NWRI – Eine Gruppe von sechs Gefangenen wurde in Qezel Hesar von Karaj im Westen Teherans am Samstag, den 8.Mai gehängt. Die staatliche Nachrichtenagentur IRNA gab die Namen mit Arsalan Asadi, Mohammad Ali Fakhri, Abbas Geravand, Rahman Biabani, Parviz Taqi Zadeh und Saeed Mikaili an.
Die Anzahl der Hinrichtungen, die in den iranischen Medien veröffentlicht wurden, erreichte in den letzten 30 Tagen die Zahl 35.
Iran: Sechs Personen in Karaj gehängt
Iran zur Freilassung eines Anwaltes, der die Hinrichtung Minderjähriger anprangerte, aufgefordert
NWRI – In einer Erklärung vom 6. Mai drückte Amnesty International (AI) seine Sorge über die Verhaftung des Menschenrechtsanwaltes und die Drohungen gegen Anwälte durch die Instanzen aus. Hier die Erklärung von AI:
AI fordert die iranischen Behörden auf, einen Menschenrechtsanwalt freizulassen, der gegen die Hinrichtung eines seiner Klienten in den internationalen Medien protestierte.
Mohammad Olyaeifard wurde am 1.Mai wegen “Propagande gegen das System” festgenommen und zu einem Jahr Haft verurteilt. Seine Anwälte wurden über seine Verurteilung nicht informiert, eine Verletzung iranischen Rechts.
NWRI ruft Menschenrechtsorganisationen zur Unterstützung von iranischen Frauen auf
NWRI – Frau Sarvnaz Chitaz, die Vorsitzende des Frauenausschusses des iranischen Widerstandes, lobte die Entschlossenheit der weiblichen Studenten, die gegen die unterdrückenden Maßnahmen des Regimes kämpfen und rief alle Frauen- und Menschenrechtsorganisationen auf, die frauenfeindliche Politik des Regimes zu verurteilen und die Frauen und Mädchen zu unterstützen, die im Iran für die Freiheit kämpfen.
IAEA Chef Yukiya Amano ruft zu neuem Vorstoß für Antworten aus dem Iran auf
NWRI – Der Chef der UN Atombehörde sagte am Mittwoch, dass er einen Vorstoß für neue Anstrengungen zur Lösung der Frage über die Produktion von Atomwaffen durch iranische Wissenschaftler unternommen hat, damit ein klarer Standpunkt der UN Behörde Antworten vom Iran über seine Atombestrebungen erhält. Das berichtet die Washington Post am Donnerstag. Yukiya Amano aus Japan ist der neue Generaldirektor der internationalen Atomenergiebehörde und bekleidet das Amt seit Dezember.
Appell von Amnesty International: Schluß mit den Steinigungen im Iran!
Am 30.April 2010 startete Amnesty International (AI) einen Aufruf zur Beendigung der Steinigungen als Mittel der Hinrichtung im Iran. In der Erklärung heißt es, dass AI mindestens 11 Personen kennt, die aktuell vor einer möglichen Hinrichtung durch Steinigung stehen.
„Die iranischen Behörden fahren damit fort, Menschen zum Tod durch Steinigung zu verurteilen. Aktuell stehen mindestens 11 Personen vor einer Hinrichtung durch Steinigung gemäß des iranischen Strafenkataloges, der Steinigungen bei „Fremdgehen in der Ehe“ vorschreibt, sagte AI in dem Statement und fährt fort:
„Der Strafenkatalog zeigt alle möglichen Hinrichtungsarten und Steinigungen, die genutzt werden können. Artikel 102 sagt, dass Männer bis zu ihrer Taille und Frauen bis zu ihren Brüsten eingegraben und dann zu Tode gesteinigt werden sollen.
Internationaler Aufruf zum Schutz des Lebens eines politischen Gefangenen vor der Todesstrafe
NWRI – Der Gesundheitszustand von Mohammad Hadj-Agha'i (62), einem verheirateten politischen Gefangenen, hat sich verschlechtert. Er wurde am 18. September während der Aufstände in Teheran verhaftet und später als Mohareb (Feind von Gott) zum Tode verurteilt.
Er verbrachte sieben Jahre in den 80er Jahren für die Unterstützung der Volksmojahedin Iran (PMOI/MEK) im Gefängnis. Er steht nun wegen der gleichen Anklage vor seiner Hinrichtung. Seine Verurteilung wurde unter Mißachtung der eigenen Regeln des Regimes durchgeführt, es gab keinen Prozeß vor einem höheren Gericht. Das Regime händigte keine Kopie des Falls an seinen Anwalt aus.
Iran: Zwei Gefangene in zwei Städten gehängt
29 Personen in weniger als einem Monat gehängt
NWRI – Am Dienstag, den 4.Mai wurde ein Gefangener in Dezful (Westiran) gehängt. Sein Name wurde mit Rahman R. angegeben. Ein weiterer Gefangener wurde vier Tage zuvor in Ardabil gehängt (Nordwestiran). Details wurden nicht veröffentlicht. In der Vergangenheit wurden viele politische Gefangene hingerichtet, die Hinrichtungen aber als gewöhnliche Verbrechen ausgegeben, um die Opposition zum klerikalen Regime zu zerstören.
Aufruf zur Freilassung Inhaftierter Anwälte, Lehrer und Jugendlicher
NWRI – Der Trend willkürlicher Verhaftungen politischer Aktivisten, Menschenrechtler und Jugendlichen im Iran geht mit dem Ziel, eine Atmosphäre der Unterdrückung in der Gesellschaft zu schaffen, weiter.
Am Sonntag, dem 1. Mai, am internationalen Tag der Arbeit, verhafteten Agenten des iranischen Geheimdienstes Herr Oliaifard, einen Juristen und Anwalt. Ihm wurde gesagt, es wird ein Fall eines Klienten neu am Gericht verhandelt werden. Als er vor Gericht erschien, wurde er verhaftet und an Handschellen gekettet ins Gefängnis gebracht. Oliaifard verteidigt inhaftierte Arbeiteraktivisten und Kinder und einige Minderjährige, die zum Tode verurteilt wurden.
Mitgliedschaft Irans in der UN-Frauenkommission ist ein Dolchstoß in die Herzen der Frauen
Die Mitgliedschaft des Teheraner Regimes in der UN-Frauenkommission ist ein Dolchstoß in die Herzen der Frauen auf der Suche nach Freiheit und steht im Gegensatz zu den Zielen des Ausschusses
Die Vorsitzende des Frauenausschusses des NWRI, Sarynaz Chitsaz, verurteilte in einem Brief an den UN Generalsekretär, die Präsidentin der UN-Frauenkommission und Vertreter der Mitgliedstaaten die Mitgliedschaft der im Iran herrschenden religiösen, frauenfeindlichen Diktatur in der UN-Frauenkommission und bezeichnete dies als einen Widerspruch zu den Zielen und den Programmen der Kommission.
Maryam Rajavi: Arbeiterproteste am 1. Mai zeigen, dass die Nation die Mullahs abschaffen will
NWRI – Frau Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des iranischen Widerstandes, lobte die Proteste und die Solidarität unter den iranischen Arbeitern, Lehrern, Studenten und Jugendlichen gegen die klerikale Diktatur am internationalen Tag der Arbeit. Sie sagte: Die Proteste gegen das Regime und die Rufe “Nieder mit Khamenei” und “Nieder mit dem Diktator” neutralisierten die Anstrengungen des Regimes zur Verhinderung von Demonstrationen. Diese Proteste sind ein Schrei der Nation nach Freiheit und Arbeiterrechten.
Um die Aufstände am internationalen Tag der Arbeit zu verhindern, produzierte das klerikale Regime eine überzogene Show der Gewalt. Um maximale Kontrolle zu haben, wurden sogar die üblichen staatlich organisierten Kundgebungen abgesagt.
