Start Blog Seite 899

Auf Bitten von Frau Rajavi und nach Zusicherungen seitens des Außenministeriums der Vereinigten Staaten zogen die Bewohner Ashrafs nach Liberty um

  • Aufforderung des iranischen Widerstands an die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen, sich für die Freilassung der sieben Geiseln, die Stationierung von UN-Blauhelmen in Liberty und ein Minimum von Sicherheitsvorkehrungen einzusetzen
  • Ähnliche Aufforderungen an das Europäische Parlament, an amerikanische Politiker und an die an fünf Stellen der Welt im Hungerstreik Befindlichen
  • Die Busse, in denen die Bewohner fuhren, wurden in der Stadt Khalis zum Ziel einer Explosion

    Iranische Dissidenten nach dem Massaker in Ashraf verschleppt: Erste Lebenszeichen von den 7 Geiseln

    Deutsche Politiker: UN und USA müssen unverzüglich handeln, um ein weiteres menschliches Drama zu verhindern

    In einem gemeinsamen Brief wenden sich Prof. Rita Süssmuth, Prof. Günter Verheugen, Anette Hübinger (MdB) und Otto Bernhardt an den UN-Generalsekretär und Präsident Obama.

    Brief der Stellvertretenden US-Außenministerin an Maryam Rajavi über die jetzige Situation in Camp Ashraf und Frau Rajavis Antwort

    Im Folgenden ist der Text des Briefes von Frau Beth Jones, der Stellvertretende US-Außenministerin für Nahostangelegenheiten, an Präsidentin des iranischen Widerstandes Frau Maryam Rajavi über aktuelle Situation in Camp Ashraf nach dem Massaker vom 01. September und die Antwort Frau Rajavis auf dieses Schreiben:

    Die Liberal-Demokraten des Europäischen Parlaments verurteilen das Massaker in Ashraf und fordern die EU zum Handeln auf

    Presseerklärung der liberal-demokratischen Fraktion des Europäischen Parlaments am 10. September 2013

    Guy Verhofstadt, Vorsitzender der liberal-demokratischen Fraktion des Europäischen Parlaments, verurteilt entschieden das am 1. September 2013 an 52 Bewohnern Ashrafs – Mitgliedern der „Organisation der Volksmojahedin des Iran (PMOI)“ – im Norden des Irak durch Truppen von Premierminister Nouri al-Maliki verübte Massaker. Gewaltanwendung gegen Zivilpersonen ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

    Die irakische Regierung leugnet auf absurde Weise, um Konsequenzen zu vermeiden, den Plan, die Geiseln von Ashraf auszuliefern

    • Die Geiseln sind zur Übergabe an das iranische Regime nach al-Amara gebracht worden
    • Die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen sollten sofort intervenieren, um die Auslieferung zu verhindern

    Massaker in Ashraf – Meldung Nr. 39 – Dringend
    Nach Enthüllungen von Einzelheiten zu der Haft und dem Aufenthaltsort der sieben Geiseln erklärte der Sprecher des irakischen Premierministers, Ali al-Moussavi, in einem absurden Versuch, internationale Konsequenzen dieses auf Geheiß des iranischen Regimes begangenen ungeheuren Verbrechens zu vermeiden: „Die Regierung des Irak beabsichtigt nicht, Bewohner Ashrafs Teheran zu übergeben.“

    Aufforderung an die USA und die UN, sofort einzugreifen, um die Auslieferung der sieben Geiseln von Ashraf zu verhindern

    Die Geiseln wurden mit Hubschraubern von Bagdad nach al-Amara gebracht, um an den Iran ausgeliefert zu werden

    Massaker in Ashraf – Meldung Nr. 38
    Berichten zufolge wurden die sieben Bewohner Ashrafs, die während des Massakers am 1. September entführt worden waren, heute nachmittag mit Hubschraubern des Amtes des Premierministers von Bagdad nach al-Amara – im Süden des Irak – gebracht.

    Aufforderung an die USA und die UN, die sieben Geiseln Ashrafs zu befreien und ihre Auslieferung zu verhindern

    Die Geiseln befinden sich in Bagdad unter der Kontrolle des Premierministers; man erwartet ihre Auslieferung an den Iran über al-Amara

    Massaker in Ashraf – Meldung Nr. 37
    Sieben Bewohner Ashrafs, die während des Massakers in Ashraf am 1. September von irakischen Soldaten als Geiseln genommen wurden, befinden sich zur Zeit in einem Gelände in der Nähe des Bagdader Flughafens.

    Die sieben Bewohner Ashrafs, die als Geiseln genommen wurden, werden in der Nähe des Flughafens von Bagdad festgehalten

    Man plant, sie an den Iran auszuliefern.

    Massaker in Ashraf – Meldung Nr. 35
    Nach hier eingegangenen Informationen werden die sieben Bewohner Ashrafs, die während des Massakers am 1. September von den irakischen Soldaten als Geiseln genommen wurden, von den dem Amt des Premierministers unterstehenden Truppen in der Nähe des Bagdader Flughafens festgehalten. Seit ihrer Entführung befinden sich die Geiseln im Hungerstreik.

    Wir ringen die Hände über Syrien, aber nicht über das Massaker an 52 Iranern

    Weder das britische Außenamt noch das State Department der Vereinigten Staaten hat den geringsten Protest gegen die Rolle, die die Vereinten Nationen spielten, erhoben.

    Von Christopher Booker; Quelle: SUNDAY TELEGRAPH
    Am vorigen Sonntag, als die Welt sich auf die Aufregung konzentrierte, die auf die Ermordung von 1 400 Syrern durch Giftgas folgte, wurde erheblich weniger Aufmerksamkeit auf einen Vorfall verwendet, der sich im benachbarten Irak ereignete.

    Mahnwache in Berlin: Rita Süssmuth besucht Hungerstreikende

    Am vierten Tag des Hungerstreiks von Angehörigen und Freunden der Bewohner von Camp Ashraf und Liberty besuchte Frau Prof. Rita Süssmuth, langjährige Bundestagspräsidentin, am Pariser Platz vor der US-Botschaft die Streikenden und solidarisierte sich mit ihnen.