Der Libanonkonflikt birgt die Gefahr eines großen Krieges. Ein Kommentar von Gero von Randow
ZEIT online Nein, das ist nicht bloß eine weitere grausige Szene des nicht enden wollenden Dramas. Der soeben ausgebrochene Libanonkrieg hat machtpolitische Beimischungen, die aus ihm den Beginn einer Katastrophe werden lassen können. Um das zu verhindern, müssen internationale Mächte handeln.
Denn hatte nicht die Analyse des iranischen Atomkonflikts ergeben, dass Teheran die Rolle einer führenden Regionalmacht anstrebt? Es hat keinen Sinn, die Augen davor zu verschließen: Zur Stunde agiert Iran genau so. Dem jetzigen Konflikt waren demonstrative Besuche iranischer Spitzenpolitiker in Damaskus vorausgegangen.

New York – Der UNO-Sicherheitsrat hat Details aus dem internationalen Angebot an den Iran veröffentlicht, mit dem die internationale Gemeinschaft die Regierung in Teheran zum Aussetzen ihres Programms zu Urananreicherung bewegen will.
NWRI – Der Justizchaf des Mullah Regimes, Mahmoud Hashemi-Shahroudi, erklärte in einer Rede vor dem westazerbaijanischen Sicherheitsrat mit drohendem Tonfall: "Mit einer neu zu schaffenden Spezialabteilung für Sicherheit sollten wir Unsicherheit und antirevolutionäre Strömungen bekämpfen. (Tageszeitung Hambastegi, 13. Juli)
NWRI Zum siebenten Jahrestag des großen Studentenaufstandes am 9. Juli 1999 waren Studenten aus iranischen Universitäten in Teheran, Isfahan, Mashhad, Shiraz und Mahabad an Demonstrationen und Auseinandersetzungen mit den Staatlichen Sicherheitskräften (SSF) und Agenten des Geheimdienstministeriums (MOIS) beteiligt.
NWRI – Iraner und Iranerinnen, Unterstützer des Nationalen Widerstandsrats Iran, haben am Montag den 10. Juli eine Protestaktion in Berliner-City zur Unterstützung der Studenten im Iran durchgeführt.
NWRI – Das Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Irans gab am 12. Juli folgende Erklärung ab:
NWRI – Im Gedenken an den 7. Jahrestag der Studentenaufstände im Iran trafen sich weltweit Unterstützer des iranischen Widerstandes zu Kundgebungen und Demonstrationen, um ihre Solidarität mit den iranischen Studenten zu bekunden.
NWRI – Mit den Delegationen aus allen Teilen der Welt nahm auch eine Delegation aus Kanada an der großen Kundgebung von 30.000 Iranern am 1. Juli in Pariser Messe Le Bourget teil, um Maryam Rajavi – der vom iranischen Widerstand gewählten Präsidentin – und ihrer dritten Option für einen demokratischen Wandel im Iran ihre Unterstützung zu versichern. Zu der Delegation gehörten die Abgeordneten David Kilgour und Meilly Faille, der ehemalige Abgeordnete Paul Forseth sowie Der Bürgermeister von Red Dear, Morris Flewelling. Im folgenden lesen Sie die Rede von David Kilgour:
Washington Post Russland und China haben den Aktionsradius der Vereinten Nationen gegen das Nuklearprogramm Irans vor zwei Monaten blockiert. Die Vereinigten Staaten und Europa haben unter Beachtung der russischen und chinesischen Belange der Diplomatie eine weitere Chance gegeben, obwohl der Iran frühere Bestrebungen und Verhandlungen abgelehnt hat. Am Dienstag (11. Juli) hat der Präsident Irans, Mahmoud Ahmadinejad die Verhandlungsidee erneut zurückgewiesen und beharrt darauf, alle seine Rechte, einschließlich seiner nuklearen Rechte in Anspruch zu nehmen, auch wenn sein Top Nukleardiplomat das europäische Paket mit politischen und ökonomischen Zuckerbroten, einschließlich dem Zugang zur zivilen Nukleartechnologie zurückgewiesen hat.