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Die nukleare Revolution

Weltlage Iran und seine Drohgebärden
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von Michael Stürmer

Die Welt, 4. November – Das iranische Regime läßt Jahr um Jahr Mittelstreckenraketen, keine Dummies, unter dem Kommando der radikalen Revolutionswächter durch die Straßen von Teheran paradieren. Die Shahab3 tragen blutgierige Aufschriften wie "Tod den Zionisten". Ayatollah Khomeini hatte den Seinen immer aufgegeben, den jüdischen Staat "aus der Geschichte zu tilgen". Was Ahmadi-Nedschad jetzt hinzufügt, ist die nukleare Variation dieses Programms. Man braucht nicht die Einzelheiten des iranischen Nuklearprogramms zu kennen um zu wissen, daß diese schlecht steuerbaren Raketen für nichts geeignet sind als nukleare Verwüstung.

Iraner in Deutschland und Österreich verurteilen Äußerungen Ahmadinejads

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Die welle der Proteste gegen die kriegerischen Äußerungen Ahmadinejads, den Staatspräsidenten der Mullahs,  reißt nicht ab. In den Städten Frankfurt, Hamburg, Köln, Ulm und Wien kam es zu Protestaktionen der Anhänger des Nationalen Widerstandsrates Irans.

Gespannte Beziehungen zwischen Rom und Iran

ImageGespannte Beziehungen herrschen zwischen Italien und dem Iran: Teheran reagierte verärgert für die am heutigen Donnerstagabend geplante Demonstration für Israel, zu der italienische Mitte-Rechts-Parteien aufgerufen haben. An der Großkundgebung vor der iranischen Botschaft werden sich schätzungsweise 10.000 Personen, darunter mehrere Minister und Oppositionspolitiker beteiligen.

Iranische Exilopposition plant Großdemo gegen Ahmadinejad in Brüssel

Image"Kriegshetzerei" des Präsidenten verurteilt – 260 Abgeordnete für Streichung der Volksmujaheddin von Terrorliste

DER STANDARD, Brüssel, 03. November 2005 – Die iranische Exilopposition plant kommenden Montag eine Großdemonstration am Rande des EU-Außenministerrats in Brüssel gegen die "Kriegshetzerei" von Staatspräsident Mahmoud Ahmadinejad. Nach Angaben der Organisatoren werden bis zu 30.000 Teilnehmer erwartet, um gegen die jüngsten Israel-feindlichen Aussagen Ahmadinjads zu protestieren, teilte der Iranische Widerstandsrat am Donnerstag mit. Die Drohung von Ahmadinejad in der Vorwoche, Israel "von der Weltkarte radieren" zu wollen, hatte weltweit für Protest und Empörung gesorgt.

Diplomaten: Iran plant weitere Uran-Umwandlung

ImageReuters, Berlin/Teheran, 03. November 2005 – Ungeachtet internationaler Kritik an seiner Atompolitik will der Iran Diplomaten zufolge ab kommender Woche erneut Uran umwandeln. Die Islamische Republik habe die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) über ihr Vorhaben informiert, dass dann die nächste Produktionsphase in der Atomanlage Isfahan beginne, sagte ein europäischer Diplomat am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters. Die USA und die Europäische Union (EU) werfen der Islamischen Republik vor, nach Atomwaffen zu streben, was diese zurückweist. Russland versuchte unterdessen, den Atomstreit zwischen dem Westen und dem Iran durch einen neuen Vorschlag zu entschärfen. Dieser sieht im Kern ein russisch-iranisches Gemeinschafts-Unternehmen zur Uran-Umwandlung und Anreicherung in Russland vor und wird von der IAEA und der EU unterstützt.

260 Abgeordnete nationaler Parlamente und des Europaparlaments:

ImageBringen Sie Teherans nukleare Akte vor den Sicherheitsrat, streichen Sie die Volksdmojahedin von der EU-Terrorliste und unterstützen Sie die Demonstration in Brüssel am 7. November

Iran wechselt zahlreiche Botschafter aus

Die Botschafter gelten als moderat. Auch innenpolitisch setzt der Präsident auf einen kaum bekannten Konsevativen

Die Welt, Teheran, 03. Nov. 2005 – Der Iran will dutzende Botschafter in aller Welt auswechseln, darunter auch den diplomatischen Vertreter in Deutschland. Einem früheren Regierungsmitglied zufolge zielt die größte Umbesetzung der Diplomatenriege des Landes seit 1979 auf eine Verschärfung des außenpolitischen Kurses. Auch innenpolitisch sorgte Präsident Mahmud Ahmadinedschad für Aufsehen, als er einen kaum bekannten Konservativen zum Ölminister ernannte.

Iran: Notwendigkeit der Überweisung von Irans Akte an den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen

Sarvnaz ChitsazÜberweisung der Irans Akte an den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ist die notwendige Reaktion auf die Äußerungen von Ahmadinejad

Der Frauenausschuss des Nationalen Widerstandsrates Iran verurteilt ausdrücklich die Äußerungen vom Präsidenten des frauenfeindlichen Regimes, Mahmud Ahmadinejad im Bezug auf die Vernichtung von Israel und USA und seine Drohungen gegenüber den arabischen und moslemischen Ländern.

Iran – Terrorismus: Der Haß

ImageLe Monde – Es war notwendig, die Maske ist endlich gefallen. Mit seinem Aufruf vom 26. Oktober an die islamische Welt zur Zerstörung Israels hat der iranische Präsident Mahmoud Ahmadinejad mit einigen wenigen Worten das Porträt eines allmächtigen und extremistischen Staatschefs komplettiert. Bei jeder seiner Ausführungen, die von dem ehemaligen Revolutionsgardisten ausgeführt wird, wird die iranische Absicht in ihrer offenen Aggressivität deutlicher.

Iran: Nicht nur Ahmadinedschad, nicht nur Israel

ImageWelt am Sonntag – Der Nahost-Informationsdienst MEMRI hat Auszüge aus der Rede des iranischen Präsidenten Ahmadinedschad sowie anderer führender iranischer Politiker zum "Al-Quds-Tag" zusammengestellt, in denen – wie alle Jahre wieder aus diesem Anlaß – zur Eliminierung Israel aufgerufen wird. Zu den zitierten Rednern gehört auch der vor allem in Europa zum "Reformpräsidenten" verklärte Vorgänger Ahmadinedschads, der Ayatollah Khatami. Auch er hat sich in den vergangenen Jahren stets mit Brandreden gegen die Existenz Israels hervorgetan. Im Westen wollte man dies aber nur allzugern überhören, konnte man sich mit dem gebildeten Herrn Khatami doch so gepflegt über die Ethik des gegenseitigen Verstehens der Kulturen, über Goethe und seinen "West-östlichen Diwan" unterhalten.