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Der Angriff der Agenten des iranischen Geheimdienstes auf den Lebensmittel-Konvoi von Ashraf

Besatzung von Ashraf – Nachricht Nr. 186

Am Samstag, 24. Dezember 2011, griffen die Agenten des Geheimdienstes und die terroristischen Quds-Kräfte, die seit letzter Woche in Moein-Komplex im nördlichen Teil von Ashraf stationiert sind, den Nahrungsmittel-Konvoi von Ashraf und die Bewohner, bei Lieferungsübernahme, mit Steinen an. Zuvor hatten die irakischen Streitkräfte die Nahrungsmitteln für 24 Stunden am Tor von Ashraf beschlagnahmt.

Raketenangriff auf Ashraf durch terroristische Quds-Einheiten

Besetzung vom Camp ASHRAF; Nachricht Nr. 188

Am Sonntag, dem 25. Dezember 2011 gegen 20.00 Uhr (örtliche Zeit)feuerten Einheiten der terroristischen Quds Force von der Südseite des Camp Ashraf vier Raketen auf Camp Ashraf. Diese Raketen schlugen in der Nähe der Wohngebäude der Bewohner ein.
Der Pasdaran-General Hossein Hamedani, einer der Führer der verbrecherischen Pasdaran-Kräfte, gab am 21.12.2011 in einem Interview mit dem zur Pasdaran gehörigen Nachrichten-Agentur: „Quds“ bekannt, dass er persönlich zwecks erkennungsdienstlicher Aktivitäten und Vorbereitungsmaßnahmen für einen erneuten Angriff auf Camp Ashraf dorthin gereist sei.

Starke Störsender auf die Empfänger der Fernsehstation von ASHRAF und Erzeugung von Kommunikationsstörungen

Besetzung vom Camp ASHRAF; Nachricht Nr. 185

Die iranische Revolutionsgarde und die terroristische Ghods- Miliz haben  seit dem 22. Dezember 2011 die Leistung der von ihnen im Süden ASHRAF stationierten Telekommunikationsmaste zur Spionagetätigkeit sowie zur Störung von Kommunikationen verstärkt. Die von der iranischen Revolutionsgarde vor einigen Tagen nach ASHRAF geschickten maskierten Techniker haben entsprechende Störgeräte an den Masten angebracht.

Dreijährige Belagerung von Ashraf, Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit können nicht vertuscht werden

Besetzung von Ashraf, Nr. 183

Am Mittwoch, dem 21. Dezember zitiert AFP das Außenministerium der Vereinigten Staaten wie folgt: »Nachdem es in den vergangenen Monaten zu Spannungen kam im Zusammenhang mit notwendigen Lieferungen an das Lager (Ashraf), scheint es jetzt, als gebe es kein Problem mehr hinsichtlich der Zufuhr von Nahrung und Wasser, aber ›Sorgen‹ über die Lieferung von Brennstoff bleiben bestehen.« Diese Behauptungen sind völlig irrig und weit von der Wahrheit entfernt. Die irakische Regierung verhängte vor drei Jahren auf brutale Forderungen seitens des iranischen Regimes eine Blockade über Ashraf, die in den vergangenen Monaten noch erheblich verschärft wurde.

Frau Rajavi begrüßt friedliche Lösung für Ashraf und verkündet Einwilligung der Bewohner, 400 von ihnen nach Camp Liberty bei Minimalgarantien für ihre Sicherheit und Unantastbarkeit umzusiedeln

NWRI – Frau Rajavi erklärt sich bereit, nach Bagdad zu reisen und mit der Regierung des Irak zu verhandeln unter Teilnahme des Besonderen Vertreters der UNO für den Irak, des Sonderberaters des US-Außenministeriums für Ashraf, des Sonderberaters von Baroness Ashton für Ashraf, des Vizepräsidenten des Europäischen Parlaments, des Präsidenten der Delegation des Europäischen Parlaments für Beziehungen mit dem Irak und der Rechtsanwälte von Ashraf.

Richter am EU-Gerichtshof weisen Berufung gegen Urteil, mit dem die Ächtung der PMOI als Terrorgruppe annulliert wurde, ab;

Frankreich zur Zahlung der Gerichtskosten verurteilt
Frankreich war der einzige EU-Staat, der gegen das Urteil von 2008 Berufung einlegte

Dreizehn Richter am Europäischen Gerichtshof haben heute die Berufung Frankreichs gegen die am 4. Dezember 2008 getroffene Entscheidung des Gerichts, die Organisation der iranischen Volksmudschaheddin (PMOI/MEK) von der Liste terroristischer Gruppen zu streichen, abgewiesen. Das Gericht bekräftigte die Entscheidung, die Ächtung der PMOI aufzuheben und verurteilte Frankreich, die Gerichtskosten zu zahlen.

Ashraf-Lager droht Räumung

Ban Ki-moon fordert von Bagdad eine friedliche Lösung

wgl. FRANKFURT, 18. Dezember. Die irakische Regierung hat beschlossen, bis zum Jahresende das Flüchtlingslager Aschraf aufzulösen und seine Bewohner innerhalb des Landes umzusiedeln, sollten sie es bis dahin nicht selbst geräumt haben. Betroffen davon waren 3400 Menschen, die sich seit mehr als 20 Jahren in diesem Camp aufhalten. Es liegt in der Nähe der iranischen Grenze und beherbergt Angehöriger der iranischen Widerstandsorganisation „Volksmudschahedin“ (Modschahedin-e Khalq).

Frau Rajavi fordert Präsident Obama und den UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon auf, die Minimalgarantien für die Umsiedlung der Bewohner von Camp Ashraf nach Camp Liberty zu sichern

Frau Maryam Rajavi, gewählte Präsidentin des iranischen Widerstandes, hat verkündet, dass die Bewohner von Ashraf prinzipiell bereit sind, nach Camp Liberty zu übersiedeln, und hat Präsident Obama und den UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon um Intervention und Hilfe gebeten dafür, dass die Vereinigten Staaten, die Vereinten Nationen und die Europäische Union die Minimalgarantien für die Sicherheit und Unversehrtheit der Bewohner unterstützen und gutheißen sowie dafür, dass die Regierung des Irak sie akzeptiert. Damit soll neue Gewalt und neues Blutvergießen verhindert werden, bis die Bewohner in Drittländer umgesiedelt sind.

Mitglieder der Qud-Miliz des iranischen Regimes und Agenten des MOIS, insgesamt ca. 400 Mann, außerhalb von Camp Ashraf stationiert

Militärische Besetzung von Camp Ashraf, Nr. 182

Etwa 400 Mitglieder der terroristischen Quds-Miliz des iranischen Regimes und des (iranischen) Ministeriums für Geheimdienste und Sicherheit wurden am Montagabend in drei Bussen und 13 Mannschaftswagen nach Camp Ashraf gebracht. Sie wurden im Moeen-Gebäude, einem Komplex nördlich der Siedlung, stationiert. Dieser Komplex wurde während des Massakers vom 8. April von irakischen Truppen besetzt. Ein schnell verlegbares Bataillon der irakischen Polizei schützt die Agenten.

Irakische Offiziere zielen mit Pistolen auf Bewohner von Ashraf und drohen ihnen mit Erschießen

Militärische Besetzung von Camp Ashraf – Nr. 181

NWRI – Am Sonntag morgen, den 18. Dezember 2011 zielten die beiden kriminellen Armeeoffiziere Captain Ahmad Hossein Khozeir und der erste Leutnant Heidar Azab Mashi mit ihren Pistolen auf die Bewohner von Ashraf und drohten ihnen, sie zu erschießen. Im Krankenhaus von Ashraf, das von den irakischen Soldaten besetzt ist, wurde ein Krankenwagen daran gehindert, zwei entlassene Notfallpatienten in ihre Häuser zurück zu bringen.