Die iranische Führung hat das Schreiben von Staatchef Mahmud Ahmadinedschad an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU)verteidigt. Die deutsche Reaktion darauf habe für den Iran keine Bedeutung, sagte am Sonntag der Sprecher des Außenministeriums in Teheran, Hamid-Resa Assefi.
«Wir versuchen, der anderen Seite (dem Westen) unseren Standpunkt bezüglich der wichtigen Weltprobleme schriftlich zu vermitteln», so Assefi. Auf die Frage, welches Ziel mit solchen Briefen – an US-Präsident George W. Bush im Mai und dieser Tage an Bundeskanzlerin Merkel sowie den französischen Präsidenten Jacques Chirac – außenpolitisch verfolgt wird, sagte er: «Wir schätzen diese Briefe als nützlich ein, welche Reaktion dann gezeigt wird, ist Sache der anderen Seite (…), in diesem Fall die von Frau Merkel.»
Iranische Machthaber unzufrieden mit Merkels Reaktion
Umsetzung von Gefängnisaufsehern: ein weiterer Schritt der Unterdrückung
NWRI Die Aufseher der berüchtigten Gefängnisse Evin, Karaj, Fardis und Ostazerbaijan werden umgesetzt, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur ISNA am 19. Juli.
Kamal Zare, gegenwärtig der Wärter im Karaj Gefängnis, wurde als Leiter des Evin Gefängnisses festgelegt. Ahad Ahad-Zadeh, gegenwärtiger Aufseher im Fardis Gefängnis wurde in das Zuchthaus in Karaj versetzt und Mehdi Karbalaii, der stellvertretende Aufseher des Evin Gefängnisses wurde in das Fardis Gefängnis versetzt. Abbas Khadimi Zadeh, der bisher der Aufseher im Evin Gefängnis war, wird in die ostazerbaijanische Provinz (Nordostiran) gehen.
Das Mullah-Regime für Sprengung der Wasserzuleitung zum Camp Ashraf verantwortlich
NWRI Am 17. Juli wurde die Wasserleitung vom Tigris zum Camp Ashraf dem Zufluchtsort der iranischen Volksmojahedin – im Irak durch Handlanger des inhumanen Mullahregimes im Iran gesprengt.
Nach der Unterbrechung der Wasserversorgung im Camp Ashraf um 19:00 Uhr und einer anschließenden Untersuchung in der näheren Umgebung wurde es klar, dass die Agenten des Mullahregimes direkt involviert sind. Die Pipeline wurde in der Region Zorganeh gesprengt, etwa 15 km westlich vom Camp Ashraf.
Durch die Explosionen entstand ein 2 Meter großes Loch in der Wasserpipeline etwa 26 km vor der Pumpstation des Tigris zum Camp Ashraf.
Berlin: Iraner verurteilen Mullahs Verschwörung gegen die Volksmojahedin im Irak
Das staatliche Fernsehen des klerikalen Regimes im Iran teilte mit: Der Premierminister Iraks meldet die Ausweisung der heuchlerischen Gruppe (iranische Volksmojahedin) aus seinem Land." Aus diesem Anlass rief die iranische Gesellschaft zu einer Kundgebung in Berlin auf.
Berlin vor der Botschaft Iraks in Berlin protestierten Iraner und Iranerinnen gegen den Zusammenbruch der Wasserversorgung für die Bewohner von Ashraf City im Irak. Die Wasserversorgung vom Tigris zum Camp Ashraf war durch eine Explosion sabotiert worden. Die Reparaturarbeiten sollten nach Augenzeugenberichten durch Roadsidebomben behindert werden.
Iraner in Hague: Verschwörung gegen Volksmojahedin im Irak verurteilt
NWRI Die Bedrohung von Mitgliedern der iranischen Volksmojahedin (PMOI), der größten iranischen Oppositionsgruppe, mit ihrer Basis in Ashraf City im Irak wurde von Unterstützern des iranischen Widerstandes bei weltweiten Protestkundgebungen verurteilt. Die Demonstranten in Hague skandierten: Mullahs raus aus dem Irak" und forderten einen demokratischen Wechsel im Iran. Zu den Teilnehmern an der Demonstration am Freitag gehörten auch Familienangehörige der PMOI-Mitglieder in Ashraf City.
Iran: Die groteske bühnenreife Show der Mullahs im Gorgan Gefängnis
NWRI Mit einer grotesken bühnenreifen Show führte das Mullah-Regime einer Sonderdelegation der Vereinten Nationen vom Büro der UNESCO in Teheran das Gorgan Gefängnis in Nordiran vor. Die staatliche Nachrichtenagentur IRNA berichtete am 21. Juli über diesen Besuch. Diese absurde Vorführung ist die Aufmachung für den sich verschlechternden Zustand in den Gefängnissen und Kerkern des Regimes. Damit wiederholt sich das Spiel, dass man bereits am 14. Juni im Teheraner Evin Gefängnis ablaufen ließ.
Iraner in Kanada fordern den Schutz der Rechte der PMOI im Irak
NWRI Iraner, die in Kanada wohnen, nahmen an den internationalen Protesten gegen die Einmischungen der iranischen Mullahs im Irak und ihren Druck auf die irakischen Behörden, damit die Hauptopposition an den Iran ausgeliefert wird.
Unterstützer des iranischen Widerstandes in Ottawa, Toronto und Montreal nahmen am Freitag an Kundgebungen teil, bei der sie ihre Entrüstung über den Bericht zum Ausdruck brachten, der indizierte, dass der irakische Premierminister die Rückführung der Volksmojahedin-Mitglieder in den Iran oder die Übergabe an ein Drittland in Erwägung ziehe und damit die Vierte Genfer Konvention verletzt, die ihnen internationalen Schutz gewährleistet. Die Ankündigung des irakischen Premierministers wird als Teil des Drucks der klerikalen Diktatur auf die Behörden im Nachbarland Irans gesehen, damit wiederholt Restriktionen gegen die iranischen Volksmojahedin (PMOI) im Irak eingeleitet werden können.
Post Von Ahmadinedschad: Heikel, wirr, aber im Ton verbindlich
Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat sich mit einem Brief erstmals direkt an Bundeskanzlerin Angela Merkel gewandt. Den Streit um das iranische Atomprogramm erwähnt er in dem Schreiben nicht. Der Inhalt aber ist für die deutsche Regierung brisant.
Spiegel Online – Berlin – Das etwa zehnseitige Schreiben an Kanzlerin Merkel (CDU) enthalte zahlreiche äußerst israel- und judenkritische Passagen, sagte ein mit dem Brief vertrauter Regierungsmitarbeiter der Nachrichtenagentur Reuters. "Es gibt eine Menge Propaganda gegen Israel und die Juden", meinte er. Das Schreiben drehe sich um Deutschland, um Zionismus und darum, wie Iran und Deutschland eine Lösung des Palästinenserproblems erreichen könnten. "Es ist ziemlich wirr", beschrieb der Gewährsmann den Inhalt. Der Brief sei für die deutsche Regierung in hohem Maße heikel.
Radioaktives Material auf dem Weg nach Iran
SOFIA Die Behörden in Bulgarien haben einen Lastwagen gestoppt, der radioaktives Material in den Iran liefern wollte. Der Fahrer des türkischen LKW habe nicht die notwendigen Papiere für seine Fracht gehabt, teilte ein Sprecher des Zolls heute mit. Das Fahrzeug sei aus Grossbritannien gekommen und an der rumänisch-bulgarischen Grenze angehalten worden. Nach Angaben der bulgarischen Nuklearen Aufsichtsbehörde hatte der Laster vor allem Caesium-137 geladen, das in der Industrie und Medizin verwendet wird. An Bord war ausserdem das radioaktive Schwermetall Americium.
Iran: Grausame Unterdrückung der Arbeiter durch das Mullahregime
NWRI Das Mullahregime geht massiv gegen Arbeiter vor. In zahlreichen Städten kam es zu Massenentlassungen, u. a. in Ahwaz (Südwesten), Sarab (Nordwesten), Birjand (Nordosten) und Bandar-Shapour (Süden).
In Sarab zahlte das Mullahregime den Arbeitern seit acht Monaten keinen Lohn mehr aus. Zudem wurden Arbeitervertreter gezwungen, ihre Arbeitsplätze freiwillig aufzugeben oder entlassen zu werden.
In Ahwaz wurden Arbeitslöhne und Gehälter unter mehreren Vorwänden vom Mullahregime seit sechs Monaten nicht mehr ausgezahlt.
