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Höchster Gerichtshof der Mullahs bestätigte Todesstrafe für junge Frau im Iran

Agenturen – Der Höchste Gerichtshof der Mullahs bestätigte die Todesstrafe für eine junge Frau, die beschuldigt wurde, eine Verwandte zusammen mit einem Freund bei einem Einbruch ermordet zu haben, sagte ihr Verteidiger am Freitag.
"Delaras (Darabi) Todesstrafe wurde vom Höchsten Gerichtshof bestätigt", berichtete Abdolsamad Khoramshahi der Nachrichtenagentur ISNA.
"Ich will alle gesetzlichen Prozeßmittel ausnutzen, um die Rechte meiner Klientin zu verteidigen und ihre Unschuld zu beweisen", sagte Khoramshahi.

Japan friert iranisches Vermögen ein

Agenturen – Die japanische Regierung entschied am Freitag, dass sie entsprechend der UN Resolution für Sanktionen im Dezember das Vermögen von 10 Gruppen und 12 Einzelpersonen einfrieren wird, die in Verbindung mit dem iranischen Programm für Nuklearenergie und Atomwaffen stehen.
"Wir müssen mit einem festen Willen so handeln und reagieren, weil (der iranische Atomstreit) die atomwaffenfreie Regierung und Nordkoreas Atomstreit berührt", sagte Außenminister Taro Aso zu Reportern nachdem das Kabinett die Maßnahme bestätigt hatte.

Bundesrat in der Schweiz beschliesst Sanktionen gegen Iran

Umsetzung der Uno-Resolution

Der Bundesrat hat am Mittwoch Sanktionen gegen Iran verhängt. Dabei geht es um ein Exportverbot für Güter, die zu den iranischen Nuklear- und Raketenprogrammen beitragen könnten. Die Schweiz setzt damit eine Resolution des Uno-Sicherheitsrates um.
NZZ- Die Verordnung tritt am Donnerstag in Kraft, wie das EVD mitteilte. Neben dem Exportverbot für Güter wie Uran und Plutonium sind auch die Erbringung von Dienstleistungen, die Gewährung von Finanzmitteln und Aktivitäten im Zusammenhang mit diesen Gütern verboten. Untersagt ist laut dem Volkswirtschaftsdepartement (EVD) auch die Beschaffung solcher Güter aus Iran.

Was ist mit der iranischen Besatzung?

von Hussein Shobokshi*

Asharq Alowsat – In wenigen Wochen sind es vier Jahre seit Beginn des amerikanischen Militäreinsatzes im Irak, der sich stufenweise in eine Besatzung und den Aufmarsch der multinationalen Eingreiftruppe und Einheiten in verschiedenen Teilen des Landes verwandelt hat. Und hier ertrinkt Amerika in den Problemen des Iraks und seiner Sekten und setzt seine politischen und verwaltungstechnischen Fehler mit dem Krieg und der Nachkriegssituation fort. Die US Administration handelt sich den Ärger der Öffentlichkeit in Amerika ein und sieht sich der zunehmenden Forderung nach einem sofortigen Rückzug aus dem Irak ausgesetzt.

Neuer Plan für Repressalien unter dem Deckmantel, Turisten zu schützen

Innerhalb der letzten elf Monate ist das wohl die zehnte Polizeigruppe, die zur Unterdrückung eingeführt wird
NWRI – Bald wird eine neue Armee, die sogenannte "Touristenpolizei", im Iran tätig werden, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Fars am Sonntag.
Der Chef der Eliteschutzeinheit in der Organisation kulturelles Erbe, Brigadegeneral Abbas-Ali Rohi erklärte: "In Übereinstimmung mit den Bedürfnissen des Landes vermuten wir, dass in der ersten Phase des Planes 2.200 Toristenpolizisten zu den Chefs der Headquarters versetzt werden, um die Touristen zu schützen."

Kommentar des Sprechers des französischen Aussenministeriums verhöhnt den Europäischen Gerichtshof

NWRI – Die Intergruppe Freunde eines Freien Iran im Europäischen Parlament veröffentlichte eine Erklärung mit nachfolgendem Wortlaut:
Kommentar des Sprechers des französischen Aussenministeriums verhöhnt den Europäischen Gerichtshof
Leider äußerte der Sprecher des französischen Außenministeriums am 9. Februar während seines Pressesgespräches über das Urteil des Gerichtshofes der Europäischen Gemeinschaft in der Ersten Instanz vom 12. Dezember über die Organisatin der iranischen Volksmudschahedin:
"Ich glaube, dass die Organisation auf die Liste gesetzt wurde  und das diese Entscheidung von führenden europäischen Persönlichkeiten getroffen wurde, hauptsächlich aus Verfahrensgründen, die sagten, dass es keine ausreichende Gründe für ihre Aufnahme in die Terroliste gegeben habe. Gegenwärtig werden die Angelegenheit bereinigt, so dass die Organisation wieder auf die Europäische Liste gesetzt werden kann. Wir sind vollkommen dafür, dass sie weiter in der Liste geführt wird …"

Mehr als 10.000 Betriebe der Bekleidungsindustrie im Iran zensiert

Kräfte des iranischen Unterdrückungsapparates inspizierten mehr als 10.000 Herstellerfirmen von Bekleidung unter dem Vorwand, Produktionen zu verhindern, die nicht im Einklang mit den religiösen Vorschriften stehen.

NWRI – Das unmenschliche Mullahregime unterdrückt die Bevölkerung immer mehr aus Angst vor einem Ansteigen von Volksaufständen und Demonstrationen.
Nach Berichten der staatlichen Nachrichtenagentur Fars vom Samstag erklärte der Chef der Staatlichen Sicherheitskräfte des Regimes (SSF) für örtliche Kontrolle in den Städten, Brigadegeneral Mohammad Ali Najafi : "Die Einheiten der SSF bestraften nach Sonderrazzien fünf organisierte Ringe zur Verbreitung von Bekleidung, die nicht dem offiziellen Bekleidungscode des Landes entspricht."

Krise der Bescheidenheit

Übersetzung aus dem Englischen
Artikel von Ahmed Al-Rabei

Asharg Alawsat (arabische Tageszeitung), 29. Januar – Die gegenwärtigen iranischen Führer leiden unter einer chronischen Krankheit – sie glauben, dass der Iran eine Supermacht sei, und dass erfolgreiche militärische Übungen bedeuten würden, dass der Iran tatsächlich in der Lage sei, einen wirklichen Krieg gegen seine weitaus schlagkräftigeren und effizienteren Gegner mit einem viel größeren Technologievorsprung zu gewinnen! Das Problem der gegenwärtigen iranischen Führung besteht darin, dass sie weder aus der Geschichte lernen wollen noch die geografische Bedeutung beachten.

Ägyptische Presse beschuldigt Iran des Mordes an einem Diplomaten

AFP – Der iranische Nachrichtendienst war verantwortlich für die Entführung und Ermordung des ägyptischen Spitzendiplomaten vor zwei Jahren, berichtete die staatliche Vorzeigezeitung Al-Ahram am Sonntag.
Ihab al-Sherif, der im Irak designierte ägyptische Botschafter wurde auf Geheiß des iranischen Nachrichtendienstes im Juli 2005 entführt und hingerichtet, um der ägyptischen Anwesenheit im Irak "den Boden zu entziehen", zitierte das Blatt eine namentlich nicht genannte diplomatische Quelle.
Die Titelseite war gefüllt mit Berichten über Adids Abeba, der äthipischen Hauptstadt, wo der Außenminister Ahmed Abul Gheit Ägypten beim jährlichen Gipfel der Afrikanischen Union vertritt.

Restriktive Arbeitsgesetze im Iran sollen den Druck auf die Bevölkerung noch mehr erhöhen

NWRI – Ali Zafarzadeh, ein Mitglied des Parlaments der Mullahs, dem Majlis, gestand die grobe Verletzung des Arbeitsrechts ein: "Das Wort Vollzeit wurde aus dem Vokabular des Arbeitsgesetzes gestrichen. … Heute wurden bei allen Behörden [der Regierung], Ministerien und Institutionen Mitarbeiter auf Honorarbasis eingestellt. Auch die Mitarbeiter des als Regulierungsbehörde für arbeitsorganisatorische Beziehungen funktionierenden des Arbeitsministeriums, werden als Teilzeitbeschäftigte betrachtet. Die [Angestellten] sind nicht bereit, Vollzeitbeschäftigte einzustellen. Außerdem hilft die Bewaffnung mit dem Arbeitsgesetzbuch nicht bei Investition und Produktion."