Der Iran hat einer «Focus»-Journalistin nach Angaben des Nachrichtenmagazins die Einreise verweigert. Die Redakteurin Andrea Hoffmann wollte über die Lage in dem islamischen Land am Vorabend der Präsidentschaftswahlen am 12. Juni berichten, wie das Blatt am Freitag in München mitteilte. Die Einreise sollte demnach zwei Wochen vorher erfolgen.
Beantragt habe Hoffmann ihre Einreise vor zwei Monaten. Der Presseattaché der iranischen Botschaft habe in einem persönlichen Gespräch mit der Redakteurin geäußert, dass er eine «redaktionelle Gegenleistung» für die zu erteilende Einreisegenehmigung erwarte, teilte das Magazin mit. Aufgrund der Weigerung der Redakteurin, sich inhaltliche Tendenzen vorschreiben zu lassen, sei die Einreise nun verweigert worden.

Frau Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des Iranischen Widerstandes, beschrieb die TV Debatte zwischen Mullahpräsident Ahmadinejad und Mir Hossein Mussawi, einem Präsidentschaftskandidaten und früheren Premiereminister, in dem Geheimnisse der Mullahs Preis gegeben wurden, als einen Wendepunkt in der Eskalation der internen Fehden und einem verheerenden Schlag im allgemeinen. Wer immer auch die Wahlen gewinnen wird, er wird schweren Schaden und weit reichende Konsequenzen tragen müssen, sagte sie.
NWRI – Verschiedene irakische Vereinigungen und Stammesführer haben das Verstärken der Belagerung durch die irakische Polizei in Ashraf City (Irak) verurteilt, wo fast 3.500 Mitglieder der Iranischen Hauptopposition, der Volksmojahedin Iran (PMOI/MEK), leben. Sie drängten auf eine Umsetzung der Resolution des Europäischen Parlamentes, die die Respektierung der gesetzlichen Rechte der Bewohner von Ashraf verlangt.
NWRI – In einem Brief an die US Außenministerin am 29. Mai 2009 verurteilte das Italienische Komitee der Parlamentarier und Einwohner für einen freien Iran das plötzliche Eindringen von irakischen Polizeieinheiten in Camp Ashraf.
Internationaler Aufruf des Iranischen Widerstandes zur Verurteilung der aktuellen Welle des Terrors, der Hinrichtungen und Unterdrückung
NWRI-Der Irakisch Irakische Nationale Dialograt, angeführt von Scheich Khalaf al-Alyan, veröffentlichte am 2. Juni eine Erklärung, in der er mit scharfen Worten den Polizeieinsatz und die Belagerung von Ashraf City, Heimat von ca. 3.500 Mitgliedern der iranischen Hauptopposition, den Volksmojahedin Iran (PMOI/NEK), verurteilt. In der letzten Woche drangen Polizeieinheiten unerwartet und ohne Grund in Ashraf City ein und lösten damit internationale Proteste aus.
NWRI – Während es zu weltweiten Protesten durch Exiliraner gegen die Belagerung von Ashraf City (Irak) kommt, versammelten sich Protestierenden vor der Botschaft des Iraks in Holland, Deutschland und Großbritannien. In den USA fanden Kundgebungen vor dem Weißen Haus in Washington statt, um ihre Stimme gegen die plötzliche Polizeiaktion in Camp Ashraf in dieser Woche zu erheben.
Quelle: Al- Babelyia TV, 31. Mai 2009
In einem Brief an den UN Generalsekretär im Namen von 35 irakischen Parlamentariern aus verschiedenen Parteien, rief Dr. Saleh al-Mutlaq, Vorsitzender der Irakischen Nationalen Dialogfront, zur Intervention und Umsetzung von internationalen Garantien zur Sicherheit von Ashraf und dessen Bewohnern auf.