Erklärung des NWRI-Ausschusses für außwärtige Angelegenheiten
In Reaktion auf eine Welle internationaler Empörung, die sich gegen den völlig fehlerhaften, verfälschten und diskreditierten Bericht von Human Rights Watch (HRW) über die Organisation der Volksmojahedin Irans (PMOI) richtete, hat HRW mit neunmonatiger Verzögerung am 15. Februar 2006 ein Statement veröffentlicht, in dem sie verzweifelt versucht, den Skandal, den die Manipulation von Menschenrechten für politische Zwecke hervorgerufen hat, weißzuwaschen.

Die Leiche von Hojjat Zamani ist seiner Familie immer noch nicht ausgehändigt
Von Gerd Höhler
NWRI – Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des iranischen Widerstands, verurteilte die Bombardierung und Terroristenangriff auf den Schrein des Imams Ali Naghi und Imams Hassan al-Askari (die 10. und 11. schiitischen Imams) in Samarra, im Irak.
Inhaftierte Dissidenten der Aufstände im Süden erhalten Todesurteile
Porto Alegre – Der Weltkirchenrat hat Iran aufgerufen, auf Kernwaffen zu verzichten. Insgesamt müssten mehr Anstrengungen zur Abschaffung von Atomwaffen unternommen werden, heißt es in einer am Dienstag auf der 9. Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen im brasilianischen Porto Alegre verbreiteten Erklärung. Die Atommächte Indien, Israel und Pakistan werden aufgefordert, dem Atomwaffensperrvertrag beizutreten. Nordkorea, das den Vertrag 2003 kündigte, müsse diesen Schritt zurücknehmen. Die USA und die EU werfen Iran vor, den Besitz von Atomwaffen anzustreben.
Polen will die Auswüchse der iranischen Holocaust-Debatte keinesfalls hinnehmen. Man werde Teheran nicht gestatten, Nachforschungen im Land über die Ausmaße des Holocausts anzustellen.
Im Streit um das iranische Atomprogramm hat Außenminister Frank-Walter Steinmeier mögliche Sanktionen gegen Iran ausdrücklich nicht ausgeschlossen. Er rechne zwar nicht damit, dass dies im Falle einer Befassung im UN-Sicherheitsrat der erste Schritt sei, "aber wir dürfen dies ausdrücklich nicht ausschließen", sagte Steinmeier bei seinem Besuch in Tokio. Nun müsse aber zunächst der Bericht der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) am 6. März abgewartet werden.
Der Iran will keine Gespräche mehr mit der EU-Troika Deutschland, Großbritannien und Frankreich führen. Auch in Russland ging es bei den Verhandlungen mit dem Iran nicht voran.