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Schockierender Bericht von Amnesty International: Die Verbrechen gegen die Menschlichkeit des iranischen Regimes

  1. Dez. 4, 2018. Heute veröffentlichte Amnesty International einen schockierenden Bericht über das Massaker von 1988 an politischen Gefangenen im Iran unter der Überschrift:

Der Iran beging Verbrechen gegen die Menschlichkeit und verbarg das Schicksal von Tausenden umgebrachten politischen Dissidenten

Das iranische Regime steht hinter der Bildung irakischer Volksmilizen

Die Hashd al-Shaabi Milizen im Irak, besser bekannt als Kräfte der Volksmobilisierung (Popular Mobilization Forces – PMF), wurden gebildet dank einer Koalition zwischen den Revolutionsgarden des iranischen Regimes (IRGC) und der libanesischen Terrorgruppe Hisbollah, so ein Bericht des iranischen Staatsfernsehens.

Anzeichen für ein schwankendes Regime im Iran

Kaum jemand glaubt in diesen Tagen, dass das Regime in Teheran noch die Kontrolle hat. Die zweite Runde der US Sanktionen vom 4. November hat das theokratische Regime hart getroffen; es ist sowohl für den Iran als auch für die Vereinigten Staaten ein bedeutungsvoller Tag. Am 4. November 1979 begannen die 444 Tage der Gefangenschaft für amerikanische Diplomaten im Iran. Der neue Plan des Obersten Führers Ali Khamenei und des Präsidenten Hassan Rohani ist eine „Hoffnungstherapie“, dass man die Proteste zurückdrängen könne, die durch die wirtschaftlichen Schwierigkeiten in dem Land hervorgebracht wurden. Das bedeutet nicht, dass das iranische Regime die harten Maßnahmen gegen die Protestierenden verlangsamt hätte. Im November hat das Regime mehr als 30 Gefangene erhängt.

Iran Kurznachrichten – 5. Dezember 2018

  • Iran: Studenten und ausgeplünderte Investoren halten mehrere Protestveranstaltungen ab

Ein große Zahl von Studenten der Amirkabir Universität für Technologie in Teheran hielt am Dienstag morgen eine Protestveranstaltung aus Solidarität mit den protestierenden und inhaftierten Arbeitern, Lehrern und Studenten ab.

Die Studenten formierten sich in einer langen Schlange und trugen Banner mit sich. Sie riefen:

„Kanonen, Panzer, Pistolen, es schüchtert uns nicht mehr ein“ ,“Arbeiter, Studenten, vereinigt euch, vereinigt euch“, „Die inhaftierten Studenten, Lehrer und Arbeiter müssen frei gelassen werden“ und „Der Sieg ist nah, nieder mit dieser Regierung“.

Kleiner Bericht vom Iran am Dienstag, den 4. 12. 2018

Iran: Streik der Stahlarbeiter am 25. Tag

Heute ist der 25. Tag seit dem Beginn der gewaltigen Demonstration und des Streiks der Arbeiter der Gruppe „Nationale Stahlindustrie“ von Ahvaz im Zentrum der Stadt. Auf den Plakaten der Arbeiter steht: „Die Arbeiter sind sich mit Ekel der Ausbeutung bewußt.“ Und: „Der Arbeiter mag sterben; aber die Demütigung erträgt er nicht.“ Und: „Unser Land ist der Bunker der weltbekannten Diebe.“ Ein Arbeiter erklärte: „Wir werden unsere Rechte erkämpfen; die Mafia (die Funktionäre des Regimes) werden vernichtet werden.“

Iraner rufen “Tod für Rouhani”

Tausende verärgerte Iraner trafen sich in den letzten Wochen zu verschiedenen Anti  – Regime Protesten. Dabei riefen sie „Tod für Rouhani“ und zu einem Ende des „verdorbenen“ Regimes auf. Teilnehmer waren vor allem Stahlarbeiter, Fabrikarbeiter, Lehrer und Händler, die an landesweiten Protesten teilnahmen, in denen sie die Zahlung ihrer Gehälter, bessere Arbeitsbedingungen und die Freilassung von inhaftierten Kollegen forderten.

Iranisches Regime im Schwebezustand

Der iranische Präsident Hassan Rouhani sagte auf einem Kabinettstreffen, dass die Iraner am 28. November „entspannt seien“, während er zeitgleich seine Sorgen über die politischen und wirtschaftlichen Erdbeben äußerte, die bald den Iran treffen werden.

Rouhani behauptete, dass seine Regierung die Kontrolle der Inflation, die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit und den Schutz des Volkes vor niedrigen Einkommen im nächsten Budget zur Priorität erklären wird. Das zeigt, wie sehr der die Iran wirklich an den wirtschaftlichen Entwicklungen leidet und das niemand im Iran entspannt ist.

Gasknappheit sorgt in dem von Armut gebeutelten Iran für Chaos

Die Gasknappheit sorgt in den Haushalten von Sistan und Beluchistan (Südwestiran) für große Probleme. Viele stehen stundenlang, um ihre Gasflaschen zu füllen und der harte Winter trifft diese von Dürre betroffene Region zusätzlich sehr hart.

Iranische Mordkommandos alarmieren britische Sicherheitsdienste

Das iranische Regime hat Mordkommandos in den Irak entsendet, um diejenigen zu beseitigen, welche die Einmischung der Mullahs in das irakische politische System kritisiert haben. Das berichten Vertreter aus britischen Sicherheitskreisen.

Quassem Soleimani, der Leiter der Quds Force in den iranischen Revolutionsgarden, sagte dazu, dass er die Person ist, die diese Mordkommandos leitet, die zum ersten Mal im Mai entsendet wurden, nachdem der Iran gescheitert war, bei der Parlamentswahl seine Kandidaten in die irakische Regierung zu bringen.

Wie das iranische Regime eine Touristenattraktion zerstört hat

Über Chabahar wird in einer Werbebroschüre des iranischen Regimes für Touristen gesagt, es sei „einer der schönsten Orte der Welt”, aber was für Urlauber eine Art Oase sein mag, ist für die Bewohner die Hölle auf Erden.