Von Bernd Ulrich
Wenn im irakischen Samarra eine Moschee gesprengt wird und danach tausende Sunniten angegriffen werden, wenn in Dänemark eine Karikatur erscheint und dann weltweit Moslems demonstrieren, wenn in Palästina die Hamas um ihre Finanzierung pokert, dann hat immer ein Land die Hände mit im Spiel der Iran. Natürlich können die Machthaber in Teheran all diese Prozesse nicht steuern, aber sie können mitreden und anheizen und sie tun das auch.

NWRI Europaabgeordnete haben ihren Unmut über die Anwesenheit des Außenministers des iranischen klerikalen Regimes im europäischen Parlament in einer Pressekonferenz am Montag, dem 20. Februar bekundet. Die MdEPs von verschiedenen Gruppen trafen sich mit der interparlamentarischen Gruppe Freunde eines Freien Iran (FOFI) bei einer Pressekonferenz im Europaparlament, um mitzuteilen, dass Manouchehr Mottaki mit etabliertem terroristischen Background nicht in ihrem Hauptsitz in Brüssel willkommen sei.
NWRI Vor dem niederländischen Parlament protestierten am Mittwoch, dem 22. Februar, Sympathisanten des iranischen Widerstandes und der iranischen Volksmojahedin gegen die unmenschliche Hinrichtung von Hojjat Zamani am 7. Februar im Gohradasht Gefängnis.
NWRI Die Nachricht von der Hinrichtung des politischen Gefangenen Hojjat Zamanis rief weltweit eine Welle der Empörung gegen die religiöse Diktatur im Iran hervor. Seine Mitgefangenen im Gohardasht Gefängnis ließen sich durch nichts aufhalten, um ihren Zorn zu zeigen. Ca. 300 von ihnen hielten eine Gedenkwache zu seinen Ehren ab. Zurzeit sind viele von ihnen im Hungerstreik, um gegen die Entscheidung des Regimes zu protestieren, seinen Leichnam nicht an die Familie zu übergeben.
NWRI Auf einer Veranstaltung von Menschenrechtsorganisationen und Persönlichkeiten in Paris zum Gedenken an Hojjat Zamani am Freitag, dem 22. Februar, schlugen die Sprecher Alarm wegen den sich verschlechternden Menschenrechten im Iran.
Nach der bundesweiten Razzia wegen Rüstungsspionage sind zwei Verdächtige vor einen Richter gebracht worden. Medien zufolge haben sie versucht, im Auftrag des Iran am Raketentechnik zu gelangen.
US-Präsident: Teheran darf keine Atomwaffen haben
Brüssel – Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Europäischen Parlament (EP), Elmar Brok, hat die EU aufgefordert, härter gegen den Iran vorzugehen und gegebenenfalls ein Wirtschaftsembargo gegen das islamische Land durchzusetzen. Brok sagte der WELT: "Der Iran trifft mit dem Boykott dänischer Waren nicht nur Dänemark, sondern die gesamte EU. Die Europäer müssen den Iran mit Nachdruck auffordern, ihren Boykott unverzüglich einzustellen. Wenn die Iraner darauf nicht reagieren, sollte ein Wirtschaftsembargo auf ausgewählte Waren aus dem Iran erhoben werden."
Wien/Teheran – Die UN-Experten von der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) bestätigen aus: Der Iran macht große Fortschritte bei der Anreicherung von Uran. Damit steigt die Zahl der Zentrifugen zur Urananreicherung auf insgesamt zehn.