikale Regime im Iran. Es waren Rufe wie "Tod dem Diktator” und "Tod dem obersten Führer Khamenei” zu hören.

Als Mottaki mit den Begleitfahrzeugen vor Ort erschien, entschied er sich, den Ort zu verlassen, uns statt dessen durch den Hintereingang das Gebäudes zu betreten.

Einige Parlamentarier unterstützten den iranischen Widerstand bei seiner Demonstration und riefen ebenfalls ihren Unmut über den Besuch.

“Maryam Rajavi: Jüngster IAEA-Bericht schlägt Alarmglocken für internationle Gemeinschaft an”

Maryam RadjaviZunehmende Notwendigkeit und Dringlichkeit für den Einsatz verschärfter Sanktionen gegen das iranische Regime
NWRI – Die vom iranischen Widerstand gewählte Präsidentin, Maryam Rajavi, bezeichnete den jüngsten Bericht der Internationalen Atomenergie Behörde (IAEA) über die nuklearen Aktivitäten des im Iran herrschenden religiösen Faschismus als Alarmglocke für die internationale Gemeinschaft. Frau Rajavi forderte den UN Sicherheitsrat auf, ohne weitere Verzögerung verschärfte Strafen für den Handel mit Öl, Waffen, Technik und auf dem Sektor der Diplomatie umzusetzen.

Frau Rajavi fügte hinzu: Der Bericht zeigt deutlich, dass das klerikale Regime nur in den Besitz von Atomwaffen kommen will. Das einzige Ziel dieses lächerlichen Manövers – in der Türkei schwach angereichertes Uran gegen 20%ig angereichertes Uran auszutauschen – ist für Beide die Anwendung verschärfter Strafen hinauszuzögern oder ganz zu verhindern und auch um Zeit für den Bau der Atombombe zu gewinnen. Jedes Zögern bei der Umsetzung der Sanktionen würde den im Iran herrschenden terroristischen Mullahs ermöglichen, schneller eine Atomwaffe in ihre Hände zu bekommen.

Ein Sonderberichterstatter über die Meinungsfreiheit beleuchtet den Angriff auf Camp Ashraf

UN Special Rapporteur on freedom of opinion highlights Iraqi raid on Camp Ashraf in latest reportNWRI – Im Bericht des Menschenrechtsrates der Vereinten Nationen, dem UN-Sonderberichterstatter über die Förderung und den Schutz des Rechtes auf freie Meinungsäußerung beleuchtete Verbrechensinstanzen gegen die Menschlichkeit beim irakischen Militär im Camp Ashraf im Juli 2009, vor allem die Geiselnahme der 36 Bewohner.

Camp Ashraf im Irak ist die Heimstatt von 3.400 unbewaffneten iranischen politischen Aktivisten, den iranischen Volksmojahedin (PMOI/MEK). Das iranische Regime setzt seit 2003 die irakische Regierung unter Druck, um die Bewohner in den Iran rückzuführen, wo sie Folter und Hinrichtung für ihren Einsatz für die Demokratie erwarten könnten.

Unter anderem führte der UN Sonderberichterstatter in seinem Bericht an den UN Menschenrechtsrat an, dass bei einer „Zwangsrückführung dieser iranischen Bürger in den Iran Befürchtungen zum Ausdruck gebracht wurden über die Gefahr von ernsten Menschenrechtsverletzungen bis hin zu Hinrichtung und Folter.“

Abgeordnete der USA fordern Obama und Clinton auf, die Ashrafbewohner zu schützen

US lawmaker urges Obama and Clinton to protect Ashraf residentsNWRI – Ein Mitglied des Repräsentantenhauses rief die amerikanische Regierung auf, die mehr als 3.400 Mitglieder der iranischen Hauptopposition, die im Camp Ashraf im Irak lebt, vor den potentiellen Angriffen des iranischen Regimes und seiner Stellvertreter im Irak zu schützen.

In einer Presseerklärung, die auch im offiziellen Kongressbericht erwähnt wurde, äußerte Ed Towns aus New York: „Die Regierung der Vereinigten Staaten unterzeichnete mit jedem einzelnen Insassen des Camps eine Vereinbarung, dass sie vor eventuellen Angriffen und Misshandlungen aus dem Iran oder seinen Vertretern im Irak geschützt werden.“

Towns führt weiter aus: „Ich möchte Präsident Obama und Staatssekretärin Clinton zur Gewährleistung der Erfüllung unserer moralischen Verpflichtungen auffordern. Ich möchte nicht in ein paar Monaten erleben, dass wir gegen uns selbst ermitteln müssen, weil wir diese Menschen nicht geschützt haben.“

Politischer Gefangener in den Todeszellen droht mit der Fortsetzung des Hungerstreiks bis zu Tod

Iran: Political prisoner on death row threatens to continue hunger strike until the endNWRI – Ein politischer Gefangener in der Todeszelle hat bekannt gegeben, dass er seinen am 12. Mai begonnenen Hungerstreik bis zu seinem Tod fortsetzen wird.

Ein Richter sagte zu Habibollah Golparipour, dass seine Todesurteil sofort bestätigt würde, wenn er sich weiter weigere, den Hungerstreik zu beenden. Darauf antwortete Golparipour: „Ich weiß, dass ich bald gehängt werde. Deshalb werde ich mein eigenes Leben beenden. Ich werde das so machen, dass ihr Euch nach meinem Tod schämen müsst.“

Wie aus Berichten hervorgeht, die uns zugespielt wurden, ist Galparipour nun bewusstlos und sein Gesundheitszustand am 18. Tag seines Hungerstreiks ist kritisch.

Golparipour stammt aus Sanandaj in Kurdistan. Das iranische Regime verurteilte ihn in Mahabad als “Moharebeh” bzw. für den Krieg gegen Gott zum Tode

Musikunterricht an Privatschulen im Iran verboten, wahrscheinlich wird Universitätscode eingeführt

Iran Bars Music in Private Schools, May Impose University Code1. Juni (Bloomberg) – Der Iran hat Privatschulen verboten, Musik zu unterrichten weil dieser Unterricht im Widerspruch zu islamischen Werte stehen würde. Vor dieser Entscheidung wurde beschlossen, moralische Standards zu fördern und einen Bekleidungscode im Land für Studenten einzuführen.

„Das Spielen von Musikinstrumenten ist gegen die Prinzipien unseres Wertesystems“, sagte Ali Bagherzadeh, Chef des Bereiches Privatschulen im Bildungsministerium bei einem Telefongespräch heute aus Teheran. In den 16.000 iranischen Privatschulen lernen nach Angaben der Nachrichtenagentur der Islamischen Republik 1,1 Millionen Studenten.

Der Iran will mit $1,5 Mrd. „moralisches Verhalten“ fördern. Dazu gehöre auch sein Bekleidungscode für Frauen, „um die sozio-kulturellen Krankheiten [in der Gesellschaft] zu heilen“, erklärte Innenminister Mostafa Mohammad-Najjar am 10. Mai nach der Einführung eines Verhaltenscodes an der Universität für Medizinische Wissenschaften in Shiraz. Dort wurden lautes Lachen, Nagellack, hohe Absätze und anmaßende Männer- und Frauenkleidung verboten.

 

Iranische Behörden wollen Frauen für “unbescheidende” Kleidung verhaften

Mashhad prosecutor: mal-veiling under Iranian regime is a crime punishable by fines and imprisonmentWashington Post – Teheran – Iranische Behörden haben damit begonnen, Polizeikontrollen in der Hauptstadt durchzuführen, damit Frauen verhaftet werden, die unangemessen gekleidet sind.

Die Kampagne gegen “anstössliche Kleidung” und anderer moderner Zeichen kommt zu einem Zeitpunkt, wo die Opposition zu Demonstrationen im Hinblick auf den Jahrestag des Beginns der Proteste nach den umstrittenen Wahlen aufruft.

Doch die Hardliner sehen unangemessene Kleidung als “Angelegenheit der Sicherheit” und als “Verlust der Moral”, welche die Grundsätze der islamischen Republik gefährde.

Der iranische Innenminister versprach einen “Züchtigkeitsplan”, der Kleidungsvorschriften vom “Kindergarten bis zur Familie” vorschreibt, obwohl die Details noch unklar sind. Die Teheraner Polizei verhaftete jedoch schon Frauen, die kurze Umhänge trugen oder einfach nur zu sonnengebräunt waren. Augenzeugen berichten von Geldstrafen bis zu 800 $ für unangemessene Kleidung.