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Berlin: Demonstration gegen die atomare Aufrüstung Irans

Berlin: Demonstration gegen die atomare Aufrüstung IransAnrufung von UN-Sicherheitsrat gefordert / Irans Hauptoppositionsbewegung muss aus der EU-Terrorliste gestrichen werden

Auf Aufruf der iranischen Hauptopposition – Nationaler Widerstandsrat Iran – haben sich am Donnerstag (12. Januar) die Iraner aus Berlin in einer kurzfristig aufgerufene Demonstration vor dem Auswärtigen Amt versammelt. Anlass dieser Demonstration – zeitgleich mit dem Außenministertreffen der EU3 – waren die jüngsten Verstöße des iranischen Regimes gegen Atomsperrvertrag. Die letzten Entscheidungen des klerikalen Regimes bezüglich der Wiederaufnahme vom Atomforschungsprogramm hat abermals bewiesen, dass die Mullahs bestrebt sind in Besitz von Atomwaffen zu kommen.

USA wollen Sanktionen gegen Iran

Außenamtssprecher Sean McCormackIm Atomstreit mit dem Iran wird eine baldige Anrufung des Weltsicherheitsrates wahrscheinlicher.

NWRI – Iran hatte seine Anlagen zur Urananreicherung trotz internationalen Protests wieder geöffnet. Die USA argwöhnen, dass Teheran Atombomben bauen will.

Empörung der internationalen Presse über die Wiederaufnahme der Atomforschung im Iran

ImageNWRI – Nicht nur die Politiker in den westlichen Industrieländern sind über die Wideraufnahme der Atomforschungsarbeiten im Iran empört, sondern auch die internationale Presse.

"Im Ausland vertraut niemand mehr auf die Versicherungen des Iran", schreibt die römische Zeitung „La Repubblica“ und fährt fort: "Dies ist auch deshalb so, weil es als paradox erscheint, dass eines der weltweit größten Erdölländer Milliarden ausgeben will, um elektrische Energie aus dem Atom zu gewinnen".

Steinmeier: Bruch der Verhandlungen

Außenminister Frank-Walter Steinmeier
NWRI – Nach den Worten von Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) wird Irans Schritt Konsequenzen haben. Mit der Entfernung der Siegel von Atomanlagen habe die Führung in Teheran "eine Linie überschritten, von der die Iraner wussten, dass sie nicht ohne Folgen bleiben werde".

Die Empörung von Steinmeier über die Wideraufnahme des Atomprogramms im Iran

Außenminister Frank-Walter Steinmeier
NWRI – Ungeachtet internationaler Proteste hat Iran am Dienstag sein umstrittenes Atomforschungsprogramm wieder voll aufgenommen. In Anwesenheit von Inspekteuren der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) entfernten iranische Techniker Siegel an der Atomanreicherungsanlage Natanz. Dies bestätigte eine IAEO-Sprecherin in Wien. Kurz zuvor hatten die fünf ständigen Mitglieder des Weltsicherheitsrats Teheran in separaten Schreiben vor einseitigen Schritten gewarnt.

USA und EU verurteilen die Wiederaufnahme der Urananreicherung im Iran

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NWRI – Auf einem Krisentreffen in Berlin will die Europäische Union über ihre Reaktion beraten. EU-Diplomaten sprachen in Brüssel von einer "sehr ernsten Lage." Es sei "höchst fraglich," ob die Atomgespräche zwischen der EU und Iran tatsächlich wie geplant am 18. Januar aufgenommen werden könnten.

13 Militärkommandanten des iranischen Regimes verunglückten durch Absturz eines Flugzeugs

Ahmad KazemiNWRI – Ein militärisches Flugzeug zur Beförderung von Kommandant der Bodenstreitkräfte der Revolutions-Garde und 12 Mitglieder des Führungsrates der Bodenstreitkräfte der Revolutions-Garde ist im Nordwesten des Landes am Montag abgestürzt, und alle 13 Insassen  kamen gemäß staatlichen Nachrichtenagenturen und Fernsehen ums Leben.
Das Flugzeug, ein Falke, kam nahe Orumiyeh in der Nähe von der türkischen Grenze herunter. Die Toten lauten:

Iran: Studenten protestieren im Sitzen vor dem Parlament

ImageNWRI – Aus Protest zu ihrer Studiengebühr und Mangel an grundlegenden Voraussetzungen sammelten sich dieser Woche die Studenten der Universität der Wissenschaft und Technologie im Sitzzustand vor Majlis (das Parlament des Mullahs).

Mehr Hinrichtungen werden aus Iran berichtet


NWRI – Gemäß staatlicher Tageszeitung von gestern wurden drei Gefangene im notorischen Evin-Gefängnis in Teheran hingerichtet und das Todesurteil für noch drei weitere Inhaftierte in Qazvin, im Westen von Teheran, ausgegeben.

Diejenigen, die hingerichtet sind, wurden als Majid Baqerzadeh, Amir-Reza Sabihi und Gholamali Ahmadi genannt.

Iran will nukleare Forschung wieder starten

ImageIran will die unterbrochenen Forschungsprogramme zum nuklearen Brennstoffkreislauf wieder aufnehmen.
 

Iran will seine Forschungsprogramme zum nuklearen Brennstoffkreislauf wieder aufnehmen. Das kündigte der stellvertretende Leiter der iranischen Atomenergie-Organisation, Mohammed Saidi, am Dienstag im staatlichen iranischen Fernsehen an. Iran habe die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEA) in Wien am Dienstag darüber informiert.