EuroNews – Die Chefin der iranischen Widerstandsgruppe Volksmudschaheddin hat erneut gefordert, ihre Vereinigung von der EU-Liste der Terrororganisationen zu streichen. Die in Frankreich lebende Maryam Radschawi war von Europa-Abgeordneten nach Stra?burg eingeladen worden.
Die Volksmudschaheddin, in den Sechziger Jahren als Untergrundbewegung gegen das Schah-Regime gegründet, schw?ren heute dem bewaffneten Kampf ab. Ihre Methoden bleiben aber umstritten – ebenso umstritten ist ihre Listung als Terror-Gruppe in der EU.
Iran: Volksmudschaheddin wollen nicht weiter auf EU-Terrorliste stehen
Mehr Razzien unter dem Vorwand der Bekämpfung unzureichender Verschleierung in privaten Firmen
NWRI – Brig. Gen. Ismail Ahmadi-Moqaddam, Chef der Staatssicherheitskräfte (SSF) machte nähere Angaben zu dem so genannten Plan zur Verstärkung Öffentlicher Sicherheit, der letzten Frühling in Aktion trat und sagte dazu: Bei der Durchsetzung des Plans wird die SSF die Aktivitäten von privaten Firmen genauer begutachten, um sicher zu stellen, dass dort kein vorschriftswidriges Verhalten herrscht. Sollte man über jegliche unethnische Verfehlungen stolpern, werden härtere Maßnahmen ergriffen.
US Botschafter der UN verurteilt Irans destabilisierende Aktionen im Irak
NWRI – Zalmay Khalilzad, US Botschafter der Vereinten Nationen, zerriss am Montag die destabilisierenden Einflüsse und Aktionen der iranischen Regierung im Irak.
Zalmay Khalilzad sagte bei einem Treffen des UN Sicherheitsrats, dass die Qods-Armee des Iranischen Regimes weiterhin illegale bewaffnete Gruppen im Irak bewaffnet, trainiert und finanziert.
Er fügte hinzu, dass der Großteil der von diesen Gruppen genutzten Waffen im Iran hergestellt und vom Iran bereitgestellt wurden; darunter Mörser, Raketen und explosionsgeschalte Durchstoßkörper (EFPs).
Iran: Fünfter Tag des Hungerstreiks und der Proteste an der Sahand Universität
NWRI Studenten der Sahand Technischen Universität in der Stadt Tabriz im Norden protestierten die letzten fünf Tage mit Hungerstreik und Demonstrationen gegen von der Regierung gewählte Verwaltungsbeamte für die Schule.
Die Studenten fordern außerdem Maßnahmen gegen Sicherheitskräfte der Universität, die weibliche Studenten beleidigen. Die Protestierenden sangen: Wir kämpfen, Männer und Frauen, bekämpft uns und wir werden kämpfen, Wir halten aus, wir singen wir kämpfen bis zum Ende und Was auch passiert, die Bewegung wird fortleben.
“Das Mullahregime wird einen extremeren Kurs fahren”
Die iranische Oppositionelle Maryam Rajavi über die Wahlen in ihrem Land und Teherans Rolle im Atomstreit mit dem Westen
Maryam Rajavi, Chefin der iranischen Oppositionsbewegung, befürchtet unter Präsident Ahmadinedschad eine Eskalation der Gewalt im Mittleren Osten. Gegenüber Thomas Gack fordert sie mehr Unterstützung für Regimegegner ihres Landes.
– Stuttgarter Zeitung –
Die Wahlen im Iran haben trotz Zugewinnen für seine Kritiker die Position von Staats- und Regierungschef Mahmud Ahmadinedschad scheinbar stabilisiert. Kann sich das Regime jetzt mehr Offenheit leisten? Oder geht es in die andere Richtung?
Rajavi : Ahmadinedschad ist nur eine Schachfigur des Staatsoberhaupts Ajatollah Chamenei. Das iranische Regime ist insgesamt schwächer geworden. Deshalb wird das fundamentalistische Regime einen noch härteren, noch extremeren Kurs einschlagen – sowohl gegenüber dem eigenen Volk als auch nach außen.
Klare Rolle des Iran bei der Gewalt in Bagdad: US- und irakisches Militär
Irakische und US-Militär Kommandeure behaupteten am Sonntag, der Iran spiele eindeutig eine Rolle bei der Gewalt, die Sadr-City in Bagdad verschlingt, und wo schiitische Milizen und Sicherheitskräfte sich in den vergangenen Monaten bekämpften.
Die Behauptungen kommen nachdem der oberste Militärführer, Admiral Michael Mullen, letzte Woche seiner Besorgnis Ausdruck verlieh über, was er Irans zunehmende und tödliche Einmischung im Irak und anderswo in der Region nannte.
Der irakische Sprecher Major General Qasim Atta sagte einer Pressekonferenz in Bagdad, dass 712 Raketen und Minenwerfer in den vergangenen Wochen in Bagdad abgefeuert wurden, und behauptete, die meisten davon seien im Iran hergestellt worden.
Iran: Zwei Gefangene in Qom erhängt
NWRI Das Iranische Regime hängte zwei Männer in der heiligen Stadt Qom, berichtete das staatliche Nachrichtenagentur Fars am Sonntag.
Die Gefangenen wurden nur mit Initialen als 47-jähriger M.N. und 56-jähriger Gh. A. identifiziert. Sie wurden am frühen Morgen im zentralen Gefängnis vor den Galgen geführt, so der Bericht.
Mindestens 70 Menschen wurden in diesem Jahr bereits im Iran hingerichtet.
2007 wurden mehr als ein Viertel der Exekutionen weltweit vom Mullah-Regime im Iran ausgeführt.
Iran: Sicherheitskräfte verhindern Versammlung von 500 Arbeitern in Teheran
NWRI Die Sicherheits- und Geheimdienstkräfte des Iranischen Regimes verhinderten gestern eine Versammlung von mehr als 500 Mitgliedern der Arbeiterbewegung im Teheraner Chitgar- und Jahan-Nama-Park. Darunter waren Arbeiter der Iranischen Khodro Fabrik, Fahrer der Teheraner Vahed Busfirma, Arbeiter der Industriestädte Sanandaj, Varamin, Pakdasht, Qom und einige der Fabriken in Teheran. Die Veranstaltung war zu Ehren des Maifeiertages, dem Internationalen Tag der Arbeit, organisiert worden.
Agenten der Staatssicherheitskräfte (SSF) der Unterdrückungspolizei der Mullahs wurden an den genannten Stellen postiert und zerstreuten die Menge.
Iran: Angriff von Sicherheitskräften hinterlässt 10 Tote im Westen des Landes
NWRI Am Samstag forderten Auseinandersetzungen zwischen den Staatssicherheitskräften (SSF) der Unterdrückungspolizei der Mullahs und den Einwohnern 10 Tote in der Stadt Ivan im Westen nördlich von der Provinzhauptstadt Ilam, so die Quellen des Iranischen Widerstandes im Iran.
Nach den Stimmauszählungen der Scheinstichwahl für das Majilis (Parlament) der Mullahs gerieten die Einwohner mit den Beamten des Geheim- und Sicherheitsministeriums (MOIS) aneinander.
Ablauf der Majliswahlen – großes Fiasko und eine Blamage für die Mullahs
75 Prozent geringere Teilnahme als an der ersten Wahlrunde zwingen das Regime die schwache Wahlbeteiligung endlich anzuerkennen
NWRI – Das iranische Volk boykottierte den Ablauf des Majliswahlbetrugs (Parlamentswahlen) noch stärker als in der ersten Runde.
Maryam Rajavi, die vom iranischen Widerstand gewählte Präsidentin beschrieb die Wahlfarce als ein größeres Fiasko und eine Blamage für das klerikale Regime, durch die sie gezwungen sind, die schwache Wahlbeteiligung zuzugeben.
Nach Berichten aus den Hauptsitzen der iranischen Volksmojahedin (PMOI) über Wahllokale in Teheran und anderen Provinzen im gesamten Land, war gestern die Zahl der Wähler 75 Prozent geringer als in der ersten Runde. Die Berichte bestätigten, dass diejenigen, die zu den Wahlurnen gingen, in der überwiegenden Mehrheit Mitglieder der Revolutionären Garde und des Polizei- und Überwachungsapparates waren.
