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Die kriminelle Entscheidung des iranischen Regimes über die Öffnung der religiösen Stätten während des Ausbruchs des Coronavirus

Während der Ausbruch des Coronavirus im Iran immer mehr Menschenleben fordert, gab der Präsident des iranischen Regimes Hassan Rohani am Sonntag bekannt, dass alle heiligen Schreine, Moscheen und andere religiöse Stätten Anfang Mai wieder öffnen und die Freitagspredigten dann wieder aufgenommen werden.
Wie die verbrecherische Entscheidung, die Menschen wieder zur Arbeit zu schicken, während der Ausbruch des Coronavirus noch wirksam ist, wird die Wiederöffnung religiöser Stätten, besonders im Monat des Ramadan, mehr Fälle von Coronavirus Infektionen und auch Todesfälle dadurch zur Folge haben.
Rohanis eigene Äußerungen vom Sonntag widersprechen der neuen Entscheidung des Regimes. Obwohl er einerseits sagt: „Wir wissen nicht, wann der Coronavirus Ausbruch endet, und … (es ist so, dass) die Last vollständig auf den Schultern der Bevölkerung ruht“, fügt er andererseits hinzu: „Anfang Mai oder in der Mitte des Ramadan werden Moscheen, religiöse Stätten, heilige Schreine wieder geöffnet und Freitagspredigten stattfinden mit besonderen Vorschriften in 127 sauberen (virusfreien) Gebieten“.

Die Frage ist, warum das Regime dies versucht:

Kurz gesagt beabsichtigt das Regime, religiöse Stätten und Predigten für politische Zwecke zu benutzen und seinen Elementen zu erlauben, die Tätigkeit in Moscheen und Schreinen aufzunehmen, um finanzielle Vorteile durch die gläubigen Besucher zu bekommen auf Kosten des Lebens der Menschen und um den Preis einer vermehrten Ausbreitung des Coronavirus.
Seit der antimonarchischen Revolution von 1979 sind Moscheen, religiöse Plätze und heilige Schreine eine große Einkommensquelle für das Mullah Regime. Die Kleriker des Regimes manipulieren die Menschen und benutzen deren religiösen Glauben, indem sie sie dadurch ausplündern, dass sie Spenden und Sadagah einnehmen.

Das Geld wird vom Regime ausschließlich für die Finanzierung von Terrorismus verwendet. Auf diese Weise war es dem Regime möglich, finanzielle Imperien zu schaffen wie Astan-e Quds Razavi, das eine der am längsten existierenden finanziellen und religiösen Stiftungen im Iran ist.

Behzad Nabavi, Minister der Regierung mit verschiedenen Zuständigkeiten, erklärte am 21. September 2019 in einem Interview mit der staatlichen Nachrichtenagentur Alef: „In unserem Land gibt es vier Institutionen, die 60 Prozent des Nationaleinkommens kontrollieren. Das sind das Exekutive Hauptquartier für die Befolgung der Gebote des Imam (Setad Eijraie Farman Imam), die Basis Khatam-ol-Anbyia, Astan-e Quds und die Stiftung für der Unterdrückten und Behinderten. Keine dieser Institutionen steht mit der Regierung oder dem Parlament in Verbindung“.

In Exklusivbericht, der im November vom Nationalen Widerstandsrat Iran veröffentlicht wurde, heißt es: „AQR [Astan-e Quds Razavi] verwaltet finanzielle Spendenvermögen, die jahrhundertelang angesammelt wurden, und der Oberste Führer Ali Khamenei ernennt dessen Hüter. In den letzten 40 Jahren hatten nur drei Personen diese Position inne“.
Außerdem geht der NWRI in dem Bericht auf die finanziellen Aktivitäten des AQR und dessen finanzielle Unabhängigkeit ein: „Nur der Oberste Führer hat die Befugnis, dieses finanzielle Imperium zu überwachen, das Zehntausende Menschen beschäftigt. Die Organisation braucht keine Steuern zu entrichten; zu ihrem Vermögen gehören 50 große Unternehmen und 43 Prozent der Grundstücke in Maschad, der iranischen Stadt mit der zweitgrößten Bevölkerungszahl.

Mit anderen Worten besitzt AQR allein in Maschad 13 000 Morgen Land. Aber der Besitz beschränkt sich nicht auf Maschad oder die Provinz Khorasan. Astan-e Quds Razavi verfügt über verschiedene Ländereien, Gärten, Brunnen und Aquädukte im ganzen Iran; plus die Einnahmen von 300 000 Pächtern in Hamadan, Ostaserbeidschan, Golestan, Gilan bis nach Teheran, Semnan und Yazd. Der geschätzte Wert der Ländereien von Astan-e Quds Razavi beträgt etwa 20 Milliarden Dollar, nicht zu reden von anderem Besitz.

Die Organisation hat die volle Unabhängigkeit bei den Ölgeschäften, die sie kontrolliert. Sie hat exklusive Handlungsspielräume beim Öl und kann Profite aus eigenen Importen und Exporten erzielen“.

Institutionen wie das AQR werden nur für die Finanzierung von Terrorismus benutzt. Zum Beispiel widmet sich ein großer Teil der Institution der exterritorialen Truppe der Revolutionsgarden (IRGC), nämlich der Quds Armee und den Familienmitgliedern toter Terroristen der Quds Armee.

Moscheen und Freitagspredigten als Propagandamittel der Mullahs

In den letzten vier Jahrzehnten hat das iranische Regime Moscheen und Freitagspredigten benutzt, um seine Kräfte zu mobilisieren. Das Regime sieht in den Freitagspredigten seine politische und soziale Tribüne. Jetzt ist das Regime in einer beispiellosen internationalen Isolation, die landesweiten Proteste im Iran haben seine Fundamente erschüttert und ein drohender Sturz steht am Horizont.

Deshalb sind diese Predigten, besonders die am Freitag, für die Mullahs ein Weg, die Moral ihrer frustrierten Unterdrückungskräfte stärken.
Zugleich sind die Moscheen im ganzen Iran, zumal sie zumeist Hauptquartiere der Basidsch Einheiten sind, Zentren der Spionage und der örtlichen Unterdrückung in verschiedenen Nachbarschaften.
Die getroffene Entscheidung wird eine Verbreitung von COVID-19 im ganzen Iran und ein Steigen der Todesfälle auch in den Truppen des Regimes zum Ergebnis haben.

Das Regime ist sich dessen bewusst. Der religiöse Faschismus, der im Iran herrscht, befindet sich in einer Sackgasse.
Die Periode der Quarantäne im Iran, in der das Regime den Menschen finanzielle Unterstützung verweigerte, hat es schnell zu einer Armee von Hungrigen kommen lassen.

Das Regime ist in Schrecken vor einem weiteren landesweiten Aufstand wie dem im November 2019 und dem im Januar 2020, die durch wirtschaftliche Härten ausgelöst worden waren. Da das Regime immer seiner Sicherheit Vorrang vor dem Leben der Menschen eingeräumt hat, hat es versucht, diese Möglichkeit auszuschließen, indem es die Menschen zurück zur Arbeit geschickt hat und jetzt auch, indem es religiöse Predigten und die Öffnung der Stätten zulässt.

Trotzdem werden diese Entscheidungen mehr Tote zur Folge haben und deshalb den Abscheu der Bevölkerung vor dem Mullah Regime verstärken und sicherlich zu einem Volksaufstand führen.
Die staatliche Tageszeitung Sharq schrieb dazu am 8. April: „Die Beziehung zwischen Volk und Regierung steht an einem entscheidenden Punkt. Die Ereignisse vom November 2019 und Januar 2020 (die Proteste im Iran) und die Arten der Slogans, die dabei benutzt wurden, sowie das Maß der Teilhabe an den Wahlen im März zusammen mit der internationalen Haltung der US Regierung und dem Zielen auf die Existenz des islamischen Systems haben eine Situation geschaffen, aus der herauszukommen es harter Entscheidungen bedurfte“.

Iranisches Regimes will Krankenschwestern zum Schweigen bringen und so die Coronakrise weiterhin vertuschen

Krankenschwestern, Ärzte und medizinisches Personal im Iran haben die größten Opfer gebracht, um gegen den Coronavirus zu kämpfen. Dafür wurden ihre Basisrechte vom Mullahregime verletzt.
Krankenschwestern, Ärzte und medizinisches Personal im Iran haben viel geleistet, um gegen den Coronavirus zu kämpfen. Dabei wurden ihre Basisrechte vom Mullahregime verletzt. Krankenschwestern im Iran haben die Anweisung bekommen, über den Ausbruch des Coronavirus zu schweigen und sie sollten Patienten, die am COVID-19 gestorben waren, die Todesursache „akutes Lungenversagen“ attestieren.
Der Ausbruch des Coronavirus hat Teheran hart getroffen. Mehr als 6000 Tote soll es alleine in der Hauptstadt gegeben haben. Augenzeugen aus einem Krankenhaus in Teheran sagten, dass es einen Anstieg der COVID-19 Fälle gab, dass jedoch Vertreter des Regimes dem Krankenhaus untersagt hatten, den Coronavirus zu erwähnen. Zwei Krankenschwestern in diesem Krankenhaus – das Krankenhaus Milad – wurden gefeuert, nachdem sie mehrere Patienten und Angehörige darüber informiert hatten, dass sie mit dem Virus infiziert sind.

Es gibt weitere Berichte, dass Schutzmaterial und Ausrüstung wie Schutzanzüge, die für das medizinische Personal bereits bereit standen, aus dem Krankenhaus abgezogen wurden. Dies wurde getan, um deutlich zu machen, dass es keine Fälle des Coronavirus im Krankenhaus gibt. Das ist schockierend, weil die Mitarbeiter so noch verwundbarer in der Ansteckung mit dem Virus waren. In dem Krankenhaus wurden 35 Krankenschwestern mit dem COVID-19 Virus infiziert.
Es wird davon ausgegangen, dass die überwiegende Mehrheit der Patienten in diesem Krankenhaus Menschen sind, die mit dem Coronavirus infiziert sind. Die Zahlen steigen jeden Tag und dennoch gibt es Pläne, 80 Krankenschwestern zu entlassen, weil das Regime sagt, dass die Coronafälle sinken.
Die Arbeitsbedingungen für die medizinischen Mitarbeiter im Iran sind seit Jahren mehr als unzureichend, doch der Ausbruch des Coronavirus hat die existierenden Probleme noch größer werden lassen. Alle Mitarbeiter im medizinischen Bereich im Iran – allen voran die Mitarbeiter in der Notfallversorgung – setzten ihr Leben und das ihrer Angehörigen aufs Spiel, damit sie die Patienten jeden Tag behandeln können.
Ein weiteres Problem ist, dass die Anforderungen dieses Berufes viele Arbeiter im Land mit psychologischen Problemen zurück lassen. Sie arbeiten jeden Tag mit zahlreichen Patienten, manchmal mit 100 pro Tag und jede Schicht hält schlimme Erlebnisse bereit, welche sie physisch und psychisch belasten.
Die aktuelle Todeszahl, welche die Volksmojahedin Iran (PMOI/MEK) bekannt gaben, zeigt, dass mehr als 36.200 Menschen im Iran an dem Coronavirus verstorben sind.
Das Regime verweigert diese Realitäten und das verhindert auch eine internationale Intervention, die dringend nötig ist. Das iranische Volk ist wütend auf das Regime, weil es sich nicht um seinen Schutz kümmert.
Die Situation in den Gefängnissen ist ebenfalls kritisch. Die Insassen haben ein hohen Risiko, infiziert zu werden. Aufstände brachen in mehreren Gefängnissen aus, weil die Sorgen und Nöte der Insassen von den Behörden ignoriert wurden. Die hygienischen Zustände in den iranischen Gefängnissen sind weit unter den internationalen Standards und das macht die Situation sehr gefährlich in dieser bereits bestehenden Gesundheitskrise. Viele Gefangene, die mit dem COVID-19 Virus infiziert waren, wurden nicht vom Rest der Insassen im Gefängnis separiert.
Die internationalen Menschenrechtsorganisationen rufen zu sofortigen Maßnahmen auf, um die Gefangenen im Iran zu schützen. Es ist eine besorgniserregende Situation, die sich im Iran von Minute zu Minute verschlechtert.

Online – Konferenz von iranischen Gemeinden in Europa; Coronakrise im Iran und die Sorgen des Regimes über eine Protesten


Online – Konferenz von iranischen Gemeinden in Europa über den Ausbruch des Coronavirus im Iran und die Sorgen des Regimes über eine neue Serie von Protesten im Iran
Der Nationale Widerstandsrat Iran (NWRI) hielt am Sonntag eine virtuelle Konferenz ab, um dort über die Coronavirus Epidemie im Iran, die Vertuschung durch das Mullahregime sowie seine Sorgen über eine neue Serie der Proteste im Iran zu sprechen.

NCRI-FAC
@iran_policy

Crisis in Iran, Regime’s Fear of , https://www.pscp.tv/w/cXQ5ojQyODMwNzN8MVBsS1FtVnpOa3lLRQ41IyWlR1YEqFmTq7WevdKq8QQjaYj58GSI7UlgZ_78 

NCRI-FAC @iran_policy

#VirtualConference #Coronavirus Crisis in Iran, Regime’s Fear of #IranProtests, #COVID_19 #FreeIran2020 #IranRegimeChange

pscp.tv

An der Veranstaltung nahmen mehrere Politiker aus Europa teil. Ebenso anwesend waren Mitglieder und Vertreter der iranischen Gemeinden in diesen Ländern. Die Redner sprachen über den Ausbruch des Coronavirus im Iran, den Umgang des Regimes damit und über mögliche landesweite Aufstände, welche das Regime in Angst versetzt haben.
Laut der Volksmojahedin Iran (PMOI, Mujahedin e Khalq oder MEK) hat der Coronavirus bereits 35.900 Menschen im Iran das Leben gekostet.
Moderator der Konferenz war Dr. Parisa Kamali, ein Arzt aus den Niederlanden, der auch Mitglied im internationalen Komitee der iranischen Ärzte ist.
Erster Redner auf der Konferenz war Senator Lucio Malan, ein Mitglied des italienischen Senats und Mitglied der parlamentarischen Versammlung der NATO.
„Nach dem Ausbruch des Covid-19 war die häufigste Frage: Wird diese Pandemie entscheidende Auswirkungen im sozio-ökonomischen Feld in den verschiedenen Ländern haben? Die Antwort auf diese Frage ist heute: Ja, es hat entscheidende Auswirkungen und im Fall des Iran sehen wir dies so stark wie in keinem anderen Land, weil der Iran von einer extrem tyrannischen und korrupten Regierung beherrscht wird, die nicht weniger gefährlich für das Volk als das Virus ist“, sagte er.
In Bezug auf die Inaktivität des Regimes sagte Senator Malan:“ Das iranische Volk bekommt von seiner Regierung keine Hilfe, um unter dieser Epidemie zu überleben und das bringt die sowieso schon explosive Gesellschaft und eine extrem instabile Situation, auch weil bekannt ist, dass 75% des Volkes unterhalb der Armutsgrenze leben. Das Volk weis auch, dass verfügbares Geld in Höhe von Milliarden Dollar unter der Kontrolle von Khamenei steht, doch dieser Wohlstand wird nicht für die Gesundheit des Volkes ausgegeben und das Volk hat nun ohne ein Sicherheitsbewußtsein der Regierung die Wahl zwischen dem Verhungern zu Hause oder dem Tod am Arbeitsplatz durch den Virus.“
„Die WHO, der UN Generalsekretär und der Hochkommissar für Menschenrechte müssen gegen die Verbrechen des Regimes Stellung beziehen und das Regime mit einer entschlossenen Politik und einer Unterstützung von Maryam Rajavi und ihrer Widerstandsbewegung, die für Freiheit und Demokratie im Iran kämpft, konfrontieren. Ich möchte damit schließen, dass ich sie stark unterstütze, stärker als jemals zuvor.“, sagt Senator Malan und drückte damit seine Unterstützung für die gewählte Präsidentin des NWRI, Maryam Rajavi, aus.
Die nächste Rednerin war Laurence Fehlmann Riell , eine Parlamentsabgeordnete in der Schweiz aus Bern. Sie verurteilte die Entscheidung des obersten Führers des iranischen Regimes, Ali Khamenei, sowie seinem Präsidenten Hassan Rouhani, dass die Menschen inmitten des Ausbruch des Coronavirus wieder an die Arbeit gehen sollen. Sie sagte:“ Rouhani betont immer wieder, dass das Regime das Virus unter Kontrolle hat und weist nun das Volk an, wieder zur Arbeit zu gehen, womit es der Krankheit ausgeliefert ist. Doch die Covid – 19 Krise ist im Iran nicht unter Kontrolle. Das zeigen die Berichte der Widerstandseinheiten der Volksmojahedin Iran, die belegen, dass mehr als eine Million Iraner nun mit dem Virus infiziert und mehr als 35.000 Menschen daran gestorben sind.“

 

NCRI-FAC

@iran_policy

Senator @LucioMalan: Iranian people are receiving no help from the government to survive under the epidemic. This puts the already explosive society in an extremely volatile situation because over 75% of the population is living under poverty line.

In einem anderen Teil ihrer Rede bezog sich Frau Rieli auf die kriminelle Kampagne des Regimes, welche Menschen zu Geiseln macht und wo die US Sanktionen für die hohe Sterberate im Iran verantwortlich gemacht werden. Mehrere Institutionen unter der Kontrolle von Khamenei haben genug Ressourcen, um dem Volk zu helfen und dennoch tut er es nicht. Sie sagte:“ Im Gegensatz zu den Worten, welche Rouhani gegenüber der internationalen Gemeinschaft fallen lässt, in denen er behauptet, die US Sanktionen wären dafür verantwortlich, dass das Land Schwierigkeiten habe, die Krankheit unter Kontrolle zu bringen, haben die Enthüllungen des iranischen Widerstandes gezeigt, dass dies nicht wahr ist. Die Wahrheit ist, dass es genügend finanzielle Mittel gibt und dass sie nur nicht für das Volk ausgegeben werden.“

„Wenn es um den Iran geht, müssen wir uns für eine Seite entscheiden. Die eine Seite ist das iranische Volk und seine Widerstandsbewegung und die andere Seite ist die religiöse Diktatur und Covid-19. Wir müssen an der Seite der iranischen Bürger und seiner Widerstandsbewegung stehen, die von Maryam Rajavi angeführt wird“, sagte sie.
Gisso Shakeri, eine iranische Künstlerin im Exil und Menschenrechtsaktivistin, war die nächste Rednerin. Sie sagte:“ Wir kämpfen gegen zwei Feinde.

Den einen Feind können wir nicht sehen und das ist das Coronavirus und der andere Feind ist das iranische Regime. Um beide zu besiegen, brauchen wir keine Labore, sondern Proteste im Iran“.

Sie sang danach einen Song, welchen sie dem iranischen Volk und den unermüdlich arbeitenden medizinischen Personal im Iran widmete.
„Es sagt viel über das kriminelle Verhalten des iranischen Regimes aus, wenn man seinen Umgang mit der COVID-19 Pandemie ansieht. Doch ich möchte eher darüber sprechen, welches Verhalten die internationale Gemeinschaft diesbezüglich hat.“, sagte Vareikis Egidijus, ein Abgeordneter aus Litauen und Vize – Präsident des Auswärtigen Ausschusses im dortigen Parlament.

„Die Weltgesundheitsorganisation ist zu still, wenn es um die Bewertung der Statistiken der Mullahs geht. Vor einigen Wochen sagte noch der Vertreter der WHO, dass die wahren Statistiken fünfmal höher sind als das, was das Regime angibt. Doch Worte sind nicht genug. Wir müssen wissen, was in dieser Hinsicht zu tun ist.

Die WHO hat sicher das iranische Regime darüber informiert, dass es die Menschen zur Arbeit zwingt und damit das Virus sich wieder vermehrt verbreiten kann, aber wir wissen nicht, wie die WHO gedenkt, dies zu stoppen. Die WHO muss ein Team seiner Mitarbeiter in den Iran schicken, damit es dort Ratschläge geben kann und damit die Regularien umgesetzt werden.

Es muss auch eine vernünftige Behandlung der iranischen Bürger sicher stellen. Wenn die Mullahs sich weigern, dann muss der UN Generalsekretär sofort den UN Sicherheitsrat zu einer Sitzung einberufen“, ergänzte er.

Er forderte weiter:“ Der UN Hochkommissar für Menschenrechte hat die Verurteilung der Hinrichtung von Gefangenen im Iran sehr lange verzögert und er will nicht darüber reden, wie mit dem Virus in den Gefängnissen des Regimes umgegangen wird. Eine einfache verbale Verurteilung ist nicht genug. Die Mullahs müssen durch Taten für ihre Grausamkeit zur Rechenschaft gezogen werden.“

Der nächste Sprecher der virtuellen Konferenz des NWRI war Prof. Dr. Henk de Haan, der frühere Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses in Holland.
Er wies auf die steigenden Menschenrechtsverletzungen im Iran hin und sagte:“ Die Menschenrechtsverletzungen wurden im Iran nie beendet. Hinrichtungen, Inhaftierungen und Folterungen, die Unterdrückung von Frauen, die Unterdrückung von Demonstrationen, die fehlende Meinungsfreiheit und Religionsfreiheit waren immer vorhanden. Und in den Zeiten von Covid-19 gibt es weitere Menschenrechtsverletzungen.“

In Bezug auf die kriminelle Vertuschung des Ausbruchs des Coronavirus durch das Regime und wie es der iranischen Gesellschaft damit die grundlegenden Mittel zur Bekämpfung des Coronavirus genommen hat, sagte Prof. de Haan: „Zum Beispiel liefert das iranische Regime keine wahren Statistiken über die Todesfälle beim Coronavirus, um sein Mismanagement zu verbergen. Wenn ein Bürger oder medizinischer Mitarbeiter Zahlen preisgibt, wird er bestraft. Während der Epidemie wird den Menschen keine Hilfe angeboten, obwohl Khamenei Zugang zu Geldern im Wert von mehreren Milliarden Dollar hat. Verarmte Bürger müssen wieder arbeiten gehen oder sie müssen mit hohen Geldstrafen oder sogar Haftstrafen rechnen, was sicherlich zu mehr Krankheiten und Todesfällen führen wird. Medizinische Einrichtungen werden ausschließlich von der IRGC kontrolliert und den Iranern werden Grundbedürfnisse wie Masken und Desinfektionsmittel vorenthalten.

Ärzte, Krankenschwestern und medizinisches Personal sind in jedem Land die Helden in dieser Zeit. Sie bekämpfen das Virus an vorderster Front und riskieren ihr Leben, um das Leben anderer zu retten. Im Iran jedoch fehlen den Ärzten und Krankenschwestern grundlegendste Materialien für ihren eigenen Schutz. Bisher haben mehr als 100 Ärzte, Krankenschwestern und anderes medizinisches Personal im Iran bei der Behandlung von infizierten Patienten mit dem Coronavirus ihr Leben verloren.“

Ich fordere den Generalsekretär der Vereinten Nationen, den Hochkommissar für Menschenrechte sowie den UN Sonderberichterstatter für die Menschenrechtslage im Iran und unsere Regierungen auf, ihr Schweigen über die Menschenrechtsverletzungen im Iran zu brechen und dieses kriminelle Regime für seine Verbrechen zur Rechenschaft zu ziehen.

Dies ist die Pflicht der Weltgemeinschaft und dies erwartet auch das iranische Volk von uns “, schlußfolgerte er.
„Das Netzwerk von Menschen, welche die MEK unterstützen, lebt weiter und es schreitet schneller denn je voran. Wir sind in der Lage, Gefangene im Iran erreichen, um ihre Stimmen für die Freiheit zu verbreiten. Wir enthüllen die Realität der Korruption durch die Mullahs. Wir alle teilen dieses Ziel.“, sagte Behzan Naziri, Mitglied des auswärtigen Ausschusses im NWRI, Er verwies auf das große Netzwerk der MEK im Iran und auf die unermüdlichen Bemühungen der Unterstützer der Organisation und der Widerstandseinheiten, den Menschen zu helfen und die Wahrheit über das Ausmaß der Verbreitung des Coronavirus im Iran zu enthüllen.

NCRI-
@iran_policy

Persian artist, member of the NCRI @AmirAramMusic: My deepest condolences to families of victims. After each winter there is a spring. Though the people have suffered over 40 years, the Opposition Movement will free them.

https://twitter.com/iran_policy/status/1254422918152495104/photo/1

Amir Aram, ein Mitglied des NWRI und bekannter persischer Künstler, nahm ebenfalls an dieser Konferenz teil und drückte den Familien der COVID-19-Opfer im Iran sein tiefstes Beileid aus. Er spielte ebenfalls einen Song.
Die letzte Rednerin dieser Konferenz war Amineh Qaraee, die das iranische Jugendkomitee in Skandinavien vertrat. Sie sagte: „Wir steht bis zum Ende zu der Opposition, dem NWRI und der MEK. Ich möchte jedem von Ihnen, der teilgenommen hat, ein großes Dankeschön sagen. “

Zahl der Todesfälle durch das Coronavirus übersteigt im Iran in 298 Städten die 35 800


Die Organisation der Volksmudschahedin des Iran (PMOI/MEK) gab am Sonntag, dem 26. April 2020, bekannt, dass die Zahl der Todesfälle durch das Coronavirus in 298 Städten im Iran die 35 800 überschritten hat. Die Zahl der Opfer beträgt in Teheran 5 950, in Khorasan Razavi 2 860, in Gilan 2 590, in Isfahan 2 350, in Mazandaran 2 350, in Ostaserbeidschan 1 450, in Sistan und Belutschistan 750, in Ardabil 670 und in Yazd 530.
Obwohl Hassan Rohani einerseits schamlos feststellt: „Wir wissen nicht, wann der Ausbruch des Coronavirus endet, und die Last liegt fast vollständig auf den Schultern des Volkes“, sagt er andererseits: „Mitte Mai oder in der Mitte des Ramadan werden die Moscheen, die religiösen Stätten, die heiligen Schreine und die Freitagspredigten wieder öffnen, wobei besondere Vorschriften gelten in den betreffenden 127 sauberen (virusfreien) Gebieten.“. Auf diese Weise beabsichtigt das Kleriker Regime, seine künstlichen religiösen Predigten für politische Zwecke wieder aufzunehmen und Moscheen und Schreinen zu erlauben, aus den Betern finanziellen Vorteil zu ziehen auf Kosten des Lebens der Menschen und einer zunehmenden Ausbreitung des Coronavirus.
Während Rohani von 127 sauberen (virusfreien) Gebieten spricht, hat die Nationale Einsatzgruppe zum Kampf gegen das Coronavirus (NCCT), das „epidemiologische Komitee“, in ihrem letzten Bericht, der in der staatlichen Tageszeitung Hamshahri veröffentlicht worden ist, festgestellt: „Semnan, Yazd, Ghom, Qazvin, Zentraliran, Ostaserbeidschan, Teheran, Alborz, Isfahan und Zanjan gehören zu den Provinzen mit einem steigenden Trend des Ausbruchs. Die gleiche Gruppe der Provinzen Semnan, Zentraliran und Ghom haben einen Trend aufwärts erlebt…. Die Provinzen Mazandaran, Ardabil, Luristan, Ilam, Nordkhorasan, Gilan, Kurdistan, Südkhorasan, Westaserbeidschan und Golestan sind gelb markiert, was bedeutet, dass die Rate des Ausbruchs des Coronavirus in der Mitte liegt. Der Virus breitet sich in zunehmender Rate aus in den Provinzen Ardabil und Gilan, während sie in den Provinzen Westaserbeidschan und Kurdistan abnimmt. Es gibt Anzeichen eines neuen Höhepunkts in den Provinzen Golestan und Nordkhorasan. Die Provinzen Fars, Khorasan Razavi, Hamedan, Kohgiluyeh und Boyer-Ahmad, Khusistan, Hormusgan, Chaharmahal und Bakhtiari, Kermanshah, Sistan-Belutchistan, Kerman und Bushehr sind grün markiert. Dies bedeutet, dass sie die kleinste Rate an COVID-19 Fällen im Land haben. In der Gruppe mit der höchsten Rate zeigt die Zahl der Todesfälle in den Provinzen Zentraliran und Zanjan eine Zunahme um 20 %. Aus den Provinzen Zentraliran und Semnan wird gemeldet, dass die Rate des Ausbruchs mehr als 25 % beträgt. Die Provinzen Ilam und Mazandaran haben die höchste Rate der Zunahme bei der Zahl der Todesfälle mit um die 60 % erlebt. Die Provinz Gilan hat wenig Änderung gezeigt und sieht sich einer Erhöhung der Zahl der Todesfälle um 25 % und der Zahl der Infizierten gegenüber“.
Während die Amtsträger zahlreiche Berichte über die hohe Rate der Infektionen und Todesfälle in den „grünen Provinzen“ abgegeben haben, gibt es, auch wenn man sich auf den Bericht des epidemiologischen Komitees verlässt, keine vom Coronavirus freie Zone im Land. Rohani bezeichnet eine freie Zone als solche, wo die Einweisungen in Krankenhäuser die Zahl Null erreicht haben bei einer Woche ohne Todesfälle sowie einer steigenden Zahl von geheilten Patienten. Wenn dieser Trend sich in zwei aufeinanderfolgenden Wochen fortsetzt, wird das Gesundheitsministerium das Gebiet zu einer ‚freien Zone‘ erklären.
Heute hat Ali Nobakht, der Vorsitzende des Gesundheitsausschusses im Parlament des Regimes, gegenüber der staatlichen Website Fartak-Nachrichten ausgesagt: „Wir haben den Gipfel bei den Krankheitsfällen noch nicht hinter uns gelassen und die Entscheidung des NCCT, die Beschränkungen aufzuheben, bedeutet nicht, dass wir den Gipfel des Ausbruchs hinter uns hätten“.
Andererseits schreibt heute die staatliche Tageszeitung Resalat: „Die statistischen Daten zeigen, dass die Zahl der Patienten in den Krankenhäusern zugenommen hat und dass zu befürchten ist, dass mit der Aufhebung der Regeln des sozialen Abstands die Zahl der Opfer wieder steigt. Die Wiedereröffnung von Geschäften mit ‚geringem Risiko‘ hat Besorgnisse über die Möglichkeit einer zweiten Welle des Ausbruchs erregt“.
Mohammad-Reza Mahboubifar, ein Mitglied des NCCT, dessen Äußerungen in der staatlichen Tageszeitung Setareh Sobh in einem Editorial erwähnt werden, sagt: „Die Regierung hinkt bisher weit hinter vielen Ländern zurück wegen des Mangels an Quarantänen und (den nicht auferlegten) sozialen Beschränkungen. Während das Land hätte unter Quarantäne gestellt und stillgelegt werden sollen, sobald das Coronavirus identifiziert worden ist, und während eine Strategie für eine Kontrolle über die Krankheit hätte formuliert werden sollen, wurden diese Beschränkungen insbesondere in den Epizentren des Virus aus politischen Gründen nicht umgesetzt… Die Statistiken … geben nicht die Realität wieder, die Zahl der Infizierten und Toten ist höher. Leider wurde die Todesursache bei vielen Opfern des Coronavirus falsch anderen Erkrankungen zugeschrieben, um die Sterblichkeitsrate niedrig zu halten. Zugleich werden wir in der zweiten und der dritten Welle des Coronavirus in den kommenden Wochen noch mehr Einschränkungen auferlegen müssen“.
Unterdessen gibt es weiter Warnungen vor einer Implosion des Regimes. Heute schreibt die staatliche Zeitung Eghtesad-Sar-amad: „Mit dem Anwachsen der militärischen Macht des Iran ist die wirtschaftliche Macht parallel dazu nicht nur nicht gewachsen, sondern wurde täglich schwächer. Hohe Unterentwicklung, ausgedehnte administrative Korruption, ein ungünstiges Geschäftsumfeld, die Existenz einer „fetten Regierung“ und wirtschaftliche Instabilität sind seit Jahren ein konstantes Kennzeichen unserer Wirtschaft. Slogans wie „Dschihad Management“, „Widerstandsökonomie“, „die Übertragung des Kommandos an revolutionäre Jugendliche“ … haben unserer kranken Wirtschaft bisher keine Erleichterung verschafft. Heute gleicht die Wirtschaft der der Sowjetunion, bevor diese zusammenbrach. Bis jetzt ist noch kein Land in der Lage gewesen, ein Militär aufzubauen, das mit der Armee der Armen und Verarmten fertig wird“.
Sekretariat des Nationalen Widerstandsrats Iran (NWRI)
26. April 2020

Iran: Coronavirus Update, über 34.200 Tote am 23. April 2020, 18 Uhr CEST


Über 34.200 Tote durch den Coronavirus (COVID-19) im Iran – Todeszahlen durch die Quellen der MEK

Zahl der Opfer (Stand 23. April, 18 Uhr CEST):
Die Volksmojahedin Iran (PMOI) gaben am Nachmittag des 23. April 2020 bekannt, dass mehr als 34.200 Menschen in 296 Städten im Iran am Coronavirus verstorben sind. In den verschiedenen Provinzen gab es folgende Todeszahlen: 5,815 in Teheran, 2,220 in Mazandaran, 1,605 in Khuzestan, 1,105 in Golestan, 770 in Lorestan, 535 in Sistan & Baluchistan, 530 in Kurdistan, 435 in Qazvin, 325 in Bushehr und 289 in Chaharmahal & Bakhtiari. Zu diesen Zahlen kommen weitere registrierte Fälle in anderen Provinzen hinzu.

Das iranische Regime startet Militärsatelliten, während die Menschen mit finanziellen Problemen zu kämpfen haben

Das iranische Regime startet Militärsatelliten, während die Menschen mit finanziellen Problemen zu kämpfen haben
Das iranische Regime startet einen militärischen Satelliten – April 2020.

Die terroristischen Revolutionsgarden (IRGC) des iranischen Regimes beanspruchten am Mittwoch, sie hätten den ersten militärischen Satelliten des Regimes in die Umlaufbahn geschickt. Dies ereignet sich zur gleichen Zeit, wo die Mullahs und ihre Apologeten sich über internationale Sanktionen und fehlendes Geld beschweren, um den Menschen mitten im Ausbruch des Coronavirus zu helfen.

Am Donnerstag erklärte Mike Pompeo, der Außenminister der Vereinigten Staaten, dazu und unter Verweis auf die terroristischen Aktivitäten des IRGC in einem Presse Briefing: „Das IRGC, eine als solche gekennzeichnete terroristische Organisation, hat heute eine Rakete gestartet. Ich überlasse es dem Verteidigungsministerium, die Details darüber zu nennen.

Wenn es aber um die Resolution 2231 des UNO Sicherheitsrats geht, so hat, denke ich, jede Nation eine Verpflichtung, sich an die Vereinten Nationen zu wenden und zu bewerten, ob dieser Raketenstart mit dieser Resolution des Sicherheitsrats im Einklang steht. Ich denke nicht, dass er das auch nur im Entferntesten tut, und ich muss – ich denke, der Iran muss jetzt zur Verantwortung gezogen werden für das, was sie getan haben. Sie haben da jetzt eine militärische Organisation, die die Vereinigten Staaten als terroristisch eingestuft hat und die versucht, einen Satelliten zu starten“.

„Ich hoffe, dass das iranische Regime den Forderungen des iranischen Volkes entspricht, die Ressourcen mit Prioritäten zu versehen, Ressourcen, die das iranische Regime ganz klar hat, für Gesundheit, Sicherheit und Schutz der iranischen Bevölkerung und nicht für ihre globale Terrorkampagne. Sie können sehen, dass sie sich immer noch schwer damit tun. Sie können sehen, dass sie immer noch Ressourcen haben.

Sie sollten beachten, dass wir – schon bei den ersten Nachrichten darüber, dass das COVID-19 Virus den Iran getroffen hat, der Bevölkerung im Iran humanitären Beistand angeboten haben. Wir haben auch anderen Ländern beigestanden bei der Lieferung humanitärer Unterstützung für die iranische Bevölkerung. Ich wünschte nur, dass das iranische Regime so für die iranische Bevölkerung sorgt, wie der Rest der Welt es mit seinen Handlungen demonstriert hat“, ergänzte er.

Die Behauptungen des Regimes, diesen Satelliten erfolgreich in die Umlaufbahn gebracht zu haben, müssen sehr in Zweifel gezogen werden, da das Regime solche geschwindelten Behauptungen schon in den letzten Monaten und Jahren aufgestellt und Milliarden Dollar aus dem Nationalvermögen verschwendet hat, aber immer wieder gescheitert ist.
Außerdem beweist der Start eines Satelliten zu einem Zeitpunkt, wo die iranische Bevölkerung mit dem Coronavirus zu kämpfen hat, einmal mehr, dass dieses Regime sich nicht um das Wohlergehen des iranischen Volkes schert.

Laut der Organisation der Volksmudschaheidn des Iran (PMOI, Mujahedin-e Khalq oder MEK) hat das Coronavirus bis jetzt fast 34 000 Leben verlangt wegen der Vertuschung und Untätigkeit des Regimes. Dennoch hat der Oberste Führer Ali Khamenei und sein Präsident Hassan Rohani die Menschen zurück zur Arbeit gezwungen unter Verweis auf den beschädigten Wirtschaftskreislauf des Iran und auf die angebliche Verursachung dieser wirtschaftlichen Härten durch die US Sanktionen.

Dazu sagte Frau Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des Nationalen Widerstandsrats Iran (NWRI): „Für Khamenei und Rohani sind Leben und Wohlergehen der Bevölkerung wertlos. Sie wollen nur ihr Regime vor der Bedrohung durch einen Aufstand bewahren. Die verbrecherische Entscheidung, die Menschen zurück zur Arbeit zu schicken, ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit und wird eine riesige Zahl an Opfern verursachen“.

Mit anderen Worten: Während die iranische Bevölkerung versucht, Mittel zu finden, um mitten im Ausbruch des Coronavirus zu überleben, verschwendet das Regime Milliarden Dollar des Nationalvermögens, um seine kriegstreiberischen Ziele zu erreichen.

Das hohle Machtgepränge des IRGC soll auch der Kontrolle einer unruhigen iranischen Gesellschaft dienen und irgendwie einen heraufkommenden Aufstand neutralisieren. Zusammen mit Unterdrückungsmaßnahmen muss das Regime seine militärischen Kräfte als machtvoll und zu allem bereit darstellen.

iese neueste Machtdemonstration des Regimes widerlegt auch alle seine Propaganda in den letzten Monaten, die die US Sanktionen als Ursache für die derzeitige Coronavirus Krise im Iran hinstellt, obwohl diese Medizinprodukte nicht betreffen.
Tatsächlich könnte das Regime, wenn es das wollte, der iranischen Bevölkerung helfen, wenn man insbesondere Khamenei mit seinen Imperien über 90 Milliarden Dollar berücksichtigt, und die Quarantäne verlängern und zugleich den Armen finanziell helfen und Medizinprodukte kaufen, um die Patienten zu heilen.Sogar eigene Amtsträger des Regimes haben eingeräumt, dass das Regime genug Ressourcen an der Hand hat, um den Menschen zu helfen. Am 9. April hat die staatliche Tageszeitung Jomhuri – e Eslami in ihrem Editorial von Mullah Massih Mohajer, der seit 1981 Chefherausgeber der Zeitung ist, auf diesen Punkt aufmerksam gemacht.

„Was wollen angesichts der wirtschaftlichen Rezession, die durch das Coronavirus verursacht wurde, die großen finanziellen Institutionen wie „Ausführung der Befehle Imam Khomeinis“, die Mostafazan Stiftung der Islamischen Revolution und Astan Quds anderes tun, als ihr Geld der verarmten Bevölkerung zugutekommen lassen?“ liest man in dem Artikel.

Wie Frau Maryam Rajavi sagt: „Das IRGC und die großen finanziellen Institutionen, die das Vermögen des iranischen Volkes ausgeplündert haben, können die Ausgaben von Arbeitern, Lohnempfängern und Arbeitslosen bezahlen, um sie während des Lock down davor zu schützen, im Iran von COVID-19 angesteckt zu werden“.

Iran: Weltweite Verurteilung der fortgesetzten Menschenrechtsverletzungen im Iran inmitten des Ausbruch des Coronavirus

Weltweite Verurteilung des iranischen Regimes wegen seiner fortgesetzten Menschenrechtsverletzungen

Die fortgesetzten Menschenrechtsverletzungen des iranischen Regimes, vor allem die Hinrichtung von Minderjährigen und anderen Gefangenen in den letzten Tagen sowie die verweigerte Freilassung von Gefangenen im Rahmen des Ausbruchs des Coronavirus, wurden von der internationalen Gemeinschaft verurteilt.
Die UN Hochkommissarin für Menschenrechte, Michelle Bachelet, verurteilte am Mittwoch die Hinrichtung von Shayan Saeedpour. Es ist die zweite Hinrichtung eines minderjährigen Straftäters in den letzten Tagen durch die iranischen Behörden. Herr Saeedpour wurde wegen der Teilnahme an der Rebellion im Gefängnis von Saqqez wegen der schlechten Bedingungen im Gefängnis nach dem Ausbruch des Coronavirus hingerichtet. Vor ihm wurde bereits am 18. April Majid Esmailzadeh im Ardabil Gefängnis in der Provinz Ardabil hingerichtet. Er wurde 2012 verhaftet und wegen Mordes verurteilt. Zum Zeitpunkt des Verbrechens war er unter 18 Jahre. Weiterhin wurde die Todesstrafe gegen Danial Zeinolabedini verhängt. Auch er war zum Zeitpunkt des ihm zur Last gelegten Verbrechens unter 18 Jahre alt. Das Urteil wurde am 2. April gesprochen, nachdem er von Wärtern im Miandoab Gefängnis in der Provinz West Aserbaijan geschlagen wurde. Er wurde nach einem Aufstand im Mahabad Gefängnis am 28. März aufgrund der schlechten Haftbedingungen zusammen mit anderen Gefangenen dorthin transferiert. Vor dem Aufstand hatte es die Gefängnisleitung abgelehnt, Gefangene wegen des Ausbruch des Coronavirus temporär frei zu lassen.
„Die Hinrichtung dieser beiden minderjährigen Straftäter ist nach dem internationalen Recht absolut verboten. Mehrere Gremien und Experten der UN haben immer wieder deutlich gemacht, dass die Verhängung der Todesstrafe für Menschen, die zum Zeitpunkt des Verbrechens unter 18 Jahren waren, strikt verboten ist“, sagte die UN Hochkommissarin.
„Obwohl meine Abteilung mehrfach bei der iranischen Regierung interveniert und auf diesen Fakt hingewiesen hat, werden Verhängung und Ausführung solcher Bestrafungen gegenüber minderjährigen Straftätern fortgesetzt. Das ist bedauerlich und zeigt, wie illegal diese Aktionen waren. Ich rufe erneut die iranischen Behörden auf, die internationalen Menschenrechtsverpflichtungen einzuhalten und mit der Hinrichtung von minderjährigen Straftätern aufzuhören und alle Todesurteile dieser Art zu widerrufen.“, ergänzte sie, während sie bestätigte, dass das Mullahregime die internationalen Verurteilungen und Aufrufe zum Ende der Menschenrechtsverletzungen ignoriert.
„Der Fakt, dass in den letzten drei Wochen zwei weitere minderjährige Straftäter hingerichtet wurden, weil sie an Protesten wegen der Angst der Verbreitung von COVID-19 in den Haftanstalten beteiligt waren, lässt die tiefen Sorgen wachsen, dass die Hinrichtung von weiteren Gefangenen, die zum Tode verurteilt wurden, weil sie an solchen Protesten teil nahmen, demnächst erfolgen werden.“, sagte Bachelet.
Zusätzlich zur UH Hochkommissarin für Menschenrechte sagten am 17. April Menschenrechtsexperten der Vereinten Nationen, allen voran Javaid Rehman, der Sonderbeauftragte für die Menschenrechtslage in der Islamischen Republik Iran, dass das Regime die Gefangenen mißhandelt und es an hygienischen Einrichtungen in den Gefängnissen während des Ausbruchs des Coronavirus mangelt. Rehman sagte:“ Die iranische Gefängnis erfüllen seit langem keine hygienischen Standards, sie sind überfüllt und es gibt Probleme mit der Gesundheitsversorgung. Wir fordern die iranischen Behörden auf, die Maßnahmen umzusetzen, welche unter der internationalen Konvention für zivile und politische Rechte vorgeschrieben sind. Dazu zählt auch das Recht, dass Menschen nach ihrem Entzug der Freiheit mit Respekt, Humanität und Würde behandelt werden und dass auch sie ein Recht auf Leben haben.“
In seinem Bericht von 2019 über Todesstrafen in der Welt, welcher am 21. April veröffentlicht wurde, setzt Amnesty International das Mullahregime „auf Platz der Länder mit den meisten Hinrichtungen nach China. Die wahre Zahl der Hinrichtungen sind weiterhin ein staatliches Geheimnis.“
„Der Iran wird nur von China bei der Umsetzung der Todesstrafe übertroffen. Mindestens 251 Menschen sind 2019 auf diesem Weg gestorben, vier von ihnen waren zum Zeitpunkt des Verbrechens unter 18 Jahre alt. Die fehlende Transparenz in diesem Bereich macht es schwer, die wahren Zahlen der Hinrichtungen zu ermitteln, sie dürfte weit höher sein“, schrieb Amnesty International in seiner Presseveröffentlichung.
Trotz der wiederholten internationalen Aufrufe und Verurteilungen hat das iranische Regime verzweifelt versucht, die Kontrolle über die iranische Gesellschaft zu gewinnen, indem Hinrichtungen und Folter erhöht wurden. Dies wird selbst fortgesetzt, wenn der Coronavirus immer mehr Opfer fordert, nachdem das Regime inaktiv war und den Ausbruch vertuschte.
Am 22. April ließ zudem das iranische Regime mindestens 11 Gefangene in den Gefängnissen Gohardasht, Kermanshah, Sanandaj und Dastgerd (Isfahan) hängen.
In Bezug auf die fortgesetzten Menschenrechtsverletzungen durch das Mullahregime unterstrich Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des Nationalen Widerstandsrates Iran (NWRI), dass das Regime dem Iran und den Iranern nicht anderes als Unterdrückung, Hinrichtungen, Armut und Korruption beschert hat. Sie sagte, dass die Öffentlichkeit terrorisiert und unterdrückt werden muss, damit in der Katastrophe um das Coronavirus die Situation für das Regime unter Kontrolle bleibt. Das Regime lässt seine Gefangenen hinrichten, anstatt sie frei zu lassen

Maryam Rajavi
@Maryam_Rajavi

The mullahs’ regime has achieved nothing but suppression and executions. To terrorize the public and keep their grab on power, the mullahs are executing prisoners rather than releasing them. #FreePoliticalPrisoners #Iran

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Frau Rajavi rief erneut die internationale Gemeinschaft, insbesondere den UN Generalsekretär, den Hochkommissar für Menschenrechte und den Menschenrechtsrat sowie die UN Sonderberichterstatter für Menschenrechte und andere Menschenrechtsorganisationen auf, sofort zu intervenieren, damit die Gefangenen frei gelassen und keine humanitäre Katastrophe in den Gefängnissen des Regime stattfindet.
Das Regime hat die Menschenrechtsverletzungen erhöht. Dies geschieht im Einklang mit seinen Vertuschungen und seiner Inaktivität während des Ausbruchs des Coronavirus. Dies widerlegt wieder einmal die Behauptungen der Mullahs und ihrer Beschwichtiger, dass die US Sanktionen die Quelle aller humanitären Krisen im Iran sind. Würden sich das Regime und seine Vertreter um das Leben seines Volkes kümmern, dann wäre es niemals zu einem solchen Maß an Unterdrückung gekommen und sie könnten die Wahrheit über die Coronavirus Epidemie und die steigenden Todeszahlen verbreiten.
Die Menschenrechtsverletzungen im Inland und der Export von Terrorismus ins Ausland sind die beiden wichtigsten Pfeiler der Existenz des Regimes und daher ist das Regime nicht in der Lage, dies zu reduzieren oder zu beenden. Würde es dies tun, dann würde es zu seinem sofortigen Sturz führen, vor allem nachdem die Proteste im Iran deutlich gemacht haben, dass das Volk einen Regimewandel fordert. Die Existenz des Regimes mit seiner kriegerischen Politik und seinen unterdrückenden Maßnahmen ist vor allem in der Coronakrise eine tödliche Bedrohung für das iranische Volk sowie für die regionale und internationale Sicherheit.
Frau Rajavi sagte dazu:“ Heute geht es dem iranischen Volk nicht mehr nur um Freiheit, sondern auch um das Überleben und seine Gesundheit. Die Wirtschaft des Landes und sein Fortbestand hängen ebenfalls vom Sturz des klerikalen Regimes ab.“

Mit der Hinrichtung eines weiteren Gefangenen, enttarnt das iranische Regime seine Behauptungen im Kampf gegen COVID-19


Das Mullah Regime hat Shayan Saidpour, der zur Zeit seiner Verhaftung minderjährig war, dafür hingerichtet, dass er an der kollektiven Flucht von Gefangenen im Saqqez Gefängnis im Nordwesten des Iran teilgenommen hat. Diese Hinrichtung entlarvt einmal mehr die Behauptungen des Regimes, den Menschen mitten im Ausbruch des Coronavirus zu helfen, und seine Bemühungen, die Sanktionen für die Krise im Land verantwortlich zu machen.
Dazu sagt Frau Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des Nationalen Widerstandsrats Iran (NWRI): „Das Mullah Regime hat nichts als Unterdrückung und Hinrichtungen gebracht. Um die Öffentlichkeit einzuschüchtern und zu terrorisieren und die Situation im Zaum zu halten, verfällt es darauf, Gefangene hinzurichten, anstatt sie freizulassen“.

 


Frau Rajavi forderte noch einmal die internationale Gemeinschaft, besonders den Generalsekretär der Vereinten Nationen, die Hohe Kommissarin für Menschenrechte, den Menschenrechtsrat, die zuständigen Berichterstatter der UNO und andere Menschenrechtsorganisationen, auf, umgehend zu intervenieren, um die Hinrichtungen zu stoppen, die Freilassung von Gefangenen sicherzustellen und eine große humanitäre Katastrophe in den Gefängnissen zu verhindern.
Am 11. April hat das iranische Regime Mostafa Salimi hingerichtet, auch ein Gefangener, der bei der Rebellion im Saqqez Gefängnis entflohen ist.

Am Freitag, dem 27. März 2020 haben Gefangene im Saqqez Gefängnis in Kurdistan gegen die Weigerung des Regimes rebelliert, sie mitten im Ausbruch des Coronavirus freizulassen. Laut der Nachrichtenagentur Fars des Regimes gelang es 80 Gefangenen, nach Zusammenstößen mit den Revolutionsgarden (IRGC) und Gefängniswärtern zu entfliehen.
Kurz nach dem Ausbruch des Coronavirus hat das iranische Regime eine Kampagne der Vertuschung bei gleichzeitiger Untätigkeit im Inland und internationaler Bemühungen gestartet, die USA als Grund für die hohe Mortalitätsrate durch das Coronavirus im Iran hinzustellen.
Dagegen entlarvt das Vorgehen des Regimes gegen die Gefangenen die Behauptungen der Mullahs und es legt es nahe, dass die Krise durch das Coronavirus von dem Regime eher als Bedrohung seiner Sicherheit angesehen wird. Seit dem Beginn der Coronavirus Epidemie gab es im ganzen Iran mindestens 13 Gefängnisrevolten. Die iranischen Gefängnisse haben nicht das Minimum an hygienischen Einrichtungen und an einer entsprechenden Ausrüstung und Gefangene werden in den gleichen Zellen gehalten, ob sie infiziert sind oder nicht. Außerdem sind die Gefängnisse überfüllt.
Die Revolten im ganzen Iran widerlegen die Behauptungen des Regimes, es habe 80 000 Gefangene freigelassen. Ferner zeigt das Fortbestehen von Ausbrüchen und Rebellionen der Gefangenen, dass das Regime trotz seiner hohen Bereitschaft und Mobilisierung nach den ersten Fällen, dass seine Kontrolle und sein Verwaltungssystem in den Gefängnissen erschüttert sind. Für das Mullah Regime, das auf inländischer Unterdrückung und auf Export von Terrorismus ins Ausland fußt, ist das eher eine existenzielle Bedrohung ebenso wie die Proteste im Iran, die gezeigt haben, dass das iranische Volk willens ist, das Regime zu stürzen.
Bei den Protesten im Iran im November wurden mehr als 12 000 Protestierende verhaftet; einige sind jetzt mit COVID-19 angesteckt, aber niemand wurde freigelassen. Die Maßnahmen, Gefangene zu töten, statt sie freizulassen, und zugleich die Menschen mitten in der Coronavirus Pandemie zur Arbeit zu zwingen, bestätigen, dass das Regime viel eher das Coronavirus benutzen will, um die iranische Gesellschaft zu unterdrücken, als das Virus unter Kontrolle zu bringen.
Dennoch demonstriert die Destabilisierung der Kontrolle über die Gefängnisse die tiefe Instabilität des Regimes und seine Verzweiflung daran, die Kontrolle über die explosive Gesellschaft des Iran zu behalten, die de facto ein einziges großes Gefängnis ist. Die Faktoren, die die Gefangenen gezwungen haben, das eigene Leben zu riskieren und sich den bewaffneten Kräften entgegenzustellen, bewegen genauso die normalen Bürger. Zu diesen Faktoren gehören ein maximaler wirtschaftlicher Druck und die Unterdrückung während der tödlichen Auswirkungen des Coronavirus, zu dessen Ausbreitung das Mullah Regime beigetragen hat, und sie haben die iranische Gesellschaft explosiv gemacht.
Jetzt fürchten sich die Amtsträger des Regimes vor der Situation nach dem Coronavirus und den daraus erwachsenden Aufständen.
Am Montag schrieb die staatliche Tageszeitung Hamdeli: „Die Islamische Republik muss sich auf eine härtere Krise und mögliche gewaltsame und ausgedehnte Proteste und eine allgemeine Unzufriedenheit vorbereiten“.
Am gleichen Montag heißt es in der staatlichen Tageszeitung Resalat: „Das Coronavirus hat Auswirkungen für die verarmten Sektoren der Gesellschaft… Der Bankrott von Familien mit geringen Einkommen hat schon begonnen und die Lücke und die Ungleichheit werden sich vertiefen, was zu neuen Ungleichheiten und Lücken führt… Noch mehr Menschen werden sich bei den schon verarmten Menschen einreihen. Zuletzt werden Entwicklung, Sicherheit und soziale Ressourcen dramatisch einstürzen“.
All das ist eine Bestätigung für das, was Frau Rajavi sagt: „Jetzt und heute hängen nicht nur die Freiheit der Menschen im Iran, sondern es hängen ihr Leben und ihre Gesundheit und außerdem Wirtschaft und Existenz des Landes vom Sturz des Kleriker Regimes ab“.

Coronavirus im Iran Furcht und Abscheu

Conference on Human Rights in Iraq.

Von Struan Stevenson

In einem Artikel auf UPI beschreibt Struan Stevenson die aktuelle Situation im Iran. Anfang des Monats hatte das Regime das Volk angewiesen, wieder zur Arbeit zu gehen, weil man das Coronavirus unter Kontrolle gebracht hat. Mittlerweile dokumentieren wahre Statistiken, wie die von den Volksmojahedin Iran veröffentlichten Zahlen, dass der Höhepunkt der Verbreitung des Coronavirus erreicht ist, was auch der Anstieg der Todeszahlen im iranischen Volk aufzeigt.
In dieser Situation helfen die meisten Länder ihren Arbeitern und Geschäftsleuten sowie der Industrie dabei, ihre großen Verluste einzudämmen. Im Iran hingegen haben die Anführer des Regimes große Summen des Wohlstandes des iranischen Volkes entwendet und sie lehnen es ab, dem Volk zu helfen. Statt dessen werden die Repressalien verstärkt, weil das Regime Angst vor Aufständen hat. In diesem Artikel untersucht Stevenson die aktuelle Situation im Iran.
Hier der vollständige Text des Artikels:
Bleibe entweder zu Hause und sterbe am Hunger oder gehe zur Arbeit und sterbe am Virus. Die scheint die Option zu sein, welche das iranische Volk hat. Das theokratische Regime behauptet, dass es das Virus unter Kontrolle hat und weist sein verarmtes Volk an, wieder zu Arbeit zu gehen oder ansonsten schwere Geldstrafen oder gar Haftstrafen in Kauf zu nehmen. Präsident Hassan Rouhani sagte, dass es sicher genug ist, dass die Menschen wieder zur Arbeit gehen können und dass Schulen und viele Geschäfte, Fabriken, Kaufhäuser und Werkstätten nun wieder öffnen können. Damit treiben sie die Arbeiter in die Krankheit. Das Regime hat – im Gegensatz zu den Behauptungen von Rouhani und dem obersten Führer Ali Khamenei – das Virus nicht unter Kontrolle, wie die Zahlen der Widerstandseinheiten der Volksmojahedin Iran (PMOI/MEK) zeigen. Mehr als eine Million Iraner sind nun mit dem Virus infiziert und die Todesfälle übersteigen mittlerweile die Zahl von 33.000.

STRUAN@STRUANSTEVENSON

Either stay at home and die of hunger, or go out to work and die of the . That seems to be the stark choice on offer to the population of .
Iran orders people back to work amid https://upi.com/6999407t  via @UPI

Iran orders people back to work amid coronavirus

Either stay at home and die of hunger, or go out to work and die of the coronavirus. That seems to be the stark choice on offer to the population of Iran.

upi.com

Die Mullahs haben die Kontrolle über die Krankheit vielmehr verloren und sie haben auch die Kontrolle über die iranische Wirtschaft verloren. Seit 41 Jahren plündern sie den Wohlstand des Volkes aus. Seit der Revolution von 1979 sind Milliarden in den Export von Terrorismus und in die Stellvertreterkriege in Syrien, Jemen, Libanon, Gaza und den Irak geflossen. Weitere Milliarden flossen in das geheime Atomwaffenprogramm und es wurden Konten mit Bargeld in eigenen privaten Banken gefüllt. Die iranische Wirtschaft befindet sich im freien Fall, weil das Regime ein katastrophales Mismanagement betrieben hat und die Politik des „maximalen Drucks“ von Präsident Trump hat zusammen mit dem Ausbruch des Coronavirus die Mullahs in einem Meer aus Unruhen und Konfusion zurück gelassen. Auf der einen Seite betont das Regime, dass es die Verbreitung des Virus unter Kontrolle hat und die Todeszahlen viel niedriger als die wahren Zahlen sind, auf der anderen Seite bettelt es beim IWF um einen Kredit in Höhe von 5 Milliarden Dollar. Selbst Mohsen Rafsanjani, der Vorsitzende des Teheraner Stadtrates, hat zugegeben, dass die Zahlen der Infektionen und Todesfälle weit höher sind, als die offiziellen Zahlen, die von den staatlichen Medien und der Regierung verbreitet werden.
Für die 80 Millionen Menschen, die im Iran leben und von denen die Mehrheit selbst vor dem Virus täglich ums Überleben kämpfte, weil es sich unterhalb der internationalen Armutsgrenze befindet, bietet das Mullahregime einen Kredit in Höhe von einer Million Tomans (60$) pro Familie an, welcher nach zwei Monaten zurück gezahlt werden muss. Das ist ein bizarrer Witz. Sie wissen aus den sozialen Medien, welche enormen Summen andere Länder aufwenden, um den Menschen und den Unternehmen zu helfen. Sie wissen, dass Boris Johnson in GB Hilfe in Höhe von 330 Milliarden £ (410 Milliarden Dollar) zur Verfügung gestellt hat und dass Macron in Frankreich, Sánchez in Spanien und Merkel in Deutschland ähnliche Summen zur Verfügung stellten, welche den Staat über Jahre in Schulden stürzen werden. In Amerika hat Trump sogar Billionen Dollar für wirtschaftliche Hilfen bereit gestellt. Jeder Bürger, der unter einem fast kompletten Lockdown leben muss, wird kompensiert, weil die Arbeiter zu Hause bleiben müssen und weil Geschäfte, Restaurants, Fabriken und Kaufhäuser gezwungen sind, zu schließen. Doch diese Länder haben demokratisch gewählte Regierungen und diese setzten das Leben und die Gesundheit des Volkes hoch an. Die Bürger des Iran hingegen erfahren keine solche Hilfe, die von ihren unterdrückenden Herrschern gewährt wird, obwohl jeder weis, dass Khamenei und seine Eliten Zugang zu vielen Milliarden Dollar haben.
Laut der Informationen, die von einigen Vertretern des Regimes heraus gegeben wurden, besitzen fünf Institutionen 60 Prozent des nationalen Wohlstands. Dazu gehören das Hauptquartier der Ausführung der Anweisungen des Imam (Setad Ejraie Farman Imam), die Khatam al-Anbiya Garnison der IRGC, die Astan-e Quds Razavi, die Märtyrerstiftung und die Mostaz’afan Stiftung. All diese Institutionen stehen unter der direkten Kontrolle von Ali Khamenei und den Setad Konten, auf denen alleine 100 Milliarden Dollar liegen sollen. Der Nationale Fond für Entwicklung, der auch unter der totalen Kontrolle von Khamenei liegt, hat weitere Milliarden Dollar auf seinen Konten. Selbst wenn man davon nur einen kleinen Teil entnehmen würde, könnte man leicht die Kosten aufbringen, welche zum Kampf gegen den Coronavirus benötigt würden, unter anderen für Lohnfortzahlungen für Arbeiter, Angestellte, Ärzte oder Krankenschwestern. Doch Khamenei und Rouhani und seine ganzen klerikalen Kumpane füllen lieber weiter ihre eigenen Taschen oder geben das Geld für die Kriege im Mittleren Osten und die Finanzierung von Terrorismus aus, anstatt Leben und Geschäfte im Iran zu retten.
Das Regime beginnt nun, die Fehler seines Weges zu begreifen. Sie sehen die Unruhen im allgemeinen Volk, die bei dem landesweiten Aufstand im November 2019 ausbrachen und die weiterhin unter der Oberfläche brodeln und die jederzeit erneut ausbrechen können.. Die Islamischen Revolutionsgarden – die Gestapo des Regimes – hat bei den Aufständen im November 1500 unbewaffnete Demonstranten ermordet und weitere Tausende verhaftet. Viele von ihnen sind nun junge politische Gefangene, die in den Todesgefängnissen des Iran inhaftiert sind und die keine medizinische Unterstützung im Kampf gegen den Coronavirus erhalten. Das führte zu Aufständen in den Gefängnissen und diese wurden auf ruchlose Art und Weise von den IRGC nieder geschlagen und Duzende Gefangene, die fliehen konnten, wurden verwundet, getötet und sofort nach ihrer Festnahme hingerichtet.
Die Mullahs haben nun vor einer weiteren Protestwelle Angst, welche in einer neuen Revolution explodieren könnte und welche das mittelalterliche Regime hinweg fegt. Sie haben Angst und haben Panik. Dies spürt man in ihren Reden und Publikationen, selbst bei einigen hochrangigen Vertretern. Die staatliche Nachrichtenagentur Mizan, welche zu der Justiz des iranischen Regimes zählt, erklärte:“ Es gibt große Engpässe bei Waren und Gütern und daher besteht die Gefahr einer Rebellion. Wenn es um die Betrachtung der Möglichkeit eines nationalen Aufstandes gegen das Regime geht, dann ist die Frage der Belastbarkeit des Volkes wichtig. Wenn man diese Linie überschreitet und es kein zentrales Krisenmanagement gibt, dann können lokale oder regionale Aufstände in nationale Aufstände verwandelt werden. Die Verbindung von der Corona – Krise im Iran im Zusammenhang mit den Entwicklungen der Proteste vom November 2019 können zu einer Rebellion führen“. Am 7. April schrieb die staatliche Zeitung Iran-Emrouz:“ Wir könnten einen großen sozialen Aufstand erleben, wenn der Coronavirus vorbei ist. Die Situation wird sich nicht beruhigen. Es könnte die gleiche Situation wie nach den Wahlen von 2017 (Aufstände) entstehen und wir könnten wiederholte und mächtige Vorfälle erleben.“
Die Medien haben recht. Das iranische Volk hat genug. Es hat nun die Wahl zwischen Tod und Hunger zu Hause oder Krankheit auf der Arbeit und es könnte entscheiden, dass die größte Bedrohung für ihr Leben nicht Hunger oder der Covid-19 Virus ist. Es könnte die größte Bedrohung für ihr Leben in dem theokratischen Regime sehen und die einzige Heilung davon ist ein Regimewandel.
STRUAN STEVENSON
Struan Stevenson ist der Koordinator der Kampagne für einen Wandel im Iran (CiC). Er war für Schottland von 1999 – 2014 im EU Parlament, von 2009 – 2014 Präsident der parlamentarischen Delegation für die Beziehungen mit dem Irak und von 2004 – 2014 Vorsitzender der parlamentarischen Gruppe der Freunde für einen freien Iran. Er ist heute ein internationaler Dozent für den Mittleren Osten und Präsident der Europäischen Vereinigung für die Freiheit des Irak (EIFA).

Der Ausbruch des Coronavirus im Iran: Die Mullahs fürchten einen Aufstand

Die Organisation der Volksmudschahedin des Iran (PMOI/MEK) hat am Sonntag bekannt gegeben, dass die Zahl der Todesfälle durch das Coronavirus die 33200 überschritten hat. Die Offenlegungen der MEK und die Korruption des Regimes und seine Ausweglosigkeit hinsichtlich der Krise haben die Furcht des Regimes vor einem Aufstand und die inneren Kämpfe der Mullahs verstärkt.
Es gehört in diesen Zusammenhang, wenn der erste Vizepräsident des Regimes Eshaq Jahangiri sagt: „Unser Land hat Feinde und Dissidenten, die über den Globus verbreitet sind, und sie haben bestimmte Medien zur Verfügung. Sie sind beständig dahinter her, den Menschen die Hoffnung zu nehmen und sie enttäuscht zurückzulassen. [Die Medien und andere] im Land sollten nicht dasselbe tun. Unter diesen Umständen wird nicht von uns erwartet, den Menschen die Hoffnung zu nehmen. Warum sollten wir die Ziele der Medien in Satellitennetzen unterstützen, damit sie unseren ganzen Staat in Frage stellen und sagen, dass sie Milliarden Dollar verloren haben und jetzt kein Geld mehr haben?“
„Unser Gesundheitsministerium hat die Zahlen mit der Weltgesundheitsorganisation koordiniert. An jedem Tag, an dem sie ihre Statistiken veröffentlichen, gibt es Stimmen, die sofort sagen, diese Zahlen stimmen nicht. Sie pumpen diese Berichte in die Welt, um die Nation enttäuscht und hoffnungslos zurückzulassen“, fuhr er fort.
Die Behauptungen des Regimes, sie hätten ein neues Übertragungsgerät erfunden, das ein „magnetisches Feld“ mit einem „bipolaren Virus innen drin“ hat, das ein neues Coronavirus in einem Umkreis von 100 Metern aufspüren könne mit mehr als 80prozentiger Genauigkeit; es gebe kein anderes Gerät wie dieses in der Welt, waren eher ein Scherz und haben die Doppelzüngigkeit des Regimes nur noch mehr bloßgestellt.
Hesameddin-e Ashena, ein Berater des Präsidenten des Regimes, machte den vergeblichen Versuch, diese Scharte auszuwetzen, und schrieb auf Twitter: „In einer Situation, wo die Öffentlichkeit an jedem Tag mit seltsamen Nachrichten konfrontiert wird, macht bitte keine Werbung für ein innovatives und einzigartiges Virus – für die Erfindung von Geräten ohne die offizielle Billigung des Gesundheitsministeriums”.

Als Antwort auf Ashena schreibt die staatliche Rah-e Dana: „Nach dem koordinierten Angriff der antirevolutionären Elemente und der MEK auf den öffentlichen Dienst der Revolutionsgarden, [die ein Gerät erfunden haben], um ein neues Coronavirus zu bekämpfen, warnt Ashena im nationalen Fernsehen, man solle nicht für Geräte für die Entdeckung von Viren Werbung machen ohne die Billigung der Regierung“.
„Was Ashena gemacht hat, ist, die MEK zu kopieren. Das passiert gerade unter solchen Umständen, wo die Medien [der rivalisierenden Fraktionen], Politiker und Kritiker der Regierung Rohanis alle ihre Differenzen mit der Regierung geopfert haben und die Regierung voll unterstützen trotz ihrer falschen Entscheidungen“.
In einem anderen Hergang drückte am 6. April 2020 Akbar Torkan, früherer Minister für Verteidigung und Transport unter Rafsanjani und ehemals auch Berater von Rohani, in einem Interview mit der Website Khabar Fori, seine Befürchtung aus über die Offenlegung der Fakten durch den Iranischen Widerstand: „Das neue iranische Kalenderjahr wird hart … außer auf das Coronavirus müssen wir auch auf das Tirana Virus aufpassen. Wir haben es jetzt mit zwei Viren zu tun, das eine ist das Coronavirus, und das andere ist das Virus von Tirana, der Hauptstadt Albaniens. Dort sind etwa 1500 Mitglieder der MEK in Lagern stationiert, wo sie hinter Computern sitzen in Hallen nach neuester Bauart und täglich einen psychologischen Krieg im Internet gegen die Islamische Republik führen. Alle Mitglieder der MEK wurden organisiert, um von dort den Krieg gegen die Islamische Republik zu wagen… sie verbreiten Gerüchte und Lügen so viel sie können“.
Die wahre Angst des Regimes, die sich wiederspiegelt in den Reden der Spitzenamtsträger und in dem, was in den staatlichen Medien geschrieben wird, ist die vor einer weiteren Welle von Protesten im Iran. Am 14. März hat die staatliche Nachrichtenagentur Mizan, die mit der Justiz des iranischen Regimes verbunden ist, eine Analyse veröffentlicht, die vom Asra Thinktank über die derzeitige Situation der iranischen Gesellschaft nach dem Ausbruch des Coronavirus durchgeführt worden ist. Sie trägt die Überschrift: „Das Coronavirus und die Konfrontationen an mehreren Fronten“. Dieser Thinktank, der mit dem Obersten Führer Ali Khamenei in Verbindung steht, schrieb dort: „Mit einer starken Knappheit an Gütern und Waren gibt es die Möglichkeit einer Rebellion. Aber [bei der Erörterung der Frage], ob es nationale Aufstände gegen das Regime gibt oder nicht, sollte das Ausmaß der Resilienz der Bevölkerung erwähnt werden. Die Überschreitung der Grenze der Resilienz und das Fehlen eines zentralisierten Krisenmanagements kann lokale in nationale Aufstände verwandeln. Die Verknüpfung der Corona Krise im Iran mit vergangenen Entwicklungen, darunter denen des November 2019, schafft einen Prozess der Rebellion“.
Am Dienstag, dem 7. April schrieb die Staatliche Tageszeitung Iran-Emrouz: „Wenn das mit dem Coronavirus vorbei ist, werden wir einen großen sozialen Aufruhr haben. Die Situation wird nicht ruhig bleiben. Es wird genau wie in der Zeit nach den Wahlen von 2017 sein (Aufstände) und wir werden wiederholte mächtige Vorfälle erleben“.
Ein weiterer Punkt ist der Beitrag von Haghshenas, dem Chef des Gesundheitsausschusses im Stadtrat von Teheran, der in der staatlichen Zeitung Asr-e Iran am 19. April schrieb: „Die falschen statistischen Zahlen können das Leben von Menschen gefährden und irreparablen Schaden für das Leben und das Eigentum der Leute verursachen und sowohl rechtliche als auch moralische Belastungen mit sich bringen. Wenn die Beamten im NCCT keine genauen und klaren Informationen liefern, kann ihnen Totschlag zur Last gelegt werden und sie können zur Verantwortung gezogen werden für all die Toten durch falsche Entscheidungen und durch das Fehlen einer angemessenen Pflichterfüllung“.
Am Sonntag zitierte die staatliche Tageszeitung Aftab-e Yazd den Abgeordneten im Parlament des Regimes Gholam Ali Jafarzadeh: „In der Zeit nach der Phase des Coronavirus werden wir eine hohe Rate der Arbeitslosigkeit haben. … Derzeit haben wir zwischen 3 und 5 Millionen Arbeitslose. Stellen Sie sich vor, was passieren würde, wenn noch eine Million Arbeitslose hinzukommt, besonders im aktiven Teil der Bevölkerung des Landes“. „Es wird eine hohe Arbeitslosigkeitsrate geben, die Schließung von kleinen und großen Unternehmen, das Steigen der Güterpreise, eine schreckliche Inflationsrate. Wir müssen uns auf eine schreckliche Ära nach dem Coronavirus einstellen; das Fieber in unserer schon jetzt kranken Wirtschaft wird steigen und wir werden es mit einem schwerwiegenden wirtschaftlichen Fieber zu tun bekommen“, ergänzte er.
Wie immer wieder von Frau Maryam Rajavi, der gewählten Präsidentin des Nationalen Widerstandsrats Iran (NWRI), erklärt wurde: „Gesundheit und Leben der Menschen sind für Ali Khamenei und Hassan Rohani, den Obersten Führer der Mullahs und den Präsidenten, wertlos. Ihr einziges Ziel ist, die eigene Herrschaft zu bewahren und vor Volkaufständen im Iran zu schützen“.