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Iran: Die Antwort der Mullahs auf das P5+1 Anreizpaket verlangt nach Sanktionen

NWRI – Drei Monate nach dem Angebot der P5+1 an das Mullahregime, gab der Generalsekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrates des Regimes, Ali Larijani, den Vertretern der sechs Länder am Dienstag eine negative Antwort. Er lehnte die Aussetzung der Urananreicherung ab und brachte die verhängnisvollen Absichten des Regimes erneut ins Spiel.
Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des Nationalen Widerstandsrates Irans NWRI, Mohammad Mohaddessin, gab bekannt: "Obwohl die Konzessionen der P5+1 willkommen sind, verlangt diese unverschämte Antwort nach weiteren Konzessionen. Damit werden die Forderungen der internationalen Gemeinschaft an das Regime, vor allem die Aussetzung der Urananreicherung ignoriert."

Iran: Vier Menschen in Khorramabad und Sari erhängt

Four people hanged in Khorramabad and SariIn der nördlichen Stadt Sari und der westlichen Stadt Khorramabad wurden am 19. August vier Menschen erhangen.
Meldungen der staatlichen Tageszeitungen Jomhouri Islami und Javan am 20. August zufolge wurden drei jugendliche Männer – namentlich benannt als Amir-Abass, Saied und Valiollah Gh.- in Sari und ein anderer Mann in Khorramabad erhangen.Der Oberste Gerichtshof des Mullahregimes hatte die Todesstrafe für drei junge Männer in Teheran für rechtskräftig erklärt, shrieb Jomhouri Islami.

Mit iranischen Frauen verheiratete irakische und afghanische Flüchtlinge werden deportiert

Mullahs' regime is inhumanely deporting Afghan and Iraqi refugees who have Iranian spousesDer Kommandeur der Staatlichen Sicherheitskräfte (SSF) in der Teheraner Provinz, Brigadegeneral Reza Zari, enthüllte einen Plan zur "Deportation von 200.000 illegalen Ausländern" und fügte hinzu, dass "die Heirat dieser Leute mit iranischen Frauen und ihre Kinder, die keine Indentitätsnachweise haben" ein Problem für das Regime seien. Er wiederholte, dass "65.000 Menschen allein in der Teheraner Provinz in einer kurzen Zeitspanne außer Landes gebracht werden müßten."

Khamenei: “Wir werden unser Nuklearprogramm und andere Belange mit Nachdruck weiter verfolgen”

NWRI – Am Montag, sprach der Höchste Führer der Mullahs Ali Khamenei, auf der "Konferenz der islamischen Einheit", einer Organisation in vorderster Front für den Export von Terrorismus und Fundamentalismus und wiederholte die Ernsthaftigkeit des Mullahregimes bei der Anfechtung der Resolution 1696 des UN Sicherheitsrates in der Fortführung des Nuklearprogramms und sagte: "Die islamische Republik Iran hat ihre Absicht auf der Grundlage von 27 Jahren Erfahrungen durchdacht und verfolgt ihr Nuklearprogramm und andere Belange im Vertrauen auf Gott mit Nachdruck weiter. Sie wird ihre süße Frucht ernten."

Chamenei: Iran setzt Atomprogramm fort

Der Iran werde sein Nuklearprogramm "mit Gottes Hilfe, mit Geduld und Mühe kraftvoll fortsetzen und die Früchte ernten", sagte einen Tag vor der angekündigten Reaktion Teherans auf das internationale Angebot das geistliche Oberhaupt des Landes, Ayatollah Ali Chamenei. "Arrogante Mächte unter Führung der USA" hätten Angst vor dem vielfältigen Fortschritt in islamischen Staaten, sagte Chamenei laut dem iranischen Staatsfernsehen.
Außenminister Manuschehr Mottaki sagte bei einem Besuch in Pretoria, die Entscheidung über die Antwort sei bereits gefallen. Er machte jedoch keine Angaben darüber, ob seine Regierung das Angebot annehmen werde. Teheran wolle auf der Grundlage von Zusammenarbeit, Verhandlungen und der Respektierung der Rechte Irans auf eine eigene Atomindustrie zu einer umfassenden Lösung gelangen, sagte Mottaki lediglich.

Illegale Waffenlieferungen aus Deutschland in den Iran

Offenbar sind aus Deutschland illegal Waffen in den Iran geliefert worden. Im Streit um sein Atomprogramm scheint Teheran das internationale Angebotspaket zur Konfliktlösung ablehnen zu wollen. UN-Inspektoren wurde der Zutritt zu iranischen Atomanlagen verweigert.
Iranische Geschäftsleute haben nach einem Bericht des ARD-Fernsehmagazins "Fakt" Navigationssysteme aus Deutschland in den Iran geliefert. Wie der Mitteldeutsche Rundfunk am Montag in Leipzig mitteilte, waren sie für den Einsatz in Raketen bestimmt. Der Sender beruft sich auf die Staatsanwaltschaft Düsseldorf.

Das iranische Regime läßt Satellitenschüsseln von den Dächern entfernen

Iran regime rounding up satellite dishes from rooftopsNWRI – Aufgrund der überwältigenden Nachfrage nach dem verbotenen Satellitenkanal Simaye-Azadi hat das Mullahregime begonnen, im Iran die Satellitenschüsseln entfernen zu lassen. Die Regierungszeitung Hambastegi berichtete am 19. August darüber.
Vor allem am Montag, Dienstag und Mittwoch letzter Woche wurden äußerst viele Satellitenschüsseln von den Häusern entfernt. "Die staatlichen Sicherheitseinheiten zur Niederschlagung von Aufständen (SSF)drangen in die Wohnhäuser ein und stiegen auf die Dächer. Sie zerstörten die Schüsseln und bauten sie ab", wurde berichtet.

Kein Visum für Atominspektor: Iran verweigert Einreise

Der Iran hat einem hochrangigen Atominspektor der Vereinten Nationen ein Visum verweigert. Der Experte sei auf Bitten seiner Regierung ausgetauscht worden, bestätigte der Sprecher des iranischen Außenministeriums. Weitere ausländische Experten bekommen Diplomaten zufolge nur noch Genehmigungen zur einfachen statt zur wiederholten Einreise. Die internationale Überwachung des iranischen Programms funktioniere zwar weiterhin, doch die Arbeit der Inspektoren werde durch die Einschränkungen erschwert.

Iran will die Urananreicherung nicht aussetzen

Die Regierung in Teheran hat wiederholt verlauten lassen, sie werde die in einer UN-Resolution gesetzte Frist nicht einhalten. Eine Einstellung der Urananreicherung stehe „nicht auf der Tagesordnung“, bekräftigte der Sprecher des Außenministeriums, Hamid Resa Assefi, am Sonntag. Der Sicherheitsrat hat den Iran aufgefordert, spätestens zum 31. August die Anreicherung von Uran auszusetzen. Andernfalls drohen wirtschaftliche und diplomatische Sanktionen.

Iran testet Kurzstreckenrakete

Iran military exercises show danger of nuclear ambitions: USBazeler Zeitung – Teheran – Der Iran hat am Sonntag eine Kurzstreckenrakete getestet. Die Rakete vom Typ «Saegheh» habe eine Reichweite zwischen 80 und 250 Kilometern, berichtete das staatliche Fernsehen. Der Test habe rund 250 Kilometer südöstlich von Teheran in der Wüste stattgefunden.
Ausserdem meldete das staatliche Fernsehen am Sonntag den Absturz eines Militärflugzeugs in der Nähe von Teheran. Die Maschine habe versucht, auf einer Schnellstrasse nordöstlich der Hauptstadt notzulanden, habe aber mit einer Tragfläche ein Wasserreservoir gerammt und sei daraufhin in Flammen aufgegangen. Der Pilot konnte sich dem Bericht zufolge retten.