Frankfurter Allgemeine Zeitung – FRANKFURT, 30. August. Schwere Vorwürfe richtet die iranische Oppositionsgruppe Nationaler Wider-standsrat Irans (Volksmudschahedin) ge-gen den Botschafter der Islamischen Re-publik, Mohammad Mehdi Akhundzadeh Basti, in Berlin. Der Diplomat, der sein Land seit dem umfangreichen Revirement in etwa vierzig Botschaften nach dem Amtsantritt von Präsident Mahmud Ahmadineschad seit dem Frühjahr 2006 in der Hauptstadt vertritt, soll zu den Urhebern des politischen Mordes an dem Oppositionellen Kazem Radjavi gehört haben.
Vorwürfe gegen Irans Botschafter: An der Ermordung des Oppositionellen Radjavi beteiligt
Geheimdienst- und Spionagenetz des iranischen Regimes in Deutschland
Eine Gefahr für die innere Sicherheit und für Iraner im Exil
Auf einer Pressekonferenz der Deutschlandvertretung des Nationalen Widerstandsrates Irans (NWRI) in Berlin am 30. August wurden die Struktur und Aktivitäten des iranischen Geheimdienstes in Deutschland enthüllt. Im folgenedn lesen Sie den Text der Ausführungen von Frau Dr. Masomeh Bolurchi, Deutschlandvertreterin des NWRI.
Nach zuverlässigen Informationen, die die Quellen des iranischen Widerstandes aus internen Kreisen des Mullah-Regimes erhalten haben, hat sich die Vorgehensweise der Nachrichten-, Spionage- und terroristischen Organe des Regimes in den europäischen und islamischen Ländern nach der Amtsübernahme Ahmadinedschads grundlegend geändert.
Mullahs ordnen die Verhaftung der Unterstützer von Dr. Ayad Allawi an
NWRI – Das Mullahregime gab seinen Agenten den Befehl, die Unterstützer des früheren irakischen Premierministers im Bedarfsfall zu verhaften und zu verfolgen. Der Höchste Führer des iranischen Regimes, Ali Khamenei beschrieb Allawis mögliche Wiederwahl als irakischer Premier als eine "rote Linie", die auf keinen Fall überschritten werden dürfe.
Internationaler Appell zum Stopp der neuen Hinrichtungswelle im Iran
NWRI – Die vom nationalen Widerstandsrat Iran gewählte Präsidentin, Maryam Rajavi, appellierte an das internationale Bewusstsein und forderte dazu auf, die neue Welle der öffentlichen Hinrichtungen im Iran zu verurteilen, die in den vergangenen Wochen in einem unerwartet hohen Maße zugenommen haben.
Sie sagte, dass das Mullahregime 120.000 politische Gefangene hinrichtete – davon wurden im Sommer 1988 allein 30.000 massakriert -, Hunderttausende andere politische Gefangene brutal folterte und für Massenhinrichtungen und andere mittelalterliche Bestrafungsmethoden verantwortlich ist, die dem UN Sicherheitsrat zur Annahme bindender Maßnahmen dagegen vorgelegt werden müssen.
Neue Unterdrückungsmethoden im Iran
NWRI – Nach Medienberichten werden weitere Personen aus fadenscheinigen Gründen zum Tod verurteilt. In einem Bericht aus der Provinz Kermanshah, im Westen Irans, zitiert die staatlich kontrollierte Tageszeitung Aftab-e Yazd den Ortskommandeur der Staatlichen Sicherheitskräfte (SSF), der erklärte, dass in der Provinz noch mehr Menschen öffentlich erhängt werden.
Der Kommandeur der Revolutionären Garden Amir Geravand beschrieb die unzufriedene Jugend als "Roadies und Hooligans" und sagte: Bisher wurden einige Roadies und Hooligans öffentlich und im Gefängnis erhängt und in der nächsten Zeit werden noch mehr in verschiedenen Städten der Provinz erhängt werden."
Unmenschliche öffentliche Bestrafungen
NWRI – Die unmenschlichen und entwürdigenden Bestrafungen in der Öffentlichkeit gehen im Iran jeden Tag ebenso weiter wie die Hinrichtung von Gefangenen vor den Augen der Menschen.
Saeed Ghanbari, ein 25jähriger Mann wurde in Qazvin, im Westen Teherans wegen unmoralischer Lebensweise ausgepeitscht. Er wurde von dem Kleriker mit 80 Peitschenhieben bestraft.
Maryam Rajavi warnt vor der Verzögerungspolitik der Mullahs
NWRI – Die vom Iranischen Widerstand gewählte Präsidentin Maryam Rajavi warnte die IAEA vor Übereinkommen mit dem iranischen Regime über "einen neuen Zeitplan zur Beendigung internationaler Ängste".
Sie fügte hinzu, dass die herrschenden Mullahs seit einem Viertel Jahrhundert wiederholt mit einer lächerlichen Taktik versuchen, Zeit zu gewinnen, um die Verhängung der international beschlossenen Sanktionen zu verhindern.
Dresdner Bank vor dem Abbruch der Geschäfte im Iran
Agenturen- Frankfurt, 21. August – Die Dresdner Bank hat nach den Aussagen eines Sprechers dieser deutschen Bank am Dienstag, dem 21. August 2007 beschlossen, sich weiter aus den Geschäften im Iran zurückzuziehen.
"Wir fahren unsere Geschäfte im, mit und für den Iran weiter zurück", sagte der Sprecher und fügte hinzu, dass die Verwaltungskosten für die Geschäfte im Iran zu hoch werden.
Acht in Saveh, Naqadeh und Zahedan gehängt
Vier zum Tod verurteilt
NWRI – Das Mullahregime hängte in Zahedan, im Südosten des Landes, zwei Gefangene, deren Namen nicht bekannt gegeben wurden, gab der staatliche Rundfunk im Iran heute morgen bekannt.
Gestern wurden Ali Qalandari und Rasul Gord in der nordwestlichen Stadt Naqedeh gehängt.
Das iranische Regime hängte Berichten der staatlichen Nachrichtenagentur IRNA zufolge am 19. August die drei Gefangenen Mahmoud Moqimi, Mohammad Sharei und Davoud Sharei in Save in der Zentralprovinz Markazi. Die Hinrichtungen riefen öffentliche Empörung hervor.
Irans dritte Option: eine Fahrkarte für die nächste Revolution
von: Antonia Felix
Quelle: The Emporia Gazette
Am 30. Juni versammelten sich in Paris 50.000 Exiliraner, um ihre Unterstützung für den Iranischen Widerstand, eine Gruppe, die das islamisch-fundamentalistische Regime in Teheran durch eine säkulare Demokratie ersetzen will, zu demonstrieren. Ja, es gibt seit vielen Jahren einen international unterstützten Iranischen Widerstand. Allerdings haben die meisten Amerikaner trotz der auf den Aufbau der Demokratie fokussierten Politik des Weißen Hauses niemals davon gehört.
