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Justizvorsitzender der Mullahs: Justiz wird gegenüber Moharebgruppen keine Gnade walten lassen

NWRI-  Als Antwort auf die steigende nationale und internationale Wut gegen die brutale Erhängung von zwei politischen Gefangenen, beschrieb der Vorsitzende der Justiz des Regimes das furchtbare Verbrechen als “mit dem Gesetz, der Fairneß und Gerechtigkeit” abgestimmt und sagte: “ Die Justiz wird mit mohareb Personen (im Krieg mit Gott befindend) entschlossen vorgehen und keine Gnade zeigen.”

Seine Aussagen kamen einige Tage nach der Erhängung von zwei politischen Gefangenen in der letzten Woche. Einer der hingerichteten Personen, Arash Rahmanipour, war erst 19 und wurde lange vor den Wahlen im Juni verhaftet. Seinem Anwalt  zu Folge betrafen viele Anschuldigungen Tatzeitpunkte, wo er noch unter 18 war. Seine schwangere Schwester wurde ebenfalls mit ihm verhaftet. Nach dem Druck, den sie im Gefängnis erleiden musste, hatte sie nach ihrer Freilassung eine Fehlgeburt.

Iran: Proteste der Familien zwingen das Regime zur Freilassung einer kleinen Anzahl Gefangener

Iran: Families persistent protests force regime to release a small number of prisonersFreigelassene Gefangene: Familienproteste werden mit der Unterstützung der Menschen weiter gehen, bis alle Gefangenen befreit sind

Vor dem Jahrestag am 11. Februar ist das Regime weiterhin mit dem öffentlichen Ärger konfrontiert und war am letzten Wochenende dazu gezwungen, eine kleine Gruppe von Gefangenen der Aufstände nach den fortgesetzten und weitreichenden Protesten der Familien von politischen Gefangenen frei zu lassen. Die Aktion kam zu einer Zeit, wo die Mullahs einige Gefangene nach dem Urteil als “moharebeh” (Feind von Gott) hinrichten ließen und wo viele weitere Gefangene dieselben Anschuldigungen haben.

Iran: Strukturelle Veränderung bei den Bassij in Vorbereitung auf größere Aufstände im Februar

Dec 27, 2009 -TehranStrukturelle Veränderung bei den Bassij und die Einführung neuer Maßnahmen in Vorbereitung auf größere Aufstände im Februar

NWRI – Wie aus dem Hauptsitz der iranischen Organisation der Volksmojahedin (PMOI/MEK) im Iran verlautete, versucht das iranische Regime vergeblich die Ausweitung der sozialen Aufstände zu verhindern. Insbesondere sollen strukturelle Veränderungen bei der paramilitärischen Bassij Einheit diesem Zweck für die im Februar erwarteten Aufstände dienen. Um den Einsatz in mehreren Gebieten Teherans zu ermöglichen und die Wirkung der Revolutionären Garde und der Bassij in diesen Gebieten zu erhöhen, wurden die von den Bassij kontrollierten  Gebiete in jeweils fünf kleiner Zonen aufgeteilt und so die Zahl der vier bereits vorhandenen Bassijgebiete auf 20 erhöht. In jedem Gebiet befinden sich anstelle von 40 nur zehn Moscheen. Mit dieser strukturellen Veränderung, die zu Arbaeen (5. Februar) inkraft treten wird, sind alle 20 Gebiete der Bassij direkt unter dem Kommando der so genannten „Mohammad Rasoul-Allah“ der islamischen Revolutionären Garde (IRGC).

Iran: Familienangehörige demonstrieren für die Freilassung politischer

Iran: Familienangehörige demonstrieren für die Freilassung politischer Gefangener und gegen die Schauprozesse der Mullahs

 NWRI – Obwohl  das iranische Regime seine lächerlichen Schauprozesse mit politischen Gefangenen fortsetzt und sie sinnloserweise als „Mohareb“ (Feind Gottes) sieht und sie zum Tod verurteilt, fordern lautet die Hauptforderung der Menschen zunehmend die Freilassung der politischen Gefangenen und die Rufe „Freiheit für die politischen Gefangenen“ werden immer lauter.

Iranisches Regime versucht nach drei Jahrzehnten Interview mit Khomeini zu beschönigen

Ghotbzadeh and KhomeiniNWRI – Die staatlichen Medien im Iran versuchen eine Antwort des Regimegründers Ruhollah Khomeini wegzudiskutieren, die er kurz vor der Landung seines Flugzeuges auf dem Teheraner Flughafen nach dem Sturz der Shah-Herrschaft gab. Auf die Frage eines Reporters, was er denn fühle, da er nach Jahren im Exil wieder iranischen Boden betrete antwortete Khomeini, antwortete er sein berühmtes: „Nichts“. (hier anklicken)

Am 29. Januar veröffentlichte die staatliche Nachrichtenagentur Fars einen Bericht mit dem Titel: „Reaktion auf eine wichtige Frage blieb seit Beginn der Revolution unbeantwortet und mehrdeutig“, unter Bezugnahme auf eine Rechtfertigung von Sadegh Tabatabai in einem Interview mit dem Staatsfernsehen.

Iran: Sekretär des Revolutionsrates ruft zu mehr Hinrichtungen auf

Iran: Mullahs’ Guardian Council Secretary calls for more executionsNWRI – Ahmad Jannati, der Sekretär des Revolutionsrates des Regimes, der eine führende Person in der Fraktion um Khamenei ist, wiederholte bei der Freitagspredigt das Aufrechterhalten des “velayat-e faqih” (absolute klerikale Herrschaft). Auf die landesweiten Aufstände bezogen sagte er: “Unruhestifter…Anwälte für die Korruption der Erde….sie versuchen das System zu erschüttern…..die Feinde der Revolution, die das Regime stürzen wollen…brauchen nicht mit Mitgefühl bedacht werden. Die Zeit der Herzensgüte ist vorbei, jetzt muss entschlossen durchgegriffen werden.

Iran: “Tod für Khamenei, Gott segne Motazeri”, riefen die trauernden Menschen in Qom

 NWRI – Eine große Menge traf sich am Freitagnachmittag (29. Januar 2010) zu einer Demonstration in der Saheli-Strasse der heiligen Stadt Qom, um dem verstorbenen Ayatollah Montazeri an seinem vierzigsten Todestag Ehre zu erweisen. Dabei waren immer wieder Rufe zu hören wie: „Tod Khamenei, Gott segne Montazeri“.  Alle benachbarten Straßen und Zufahrtswege zu dem Gebiet waren voller Menschen. Viele Pilger, die zum heiligen Shrine Massoumeh gekommen waren, demonstrierten in der letzten Nacht ebenfalls in der näheren und weiteren Umgebung des Shrines.

Parlamentarier fordern von UN und EU Repressalien im Iran zu vermeiden

council_europe_logoStrasbourg (Frankreich), 28. Januar (EFE*) – Etwa 125 Abgeordnete der Parlamentarischen  Versammlung des Europarates drängten heute den UN Sicherheitsrat und die Europäische Union (EU) „dringend Maßnahmen zu ergreifen“, um im Iran die politischen Gefangenen zu befreien und die Unterdrückung der politischen Gegner zu unterbinden.

Nachdem am Donnerstag zwei Dissidenten als „Mohareb“ (Gottes Feind)  hingerichtet wurden, erklärte man offiziell die Unterstützung für die „Dritte Option“ der Oppositionsführerin Maryam Rajavi mit dem Ziel eines „demokratischen Wechsels mit dem iranischen Volk und dem Widerstand“.

Kanada ist in tiefer besorgt wegen der Hinrichtungen im Iran

 Quelle: Kanadische Regierung
Seine Exzellenz, Lawrence Cannon, Außenminister veröffentlichte heute folgende Presseerklärung zur Hinrichtung von zwei Iranern und der größer werdenden Menschenrechtsverletzungen im Iran:

„Kanada ist in tiefer Sorge über die Berichte, dass die Regierung Irans Mohammad Reza Ali-Zammani und Aresh Rahmanipour am 28. Januar 2010 hingerichtet hat. Die gegenwärtige Verfolgung von Iranern aufgrund ihrer politischen Einstellung, ihres Glaubens oder ihren ethnischen Zugehörigkeit durch die iranische Regierung ist nicht hinnehmbar.

Iran: Demonstranten in Shiraz verbrennen Portraits von Khamenei und Khomeini

Téhéran 27 décembre 2009 NWRI – Am Freitag rissen Bewohner  auf dem Nowdan Bouevard in Shiraz, einer Stadt im Süden Irans, bei einer Kundgebung zum vierzigsten Todestag von Ayatollah Hossein-Ali Montazari zwei Meter hohe Porträts der beiden Symbolfiguren des klerikalen Regimes, Khamenei und Khomeini, ab und verbrannten sie.