Der Kommandeur der Staatlichen Sicherheitskräfte (SSF) in der Teheraner Provinz, Brigadegeneral Reza Zari, enthüllte einen Plan zur "Deportation von 200.000 illegalen Ausländern" und fügte hinzu, dass "die Heirat dieser Leute mit iranischen Frauen und ihre Kinder, die keine Indentitätsnachweise haben" ein Problem für das Regime seien. Er wiederholte, dass "65.000 Menschen allein in der Teheraner Provinz in einer kurzen Zeitspanne außer Landes gebracht werden müßten."

NWRI – Am Montag, sprach der Höchste Führer der Mullahs Ali Khamenei, auf der "Konferenz der islamischen Einheit", einer Organisation in vorderster Front für den Export von Terrorismus und Fundamentalismus und wiederholte die Ernsthaftigkeit des Mullahregimes bei der Anfechtung der Resolution 1696 des UN Sicherheitsrates in der Fortführung des Nuklearprogramms und sagte: "Die islamische Republik Iran hat ihre Absicht auf der Grundlage von 27 Jahren Erfahrungen durchdacht und verfolgt ihr Nuklearprogramm und andere Belange im Vertrauen auf Gott mit Nachdruck weiter. Sie wird ihre süße Frucht ernten."
Der Iran werde sein Nuklearprogramm "mit Gottes Hilfe, mit Geduld und Mühe kraftvoll fortsetzen und die Früchte ernten", sagte einen Tag vor der angekündigten Reaktion Teherans auf das internationale Angebot das geistliche Oberhaupt des Landes, Ayatollah Ali Chamenei. "Arrogante Mächte unter Führung der USA" hätten Angst vor dem vielfältigen Fortschritt in islamischen Staaten, sagte Chamenei laut dem iranischen Staatsfernsehen.
Offenbar sind aus Deutschland illegal Waffen in den Iran geliefert worden. Im Streit um sein Atomprogramm scheint Teheran das internationale Angebotspaket zur Konfliktlösung ablehnen zu wollen. UN-Inspektoren wurde der Zutritt zu iranischen Atomanlagen verweigert.
NWRI – Aufgrund der überwältigenden Nachfrage nach dem verbotenen Satellitenkanal Simaye-Azadi hat das Mullahregime begonnen, im Iran die Satellitenschüsseln entfernen zu lassen. Die Regierungszeitung Hambastegi berichtete am 19. August darüber.
Der Iran hat einem hochrangigen Atominspektor der Vereinten Nationen ein Visum verweigert. Der Experte sei auf Bitten seiner Regierung ausgetauscht worden, bestätigte der Sprecher des iranischen Außenministeriums. Weitere ausländische Experten bekommen Diplomaten zufolge nur noch Genehmigungen zur einfachen statt zur wiederholten Einreise. Die internationale Überwachung des iranischen Programms funktioniere zwar weiterhin, doch die Arbeit der Inspektoren werde durch die Einschränkungen erschwert.
Die Regierung in Teheran hat wiederholt verlauten lassen, sie werde die in einer UN-Resolution gesetzte Frist nicht einhalten. Eine Einstellung der Urananreicherung stehe nicht auf der Tagesordnung, bekräftigte der Sprecher des Außenministeriums, Hamid Resa Assefi, am Sonntag. Der Sicherheitsrat hat den Iran aufgefordert, spätestens zum 31. August die Anreicherung von Uran auszusetzen. Andernfalls drohen wirtschaftliche und diplomatische Sanktionen.
Bazeler Zeitung Teheran Der Iran hat am Sonntag eine Kurzstreckenrakete getestet. Die Rakete vom Typ «Saegheh» habe eine Reichweite zwischen 80 und 250 Kilometern, berichtete das staatliche Fernsehen. Der Test habe rund 250 Kilometer südöstlich von Teheran in der Wüste stattgefunden.
NWRI – Nachdem im Gebiet der Kurden an der Grenze zwischen dem Iran und dem Irak mehrere Tage geschossen wurde, wurden die Einwohner veranlasst, diese Region zu Verlassen und in Richtung des irakischen Teils von Kurdistan in der Region Sidkan zu fliehen. Das Fernsehen der irakischen kurdischen Demokratischen Partei berichtete am 17. August vom Schauplatz, wo die Schüsse des iranischen Regimes einen Toden und mehrere Verwundete unter den Zivilisten hinterlassen haben.
NWRI – Der Sitzstreik der Exiliraner in Genf vor dem Sitz der Hohen Flüchtlingskommissariat der Vereinten Nationen (UNHCR) dauert jetzt die dritte Woche an. Heute kamen mehrere europäische Würdenträger zur Kundgebung, um sich mit der Volksmojahedin (PMOI), Hauptoppositionsgruppe des iranischen Widerstandes, solidarisch zu erklären.