NWRI – Die Farce der Mullahs bei der Stichwahl zum Majilis (Parlament) wurde gestern von den Menschen im Iran noch weit mehr ignoriert als die erste Runde, so Berichte von Quellen des Widerstandes von den Wahllokalen in Teheran und mehreren Städten und Ortschaften.
In vielen Wahllokalen in Teheran erschienen lediglich eine handvoll Menschen um zu wählen – so auch in denen in Aryashahr, Kashani, Boulevard, Nezam Mafi Moschee, Islamshahr, Azadi Straße im Hashemi Bezirk, Nabi Moschee im Narmak Bezirk, Saheb Zaman Moschee und Jamee Moschee.

Der Bundesrat hat auf Donnerstag neue Zwangsmassnahmen gegen die Islamische Republik Iran verhängt. Die Schweiz setzt mit der Verordnung eine Resolution des UNO- Sicherheitsrats vom 3. März um.
Euronewus – Die Chefin der iranischen Exil-Opposition, Maryam Rajavi, hat die Wahlen im Iran als unfrei kritisiert. Rajavi, die in Frankreich im Exil lebt, war von Europaabgeordneten nach Straßburg eingeladen worden. Dort warb sie auch dafür, die Wiederstandskämpfer der Volksmudschaheddin von der EU-Terrorliste zu streichen. In einer religiösen Diktatur hätten freie Wahlen keinen Sinn. Der religiöse Führer, Chamenei, und Präsident Ahmadinedschad hätten ein ihnen genehmes Parlament arrangiert, vor allem – um die Atombombe zu bekommen, sagte Rajavi, deren umstrittene Organisation 2002 Details des iranischen Atomprogramms bekannt gemacht hatte.