Internationaler Tag der Arbeit – Nr. 16
NWRI – Nach Informationen aus internen Kreisen des iranischen Regimes wurden bei den Protestkundgebungen und Auseinandersetzungen zwischen den Sicherheitskräften und den mutigen Arbeitern und Jungendlichen vor dem Arbeitsministerium in Teheran mindestens 48 Menschen verhaftet.
Teheran: Mindestens 48 Menschen in der Straße der Freiheit verhaftet
Teheran: 36 Menschen verletzt bei den Protesten
Internationaler Tag der Arbeit – Nr. 15
„Tod Khamenei“ schallte über den Toupkhane Platz
NWRI – Auf dem zweitgrößten Platz in Teheran stürmten die Demonstranten eines der Hauptquartiere der Sicherheitskräfte des iranischen Regimes. Dabei kam es zu Auseinandersetzungen mit den Handlangern des Regimes. Einer dieser Schergen wurde vom Dach des Gebäudes gestoßen. Er erlitt ernsthafte Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus gebracht.
Selbstverbrennung eines mittellosen Arbeiters vor der Universität von Teheran
Internationaler Tag der Arbeit – Nr. 14
NWRI – Ein 32jähriger Arbeiter, der als Mohammad Nia identifiziert wurde, setzte sich am Nachmittag des Internationalen Tags der Arbeit selbst in Brand, um sich so Gehör für seinen eigenen Protest und den von Millionen verarmter iranischer Arbeiter gegen die arbeitsplatzvernichtende gewaltsame Politik des klerikalen Regimes Gehör in der Welt zu verschaffen.
Iran: Proteste und Zusammenstöße in Isfahan, Homayounshahr, Dastgerd und Falavarjan
Internationaler Tag der Arbeit – Nr. 13
Die Menschen entwaffnen Handlanger des Regimes in Dastgerd / Bei Auseinandersetzungen werden viele Menschen verwundet
NWRI – Am Samstagmittag protestierten in Esfahan auf dem Enqelab-Platz mutige Arbeiter und andere Menschen mit den Rufen: „Tod Khamenei, dem Obersten Führer der Mullahs“ und „Khamenei ist ein Mörder, seine Herrschaft ist rechtswidrig“. Es kam zu Zusammenstößen mit den Sicherheitskräften des Regimes.
Iran: Fünf Verhaftungen am Tag der Arbeit in Sanandaj

Internationaler Tag der Arbeit – Nr. 12
Show der Mullahs zum internationalen Tag der Arbeit verwandelt sich in Anti-Regime Proteste
NWRI – In Sanandaj versammelten sich 100 Arbeiter der Stadt vor dem Emdad Komitee und riefen Anti-Regierungsslogans. Die Versammlung mündete in Zusammenstößen zwischen den unterdrückenden Einheiten und den Arbeitern. Fünf Personen wurden verhaftet. Eine Versammlung der Bewohner von Sanandaj Freitag nachts führte ebenfalls zu Zusammenstößen mit den Agenten des Regimes.
Iran: Spezialeinheiten in Teheran in Alarmbereitschaft
Internationaler Tag der Arbeit – Nr. 11
NWRI – Eine Spezialeinheit der staatlichen Sicherheitskräfte im Großraum Teheran (SSF) wurde am Samstag in Alarmbereitschaft versetzt, um Proteste von Arbeiten und Bürgern zu verhindern. Das geht aus einem geheimen Dokument des Regimes hervor. Bataillone dieser Brigade waren in verschiedenen Bereichen Teherans stationiert.
Einheiten der 3. Brigade wurden am Morgen bis Mittags am Vanak Platz stationiert. Dann gingen sie an den Enghelab Platz und blieben dort wie geplant bis Nachmittags. Das 4. Bataillon wurde am 7-Tir Platz (bekannt als Rezaii-ha Platz) stationiert. Das 5. Bataillon befand sich am Nazi Abad und das 7. Bataillon im Hauptquartier der SSF in der Marvdasht Straße.
Alle Bassij und SSF Einheiten aus verschiedenen Teheraner Bezirken sind seit Freitag, dem 30. April in Alarmbereitschaft.
Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran
1. Mai 2010
Arbeiter vor dem Arbeitsministerium: Khamenei ist ein Mörder, jeder Tag ist Tag der Arbeit
Internationaler Tag der Arbeit – Nr.10
NWRI – Informationen des Hauptquartiers der Volksmojahedin Iran (PMOI) im Land zu Folge, gingen gegen 15:30 Uhr die Arbeiter vor das Arbeitsministerium in der Teheraner Azadi Straße und riefen “Nieder mit der Tyrannei”, “die velayat (klerikale Herrschaft) Tyrannei muss zerstört werden” und “Khamenei der Tyrann, jeder Tag ist Tag der Arbeit”. Viele Teheraner Bürger und Jugendliche nahmen aus Solidarität ebenfalls teil.
Entlassungswelle in mehreren Städten des Iran
Internationaler Tag der Arbeit – Nr.2
Millionen Arbeiter von Armut und Arbeitslosigkeit betroffen
NWRI – Viele iranischen Arbeiter stoßen täglich zu dem schon existierenden Millionenheer der Arbeitslosen zu, die in den Fabriken und Werkstätten des Landes entlassen werden.
In Teheran entließ die Pars Gemüseöl Co. eine Vielzahl von Arbeitern und steht vor dem finanziellen Aus. Die wenigen verbliebenen Arbeiter stehen ebenfalls kurz vor ihrer Entlassung. Die meisten Teile der Firma wurden von den staatlichen Managern zugrunde gerichtet.
Kuwait enttarnt iranische Spionagezelle
Sicherheitsbehörden in Kuwait haben Spione enttarnt und festgenommen, die für die iranischen Revolutionsgarden arbeiten. Die Mitglieder der Spionagezelle sollen Informationen über mögliche kuwaitische und US-Ziele gesammelt haben. Einige der bislang mindestens sieben festgenommenen Spione sollen sogar im Innen- und Verteidigungsministerium beschäftigt gewesen sein. Bei ihnen wurden neben ausgefeilter Kommunikationstechnik und hohen Geldbeträgen, auch Karten und Fotos von sensiblen Anlagen in Kuwait gefunden.
Unter dem Vorwand, Urlaub machen zu wollen oder sich medizinisch behandeln zu lassen, sollen die Spione regelmäßig in den Iran gereist sein. In Kuwait befinden sich mehrere US-Basen. Auf der größten davon, in Arifjan südlich von Kuwait City, sind 15.000 US-Soldaten stationiert. (Quelle: www.adelaidenow.com.au)
Aufruf zur Rettung eines politischen Gefangenen, der als “Moharebeh” zum Tode verurteilt wurde
NWRI – Am 26. April befanden die im Iran herrschenden religiösen Faschisten den politischen Gefangenen Jafar Kazemi beim Berufungsgericht des „Moharebeh“ (Krieg gegen Gott führen) und der „Einflussnahme gegen die herrschenden Kreise durch die Zusammenarbeit mit Oppositionsgruppen“ für schuldig und verurteilten ihn zum Tod.
Der 47jährige Jafar Kazemi ist Vater von zwei Kindern und selbstständiger Unternehmer. Seiner Verahaftung am 18. September 2009 folgte die Überführung ins Teheraner Evin Gefängnis, wo er gefoltert und sehr großem psychischen Druck ausgesetzt wurde. Die Handlanger des Regimes zwangen ihn, Teil der erschreckenden Mullahpropaganda bei Scheinprozessen zu werden und wollten ihn am 27. Dezember (religiöses Ashura Fest) zu einem falschen Geständnis zwingen.
