Die Briten, so scheint es, werden sich in eine Grundlagenuntersuchung nach den Gründen für die neue Geißel stürzen: den islamischen Terror. Gerade rechtzeitig. Sie haben ja nur 20 Jahre Verspätung, aber besser spät als nie.
Die Briten, so scheint es, werden sich in eine Grundlagenuntersuchung nach den Gründen für die neue Geißel stürzen: den islamischen Terror. Gerade rechtzeitig. Sie haben ja nur 20 Jahre Verspätung, aber besser spät als nie.
Mashad / Iran – todesstrafe.de – 19.07.2005 – Wieder wurden im Iran zwei zur Tatzeit Jugendliche hingerichtet. Ein „Islamic Tribunal“ in der Stadt Mashad in der Nähe der turkmenischen Grenze hat zwei Personen, wegen Raubes, Konsums von Alkohol und homosexuellem Kontakt zum Tode durch den Galgen verurteilt, und zusätzlich noch zu 228 Peitschenhieben.
Berlin – Spiegel – 21.07.05 – Die Kritik von Innenminister Schily an der Wahl des neuen Präsidenten Ahmadinedschad in einem SPIEGEL-Gespräch schlägt hohe Wellen. Irans Außenministerium rügte das angeblich mangelnde Demokratieverständnis Schilys. Dessen Behörde wies den iranischen Protest als Unverschämtheit zurück.
Das Mullah-Regime hat in einem bestialischen Akt zwei Jugendliche öffentlich gehängt
Am Samstag, den 16.07.2005, haben mehrere Tausend unter dem Existenzminimum lebenden Arbeiter im Iran gegen die arbeitnehmerfeindliche und ausbeutende Politik des Regimes gestreikt.
Trotz unbändiger Inflation und extrem hoher Teuerungsrate ist für Millionen Arbeiter im Lande keine Gehaltserhöhung in Sicht. Verzögerung bei der Lohnzahlung, keine finanzielle Unterstützung seitens der Konzerne bei Notfällen, mangelhafte oder fehlende Kranken-, Sozial- und Arbeitslosenversicherung führt die Arbeitnehmer zunehmend in eine dramatische Situation.
Die Militärdoktrin des iranischen Regimes und die Optionen vor der internationalen Gesellschaft mit dieser Bedrohung umzugehen.
Von Ali Safavi, Präsident der Politik Forschungen des Nahen Ostens in der Konferenz von Paris; „Iran nach den Wahlen – Weltumspannende Konsequenzen“
Seit dem Jahr 2000 arbeiten Irans Militär-Planer und -Strategen unter der direkten Beobachtung des obersten Führers, Ayatollah Ali Khamenei, an einem neuen Konzept der Militärdoktrin für die theokratische Regierung, um die neue Realität in der Region und in der Welt zu beobachten. Dieses Konzept ist die „asymmetrische Kriegsführung“.
Während des Aufstandes der Bevölkerung in "Mashad" wurden Hunderte verletzt und festgenommen – Aufruf zur Rettung der Festgenommene
In der Nacht zum Samstag haben tausende Einwohner der Stadt "Mashad" (Provinzhauptstadt von Khorasan) nach einem Fußballspiel demonstriert und regimefeindliche Parolen verbreitet.
Nach dem brutalen Einschreiten der Sicherheitskräfte und der Milizen der Staatssicherheit leisteten die Jugendliche Widerstand, und es gab starke Zusammenstöße.
Mullahs bestätigen, dass die zwei jährigen Verhandlungsgespräche mit den EU-3 ihre Nuklearpotential bereichert haben.
Zeitgleich mit dem Treffen der EU Außenminister in Brüssel warnt der iranische Widerstand vor den Bemühungen des klerikalen Regimes sich Nuklearwaffen anzueignen, hinzufügend, dass die Fortsetzung der verfehlten Beschwichtigungspolitik mit der herrschenden Theokratie den terroristischen Mullahs die Türen öffne, um Atombomben zu erlangen.
Demonstrationen und Streiks in Mahabad weiten sich in andere Städte der Provinz Kurdistan aus.
Ein Offizier des Sicherheitsapparats wurde getötet.
Die regimefeindlichen Demonstrationen und Streiks in Mahabad, die nach Ermordung eines jungen Mannes, Namens Seyed-Kamal Ghader (bekannt als Shuvaneh) begannen, dauern weiter an. In den einwöchigen Demonstrationen wurden zahlreiche Banken, Fahrzeuge und Gebäude der Behörde in Flammen gesteckt.
Am vergangenen Freitag versammelten sich Jugendliche in den Stadtteilen, wie beispielsweise Mollahjani, und haben gegen das Regime demonstriert, Straßensperren verrichtet und alte Reifen angezündet.
Die tödlichen Bombenanschläge letzte Woche in London und die Mullahs, die einen Geiselnehmer Terroristen als ihren Präsidenten ans Staatsruder setzten, mag ohne Bezug erscheinen. Jedoch warnen uns beide vor derselben Bedrohung: religiöser Fundamentalismus und Terrorismus unter dem Vorwand des Islams, die größte Bedrohung des Weltfriedens und heutigen Beschaulichkeit.
Die wachsenden Bedrohungen, welche durch islamischen Fundamentalismus und Terrorismus ausgestrahlt wird sowie die Optionen damit umzugehen, müssen ernsthaft betrachtet werden. Möglicherweise ist nun, 12 Jahre nachdem ich in meinem Buch "Islamischer Fundamentalismus: Die neue globale Bedrohung" davor warnte, ein realitätsnäherer Ansatz vorhanden, um dieses Phänomen besser verstehen zu können.
Mohammad Mohaddessin,Vorsitzender des Außenpolitischen Ausschusses