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Iran: Aufstände im Gohardasht Gefängnis nach der brutalen Hinrichtung eines Häftlings

 NWRI – Häftlinge des Blocks Nummer Eins im Gohardasht Gefängnis protestierten am Mittwoch, dem 30. Dezember 2009, gegen die Hinrichtung von Ardeshir Keshavarz. Die Unruhen begannen in der Halle Drei des Blockes und breiteten sich schnell über die beiden Etagen des Blockes aus.

Die Henker des Mullahregime hängten Ardeshir Keshavars, einen 35 jährigen Mann nach 6 Jahren Haft um 6:30 Uhr am Mittwochmorgen. Er soll einen Angehörigen der Staatlichen Sicherheitskräfte bei einem Konflikt in Kermanshah ermordet haben.

Polenz schlägt EU-Einreiseverbot für iranische Sicherheitskräfte vor

CDU-Außenexperte Polenz erklärt die vier Punkte, die die Atompolitik des Iran entlarven

Ruprecht Polenz (CDU) wähnt das iranische Regime angesichts neuerlicher Massenproteste mit Todesfolge "in der Ecke". Die EU müsse gegenüber Teilen der Regime-Verantwortlichen deutlich machen: "Wir wollen euch auf eine längere Zeit nicht in der Europäischen Union sehen".

Quelle: Deutschlandradio
Sandra Schulz: Es waren die heftigsten Proteste gegen den umstrittenen iranischen Präsidenten Ahmadinedschad seit Monaten. Es waren aber auch die heftigsten Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften seit Monaten. Mehrere Menschen kamen dabei ums Leben. In Iran lassen sich die Reformkräfte um Oppositionsführer Mussawi nicht einschüchtern, einer neuen Verhaftungswelle gestern zum Trotz.
Wir wollen aus der Perspektive der deutschen Außenpolitik nach Iran schauen. Telefonisch zugeschaltet ist mir der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, der CDU-Politiker Ruprecht Polenz. Guten Morgen.

2009: Das Jahr nutzlosen Lebens

Tehran, Dec 26, 2009von Charles Krauthammer
Washington Post-25. Dezember 2009

Am Dienstag hat der iranische Präsident Mahmoud Ahamdinejad nicht nur die letzte Nukleardeadline von Präsident Obama nutzlos verstreichen lassen. Er hat darauf gespuckt, indem er erklärte, dass Iran “seinen Widerstand beibehalten wird“, bis die Vereinigten Staaten ihre 8000 Sprengköpfe ausgemustert hat.
 
So endet 2009, das Jahr der „Verpflichtung“, der ausgestreckten Hand, der Gratisentschuldigung – und der aktiven Zentrifugen, der zweistufigen Raketen und einer geheimen Einrichtung für Urananreicherung, die den Iran ein Stück weiter in die Nähe einer Atommacht brachte.

Iran: Ein erster Schritt

Téhéran 27 décembre 2009 Von Günther Nonnenmacher
Frankfurter Allgemeine Zeitung – 30. Dezember 2009 Unbeeindruckt von internationalen Protesten verschärft das Regime in Teheran die Repression gegen Anhänger der Opposition. Als Scharfmacher hat sich dabei Parlamentspräsident Laridschani, der frühere Chefunterhändler in den Nukleargesprächen, hervorgetan. Das Parlament verlangt, die rechtlichen Möglichkeiten für das Verhängen der Todesstrafe zu erweitern.

Schockiert über die Gewalt im Iran fordert die OHCHR die Sicherheitskräfte zu kontrollieren

Schockiert über die Gewalt im Iran fordert die UN Menschenrechtschefin die Regierung auf, die Sicherheitskräfte zu kontrollieren

United Nations High Commissioner for Human Rights Navi Pillay Quelle: Hohe Kommissarin der Vereinten Nationen für Menschenrechte (OHCHR)
Genf – Die Hohe Kommissarin der Vereinten Nationen für Menschenrechte Navi Pillay sagte am Mittwoch, dass sie über die jüngste Gewalt schockiert sei, die in der Islamischen Republik Iran zu Toden und Verletzten geführt habe, und appelliert an die Regierung, die Ausschreitungen der Sicherheitskräfte einzudämmen.

61jähriger Mann wgen einer Rede zum Gedenken an masakrierte politische Gefangene zum Tod verurteilt

May, 2009 - Families of victims gather at Khavaran Cemetary on the 17th anniversary of 1988 massacre of political prisoners by the Iranian regime.NWRI – Am Dienstag, dem 29. Dezember 2009 verurteilte das klerikale Regime einen 61jährigen politischen Gefangenen zum Tod durch Erhängen, weil er bei einer Gedenkfeier zu Ehren der Mitglieder und Sympathisanten der iranischen Volksmojahedin (PMOI/MEK) anläßlich des durch das Regime verursachte Massaker 1988 eine Rede gehalten hatte. Mit dieser Maßnahme will das klerikale Regime Angst verbreiten und die Menschen einschüchtern.

Ali Saremi wurde im September 2007 verhaftet, nach dem er in einer Rede die massakrierten politischen Gefangenen geehrt hatte. Er wurde in den Block 209 des berüchtigten Evin Gefängnisses in Teheran verlegt und brutaler Folter ausgesetzt. Sieben Monate später wurde er in den Block 350 verlegt, in dem die Zustände unerträglich sind. Nach fast zwei und einem halben Jahr Gefängnis weigerten sich die Handlanger des Regimes seinen Fall aufzurollen. Mehrfach wegen seiner Unterstützung für die PMOI während des Mullahregimes verhaftet, verbrachte Saremi ca. 20 Jahre seines Lebens in den Gefängnissen des Shah und später des klerikalen Regimes. Am Dienstag wurde er eilig ohne jeden gesetzlichen Prozess zum zwei Jahren Gefängnis und zum Tod verurteilt.

Iran: bevorstehende Hinrichtung eines Gefangenen

Gohardasht PrisonNWRI: Aredshir Keshavarz, 35, wurde am Dienstag, dem 29. Dezember in Einzelhaft verlegt, weil ihn die Todesstrafe erwartet. Er ist seit sechs Jahren im Gohardasht Gefängnis in Kraaj, westlich von Teheran.

Er wurde wegen des Mordes an einem Angehörigen der Staatlichen Sicherheitskräfte bei einer Auseinandersetzung in Kermanshah (West-Iran) für schuldig befunden. Nachdem ihm einmal die Flucht gelungen ist, wurde er zusätzlich des Mordes an einem Richter Mogadas beschuldigt. Sein Bruder ist ebenfalls im Gohardasht Gefängnis.

Ayatollah droht Oppositionsführern mit Todesstrafe

 Mit drastischen Drohungen verschärft Teheran den Ton gegenüber Kritikern. Ein einflussreicher Geistlicher und prominente Parlamentarier fordern die Höchststrafe für Demonstranten: Deren Anführer seien "Feinde Gottes" und müssten hingerichtet werden.

Spiegel Online –  Teheran – Die iranische Staatsführung gerät durch Straßenkämpfe und Massenproteste in zahlreichen Städten des Landes immer stärker unter Druck. Den Demonstranten drohen prominente Parlamentarier und ein einflussreicher Geistlicher nun mit der Todesstrafe. Diejenigen, die hinter den derzeitigen Unruhen steckten, seien "Feinde Gottes" und müssten nach den Gesetzen der Scharia hingerichtet werden, zitierte das staatliche Fernsehen den Geistlichen Abbas Waes Tabasi. Er ist der Vertreter des obersten geistlichen Führers, Ajatollah Ali Chamenei, in der nordöstlichen Provinz Chorosan.

Iran: Elf Menschen am Sonntag in Teheran vom Mullah Regime ermordet

Tehran, December 24, 2009 - Anti-government protestDas Hauptquartier der iranischen Volksmojahedin (PMOI) aus dem Iran identifizierte acht Menschen, die während des Ashura Aufstandes am Sonntag ermordet wurden. Die Identität einer Frau und zwei Männer, deren Leichname im Büro von Kahrizak Coroner sind, wird noch ermittelt.

Amir Arshadi, Mohammad-Ali Rasekhi-Nia, Mehdi Farhadi-Rad und Seyyed-Ali Mousavi wurden erschossen. Shahram Faraji, Rahman Sediqi und Jahanbakht Pazouki wurden mit Schlagstöcken geschlagen und erschossen. Amir-Arsalan Tajmir wurde von einem Polizeifahrzeug auf dem Vali Asr Square überfahren. Das Regime weigert sich, seiner Mutter, einer Angestellten beim staatlichen Fernsehen, den Leichnam zu übergeben. Ahmad-Reza Radan, Kommandeur der Teheraner Staatlichen Sicherheitskräfte (SSF), behauptet sein Tod sei verdächtig und behauptet er sei von der College Brücke geworfen worden.

Fotos: Unterstützer des iranischen Widerstandes demonstrieren in den europäischen Städten

 NWRI –Exiliraner und Unterstützer der Volksmojahedin Iran versammelten sich am Montag in verschiedenen europäischen Städten, um gegen die Niederschlagung der Anti – Regime Demonstrationen durch das iranische Regime zu demonstrieren.

Hier einige Bilder der Veranstaltungen: