Die EU verurteilt auf das Schärfste die Hinrichtungen von Shirin Alamhouli, Farzad Kamangar, Ali Haydarian, Farhad Vakili and Mehdi Eslamian am 9. Mai 2010 im Evin Gefängnis.
Die EU ist tief besorgt über die weitere Durchführung von Todesurteilen im Iran an Personen, die zu Minderheiten im Land gehören und ebenso an Personen, die sich an den Nachwahlprotesten beteiligten. Die EU lehnt die Todesstrafe unter allen Umständen ab.
Die EU fordert den Iran auf, seine internationalen Verpflichtungen über das Recht auf einen fairen Prozeß und eine Respektierung minimaler Standards in Fällen der finalen Bestrafung einzuhalten und fordert einen sofortigen Stopp weiterer Hinrichtungen. Die EU fordert weiterhin den Iran auf, alternative Urteile für Frau Zeynab Jalalian und Herr Hossein Khezri zu fällen, die ebenfalls als „Moharebeh“ (Feinde von Gott) zum Tode verurteilt sind und im Moment im Gefängnis sitzen.
Erklärung von Ashton im Namen der EU über die Hinrichtung von fünf Personen im Iran
Iran: Parlamentarier warnt vor trostlosem Schicksal des iranischen Regimes
NWRI – Ein Mitglied des Parlamentes des iranischen Regimes (Majlis) warnte davor, dass das Regime seine „letzten Möglichkeiten verschenkt, Vertrauen im Volk“ zu erhalten und dass diese Gelegenheiten „nicht versäumt“ werden sollen.
Die staatliche Nachrichtenagentur zitierte am 11.Mai Sirous Sazdar mit den Worten: „Ich ermahne, dass wir die letzten Möglichkeiten zum Reparieren und Wiedergewinnen des Vertrauens des Volkes nicht verpassen….Wenn dies passiert, dann geben wir denen freie Hand, die die Fundamente des Landes und des Establishment zerstören werden.“
Iranisches Regime scheitert mit neuer Strategie der Agenten vor Camp Ashraf
Die Kooperation des irakischen Militärs mit den Agenten des iranischen Regimes verletzt internationale Abkommen und kann zu Anklagen vor internationalen Gerichten führen.
NWRI – Am Dienstag, den 11. Mai, brachte das iranische Ministerium für Geheimdienste und Sicherheit (MOIS) und die terroristischen Qods Einheiten eine Gruppe ihrer Agenten vor das Haupttor Ashrafs. Sie trugen Plakate und hatten Lautsprecher bei sich. Zuvor gingen sie in die iranische Botschaft in Bagdad, um genaue Instruktionen zu erhalten.
Verwandte der hingerichteten Kurden dürfen Angehörige nicht beerdigen und zwei weitere verhaftet
Quelle: The New York Times – 11.Mai 2010
Die Behörden im Iran verweigerten den Familien der fünf hingerichteten kurdischen Aktivisten, sie zu beerdigen und verhafteten statt dessen die Schwester und Mutter der einzigen Frau, die hingerichtet wurde. Das sagte einer der Anwälte der Aktivisten am Dienstag.
Wut über Hinrichtung des iranischen Lehrers Farzad Kamangar
Quelle: Bildungsinternationale, 10.Mai 2010
Die Bildungsinternationale (EI) ist entsetzt über Berichte, dass der Lehrer Farzad Kamangar aus der Lehrervereinigung unter fünf hingerichteten Personen ist, die gemeinsam geheim am 9.Mai getötet wurden.
Farzad Kamangar war ein 35 Jahre altes Mitglied der Lehrervereinigung Kurdistans und wurde beschuldigt, “die nationale Sicherheit gefährdet” zu haben und “ein Feind von Gott” zu sein. Er lebte seit Februar mit der Bedrohung der Todesstrafe und wurde dann in einem beschämenden Prozess, der keine fünf Minuten dauerte, abgeurteilt.
EDITORIAL: Iran hängt kleinen Fisch
THE WASHINGTON TIMES
Vor einem Jahr half ein Artikel der Washington Times auf das Schicksal von Farzad Kamangar, einem kurdischen Schullehrer, aufmerksam zu machen, der vom islamischen Regime in Teheran als Terrorist beschuldigt wird. Er verbrachte fast vier Jahre unter mentaler und physischer Folter. Herr Kamangar starb am Sonntag am Galgen. Er war 34 Jahre alt.
Aktuelle Verschwörungen des iranischen Regimes gegen Camp Ashraf
Familienmitglieder von Bewohnern aus Ashraf werden im Iran verhaftet und vor Gericht gestellt
NWRI – Berichten aus dem iranischen Regime zu Folge, soll zusätzlich zu einer Präsenz von Regimeagenten der terroristischen Qods Einheiten (ausländischer Arm der islamischen Revolutionsgarden) und des Ministeriums für Geheimdienste und Sicherheit (MOIS / VEVAK) am Haupttor von Ashraf eine weitere Verschwörung gegen die Bewohner von Ashraf in der Diyala Provinz im Irak gestartet werden. Einige der Maßnahmen, die in Kooperation mit der irakischen Regierung geplant wurden und irakische Agenten und Verbindungsleute benutzen, sind wie folgt:
Bahrain verhaftet möglichen Drahtzieher der kuwaitischen Spionagezelle
Agenturen – Bahrainer Behörden haben einen Mann verhaftet, der Verbindung mit einer Spionagezelle haben soll, die in Kuwait ausgehoben wurde. Er sagt, er arbeitete für den Iran.
Der Mann gehört zu den Verdächtigen der kuwaitischen Ermittlungen und das Innenministerium sagte in einer am Montag veröffentlichten Stellungnahme:
“Sondereinheiten haben in Bahrain einen Verdächtigen verhaftet, der auf der Liste der Namen der Personen der Spionagezelle steht. Der Verdächtige wurde an die Staatsanwaltschaft überführt", heißt es in der Erklärung.
Struan Stevenson: Wahl im Irak kann eine Pro-Iran Allianz bringen
THE SCOTSMAN – Veröffentlichung: 10. Mai 2010
Während die Schotten ihr eigenes Wahldrama haben, findet ein viel stärkerer Machtkampf 3000 Meilen entfernt von uns statt – und er kann unser aller Leben aufs Empfindlichste beeinträchtigen.
Ich spreche über die Wahl im Irak – eine Wahl, die selbst nach zwei Monaten immer noch keine Regierung gefunden hat, nachdem die Wahlen statt fanden. Der Machtkampf, der durch das komplexe Wahlsystem im Irak stattfindet, gibt dem Iran eine perfekte Chance, einen Sieg für seine Marionettenregierung zu formen. Er würde das Ziel haben, die Nachbarn in den Fokus zu nehmen und seine gefährliche Marke des extremistischen Islam auszubreiten.
Rajavi: Hinrichtung von fünf politischen Gefangenen zeigt Angst der Mullahs vor Protesten und Sturz

Maryam Rajavi beschrieb die barbarische Hinrichtung von fünf politischen Gefangenen (darunter eine Frau) als Zeichen der Angst des Regimes vor öffentlichen Protesten und dem Sturz des zerfallenden Regimes
NWRI – Frau Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des iranischen Widerstandes, beschrieb die barbarische Hinrichtung von fünf politischen Gefangenen (darunter eine Frau) als Zeichen der Angst des Regimes vor öffentlichen Protesten und dem Sturz des zerfallenden Regimes.
