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Iran: Mullah-Farce bei der Majilis Stichwahl von der Bevölkerung verworfen

NWRI – Die Farce der Mullahs bei der Stichwahl zum Majilis (Parlament) wurde gestern von den Menschen im Iran noch weit mehr ignoriert als die erste Runde, so Berichte von Quellen des Widerstandes von den Wahllokalen in Teheran und mehreren Städten und Ortschaften.

In vielen Wahllokalen in Teheran erschienen lediglich eine handvoll Menschen um zu wählen – so auch in denen in Aryashahr, Kashani, Boulevard, Nezam Mafi Moschee, Islamshahr, Azadi Straße im Hashemi Bezirk, Nabi Moschee im Narmak Bezirk, Saheb Zaman Moschee und Jame’e Moschee.

500 Studenten streiken seit zwei Tagen in Tabriz

NWRI – Studenten der Sahand Universität in Tabriz, der Provinzstadt im Osten Azerbaidschans im Nordwesten Irans beendeten gestern den zweiten Tag ihres Sitzstreikes.

Wie üblich, wenn das Regime Studentenproteste beenden will, wurden Drohungen ausgesprochen und versucht, die jungen Menschen einzuschüchtern. Die Mitarbeiter der Universitäten drohten diesmal den Familien der weiblichen Studenten, die aktiv an dem Sitzstreik beteiligt waren, und wollten sie zwingen, dass sie ihre Mädchen von den Protesten abhalten. Sie blieben jedoch sogar über Nacht in den Hauptgebäuden der Universität.

Frauenrechtlerin im Iran zu Bewährungsstrafe und Peitschenhieben verurteilt

20Minuten – Schweiz – Erneut ist im Iran eine Frauenrechtlerin bestraft worden: Nahid Dschafari wurde wegen versuchter Störung der öffentlichen Ordnung zu einer Freiheitsstrafe von sechs Monaten sowie zehn Peitschenhieben auf Bewährung verurteilt.
Allerdings wurde sie vom Revolutionsgericht in Teheran vom Vorwurf freigesprochen, Befehle der Polizei nicht befolgt und die nationale Sicherheit gefährdet zu haben, wie der Anwalt der Frauenrechtlerin, Sohreh Arsani, der Tageszeitung «Etemad» vom Mittwoch mitteilte.

Schweizer Exportverbote gegen den Iran

Der Bundesrat hat auf Donnerstag neue Zwangsmassnahmen gegen die Islamische Republik Iran verhängt. Die Schweiz setzt mit der Verordnung eine Resolution des UNO- Sicherheitsrats vom 3. März um.
Die zusätzlichen Zwangsmassnahmen umfassen ein Lieferverbot für nuklearrelevanter Dual-Use-Güter wie gewisse Werkzeugmaschinen, ein Exportverbot für bestimmte Drohnen und Marschflugkörper sowie die Sperrung von Geldern und Vermögenswerten von weiteren zwölf iranischen Unternehmen und 13 Einzelpersonen.

Exil-Opposition kritisiert Wahlen im Iran als unfrei

Maryam Rajavi Interview with Euro NewsEuronewus – Die Chefin der iranischen Exil-Opposition, Maryam Rajavi, hat die Wahlen im Iran als unfrei kritisiert. Rajavi, die in Frankreich im Exil lebt, war von Europaabgeordneten nach Straßburg eingeladen worden. Dort warb sie auch dafür, die Wiederstandskämpfer der Volksmudschaheddin von der EU-Terrorliste zu streichen. In einer religiösen Diktatur hätten freie Wahlen keinen Sinn. Der religiöse Führer, Chamenei, und Präsident Ahmadinedschad hätten ein ihnen genehmes Parlament arrangiert, vor allem – um die Atombombe zu bekommen, sagte Rajavi, deren umstrittene Organisation 2002 Details des iranischen Atomprogramms bekannt gemacht hatte.
Die militanten Volksmudschaheddin werden für zahlreiche Anschläge gegen iranische Einrichtungen verantwortlich gemacht. Inzwischen haben sie dem bewaffneten Kampf abgeschworen, ihre Methoden bleiben aber ebenso umstritten wie ihre Terror-Listung in den USA und Europa.
(http://www.euronews.net/index.php?article=483076&lng=3&option=1)

Vier Gefangene sterben wegen fehlender medizinischer Behandlung

NWRI- In den letzten Tagen haben mindestens vier Gefangene ihr Leben verloren, weil sie im Dasgerd Gefängnis in der im Inneren Irans gelegenen Stadt Isfahan keine geeignete medizinische Behandlung erhielten. 
 
Am Freitag starb der 35jährige Ahmad Masali im Gefängnis, nachdem er zwei Tage lang unter ernst zu nehmenden Schmerzen gelitten hatte. Die Gefängniswärter hatten seine Bitte nach einer Verlegung in die Gefängnisklinik abgelehnt.

Tochter von Referent Dibaj erhält keine Ausreiseerlaubnis

NWRI- Das Christian News Network berichtete am 14. April in Farsi, dass die Beamten der Mullahs Fereshteh Dibaj (Tochter des verstorbenen Ref. Mehdi Dibaj) auf dem Flughafen "Imam Khomeini" die Reise in die benachbarte Türkei verboten hätten.

Fereshteh Dibaj wollte ihre Bekannten und Freunde in der Türkei besuchen. Sie wurde direkt vor dem Einsteigen in das Flugzeug in Richtung Türkei gestoppt. Die Flughafenverwaltung teilte ihr mit, dass "ihr gerichtlich Reisen ins Ausland untersagt seien".

Hafenarbeiter arbeiten noch mit mehr als 80 Jahren

NWRI – Tausende Hafenarbeiter arbeiten im Imam Khomeini Hafen seit mehr als 40 Jahren hart und sind erst seit knapp 10 Jahren Kranken versichert. Der Hafen liegt im Nordwesten des Persischen Golfes. Nematollah Mohammadi, der Präsident der Hafenarbeitergewerkschaft der Stadt sprach am Montag mit einer Website der Arbeitergewerkschaft darüber.

“Zahlreiche Arbeiter unter den 1.500 Arbeitskräften arbeiten noch mit 80 Jahren weiter, nur damit sie weiter Kranken versichert sind", sagte er.

USA konzentrieren sich auf Irangestützte Gruppen im Irak

Bagdad – Der oberste US-Kommandeur hat den Fokus von den al-Qaida als Hauptbedrohung für ein demokratisches Irak auf  Irangestützte ‘Spezialgruppen’ verschoben. Ein bedeutungsvoller Wandel, der sowohl die Komplexität dieses Krieges als auch seine sich verändernde Natur widerspiegelt.

Diese Verschiebung wurde diese Woche in Washington von General David Petraeus bekannt gegeben, der dem Kongress mitteilte, dass “,unkontrolliert, diese Spezialgruppen die größte Langzeitbedrohung der Lebensfähigkeit eines demokratischen Irak darstellen.”

Maryam Rajavi: Säuberungsaktion der Regierung weist auf stagnierenden Zustand des Iran. Regimes hin

Maryam Rajavi: Die Absetzung zweier wichtiger Mitglieder der Regierung ist ein Zeichen für den stagnierenden Zustand des Iranischen Regimes, dem noch mehr solcher Absetzungen folgen werden.

NWRI – Maryam Rajavi, gewählte Präsidentin des Iranischen Widerstands, beschrieb die Absetzung zweier wichtiger Regierungsmitglieder Ahmadinejads als ein Zeichen für den zunehmenden Stillstand im Mullah-Regime nach den Schein-Wahlen im letzten Monat.

Sie sagte, der Rausschmiss zweier Minister, den Finanz- und Wirtschaftsminister  und den Innenminister, ist eine Folge der katastrophalen Niederlage und  des beispiellosen Boykotts der Iraner der landesweiten Wahlen.