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Iran: Mitglieder und Unterstützer des iranischen Widerstands Ziele der Cyber-Angriffe und Verschwörungen des Regimes

Im Vorfeld der jährlichen Kundgebungen und Demonstrationen des Iranischen Widerstands haben das Ministerium für Nachrichtendienste und Sicherheit (MOIS) und das Corps der Revolutionsgarden (IRGC) einmal mehr ihre Agenten mobilisiert, um ihre Operationen gegen Mitglieder und Unterstützer des Iranischen Widerstands zu intensivieren.
Unterdessen eskalieren die Aufstände und Proteste in iranischen Städten. Die Aktivitäten der Widerstandseinheiten, darunter die Störung der staatlichen Radio- und Fernsehnetzes, des Ministeriums für Kultur und Islamische Anleitung (d.h. des Ministeriums für Zensur und die Auferlegung von Repressionen) und einer ganzen Anzahl von damit verbundenen Websites, der Server und Portale des Ministeriums für den Landwirtschafts-Dschihad und ebenso die Offenlegung hoch geheimer Dokumente der Gefängnis Organisation des Regimes, darunter Namen und Details von mehr als 33 000 Agenten dieser Organisation, haben das Regime in seiner Gänze in Schrecken versetzt.
1. Das MOIS und das IRGC haben beständig aufeinanderfolgende Cyber-Attacken aus mehr als 70 Ländern gestartet, die die offizielle Website der Mujahedin-e Khalq (MEK/PMOI) Mojahedin.org und andere Websites des Iranischen Widerstands ins Visier genommen haben. Bis jetzt sind diese Attacken fehlgeschlagen.
2. Nach der Veröffentlichung eines Artikels der Professoren Hossein Saeidian und Kazem Kazerounian, der eine gefälschte Umfrage zugunsten des Regimes offen gelegt hat, hat das MOIS als Versuch der Vergeltung eine Reihe von Cyber-Attacken gegen Herrn Saedian unternommen, indem es eine Reihe von gefälschten Botschaften im Namen des Sekretariats des Nationalen Widerstandsrats Iran (NWRI) geschickt hat, um Informationen zu erhalten und auch seine Kommunikationsvorrichtungen zu kompromittieren.
3. Über seine Agenten und indem es sich selbst als Personal des mit dem Iranischen Widerstand verbundenen Sateliten TV Kanal Simay-e Azadi (Iran NTV) ausgab, hat das MOIS mit Frau Fereshteh Karimi, der Frau des verstorbenen Rahman Karimi, des berühmten Poeten der Opposition und Schriftstellers und Unterstützers der MEK und des Iranischen Widerstands, mehrmals von einer französischen Telefonnummer aus gesprochen und um einige Dokumente, Schriften und Fotos von Herrn Karimi zu Veröffentlichung gebeten. Frau Karimi vertraute dem Anrufer und schickte die Dokumente. Später jedoch fand sie beim Kontakt mit Simay-e Azadi heraus, dass sie dem MOIS in die Falle gegangen war.
4. Das MOIS rief auch Frau Nahid Hemmatabadi an, ein Mitglied des NWRI, und schlug vor, ein Interview mit ihr durchzuführen. Da Frau Hemmatabadi Verdacht schöpfte, wies sie das Angebot zurück und besprach die Sache mit dem NWRI Sekretariat. Das erwies sich dann als eine weitere Falle des MOIS, das mehrere Email Konten mit falschen Besitzern schuf, die sich als „Frau Hamideh Taati“, „Iran-Efshagar Website“ und der verstorbene Widerstandspoet Hamid Assadian ausgaben; damit schickte das MOIS Botschaften mit falscher Identität an Mitglieder des Iranischen Widerstands und Unterstützer der MEK. Diese Botschaften imitierten eine Reihe von Enthüllungen des Iranischen Widerstands aus der letzten Zeit unter der Überschrift „Der Iranische Widerstand enttarnt Henker der Justiz des Regimes“. Das Regime konnte seinen Zorn und seine Frustration über die Aufdeckung seiner hoch geheimen Dokumente über die Gefängnisorganisation nicht verbergen.
In der gefälschten Email angeblich von Iran-Efshagar (einer Website des Widerstandes, die sich auf die Enttarnung von MOIS Agenten und Aktivitäten konzentriert) wird, wie man auf dem Bild sieht, der Punkt hinter dem Wort Iran entfernt und der Buchstabe e hinzugefügt.


5. Das MOIS hat eine Website auf Englisch erstellt mit der URL Adresse https://teamsafavi.com und den Namen und Fotos von Herrn Ali Safavi zur Täuschung eingesetzt und zudem einen absurden Slogan mit dem Logo des Regimes darauf veröffentlicht! Außerdem dankt die Website den Vereinigten Staaten, Israel und dem Premierminister von Indien für ihre Hilfe für die MEK.


6. Das MOIS schickte ferner Botschaften und Emails von einem falschen Gmail Konto aus, wobei die Website für nationale Solidarität vorgetäuscht wird mit dem Farsi Namen [email protected]. Eine der Emails warnt die Website von Unterstützern des Iranischen Widerstands „Aftabkaran“ davor, mit Herrn Hossein Tutunchian zusammenzuarbeiten, der auch Unterstützer des Widerstands ist! Wie man auf dem Bild sieht, werden statt einem „L“ (l) zwei „L“s (II) eingesetzt und das MOIS hat ein Gmail Konto verwendet. Die wirkliche Email Adresse der Nationalen Solidarität ist: [email protected].


7. Am 28. Mai wurde die Kundgebung von MEK Unterstützern in Brüssel von Agenten des Regimes angegriffen. Das Erscheinungsbild der Söldlinge, besonders der Frau, die dabei war, entspricht nicht dem Erscheinungsbild von Regime Unterstützern. Zuvor waren in Albanien zwei terroristische Anschlagspläne gegen zwei Vertreter der Mudschahedin entdeckt und vereitelt worden. Die zuständigen Behörden wissen um die Anschlagspläne und, wenn nötig, können die Dokumente aus diesem Zusammenhang öffentlich gemacht werden.
Der Ausschuss für Sicherheit und Terrrorismusabwehr des NWRI ruft alle Unterstützer des Iranischen Widerstands auf, wachsam gegen die Tricks und Komplotte des MOIS und der terroristischen Quds Armee zu sein. Es bittet sie auch darum, andere Landsleute über sie zu informieren.
Der Ausschuss für Terrorismusabwehr appelliert auch an Unterstützer und iranische Landsleute, nicht auf Emails, Telefonanrufe, Textbotschaften und jede Art von anonymen Kommunikationen zu antworten, darunter solche in Telegram, Skype, Whatsapp usw. und verdächtige Dinge an die Vertreter des Ausschusses oder an Büros der Mudschahedin in verschiedenen Ländern zu melden.
Der Nationale Widerstandsrat Iran (NWRI)
Ausschuss für Sicherheit und Terrorismusabwehr
1. Juni 2022

Iran: Feiges Verbrechen im Zahedan Gefängnis – Massenhinrichtung von 12 Gefangenen am Montag


Angesichts zunehmender Proteste in der Bevölkerung hat das klerikale Regime Unterdrückung und Mord verschärft und einen beispiellosen Hinrichtungsrekord aufgestellt.

Am Montagmorgen, dem 6. Juni, exekutierten Khameneis Henker im Zentralgefängnis von Zahedan 12 Gefangene, darunter eine Frau. Zuvor wurden am 28., 29. und 30. Mai drei Gefangene im Dastgerd – Gefängnis in Isfahan und am 29. Mai ein weiterer Gefangener in Zanjan erhängt. Damit wurden in den vergangenen 16 Tagen Dutzende von Gefangenen hingerichtet.

Der iranische Widerstand fordert die Vereinten Nationen und andere Menschenrechtsorganisationen sowie die Europäische Union und ihre Mitgliedsstaaten auf, die Hinrichtungen im Iran zu verurteilen und dringend Maßnahmen zu ergreifen, um das Leben Tausender Todeskandidaten zu retten. Das Dossier über die Menschenrechtsverletzungen des klerikalen Regimes muss an den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen verwiesen werden und seine Vertreter müssen für vier Jahrzehnte Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor Gericht gestellt werden.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrat Iran (NWRI)
7. Juni 2022

 

Ukrainische Abgeordnete Kira Rudik trifft sich mit der gewählten Präsidentin des NWRI in Ashraf – 3

Am Sonntag, den 5. Juni, traf sich Kira Rudik, Vorsitzende der Partei der Stimme der Ukraine und Vizepräsidentin der Allianz der Liberalen und Demokraten für Europa in der Parlamentarischen Versammlung des Europarates (ALDE-PACE) mit Maryam Rajavi, der gewählten Präsidentin des Nationalen Widerstandsrat Iran (NWRI) in Ashraf-3, Albanien, Heimat von Tausenden Mitgliedern der wichtigsten Oppositionsbewegung, der Mujahedin-e-Khalq (PMOI/MEK).

Während sie mehr als vier Jahrzehnte des unerschütterlichen Widerstands des iranischen Widerstands gegen die religiöse Tyrannei im Iran lobte, sagte Frau Rudik: „Es ist eine Ehre, Sie zu treffen und aus nächster Nähe von denen zu lernen, die diesen harten Kampf all die Jahre gekämpft haben und die zu einem Symbol für das iranische Volk geworden sind.“

Sie hob hervor, was der iranische und der ukrainische Widerstand gemeinsam haben und fügte hinzu: „Wie die Volksmojahedin Iran kämpfen auch wir für Freiheit, Unabhängigkeit und ein demokratisches Land. Die Bilder von Verbrechen gegen die Menschlichkeit, die in der Stadt Butscha verübt wurden, sind wie die Szenen der Tötung von Mojahedin in Ashraf (im Irak). Diese Bilder zu sehen, war für mich sehr schockierend. Der Schmerz und das Leid, das die Mojahedin in den letzten 40 Jahren durchgemacht haben, geben mir Inspiration, um zu kämpfen und weiterzumachen.“

Bei der Begrüßung von Frau Rudik drückte Frau Rajavi die Unterstützung und das Mitgefühl des iranischen Volkes und seinem Widerstand gegenüber dem ukrainischen Volk aus. Frau Rajavi erklärte: „Im Iran gibt es viele Menschen, die leidenschaftlich sind und die für ihr Volk mitfühlen. Das Volk und der Widerstand des Iran leiden zusammen die Leiden Ihres Volkes und bewundern Ihren Widerstand sowie Ihre Fortschritte.“

Frau Rajavi lobte die besondere Rolle ukrainischer Frauen im Freiheitskampf und fügte hinzu: „Ich habe keinen Zweifel daran, dass dies mit widerstandsfähigen Frauen wie Ihnen ein dauerhafter, historischer und unbesiegbarer Widerstand sein wird.“

Während des Treffens überreichte Frau Rudnik ein handgefertigtes Kunstwerk von ukrainischen Frauen im Widerstand an Frau Rajavi. Als Verkörperung des Opfers und des Widerstands des iranischen Volkes übergab sie Frau Rudnik, dem ukrainischen Volk und seinem Parlament eine Liste mit 20.000 Mitgliedern der MEK, die für Freiheit und Demokratie gefallen sind.

Am Sonntag, den 5. Juni, traf sich Kira Rudik, Vorsitzende der Partei der Stimme der Ukraine und Vizepräsidentin der Allianz der Liberalen und Demokraten für Europa in der Parlamentarischen Versammlung des Europarates (ALDE-PACE) mit Maryam Rajavi, der gewählten Präsidentin des Nationalen Widerstandsrat Iran (NWRI) in Ashraf-3, Albanien, Heimat von Tausenden Mitgliedern der wichtigsten Oppositionsbewegung, der Mujahedin-e-Khalq (PMOI/MEK).

Während sie mehr als vier Jahrzehnte des unerschütterlichen Widerstands des iranischen Widerstands gegen die religiöse Tyrannei im Iran lobte, sagte Frau Rudik: „Es ist eine Ehre, Sie zu treffen und aus nächster Nähe von denen zu lernen, die diesen harten Kampf all die Jahre gekämpft haben und die zu einem Symbol für das iranische Volk geworden sind.“

Sie hob hervor, was der iranische und der ukrainische Widerstand gemeinsam haben und fügte hinzu: „Wie die Volksmojahedin Iran kämpfen auch wir für Freiheit, Unabhängigkeit und ein demokratisches Land. Die Bilder von Verbrechen gegen die Menschlichkeit, die in der Stadt Butscha verübt wurden, sind wie die Szenen der Tötung von Mojahedin in Ashraf (im Irak). Diese Bilder zu sehen, war für mich sehr schockierend. Der Schmerz und das Leid, das die Mojahedin in den letzten 40 Jahren durchgemacht haben, geben mir Inspiration, um zu kämpfen und weiterzumachen.“

Bei der Begrüßung von Frau Rudik drückte Frau Rajavi die Unterstützung und das Mitgefühl des iranischen Volkes und seinem Widerstand gegenüber dem ukrainischen Volk aus. Frau Rajavi erklärte: „Im Iran gibt es viele Menschen, die leidenschaftlich sind und die für ihr Volk mitfühlen. Das Volk und der Widerstand des Iran leiden zusammen die Leiden Ihres Volkes und bewundern Ihren Widerstand sowie Ihre Fortschritte.“

Frau Rajavi lobte die besondere Rolle ukrainischer Frauen im Freiheitskampf und fügte hinzu: „Ich habe keinen Zweifel daran, dass dies mit widerstandsfähigen Frauen wie Ihnen ein dauerhafter, historischer und unbesiegbarer Widerstand sein wird.“

Während des Treffens überreichte Frau Rudnik ein handgefertigtes Kunstwerk von ukrainischen Frauen im Widerstand an Frau Rajavi. Als Verkörperung des Opfers und des Widerstands des iranischen Volkes übergab sie Frau Rudnik, dem ukrainischen Volk und seinem Parlament eine Liste mit 20.000 Mitgliedern der MEK, die für Freiheit und Demokratie gefallen sind.

Die Brutalität der Polizei im Iran: Ein weiterer glimmender Funke, der Proteste anfachen könnte


Heftige Zwangsmittel von Sicherheitskräften sind in den meisten Teilen der Welt nicht normal und es macht Schlagzeilen, wenn sie angewandt werden.

Im Iran sind dagegen Szenen von Fehlverhalten und die Überwältigung von Menschen auf der Straße durch die Polizei oder Agenten in Zivil an der Tagesordnung. Noch schlimmere Dinge passieren Menschen in den Gefängnissen und Verliesen eines Regimes, das nicht mehr die geringste Legitimität im Volk hat und sich mit reiner Gewalt und Zensur an der Macht zu halten versucht.

Seit das Kleriker Regime die Zügel übernahm, nachdem das iranische Volk 1979 die Monarchie gestürzt hat, stellte das neue Regime sicher, dass die Hauptelemente der Unterdrückungskräfte aus Pahlevis Geheimpolizei, der SAVAK, bewahrt werden. Die Kleriker benutzten die erfahrenen Kader, um eine neue Generation von Organisationen der Repression und des Nachrichtendienstes zu trainieren.

Das Regime verfügt über Dutzende von verdeckten und offenen Sicherheitsorganisationen mit Budgets von Milliarden Dollar im Jahr egal, in welch elender wirtschaftlichen Situation sich der Rest des Landes befindet.

Im Gegensatz zu jedem anderen Sicherheitsapparat in der freien Welt ist die Polizei im Iran zuerst und zuvörderst verantwortlich für den Schutz des Staates und nicht der Bevölkerung.

Die Iraner können sich nie auf ein faires Justizsystem verlassen, das ermittelt, geschweige denn, dass es Beamte zur Rechenschaft zieht, die ihre Dienstausweise für persönliche Vorteile ausnützen. Eher ist dies zu einem Hauptanreiz dafür geworden, sich in die Reihen der Sicherheitskräfte zu begeben und sich vom Rest der Bevölkerung abzusetzen, die harte Zeiten durchmacht in wirtschaftlicher Not und Armut.

Da das Regime Terror benutzt, um regionale Rivalen zur Unterwerfung zu zwingen, nutzt es die Angst, einen natürlichen menschlichen Instinkt der Selbsterhaltung, aus, um seine korrupte Herrschaft fortzusetzen. Die Drangsalierung und Folter beschränkt sich nicht auf politische Dissidenten.

Der Staat hält Kleinkriminelle, meistens solche, die Diebstahl für das Überleben begangen haben, in Einschüchterung, um der ganzen Gesellschaft Furcht und Einschüchterung einzuflößen und jeder wagemutigen Seele, die auf Widerstand sinnt, jede Hoffnung auszutreiben.
Besonders Frauen sind das Ziel der Maschinerie der systematischen Drangsalierung durch dieses Regime. Weil die Kleriker, die die Kontrolle haben, den islamischen Glauben benutzen, um ihre Gier nach Macht ideologisch zu bemänteln und zu vertuschen, haben sie methodisch Gesetze verabschiedet, die auf mittelalterlichen Traditionen beruhen, worunter die Frauen am meisten leiden. Vierzig Jahre der Herrschaft der Kleriker haben auch ein ganzes Geschlecht hervorgebracht, das sich bitter und bis in die Knochen dem Regime widersetzt.

Brutalität der Polizei gegen Frauen im Iran
Aber zum Glück ändern sich durch das Internet und den zunehmenden Gebrauch der sozialen Medien die Zeiten und die Trends zugunsten des Volkes im Iran.

Dank der Handys, das jeden iranischen Bürger mit einer Kamera ausrüstet, können sie die Gräueltaten aufzeichnen und ihren Landsleuten und ebenso der Welt zeigen, wie ganz normale Menschen zur Unterwerfung unter eine schikanierende Unterschicht von Rohlingen, die selbst Wächter des Rechtsstaats brauchen, geschlagen und geprügelt werden.

Nachdem einiger dieser sadistischen Offiziere und Soldaten von Anwohnern bestraft worden sind, sind die Sicherheitskräfte furchtsam geworden bei ihren Handlungen, weil sie die Auswirkungen bemerkt haben, die folgen können, wenn sie mithilfe einer Kamera erwischt werden.

Wenn die Unsicherheit bei Aufständen ein landesweites Problem wird, engagieren Amtsträger in der höchsten Befehlskette und organisiert sogar der Oberste Führer selbst meistens „ein Treffen“ mit einer großen Menge an Unterstützern, um eine Niederschlagung zu fordern, und sie wollen damit demonstrieren, dass der Schritt Rückhalt im Volk habe.

Bei solchen Vorkommnissen werden die Polizei gegen Aufruhr und die paramilitärischen Basidsch von den Revolutionsgarden und deren auswärtiger Legion, der Quds Armee, unterstützt. Weil viele in der IRGC-QF [Quds Armee] Ausländer sind, haben sie mit den Menschen kein Mitleid, die sie verprügeln oder töten sollen.

Schockierend: Iranische Sicherheitskräfte schießen direkt auf einen unbewaffneten Protestierer –Proteste im Iran 2019
Wenn im Iran über das Verhalten von Straforganen gesprochen wird, sind Ausdrücke wie „faule Äpfel“ oder „Schurkenelemente“ keine bloßen Untertreibungen: es ist eine bare Lüge oder Schlimmeres, es ist staatlich finanzierte Propaganda.

Es gibt im Gegenteil keine guten Akteure in einem Apparat, der das Ziel hat, die Sicherheit einer Diktatur zu bewahren. Wenn es darum geht, eine tyrannische Herrschaft zu bewahren, ist jede freundliche Geste oder höfliches Betragen dafür gedacht, die korruptesten und am meisten unterdrückerischen Leute zu legitimieren.

Weil Iraner im ganzen Land weiterhin ihre Handys und Kameras benutzen, um die Brutalität ihrer Unterdrücker als Bilder aufzunehmen, wächst die Aufmerksamkeit auf allen Ebenen der Gesellschaft und zugleich wachsen damit Ärger und Zorn. Die Filmaufnahmen aus dem Iran sind in der Qualität nicht zu vergleichen mit denen, die vom ukrainischen Widerstand kommen, aber das heißt nicht, dass iranische Leben keine Rolle spielen.

Ob die Welt sich dafür entscheidet, nur daneben zu stehen und zuzusehen oder etwas zu unternehmen, das wird nur vermehren oder verringern, was an Blut auf iranischen Straßen vergossen wird, aber es wird nichts am Schicksal dieses brutalen Regimes ändern: seinem Sturz.

 

Das Iran – Atomdossier muss zum UN Sicherheitsrat weiter geleitet werden

Am 6. Juni treffen sich 35 Mitgliedsstaaten des Gouverneursrates der Internationalen Atomenergie Organisation in Wien, um den vierteljährlichen Bericht des IAEA – Generalsekretärs über den Iran und seine Einhaltung der Sicherheitsprotokolle der UN – Aufsichtsbehörde zu erörtern.

Trotz mehrerer Reisen in den Iran hat Rafael Grossi nichts als leere Versprechungen von einem Regime erhalten, welches weiterhin UN – Inspektionen blockiert, indem es sensibles Überwachungsmaterial sperrt, die Untersuchung rätselhafter Militärstandorte verbietet oder sogar weibliche Inspektoren belästigt.

Obwohl die IAEA ihre eigenen obligatorischen Sicherheitsbedenken zugunsten eines erfolgreichen Atomabkommens von 2015 umgangen hat, hat Teheran es versäumt, auf die verbleibenden Fragen der Agentur zu antworten, um Inspektionen an fünf angeforderten verdächtigen Orten zu ermöglichen und den problematischen PMD – Fall über fast ein Jahrzehnt zu klären.

Ungeachtet dessen, dass der Iran eines der größten Öl- und Gasreserven der Welt besitzt, erklärt Teheran, dass es Kernenergie als friedliches Mittel betrachtet, um fossile Brennstoffe zu ersetzen und dennoch hat es bereits mehr als 43 Kilogramm zu 60 % angereichertem Uran angehäuft, während gelegentlich mehrere ehemalige und derzeitige Vertreter öffentlich damit drohen, man könne auch über 90 % hinausgehen, wenn dies gewünscht wäre.

Als Reaktion auf Berichte, wonach das IAEA – Regierungsgremium plant, in seiner Sitzung nächste Woche eine Resolution vorzulegen und Teheran zurechtzuweisen, sagte Saeed Khatibzadeh, der Sprecher des Außenministeriums des Regimes: „Irans Atomprogramm ist völlig friedlich und wir werden selbstverständlich entschieden und angemessen auf jede nicht konstruktive Antwort und Maßnahmen des Gouverneursrates reagieren“.

Er fügte hinzu: „Diejenigen, die den Gouverneursrat und den Bericht des Generaldirektors als Druckmittel und Instrument politischer Spielchen gegen den Iran betrachten, sind für die Folgen verantwortlich.“

Das iranische Regime hatte sein Atomprogramm jahrzehntelang geheim gehalten, bis es vom Netzwerk der Mujahedin-e-Khalq (MEK/PMOI) an seinen geheimsten Orten aufgedeckt und am 14. August 2002 vom Nationalen Widerstandsrat in Washington DC enthüllt wurde.

Ein Bericht des Wall Street Journal vom 25. Mai enthüllte, dass dieses Regime „sich vor fast zwei Jahrzehnten Zugang zu geheimen Berichten der Atombehörde der Vereinten Nationen gesichert und die Dokumente unter Spitzenvertretern verbreitet hatte, welche Titelgeschichten vorbereiteten und Aufzeichnungen fälschten, um mutmaßliche frühere Arbeiten an Atomwaffen zu verbergen.“

Nach fast zwei Jahrzehnten der Verhandlungen hat sich Teheran trotz der Vergabe zahlreicher Anreizpakete und Sicherheitsgarantien geweigert, sein Atomprogramm aufzugeben, da es klar gesagt hat, dass es dieses als „Machtelement“ oder strategischen Hebel betrachtet.

Wie bei jedem anderen Thema, welches das klerikale Regime betrifft, war das Atomdossier zweifelhaft und vernichtend und das Verhalten Teherans in den letzten vier Jahrzehnten unterstreicht, dass es weiterhin eine Bedrohung für den regionalen und globalen Frieden und die Sicherheit darstellt.

Da Nachrichtenberichte darauf hindeuten, dass sich die drei europäischen Länder (E3) sowie die Vereinigten Staaten auf eine Rüge beim BoG – Treffen vorbereiten, würden Befürworter der Beschwichtigungspolitik argumentieren, wie sie es seit Jahren tun, dass eine starke Verurteilung den Obersten Führer Khamenei veranlassen würde, die Gespräche zu verlassen.

Angesichts der Bedrohungen, die das Regime darstellt, während es sich weiterhin der internationalen Gemeinschaft widersetzt, liegt die Verantwortung bei den Nationen der Welt, sicherzustellen, dass diese 35 Regierungsvertreter ihre elementare Verantwortung für den internationalen Frieden und die internationale Sicherheit verstehen.

Der blutige Krieg in der Ukraine, die Zerstörung ihrer Städte und die Vertreibung von sieben Millionen Menschen sind ein Beweis dafür, was ein mit Atomwaffen bewaffneter Tyrannenstaat tun kann, auch ohne eine einzige Atomwaffe abzufeuern.

Die Erfahrung hat gezeigt, dass eine bruchstückhafte Herangehensweise an eine ganze Reihe von Teherans bösartigen Aktivitäten bisher andere Aspekte seines Unheils nicht eindämmen konnte, einschließlich der zerstörerischen Einmischung im Irak, in Syrien, im Jemen und im Libanon.

Um dies zu stoppen und ein Übergreifen auf andere Teile der Welt zu verhindern, sollte die internationale Gemeinschaft, insbesondere Europa, handeln, wenn sie noch Zeit dazu hat.

Rund um den Globus halten Iraner und MEK Unterstützer Kundgebungen zur Solidarität mit Abadan ab


Iraner, Unterstützer der Mujahedin-e Khalq (MEK/PMOI), halten in den letzten Tagen rund um den Globus Protestveranstaltungen ab und bringen ihre Solidarität mit ihren Landsleuten zum Ausdruck, die sich erhoben haben.

Sie haben auch ihr Mitgefühl für die Menschen in Abadan im Südwesten des Iran zum Ausdruck gebracht, wo in der vergangenen Woche nach dem Einsturz des Metropolturmes Dutzende getötet wurden.

Am Montag und Dienstag haben die freiheitsliebenden Iraner und MEK Unterstützer in verschiedenen Städten in Europa und Australien sich versammelt.

Sie haben auch in Paris, Brüssel, Oslo, Göteborg, Sidney, Berlin, Hamburg, Köln, Zürich und Arhus Demonstrationen in Solidarität mit den Menschen in Abadan durchgeführt und Transparente und Schilder zur Unterstützung des Aufstands der iranischen Menschen und zur Verurteilung des gewaltsamen Vorgehens des iranischen Regimes gegen die Protestierer dort gezeigt.

Außerdem haben sich am 28. und 29. Mai MEK Unterstützer und andere Iraner in Brüssel, Amsterdam, Hannover, Hamburg, Toronto und Vancouver versammelt zur Solidarität mit den Bewohnern von Abadan und anderen Städten im Iran, die sich gegen die herrschende Theokratie erhoben haben.

Sie haben Transparente hochgehalten, auf denen die internationale Gemeinschaft aufgefordert wird, die Verhandlungen mit dem religiösen Faschismus im Iran zu stoppen und das Streben des iranischen Volkes nach Freiheit und Demokratie zu unterstützen.

Es ist darauf hinzuweisen, dass am 29. Mai Agenten des Iran den Protest von MEK Unterstützern in Belgien angegriffen haben. Dieser Angriff war eine verzweifelte Reaktion auf die Solidaritätsproteste mit den Menschen in Abadan, die sich über den Iran und die vier Ecken der Welt erstreckt haben. Eine Erklärung des Iranischen Widerstands sagt dazu:

„In Verwechslung der Straßen in Brüssel mit denen in Abadan haben Agenten des Regimes mehrere Demonstranten angegriffen und verletzt, die den Angriff abgewehrt haben. Die belgische Polizei hat die Agenten festgenommen“.

„Der Angriff von Agenten auf die Kundgebung der MEK Unterstützer in Brüssel ist die Kehrseite des Versuchs eines Diplomaten-Terroristen des Regimes und seiner drei Komplizen mit belgischen Pässen auf die Jahresversammlung des Iranischen Widerstandes im Jahr 2018 einen Bombenanschlag zu verüben“, ergänzt die Erklärung.

Hintergrund
Die Proteste sind in Abadan ausgebrochen, als das mangelhaft gebaute zehnstöckige Metropol Gebäude in Abadan eingestürzt ist, wobei Dutzende getötet und verletzt wurden. Die Amtsträger des Regimes haben sich geweigert, zu diesem tragischen Vorfall Stellung zu nehmen, was den Hass der Menschen auf das Regime vergrößert hat, weil das Gebäude von jemandem mit ausgedehnten Verbindungen zum Regime errichtet worden ist.

Statt den Menschen zu helfen, während mehrere Bewohner noch unter den Trümmern eingeschlossen waren, hat das Kleriker Regime repressive Spezialeinheiten auf den Schlauplatz entsandt.

Als Reaktion darauf sind Bewohner von Abadan auf die Straßen geströmt und haben Slogans gegen das Regime angestimmt. Diese Proteste haben sich schnell über den ganzen Iran ausgebreitet, worin sich einmal mehr der instabile Zustand der iranischen Gesellschaft gezeigt hat.

Am Montagabend, dem 30. Mai, sind die Proteste in die zweite Woche gegangen. Menschen in verschiedenen Städten über das ganze Land hinweg haben ihren Hass gegen die verbrecherischen Amtsträger des Regimes geäußert. Sie haben Slogans wie „Tod dem Diktator“, „Beileid für Abadan“ und „Unser Feind ist hier, sie lügen, wenn sie sagen, es sei Amerika“.

Sie haben die Straßen blockiert und auf manchen Straßen Reifen angezündet und sind mit repressiven Kräften aneinander geraten. Das Regime hat scharfe Munition und Tränengas gegen unbewaffnete Protestierer eingesetzt.

Lächerliche “Heil dem Kommandeur” Show des Regimes geht nach hinten los

In einem letzten Versuch des Regimes, zu zeigen, dass es breite Unterstützung genießt, zwang das iranische Regime Kinder, an Versammlungen teilzunehmen, um ein Pop Song zu singen, der „Heil dem Kommandeur“ lautete, in dem sie dem obersten Führer der Mullahs, Ali Khamenei, die Treue schworen.

Das Regime hatte das Üben dieses Liedes für alle Grundschulen im ganzen Iran zur Pflicht gemacht. Die Mullahs gingen sogar so weit, Frauen im Sportstadion Azadi in Teheran zu erlauben, dieses Lied zu singen, um eine hohle Machtdemonstration aufzuführen.

Diese lächerlichen Eskapaden ereigneten sich, als Menschen in Abadan im Südwesten des Iran um ihre Angehörigen trauerten, die ihr Leben verloren, als letzte Woche ein zehnstöckiges Hochhaus einstürzte. Während die Kinder gezwungen wurden, Khamenei zu grüßen, haben in den letzten Tagen Zehntausende Menschen in zahlreichen iranischen Städten „Tod für Khamenei“ gerufen.

Kinder zu zwingen, ein solches Lied zu singen, zu schwören, Khamenei mit ihren „kleinen Körpern“ zu verteidigen und zu schwören, in die Fußstapfen von Khameneis Terrormeister Qassem Soleimani zu treten, ist blanker Horror. Aber dies war nicht das erste Mal, dass ein Diktator unschuldige Kinder als Propagandamittel benutzte.

Wie der religiöse Faschismus, der im Iran herrscht, benutzte auch das Naziregime Kinder, um Propaganda zu verbreiten. In seinen letzten Jahren und als seine Armeen Schlachten verloren, versammelte Adolf Hitler Kinder, um Hymnen zu singen. Videos zeigen Tausende von Kindern, die den „Führer“ grüßen und schwören, ihn bis zum Ende zu unterstützen.

Später, als die Alliierten ihre Großoffensiven in Deutschland starteten, benutzte die SS Kinder als Kanonenfutter und schickten sie an die Front, um das NS-Regime zu verteidigen. Kinder und Jugendliche in tödliche Kriegsgebiete zu schicken, war die letzte Stufe der zwei Jahrzehnte währenden Propaganda der Nazis.

Propaganda war eines der wichtigsten Werkzeuge, mit denen die Nazis die Überzeugungen und Einstellungen der Deutschen, hauptsächlich Jugendliche und Kinder, prägten.

Die NSDAP begann ab den 1920er Jahren damit, die deutsche Jugend ins Visier zu nehmen und erklärte die Partei als eine Bewegung für die Jugend, die dynamisch, belastbar, zukunftsorientiert und hoffnungsvoll ist. Bücher wurden so illustriert, dass sie Hass und Rassismus förderten und Kinder wurden ermutigt, die „Feinde“ der Nazis auszuspionieren.

Seit der Machtübernahme im Jahr 1979 benutzte der religiöse Faschismus im Iran das Drehbuch der Nazis und versuchte, das Regime als heilige Regierung darzustellen und dass der oberste Führer unfehlbar und heilig ist.

Mit Propaganda setzte der Gründer des Regimes, Ruhollah Chomeini, den katastrophalen Iran/Irak Krieg fort und schickte Hunderttausende von Irans lebhaften Jugendlichen und aufgeweckten Kindern an die Kriegsfronten.
Die Funktionäre des Regimes in den Schulen deuteten an, dass minderjährige Schüler Sünder seien und schickten reumütige Kinder an die Front.

Sie erhielten einen „Schlüssel zum Himmel“ und wurden ausgesandt, um die Minenfelder zu räumen. Zehntausende Kinder kamen ums Leben, viele wurden in Stücke gerissen, als die Minen explodierten, die sie überqueren mussten. Als das Regime anfing, gegen Oppositionsgruppen vorzugehen, wurden Kinder gezwungen, ihre Eltern auszuspionieren, die gegen „Imam“ Chomeini waren.

Das iranische Regime räumte später ein, dass während des Iran/Irak Krieges an der Front über 33.000 Studenten getötet wurden. Ein Bericht der Child Soldiers International Organization (Internationale Organisation gegen Kindersoldaten) aus dem Jahr 2001 betont, dass iranische Jungen „im Alter von neun Jahren Berichten zufolge bei Angriffen als „Menschenwellen“ und als Minensucher im Krieg mit dem Irak eingesetzt wurden“.

Iranian regime using children in its war machine
Iranisches Regime nutzt Kinder für seine Kriegsmaschinerie
Während des Krieges in Syrien zeigten Videos aus dem Iran Kinder, die Hymnen sangen und ihre Bereitschaft zum Ausdruck brachten, „für den Schutz des heiligen Schreins von Zeinab“ zu sterben, der Tochter des ersten schiitischen Imams. Es war eine Ausrede, mit der Teheran seine unheilvolle Präsenz in Syrien rechtfertigte.

Warum musste das Regime diese abscheuliche Show jetzt inszenieren?
Die iranische Jugend hat während der jüngsten Aufstände im Iran ihre Abscheu gegenüber dem Regime gezeigt. Die überwältigende Mehrheit der Iraner boykottierte die Scheinwahlen zum Parlament und Präsident des Regimes und forderte gleichzeitig einen Regimewechsel.

Die herrschende Theokratie im Iran hat immer wieder Kinder gezwungen, an solchen lächerlichen Theaterstücken teilzunehmen, um zu zeigen, dass sie zu Hause Legitimität genießt. Aber die sogenannte „Heil dem Kommandeur“ – Kampagne ging nach hinten los.

Die Iraner nutzten die sozialen Medien, um ihren Hass auf das Regime auszudrücken und verspotteten das Lied, indem sie es „Heil dem Hoffnungslosen“ und „Heil dem Verlassenen“ nannten.

Die Leute montierten Hitlers Reden und Versammlungen mit der Musik „Heil dem Kommandeur“ und ein Video der iranischen Opposition mit dem Titel „Heil den Verlassenen“ ging viral.

Die Situation erreichte einen Punkt, an dem die staatlichen Medien im Iran das Scheitern dieser verabscheuungswürdigen Machtdemonstration anerkannten.
„Dieses Lied fördert den Militarismus.

Es scheint, dass wir einen langen Kampf vor uns haben. Es gibt keine Spur von Lebensproblemen, Armut und Abwanderung von Fachkräften. Was wollen wir andeuten? Dies ist kein Nationallied und wird nicht einmal als gutes Stück angesehen“, schrieb am 21. Mai die staatliche Website Ensafnews.

Proteste breiten sich im ganzen Land aus und Menschen aus allen Gesellschaftsschichten fordern ihre Grundrechte ein. Sie zielen auf den Anführer des Regimes, insbesondere Khamenei, ab, weil sie die finanziellen Katastrophen und das Elend des Iran geschaffen und verschärft haben.

Das Regime gab eine beträchtliche Summe Geld aus, um das „Heil dem Kommandeur“ – Lied zu produzieren. Während die Propagandamaschine des Regimes rund um die Uhr arbeitet, kann man aufgrund der Reaktionen der Menschen sowohl bei den Protesten als auch in den sozialen Medien mit Sicherheit sagen, dass die Show „Heil dem Kommandeur“ völlig nach hinten losgegangen ist und den Hass der Menschen auf das Regime nur noch verstärkt hat .

Die zweite Woche des Abadan Aufstands, Proteste in acht Städten gemeldet

Die zweite Woche des Abadan Aufstands
Solidaritätsproteste in Semnan, Kermanshah, Kazerun, Bushehr, Shadegan, Izeh, Fasa, und im Naziabad Bezirk in Teheran

Die Protestierer skandieren: „Tod für Khamenei“, „Tod dem Diktator“ und „Unser Feind ist hier. Sie (die Leute vom Staat) lügen, wenn sie sagen es sei Amerika“
Am Montagabend, dem 30. Mai, gingen die Proteste der Menschen aus Abadan gegen die Mullahs in ihre zweite Woche.

Diese Proteste begannen in der vergangenen Woche, nachdem das zehnstöckige Metropol Gebäude wegen der Ausplünderung und der Korruption der Amtsträger des Regimes eingestürzt ist, was dazu geführt hat, dass mindestens 36 Menschen getötet und Dutzende verletzt wurden auch wegen der Untätigkeit des Regimes zur Rettung von Menschen, die unter den Trümmern begraben wurden.

Die Staatlichen Sicherheitskräfte (SSF) und Spezialeinheiten versuchten, die Menschen davon abzuhalten, sich zu versammeln, indem sie das Feuer auf sie eröffnet und Tränengas versprüht haben, aber die rebellische Jugend hat sie abgewehrt und ihre Proteste fortgesetzt.

Im Bezirk Naziabad in Teheran ist die Jugend auf die Straße gegangen zur Solidarität mit dem Aufstand in Abadan und sie rief: „Tod für Khamenei“. Sie haben die repressiven Kräfte des Regimes abgewehrt. Gleichzeitig riefen die Zuschauer im Azadi Stadion in Teheran: Abadan, Abadan, und zeigten ihre Solidarität mit der Erhebung in Abadan.

In Schrecken versetzt über die Ausbreitung des Aufstands hat das Kleriker Regime seine repressiven Kräfte in die Städte der Provinz Khusistan ausgesandt, es wurden Hunderte der Jugendlichen verhaftet und es wurde das Internet in Abadan, Ahwaz, Khorramshahr und in anderen Städten der Provinz gekappt oder verlangsamt.

In der achten Nacht des Abadan Aufstands gingen Demonstrationen, Versammlungen und Morgenzeremonien in verschiedenen Städten weiter. Die Jugendlichen von Kermanshahr demonstrierten zur Unterstützung mit den Menschen in Abadan auf der Straße und riefen „Beileid für Abadan“.

In Faza und Kazerun haben die Menschen Solidaritätszeremonien abgehalten. In Bushehr sind junge Leute auf die Straße gegangen und skandierten „Tod dem Diktator“, „Beileid für Abadan“ und „Unser Feind ist genau hier. Sie lügen, wenn sie sagen, es sei Amerika“. Auf einigen Straßen haben sie dir Durchfahrt mit brennenden Reigen blockiert.

Bei einer großen Demonstration in Shadegan, haben die Jugendlichen ihre Solidarität mit den Menschen in Abadan zum Ausdruck gebracht.

Auch in Izeh wurden Proteste zur Unterstützung von Abadan abgehalten und auch da haben Protestierer einige Straßen blockiert.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrats Iran (NWRI)

31. Mai 2022

Das gescheiterte Säbelrasseln des Iran zeigt die Schwäche des Regimes

Am 27. Mai strahlte das staatliche iranische Fernsehen einen Propagandafilm aus, der sein sogenanntes „strategisches Drohnenhauptquartier 313“ zeigte. Teherans Säbelrasseln erfolgte inmitten anhaltender Proteste in vielen iranischen Städten und mehrerer Operationen gegen Regimevertreter und Militäreinrichtungen und sollte eine hohle Machtdemonstration sein.

Stunden vor den lächerlichen Theateraufführungen in Teheran berichteten viele iranische Medien, dass Mohammad Bagheri, der Stabschef der Streitkräfte des Regimes, das „geheime“ und „stark gesicherte“ Drohnenhauptquartier besucht hatte.

Diese Berichte prahlten mit einem Drohnennest „hunderte Kilometer unter der Erde“. Das Staatsfernsehen des Regimes räumte auch ein, dass sich diese Basis im „Nordwesten des Iran befindet und unser Kameramann die Basis nicht betreten durfte“.

Einige staatliche Medien haben jedoch kritisiert, dass es ein „ungeschickter“ Bericht war, der versehentlich „Informationen über den Aufenthaltsort des Drohnenhauptquartiers“ geteilt habe.

„Wir sind vom ersten Stützpunkt der Luftwaffe aus geflogen. Ich war mir der Existenz [des Drohnennests] nicht bewusst und sie sagten mir nach ein paar Minuten, dass ich den Weg mit verbundenen Augen fortsetzen sollte“, prahlte er.

Dann zeigte er die Flugbahn des Hubschraubers und sagte, dass „sie nach etwa 40 Minuten Flug die unterirdische Basis erreichten“.

Die staatliche Webseite Khabarfori kritisierte diesen Bericht in dem Artikel „Fehler des IRIB geben Hinweise auf den Standort der geheimen Armeebasis“.

„Es gibt zwei große Fehler in den IRIB-Nachrichten, die den Standort der Basis enthüllt haben. Der Reporter erwähnt einen 40-minütigen Flug von der Kermanshah Flugbasis zum Ziel, nach dem die relativen Koordinaten der Basis gefunden werden können“, heißt es in dem Bericht.

„Der schwerwiegendere Fehler ist der Name auf einem Feuerlöscher, der den Standort der Basis, die Stadt Dalahou in Kermanshah, verriet“, fügte der Bericht hinzu.

Zusätzlich zur Webseite Khabarfouri haben viele iranische Benutzer auf Twitter angesichts der vom Regime veröffentlichten Informationen den Standort des UAV-Hauptquartiers erraten.

Ein User unterstrich, dass basierend auf der Durchschnittsgeschwindigkeit des Bell214-Hubschraubers, der den Reporter zur Basis brachte, dass „die sogenannte geheime Basis etwa 102 km von der 1. Luftwaffenbasis in Kermanshah entfernt ist“.

Der Reporter sagte, er habe dieses Video am 25. Mai erstellt. Fotos von Bagheris Besuch enthüllten jedoch einen weiteren Fehler.

Die Metadaten der Fotos, die den Nachrichtenagenturen zur Verfügung gestellt wurden, zeigten, dass sie in zwei Phasen aufgenommen wurden. Einmal wurden am 18. Mai einzelne Bilder der UAVs aufgenommen. Am nächsten Tag um 10:00 Uhr wurden die restlichen Fotos aufgenommen, die vom iranischen Staatsfernsehen präsentiert wurden. Infolgedessen wurde die ungefähre Zeit für die Vorbereitung der Informationen durch die PR-Vertreter der Armee bekannt gegeben. Die Metadaten der Fotos lassen keinen Zweifel daran, dass der gesamte Bericht eine plumpe, vorinszenierte Show war.

Es besteht die Möglichkeit, dass das Regime diese Informationen absichtlich im Rahmen seiner Spionageabwehroperationen veröffentlicht hat, insbesondere nach den jüngsten Angriffen auf seine Einrichtungen und der Ermordung seiner obersten Kommandeure.

Aber das Verständnis der aktuellen Situation des Regimes beseitigt jeden Zweifel daran, dass dieses Säbelrasseln in jedem Szenario die Schwäche der Mullahs zeigt und ein demütigendes Debakel darstellt.

Aufgrund institutionalisierter Korruption, Missmanagement und Misswirtschaft des Regimes breiten sich Proteste im ganzen Land aus. Während die Iraner ihren Lebensunterhalt nicht verdienen können, verschwendet die herrschende Theokratie Milliarden von Dollar für ihre Kriegshetze und ihren Terrorismus durch Aktionen wie die Herstellung von UAV‘s.

Der iranische Widerstand enthüllte im Oktober 2021 das geheime massive UAV-Programm des Regimes. Laut diesem Bericht „verwenden die Quds – Brigaden der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) hauptsächlich verschiedene unbemannte Luftfahrzeuge (UAVs) für ihre terroristischen Operationen sowie für die Versorgung ihrer Vertretungen in der Region. Das Regime versucht gewissermaßen, seine veraltete und heruntergekommene Luftwaffe mit dieser Technologie zu kompensieren.“

Während die terroristischen Bedrohungen Teherans ernsthaft angegangen werden sollten, zeigt das UAV-Programm des Regimes aus einer rein militärischen Perspektive die schwache Luftwaffe Teherans.

Die jüngste hohle Machtdemonstration des Regimes soll in erster Linie die Moral seiner demoralisierten Truppen stärken, da sie eine instabile Gesellschaft und einen weiteren Aufstand am Horizont sehen. Außerdem enthüllen die jüngsten Angriffe im Herzen der Hauptstadt auf Regimevertreter und Militäreinrichtungen das wahre Gesicht eines schwachen Regimes und die vielen Risse in seinem Sicherheitsapparat.

Doch während das Regime sein Ende nahe sieht, klammert es sich an alles, um seine Macht zu sichern. Daher sollte die Bedrohung durch diese verwundete Bestie nicht unterschätzt werden. Teheran verwendete Milliarden von Dollar, die es durch die Aufhebung von Sanktionen verdient hatte, um seine militärischen und terroristischen Fähigkeiten auszubauen. Die herrschende Theokratie im Iran hat den nationalen Reichtum enteignet, um Terrorismus und Chaos ins Ausland zu exportieren, um somit sein Leben zu verlängern.

Der iranische Widerstand hatte im Oktober vorgeschlagen: „Jeder Handel mit dem Regime in Teheran durch alle westlichen Seiten, insbesondere nach dem Aufstieg von Raisi, muss beendet werden. Alle Aktivitäten, einschließlich der Produktion, Nutzung und Erforschung von Drohnen und des Raketenprogramms des Regimes, müssen in die Forderungen einbezogen werden. Andernfalls wird das klerikale Regime aufgrund seiner schwerwiegenden innenpolitischen Schwächen mehr Wert darauf legen, regionale Instabilität zu schaffen, um Zeit zu gewinnen und seine Herrschaft zu bewahren.“

MEK-Widerstandseinheiten beweisen, dass Teherans Überwachungsnetz anfällig ist

Als heute die staatlichen Vorbereitungen für den Todestag des ehemaligen obersten Führers des Regimes, Ruhollah Khomeini, liefen und der gesamte Sicherheitsapparat aufgrund der hohen Spannungen in allen größeren iranischen Städten in höchster Alarmbereitschaft war, starteten die Widerstandseinheiten, ein mit den Mujahedin-e-Khalq (PMOI/MEK) verbundenes Netzwerk, eine gut geplante und gleichzeitige Operation an mehreren Orten in der Hauptstadt Teheran.

Auf ihrer offiziellen Website gab die MEK bekannt, dass die Widerstandseinheiten “eine umfangreiche Operation durchgeführt haben, bei der sie 5.138 Überwachungskameras, die am Khomeini-Grab, in Regierungszentren und in verschiedenen Teilen der iranischen Hauptstadt installiert sind, kontrolliert und ausgeschaltet haben. Dieses Netzwerk von Sicherheitskameras wird von einem Hauptquartier in der Teheraner Stadtverwaltung aus kontrolliert.”

Das gezielte Überwachungsnetz dient lediglich der Überwachung und Aufdeckung von Dissens in der Gesellschaft und ist nur den Büros des Obersten Führers Ali Khamenei, des Präsidenten Ebrahim Raisi, des Ministeriums für Nachrichtendienst und Sicherheit (MOIS), der Revolutionsgarden (IRGC) und des Kommandos der Staatssicherheitskräfte (SSFC) zugänglich. Besonders bei Protesten werden diese Überwachungskameras benutzt, um Demonstranten zu identifizieren, gewaltsam zu verhaften und anschließend verschwinden zu lassen.

Nach Angaben der MEK wurden die Überwachungskameras gezielt in vielen Bereichen der Hauptstadt installiert, darunter auch in den folgenden:
1) In der Nähe von Regierungsbüros in der Pasteurstraße in Teheran und in der Umgebung, einschließlich der Büros von Khamenei, Raisi, der Justiz, des Wächterrats, des Majlis (Parlament) und anderswo.
2) Am Khomeini-Grab auf dem Behesht-e Zahra-Friedhof (südlich von Teheran)
3) Auf dem Behesht-e Zahra-Friedhof insgesamt
4) In anderen sensiblen Orten in Teheran
5) Auf Straßen und Schnellstraßen in ganz Teheran

Gleichzeitig übernahmen die Widerstandseinheiten die Kontrolle über mehr als 150 Websites und Plattformen der Stadtverwaltung von Teheran. Auf den kompromittierten Websites und Plattformen wurden Bilder der iranischen Widerstandsführer Massoud Rajavi und Maryam Rajavi sowie Slogans wie “Es lebe Rajavi, verflucht sei Khomeini, Nieder mit Khamenei” veröffentlicht.

Als Teil der Operation wurden die Server der Teheraner Stadtverwaltung genutzt, um SMS an mehr als 585.000 Telefone zu senden, in denen zum Regimewechsel aufgerufen wurde.

In weniger als zwei Stunden bestätigten die staatlichen Medien die massive Sicherheitslücke. Die städtische Nachrichtenredaktion in Teheran berichtete: “Wichtig – sehr dringend. Nach dem Hack des Teheraner Stadtverwaltungsnetzes durch eingeschworene Feinde der heiligen islamischen Republik wird den Kollegen empfohlen, dringend zu 100 % in Alarmbereitschaft zu sein und allen, die für IT-Systeme verantwortlich sind, die gleiche Anweisung zu erteilen und gegebenenfalls alle Server unzugänglich zu machen.”

Die der Quds-Truppe der IRGC angehörende Nachrichtenagentur Tasnim übermittelte eine feste Linie der staatlich genehmigten Nachrichtenrichtlinie, die auch von anderen Quellen verwendet wurde. Sie zitierte die Public Relations of Municipal ICT Organization mit den Worten: “Eine absichtliche Störung der internen Seite der Teheraner Stadtverwaltung machte dieses System für einige Minuten für die Kollegen unerreichbar, indem ein beleidigendes Bild veröffentlicht wurde.”

Nach Angaben von english.mojahedin.org wurden im Rahmen dieser Operation die vollständigen Spezifikationen von 269 Überwachungskameras auf dem Friedhof Behesht-e Zahra, 270 Überwachungskameras im Stadtzentrum von Teheran, 1.377 Überwachungskameras auf den Teheraner Schnellstraßen, 3.222 Überwachungskameras von Milestone in Teheran, die außer Betrieb genommen wurden, sowie die vollständigen Angaben zu 2.185 Servern, die diese Kameras steuern, und 168 Servern für die Kameras und ihr Sicherheitsmanagement veröffentlicht.

Dies war die jüngste in einer Reihe ähnlicher Aktionen der Widerstandseinheiten, die von ihrer zunehmenden Wirksamkeit beim Durchbrechen der Mauer aus Zensur, Unterdrückung und Einschüchterung zeugen.

Diese Vorfälle, zu denen die Unterbrechung von 27 verschiedenen staatlichen Fernseh- und Radiosendern und 600 ihrer Server sowie die Verunstaltung von 64 Websites und die Abschaltung von Hunderten von Servern und Computern mehrerer Ministerien seit dem 27. Januar gehören, haben das iranische Regime viel Geld, Zeit und Energie gekostet und seine Schwäche gegenüber einer immer stärker werdenden und organisierten Oppositionsbewegung im Lande offenbart.

Aber das wichtigste Element, das nicht so leicht wiederhergestellt werden kann, ist eine Mentalität, die das Machtgleichgewicht zwischen dem Volk und dem Staat verändert. Wenn die Widerstandsgruppen Tag und Nacht die Plakate und Gebäude der Regimebeamten abfackeln, auf öffentlichen Plätzen Slogans für einen Regimewechsel verbreiten und in allen Ecken des Landes Proteste organisieren, zeigen sie Millionen Iranern, dass das Regime viel schwächer und verletzlicher ist, als es sich selbst darstellt.

Angesichts der sozioökonomischen Notlage, die die Toleranz der Bevölkerung schwinden lässt, ist jede einzelne Handlung gegen das Regime ein Schlag gegen das, was das Regime mit Dutzenden von Geheimdienst- und Militärapparaten und Milliardenbudgets zu bewahren versucht. Die Widerstandseinheiten beweisen, dass ein Regimewechsel nicht nur möglich, sondern unvermeidlich ist – mit einer Aktion nach der anderen.