Start Blog Seite 1423

Maryam Rajavi vom belgischen Senat empfangen

Maryam Rajavi aus dem Iran (L), die Führerin des Nationalen Widerstandsrates im Iran, wird vom Senator Belgiens, Patrik Vankrunkelsven (M), und der Senatspräsidentin, Anne-Marie Lizin, bei ihrem Besuch im beligischen Parlament in Brüssel am 24. Oktober 2006 begrüßt.

Urananreicherung im Iran geht mit Volldampf weiter

Agenturen – Die Vereinigten Staaten missbilligten nach Informationen eines Sprechers am Dienstag den Wettlauf Irans um die Urananreicherung und bestätigte die Existenz eines zweiten dafür vorgesehenen Zentrifugenkomplexes in der islamischen Republik.
Ein Dokument der internationalen Atomenergiebehörde vom 31. August "erwähnte die Errichtung einer zweiten 164 Zentrifugen Kaskade, bei der der Stand der Arbeiten allerdings nicht klar sei", gab Sean McCormack, der Sprecher des State Departments bekannt.
"Durch dieses offizielle Dokument allein ist klar, dass der Iran mit Volldampf an seinem Nuklearprogramm arbeitet.

Entwurf für Iran-Resolution sieht Handelssanktionen vor

ORF – Die USA, Frankreich und Großbritannien dringen im Atomstreit mit dem Iran auf Handelssanktionen und Reisebeschränkungen. Das erfuhr die Nachrichtenagentur AP heute von Diplomaten am Sitz der Internationalen Atomenergie-Behörde (IAEA) in Wien.
In dem Resolutionsentwurf, der dem UNO-Sicherheitsrat vorgelegt werden soll, ist demnach vorgesehen, den Verkauf von Raketen- und Nukleartechnologie an den Iran zu verbieten sowie die meisten Programme zur technologischen Hilfe seitens der IAEA zu beenden.
Weiter hieß es, iranischen Funktionsträgern, die mit dem Atomprogramm des Landes zu tun haben, solle die Einreise in alle UNO-Mitgliedstaaten verweigert werden.

Iran könnte ab 2015 Atombombe bauen

Der Iran wird nach Einschätzung des Bundesnachrichtendienstes (BND) frühestens 2015 über eine Atombombe verfügen. Der Direktor der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA), Mohammed El Baradei, warnte vor Sanktionen gegen den Iran und Nordkorea.
 
FTD – Eine präzise Abschätzung des Zeitpunkts sei schwierig, sagte BND-Chef Ernst Uhrlau bei einer Sicherheitskonferenz der Zeitung "Welt am Sonntag" am Dienstag. Nach dem bisherigen Tempo bei der Anreicherung dürfte die islamische Republik aber nicht vor 2010 über eine ausreichende Menge hoch angereicherten Urans verfügen, mit dem Atomwaffen hergestellt werden könnten. Eine Atombombe könne das Land dann ab 2015 besitzen.

Iran: Der Präsident der Mullahs erpresst die internationale Gemeinschaft

ImageNWRI – Mit einer bühnenreifen Show bedrohte und erpresste der Präsident des Mullahregimes, Mahmoud Ahmadinejad, am Freitag die europäischen Staaten. Er sagte: "Wir haben Euch Eurpäer darauf hingewiesen, dass die Amerikaner weit weg sind, aber Ihr seid die Nachbarn unserer Region. Wir sagen Euch, dass die Nationen wie ein Ozean mit hohen Wellen sind und wenn der Sturm beginnt, wird nicht nur Palästina davon betroffen sein. Ihr könntet auch verletzt werden."
Zum Atomstreit sagte Ahmadinejad, dass der Westen "von uns wollte, dass wir (die Urananreicherung) stoppen, um unser Gesicht zu wahren. Wir sehen das als eine Schande an."

Sechs Journalisten in der letzten Woche verhaftet

Reporter ohne Grenzen informiert über die Verhaftung von sechs Journalisten  in der letzten Woche und fordern die Freilassung aller im Iran eingesperrten Journalisten.
Die Organisation für die Freiheit der Presse erklärte: "Jede Entschuldigung hält die Journalisten im Iran davon ab, sich selbst auszudrücken. Sowohl von den staatlichen Sicherheitsdiensten als auch vom Klerus strengstens kontrolliert, werden die Nachrichtenmedien, die nicht die Vision von der islamischen Revolution verteidigen, ruiniert und ihre Journalisten ohne Haftbefehl grundlos eingesperrt."

Bahrain wird jede UN Resolution gegen das iranische Regime unterstützen

Bahrain will abide by any UN resolution adopted against Iran regimeNWRI – Der Chef der Zentralbank von Bahrain erklärte, dass sein Land jede Resolution des UN Sicherheitsrates gegen das iranische Regime unterstütze. Reportern gegenüber wiederholte Rashid Mahmoud Al-Meraj, dass Bahrain eine internationale Finanzmetropole war und außerdem jede Entscheidung der Weltorganisation mitzutragen habe.
Am Donnerstag gestanden die Außenminister der Europäischen Union ein, dass die Gespräche mit dem iranischen Regime im Sand verlaufen seien und keine andere Wahl bleibe als den Fall an den UN Sicherheitsrat zurückzugeben.

Neue Iran-Resolution bei der UNO

Angesichts des weiterhin ungelösten Atomkonflikts mit dem Iran plant der Un-Sicherheitsrat eine weitere Resolution. Wie der britische UN-Botschafter Emyr Jones Parry am Freitag ankündigte, könnte sich das Gremium bereits zu Beginn der nächsten Woche mit dem Entwurf befassen.
Aus Diplomatenkreisen verlautete, dass der Entwurf Sanktionen gegen den Iran vorsehe. Dies wurde als Zeichen dafür gewertet, dass sich im Sicherheitsrat die Überzeugung durchsetze, Teheran könne nur unter Druck zum Einlenken gebracht werden.

Iran: 1000 Einwohner in Isfahan verkauften ihre Nieren

Iran: 1000 inhabitants of Isfahan sold their kidneysNWRI – Der Chef für Koordination von Organtransplantationen in der Provinz Isfahan, im Zentrum Irans, stellte fest, dass in Isfahahn 1000 Menschen in 6 Monaten ihre Nieren verkauft haben, um ihre Schulden zu bezahlen.
In einem Interview mit der staatlichen Nachrichtenagentur Fars, gab Jafar Esfandiari zu, dass der Verkauf von Organen im Iran zu einem normalen Handel geworden ist.

Iranische Gemeinschaft in Schweden schließt sich den Unterstützern des iranischen Widerstandes an

Iranian community in Sweden joins forces in favour of the ResistanceNWRI – Etwa 200 Iraner trafen sich am Samstag, dem 14. Oktober, in Gothenburg in Schweden zu einer Kundgebung, um die iranischen Volksmojahedin (PMOI) zu unterstützen. Sie verurteilten die Bedrohung, die vom iranischen Regime für die Mitglieder in Ashraf City im Irak ausgeht, auf das Schärfste.
Der Vertreter des NWRI in den Nordischen Ländern, Parviz Khaza’i dankte den Teilnehmern für ihre Unterstützung für den iranischen Widerstand und erinnerte daran, dass die Sitzstreiks vor dem Hauptgebäude des UNHCR in Genf, mit dem die erneute Bestätigung des Status vom politischen Flüchtlingsstatus für die PMOI gefordert wird, inzwischen mehr als 75 Tage anhält.