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Demonstration gegen Ahmadinedschad in New York

Die Menschen schwenkten iranische Flaggen, als sie am 21. März 2007 während einer Kundgebung in der Nähe der Vereinten Nationen in New York City gegen den iranischen Präsidenten Mahmoud Ahmadinejad demonstrierten. Die Demonstranten sind gegen die iranische Atom- und Menschenrechtspolitik und appellieren an die UNO, Sanktionen gegen Teheran einzuleiten.
(UPI Photo/Monika Graff)

Wandel, den ich meine: EU spielt im iranischen Atom-Streit mit gezinkten Karten

Iranische Opposition als Faustpfand

Luxemburger Journal – Der Beginn der US-Intervention im Irak und der Beginn des Sturzes Saddam Husseins vor vier Jahren sollte angesichts einer sich zunehmend verschärfenden iranischen Krise Anlass zu verschiedenen Betrachtungen geben.
Die iranischen "Volksmojahedin" traten bereits unter dem resolut proamerikanischen wie unmenschlichen Regime des Schah für einen demokratischen Wandel in ihrem Land ein. Seither hat sich an dieser Zielvorgabe nichts geändert. Die Machthaber in Teheran gaben sich die Klinke in die Hand, die Demokratie hielt keinen Einzug. Ob Schah, ob Mullahs, für die Vertreter des "Nationalen Widerstandsrates hat sich in ihrer Heimat nichts zum Besseren gewandelt. Bis 2001 befanden sich die "Volksmojahedin" im bewaffneten Kampf gegen das fundamentalistische Regime in Teheran, allerdings mit gewissen Selbstbeschränkungen, so Javad Dabiran, Vertreter des Nationalen Widerstandsrates Iran: "Die Volksmojahedin schlugen niemals außerhalb Irans zu und wandten sich nie gegen Zivilisten".

Jafarzadeh: Irakische Rebellen erhalten Waffentraining im Iran

New York – In iranischen Trainingslagern werden nach Angaben eines ranghohen Exiliraners tausende irakischer Schiiten zu Widerstandskämpfern ausgebildet. Die Rebellen lernten für den Kampf im Irak den Umgang mit leichten Waffen, Mörsern und Sprengsätzen, wie sie gegen US-Truppen eingesetzt würden, sagte der Ex-Sprecher des oppositionellen Nationalen Widerstandsrates Iran (NWRI), Aliresa Jafarzadeh, am Dienstag in New York. Die Männer würden zu Elitekämpfern und Heckenschützen geschult und im Umgang mit Luftabwehrraketen ausgebildet.

Korruption des Chefs von Total im Iran nachgewiesen

Agenturen – Die französische Ölgesellschaft Total sagte am Mittwoch, dass ihr Vorstandsvorsitzender vor Gericht zu einem Gasvertrag mit dem Iran aus dem Jahr 1997 angehört wurde.
Ein Sprecher von Total informierte AFP, dass der Geschäftsführer Christophe de Margerie und einige andere höhere Führungskräfte von der Finanzbehörde zu einer Anhörung vorgeladen worden seien und betonte, dass die Gesellschaft im gesetzlichen Rahmen gehandelt habe.

Europäischer Vertreter: “Die Russen wollen grundsätzlich keinen nuklear bewaffneten Iran”

Agenturen – New York Times berichtete am Dienstag, dass Rußland den Iran warnte und seine Lieferungen von nuklearem Brennstoff für die iranischen Atomkraftwerke solange einstellt, bis Teheran seine Urananreicherung entsprechend der Forderung des UN Sicherheitsrates stoppt, und berief sich auf namentlich nicht genannte Vertreter aus den USA, Europa und dem Iran.
Igor Ivanov, der Sekretär des Russischen Nationalen Sicherheitsrates, übergab das Ultimatum in der vergangenen Woche an Ali Hosseini Tash, Irans stellvertretenden Atomunterhändler, schrieb die Zeitung und zitierte Vertreter, die anonym bleiben wollten.

Der Irak intensiviert seine Anstrengungen zur Ausweisung der iranischen Gruppe

Von Ernesto Londoño und Saad al-Izzi
Washington Post, Baghdad,  — Seit drei Jahren leben tausende Mitglieder einer militanten Gruppe, die die iranische Theokratie stürzen will, auf einem langestreckten Gelände bei Bagdad unter dem Schutz des US Militärs.
Amerikanische Soldaten fahren die Führer der Gruppe, bekannt als Mujaheddin-e Khalq oder MEK, von und zu ihrem Grundstück, wo sie so manchen Besucher empfangen, um das State Department mit einer energiegeladenen Kampagne davon zu überzeugen, dass die Brandmarkung dieser Gruppe als eine terroristische Organisation aufgehoben werden muss.

Helfen Rundfunksendungen in Farsi?

The  Washington Times – Heute, da die Washingtoner Drohgebärden der iranischen Unterstützung für den Terrorismus und den Bemühungen um die Entwicklung von Atomwaffen gelten, scheint es, dass die amerikanischen Politiker gezwungen sind, sich zwischen zwei sehr schlechten Optionen zu entscheiden: 1. militärisch gegen iranische Atomanlagen und andere Ziele des Regimes vorzugehen, oder 2. weiter den Weg frei zu machen für langfristig nicht einklagbare UN Resolutionen und zu hoffen, dass das Regime Atomwaffen entwickelt, damit wir irgendwie in die Lage versetzt werden, eine Art von "Bestrafung" anzuwenden, um mit dem Problem umzugehen.

Die Lohnforderung der aufständischen Lehrer im Iran

von Robert Tait aus Teheran
The Guardian, 17. März – Die Behörden im Iran haben Proteste brutal niedergeschlagen und ca. 1.000 Lehrer verhaftet und damit ihre Entschlossenheit zum Bruch der Aufstände wegen der Bezahlung signalisiert.
Die Bereitschaftspolizei schlug mit Stöcken auf die Demonstranten ein, als sie sich vor dem iranischen Parlament und dem Bildungsministerium versammeln wollten, und sperrten sie in Polizeiautos und Busse, bevor sie sie zu den Konzentrationslagern in ganz Teheran transportierten.

Iran: Hinrichtung befürchtet

PUBLIC  AI Index: MDE 13/029/2007 – 12 March 2007
UA 63/07 Death penalty/ befürchtete Hinrichtung 

Iran – Reza Alinejad (m), 21 Jahre
AI, 12. März – Reza Alinejad steht unter Mordanklage und kurz vor seiner Hinrichtung, obwohl er behauptet, dass er in Selbstwehr gehandelt habe. Er war zum Tatzeitpunkt 17 Jahre alt. Der Iran hat internationale Verträge unterschrieben, die die Hinrichtung von jugendlichen Straftätern, die unter 18 Jahre zum Zeitpunkt der Straftat sind, verbieten. 

NATO wird die UN Sanktionen gegen den Iran unterstützen

Agenturen – Die NATO Mitgliedstaaten werden die weiteren Sanktionen gegen den Iran unterstützen, mit deren Bestätigung demnächst vom UN Sicherheitsrat zu rechnen ist, sagte der Sondergesandte der NATO für den Kaukasus und Zentral Asien am Freitag.
Am Vortag einigten sich die sechs Hauptmächte der Welt zu einem Vorschlaf für neue UN Sanktionen gegen den Iran wegen seiner wiederholten Weigerung, die Unranreicherung einzustellen – ein Prozess, der sowohl für die Herstellung von Kernkraft als auch für Atomwaffen genutzt werden kann.