Menschenrechtsorganisation zeigt Film
Mit der ersten öffentlichen Vorführung einer heimlich im Iran gefilmten Hinrichtung in Paris haben Menschenrechtsorganisationen auf die wachsende Zahl von Exekutionen von Gegnern des Mullah-Regimes hingewiesen.
Frankfurter Rundschau – Paris – Der knapp 17 Minuten lange Film wurde im Juni 2006 in der Stadt Ghazwin gedreht, die südlich der iranischen Hauptstadt Teheran liegt. Er zeigt die Hinrichtung eines unbekannten Mannes, der mit der Schlinge um den Hals am Kran eines Lastwagens aufgehängt und hochgezogen wird.
Öffentliche Hinrichtung im Iran – mit allen Details
Iran soll Laserprogramm wieder aufgenommen haben
Basler Zeitung – New York. Der Iran hat nach Informationen eines Oppositionsmitglieds im Geheimen ein Programm zur Anreicherung von Uran mit Hilfe von Lasertechnologie wieder aufgenommen. Das Programm werde in Laschkar Ab’ad 25 Kilometer nordwestlich von Teheran betrieben, erklärte Alireza Jafarzadeh am Donnerstag in New York. Er berief sich auf Informationen von Mitgliedern des Widerstands im Iran, die ihm bereits vor mehr als drei Jahren über ein geheimes Atomprogramm Teherans berichtet hätten.
Iran: Tageszeitung Sharq verboten / weitere Einschränkungen auch für regimetreue Medien
NWRI – Auf Anweisung des Zensurkomitees für Medien wurde nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Fars am 11. September die Tageszeitung Sharq geschlossen. Der Grund für die Schließung war eine Karrikatur, die als "Beleidigung der Obrigkeit" angesehen wurde.
Die staatliche Nachrichtenagentur ILNA berichtete, dass das Komitee am 7. August einen Artikel in der gleichen Tageszeitung fand, der "beleidigend gewesen ist und nicht in Übereinstimmung mit den ratifizierten Gesetzen des Obersten Nationalen Sicherheitsrates des Landes steht".
Gedenken der in iranischen Kerkern getöteten politischen Gefangenen im US Kongress
NWRI – Unterstützer des iranischen Widerstandes haben in Zusammenarbeit mit dem Kongressabgeordneten Bob Filner in der letzten Woche in der Hauptausstellungshalle des Kongresses der Vereinigten Staaten in Amerika in Washington DC eine Fotoausstellung organisiert, um Valiollah Fayz-Mahdavi, einem politischen Gefangenen, der im Gefängnis der Mullahs umgebracht wurde, zu gedenken.
Valiollah Fayz-Mahdavi (28 Jahre) starb in der letzten Woche auf mysteriöse Weise im Gohar-Dasht Gefängnis des iranischen Regimes in Karaj, westlich von Teheran.
UBS für Abbruch der Iran-Geschäfte gelobt
Über die iranischen staatlichen Bank Saderat wird Geld an Terrorgruppen überwiesen
Basler Zeitung Washington/Bern Das amerikanische Finanzministerium hat die Entscheidung der Schweizer Grossbank UBS gelobt, die Finanzbeziehungen mit dem Iran abzubrechen. Der für den Kampf gegen die Terrorismusfinanzierung zuständige Staatssekretär im US-Finanzministerium, Stuart Levey, machte am Freitag in Washington auf den Anfang Jahr bekannt gewordenen Abbruch aller Finanzbeziehungen der UBS mit dem Iran aufmerksam.
Iran: Vier Gefangene in Teheran, Saravan und Bandar Abbass erhängt
NWRI – In den letzten drei Tagen wurden in Teheran und in den Stنdten Saravan und Bandar Abbass vier Gefangene erhängt.
Die staatliche Nachrichtenagentur Khorassan berichtete am Donnerstag, dass zwei Jugendliche mit den Namen Sattar und Davoud in Teheran erhängt wurden.
Die staatliche Nachrichtenagentur IRNA berichtete ebenfalls am Donnerstag, dass ein Häftling, identifiziert als Gholamreza Rigi in Saravan öffentlich gehängt wurde.
Am gleichen Tag berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Kayhan, dass ein junger Mann, identifiziert als Hamid Hosnaee, in der Stadt Bandar Abbass durch den Strang getötet wurde.
Iran: intensive Untersuchungen von Todesfällen bei Gefangenen dringend erforderlich
Amnesty International gab am 7. September 2006 eine Erklärung heraus, in der es seine tiefe Besorgnis über den Tod des politischen Gefangenen Valiollah Feyz Mahdavi im Gohar Dasht Gefängnis in der Nähe von Teheran zum Ausdruck brachte. Innerhalb kurzer Zeit ist dies bereits der zweite Fall, der bekannt wurde. Am 31. Juli 2006 war bereits der Studentenführer Akbar Mohammadi im Evin Gefängnis unter mysteriösen Umständen gestorben. Amnesty International erwartet von der iranischen Regierung, dass sie sofort geeignete Maßnahmen ergreift, die sicherstellen, dass die Umstände, die zum Tod aller im Gefängnis ums Leben gekommenen Insassen sofort und lückenlos aufgeklärt werden auch die von Akbar Mohammadi und Valiollah Feyz Mahdavi.
Iran hat Kofi Annan’s Besuch zur Rechtfertigung seiner trotzigen Haltung genutzt
NWRI – Radio IDFM, ein französischer Sender aus der Pariser Region, gab einen Rückblick über den Atomstreit im Iran und den jüngsten Besuch Kofi Annans in der iranischen Hauptstadt. Das folgende Interview mit einem Mitglied des iranischen Widerstandes wurde ausgestrahlt:
Radio IDFM: "Helen Fathpour, sie sind Mitglied des Auswärtigen Ausschusses des Nationalen Widerstandsrates und können deshalb gut über die Situation im Iran reden. Können Sie eine erste Analyse dessen abgeben, was während des Treffens Kofi Annans mit dem iranischen Präsidenten geschah?"
Kundgebung von Iranern in Berlin: NEIN zu Atomwaffen für die Mullahs!
Protestkundgebung von Iranern parallel zum Treffen von Vertretern von 5 Mitgliedsstaaten des UN-Sicherheitsrates und Deutschland in Berlin
Die Kundgebung vor dem Bundesaußenministerium fand auf Initiative der Iranischen Gesellschaft in Deutschland und des Deutschlandbüros des Nationalen Widerstandsrates Irans, die iranische Hauptopposition statt.
Anlass war das heutige Treffen von Vertretern von 5 Mitgliedsstaaten des UN-Sicherheitsrates und Deutschland in Berlin zum Thema des Atomstreits mit Iran.
Das Mullahregime ermordete Valiollah Feiz-Mahdavi
Am Jahrestag der Gründung der iranischen Volksmojahedin Organisation (PMOI) ließ das Mullahregime Valiollah Feiz-Mahdavi, einen Anhänger dieser Organisation nach fünfjähriger Gefangenschaft im Gohardasht-Gefängnis ermorden.
Valiollah Feiz-Mahdavi (28) wurde 2001 festgenommen und durch die iranische Justiz zum Tode verurteilt. Das Mullahregime hatte infolge des internationalen Drucks und umfangreicher Aktionen der PMOI die Vollstreckung des Todesurteils verschoben.
Mohamad Sharif, der Anwalt von Feiz-Mahdavi, sagte in einem Gespräch mit der staatlichen Nachrichtenagentur ILNA: "Als ich mich am Sonntag an die 6. Kammer des Teheraner Revolutionsgerichts wandte, wurde mir zur Kenntnis gebracht, dass das Hinrichtungsurteil meines Mandanten nicht in eine Haftstrafe umgewandelt wird. Meinem Mandanten wurden Kontakte zu den iranischen Volksmojahedin vorgeworfen."
