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Iran: Kampagne der Widerstandseinheiten am 41. Jahrestag des Beginns des Widerstands gegen die religiöse Diktatur


Anzünden von Bildern von Khomeini, Khamenei, Soleimani und der Schilder von Repressionszentren und Seminaren für religiöse Indoktrination
Unterstützung der Volksaufstände mit den Rufen „Tod für Khamenei und Raisi, gepriesen sei Rajavi, gepriesen sei die Freiheit“

Im Vorfeld des 20. Juni, des 41. Jahrestags des Beginns des landesweiten Widerstands und des Tages der Märtyrer und politischen Gefangenen, dem Jahrestag der Gründung der Nationalen Befreiungsarmee des Iran haben Widerstandseinheiten und die rebellische Jugend im ganzen Iran Bilder von Khamenei, Khomeini, Qassem Soleimani und die Schilder von Repressions- und Spionagezentren angezündet. Mit dem Posten von Botschaften in sozialen Netzwerken haben sie ihre Bereitschaft bekundet, den Widerstand und die Aufstände und ihre Unterstützung für soziale Aufstände voranzubringen.

In 41 erfolgreichen Aktionen haben Widerstandseinheiten Bilder von Khamenei, Khomeini, Qassem Soleimani und die Schilder an den Eingängen von Basidsch Basen, von Zentren der religiösen Indoktrination und Spionage und von Zentren der Repression in Teheran, Mashhad, Shiraz, Ahwaz, Kermanshah, Qazvin, Shahrekord, Yasuj, Semnan, Lahijan, Dezful, Shush, Neishabour, Sabzevar und Dehdasht abgefackelt.

Widerstandseinheiten in Teheran und in anderen Städten wie Eslamshahr, Täbris, Sari, Lahijan, Shiraz, Shahrekord, Kuhdasht, Sari, Khorramabad, Sanandadsch, Shahrekord, Eslamabad-e Gharb, Andimeshk, Ramsar und Ghaemshahr ihre Entschlossenheit zur Unterstützung sozialer Aufstände beteuert, indem sie Botschaften in sozialen Netzen verbreiteten, in denen es hieß: „Wir können und müssen den Iran befreien und diesem Elend eine Ende bereiten“, „Tod dem Unterdrücker, egal ob Schah oder Führer (Khamenei)“, „Diktator“! Sag Hallo zu deinem Ende!“, „Lang lebe die Nationale Befreiungsfront des Iran;

Tod für Khamenei und Raisi!, Gepriesen sei Rajavi“, „Zu Ehren des historischen Aufstand vom 20. Juni 1981“, „Wir können und müssen das Kleriker Regime entwurzeln“ und „Zu Ehren des 20. Juni, des Tags der Märtyrer“.
Sekretariat des Nationalen Widerstandsrats Iran (NWRI)
19. Juni 2022

Rentner und Basarhändler setzen ihre Demonstrationen und Streiks in verschiedenen Städten im Iran fort

„Lügner Raisi, was ist aus deinen Versprechungen geworden“, „Parlament und Regierung belügen beide die Nation“, „Keine Erniedrigungen mehr.

Tod oder Leben“
Basarhändler und Ladeninhaber protestierten heute, am Samstag, dem 18. Juni, in verschiedenen Städten gegen hohe Preise und die Ausplünderung durch die Zunahme der Steuerbelastung. In Teheran sind Verkäufer von Autoteilen in der Cheragh-Bargh Straße in den Streik getreten und zogen nach Lalehzar, wobei sie andere Basarhändler zum Streik aufforderten.

Die Läden im Kashani Einkaufszentrum in Teheran sind heute auch in den Streik getreten. Die repressiven Staatssicherheitskräfte (SSF) haben versucht, den Streik mit Gewalt zu brechen. Die protestierenden Basarhändler riefen ‚Schande, Schande‘ als Antwort auf den Angriff der Regime Agenten.

SSF Agenten haben mehrere Basarhändler verhaftet.
In Isfahan sind Basarhändler aus acht Bezirken in den Streik getreten, die Hersteller von Kelim Teppichen auf dem Naghsh Jahan Platz, die Handyverkäufer in den Bozorgmehr, Ahmadabad und Ferdousi Straßen, der Basar für Haushaltwaren in der Halef Straße, der Basar für Textilien in der Ibn-Sina-Straße, der Sabzeh Maidan (Gemüsehändlermarkt) und der Großhandelsbasar.

Basarhändler in Lenjan, Khorramabad, Arak, Hendijan, Nurabad Mamasaniund Kuhchenar in der Provinz Fars und die Goldschmiede in Yazd haben einen Streik angefangen aus Protest gegen hohe Preise und ausufernde Steuern.

An diesem Morgen sind die Werkstätten der Steinmetze in sechs Städten der Provinz Isfahan im Streik, darunter auch in den Industriestädten Mahmudabad, Rezvanshahr, Naymen, Najafabad, Shahin Shahr und Dolatabad. Beispiellose Steuerzuwächse, ein Wachstum der Strompreise um 500 Prozent, Stromausfälle, eine Zunahme der Gaspreise um 100 Prozent, steigende Löhne der Arbeiter und fehlendes Wasser für Steinmetzarbeiten waren die erklärten Gründe für die Streiks.

Rentner haben sich heute in verschiedenen Städten versammelt und sind marschiert, darunter Ahwaz, Shushtar, Zanjan, Bandar Abbas, Abadan, Shush, Kerman und Rasht, um gegen niedrige Bezüge und dagegen, dass ihre Forderungen nicht erfüllt werden, protestiert.

Sie riefen: „Lügner Raisi, was ist aus deinen Versprechungen geworden“, „Parlament und Regierung belügen beide die Nation“, „Unsere Tische sind leer, es reicht mit den leeren Versprechungen“, „Keine Erniedrigungen mehr. Entweder Tod oder Leben“, „Wir werden keine Erniedrigung hinnehmen“, „Betrügerische Regierung, gib uns unsere Rechte zurück“.

Repressive Kräfte haben in Teheran und Täbris die Bildung von Kundgebungen verhindert.
Neben den Basarhändlern und Rentnern sind heute auch Arbeiter in den Fabriken Arak Aluminium, Arak Azarab und Kangan Pertopalayesh in den Streik getreten. Die Angehörigen der in Saqqez verhafteten Lehrer haben sich auch vor dem Zentralgefängnis der Stadt versammelt, um die Freilassung ihrer Lieben zu verlangen.

Frau Maryam Rajavi lobte Rentner und Basarhändler, die in verschiedenen Städten trotz der Angriffe der repressiven Kräfte einmal mehr ihre unverbrüchlichen Rechte auf Leben und Freiheit lautstark eingefordert haben.

Sie stellte fest, dass ihr Widerstand gegen Verhaftung angesichts der Gewalt des Regimes ein Zeugnis dafür ist, dass das iranische Volk entschlossen ist, das Regime zu stürzen, und vor nichts Angst hat.
Sekretariat des Nationalen Widerstandsrats Iran (NWRI)
18. Juni 2022


Teheran – Streik der Leute im Basar für Autoersatzteile

Teheran – Ladeninhaber im Einkaufszentrum Kashani im Streik

Teheran – Die Anwesenheit von repressiven SSF Agenten, um sich den Basarhändlern entgegenzustellen

Yazd – Versammlung streikender Basarhändler

Yazd – Goldverkäufer im Streik

Nurabad Mamasani – Basarhändler im Streik

Kuhchenar – Basarhändler im Streik

Ahwaz – Versammlung von Rentnern

Shush – Versammlung von Rentnern

Shushtar – Versammlung von Rentnern

Abadan – Versammlung von Rentnern

Bandar Abbas – Versammlung von Rentnern

Doroud – Versammlung von Rentnern

Kerman – Versammlung von Rentnern

Zanjan – Versammlung von Rentnern

Kanjan- Arbeiter der Petropalayesh Fabrik im Streik

Saqqez – Angehöriger inhaftierter Lehrer versammeln sich vor dem Gefängnis

 

Mitarbeiter der Vereinten Nationen rügen Teheran wegen schwerer Menschenrechtsverletzungen

Am 17. Juni äußerte sich der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Antonio Guterres in einem Bericht über die Menschen-rechtslage im Iran besorgt darüber, daß dort seit dem Beginn des Jahres 2021 die Zahl der Hinrichtungen zugenommen hat. Er erklär-te, viele von ihnen seien ohne ein faires und transparentes Gerichtsverfahren durchgeführt worden.

Der Leiter der Vereinten Nationen verurteilte „die große Zahl der Todesurteile und Hinrichtungen“ und „die Berichte von Todesfällen im Gefängnis, die auf die Verweigerung adäquater und rechtzeitiger medizinischer Fürsorge zurückzuführen sind“.

Er sagte, die Zahl der im Iran durchgeführten Hinrichtungen habe von mindestens 260 Personen im Jahre 2020 zu 310 im Jahre 2021 zugenommen; dazu gehöre die Hinrichtung von 14 Frauen. Herr Guterres fuhr fort, im Iran hätten sich mehr als 40% der Hinrichtungen auf Drogendelikte bezogen; doch staatliche Funktionären hätten für das Jahr 2021 lediglich von 55 Hinrichtungen gesprochen.

Nach dem Bericht gehörten zu den im Iran Hingerichteten auch afghanische Flüchtlinge und Minderjährige, in bezug auf welche von „jugendlichen Straftätern“ gesprochen wurde.

Der Bericht betont, die Tendenz einer Zunahme der Hinrichtungen habe sich im Jahre 2022 fortgesetzt; allein in dessen ersten 80 Tagen sei es zu 150 Fällen gekommen.

Außerdem bezieht sich der Bericht des Generalsekretärs der Vereinten Nationen auf das vom iranischen Regime neu erlassene Gesetz zur Beschränkung des Internet. Er äußerte sich besorgt über die verheerenden Folgen solcher Gesetze und der ihnen entspre-chenden Maßnahmen.

In dem Teil des Berichts, der die Überschrift „exzessive Anwendung von Gewalt“ trägt, wird auf die Unterdrückung der Demonstrationen des Volkes im Iran hingewiesen, darunter die der Demonstrationen von Sommer 2021 in Khuzestan; der Bericht mahnt, es müsse jegliche Anwendung von Gewalt den nationalen und internationalen Gesetzen entsprechen.

Unterdessen hat am 15. Juni eine Gruppe von unabhängigen Menschen-rechtsexperten der Vereinten Nationen sich zu der gewaltsamen Unterdrückung von im Iran für die Bürgerrechte Engagierten sehr besorgt geäußert; sie fordert eine unabhängige Ermittlung und verlangt, daß die für die dabei begangenen Gewalttaten und die politische Repression im Iran Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden.

Die Behörde der Hohen Kommissarin für die Menschenrechte der Vereinten Nationen in Genf hat am vergangenen Mittwoch eine gemeinsame Erklärung von elf Menschenrechtsexperten heraus-gegeben.

Ein Teil dieser gemeinsamen Erklärung, die auch von Javid Rehman, dem Sonderberichterstatter zu den Menschenrechten im Iran, unter-schrieben wurde, beschuldigt Teheran zunehmenden Drucks und der Verhaftung von Lehrern, politisch Engagierten, Gewerkschaftsfüh-rern, Anwälten und für die Menschenrechte Engagierten.

Außerdem erwähnt die gemeinsame Erklärung auch die brutale Unter-drückung von Demonstranten in Khuzestan und anderen iranischen Städten nach dem Zusammenbruch des Metropol-Komplexes in Abadan.

 

Iran: Bazarstreik und Proteste von Pensionären in verschiedenen Städten

Händler und Bazarhändler gehen in sieben Städten in den Streik – Pensionäre setzen ihre Proteste in 5 Städten fort

Die Basarhändler von Arak setzten ihren Streik am Dienstag, den 14. Juni, aus Protest gegen hohe Preise, wirtschaftliche Rezession und hohe Steuern fort. Gleichzeitig versammelten sich Lebensmittelverkäufer und Großhändler in Arak vor der Steuerverwaltung der Provinz, um gegen die Ausplünderungssteuern zu protestieren.

Der Basar von Kazerun wurde den zweiten Tag in Folge wegen eines Streiks komplett geschlossen. In Isfahan haben Verkäufer von Haushaltsgeräten ihre Läden geschlossen. Händler und Basarhändler in Minab organisierten eine Protestkundgebung vor dem Finanzamt der Stadt, um gegen die hohen Steuern der Regierung zu protestieren. In Shiraz schlossen Händler auf dem Vakil-Basar ihre Geschäfte und veranstalteten einen Protestmarsch. In Boroujerd streikten Händler und Basarhändler. In Najafabad schlossen alle Ladenbesitzer des Mobilfunkmarktes ihre Läden.

In ihrer neuen Protestrunde, die am 6. Mai begann, demonstrierten Rentner heute in verschiedenen Städten, darunter in Ahvaz, Shush, Doroud, Zanjan und Kermānshāh. Die Pensionäre skandierten: „Hohe Preise und Inflation sind eine Katastrophe für die Menschen“, „Unser Radio und Fernsehen ist eine Schande“, „Unsere Tische sind leer, genug der leeren Versprechungen.“ In Mashhad hinderten repressive Staatssicherheitskräfte Rentner daran, sich auf den Straßen zu versammeln, wo sie demonstrieren wollten.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrat Iran
14. Juni 2022


Arak – Dritter Tag des Streiks auf dem Bazar


Zanjan – Demonstration von Pensionären


Doroud – Demonstration von Pensionären


Kermānshāh – Demonstration von Pensionären


Ahvaz – Demonstration von Pensionären


Arak – Lebensmittelhändler und Lebensmittelgroßhändler demonstrieren vor der örtlichen Steuerbehörde


Isfahan – Verhkäufer von Haushaltsgeräten sind im Streik


Boroujerd – Händler und Bazarhändler protestieren vor der Steuerbehörde

Minab –Händler und Bazarhändler protestieren gegen ausplündernde Steuern


Kazerun – Bazar im Streik

 

Handeltreibende und Basar-Kaufleute in 4 Städten treten in den Streik

 

Ahwaz – Demonstration von Pensionären

Pensionäre setzen in 5 Städten ihre Kundgebungen fort

Der Basar in Arak hat am heutigen Mittwoch, dem 15. Juni, für den vierten Tag mit seinem Streik weiter gemacht. Basarhändler in Fasa und Ilam haben heute Morgen ihren Laden geschlossen und Demonstrationen veranstaltet. In Shiraz haben Verkäufer von Autoteilen ihre Läden zugemacht aus Protest gegen hohe Preise und heftige Steuern.
Verschiedene Bäckereien in Sirjan in der Provinz Kerman haben ihre Geschäfte wegen des hohen Weizenpreises geschlossen. Auf Schildern an ihren Läden steht geschrieben, dass sie kein Brot zum offiziellen Preis backen können wegen des hohen Weizenpreises. Moinuddin Saisi, ein Mitglied des Parlaments des Regimes, musste am 17. Juni zugeben, dass die Regierung Raisi mehr als 9 Milliarden $ eingenommen hat mit der Kürzung der Zuwendungen für Waren des Grundbedarfs an einfache Leute, was wiederum zu einem scharfen Anstieg beim Preis für Brot und Waren des Grundbedarfs führte.
Die Pensionäre haben ihre landesweiten Proteste für den zehnten Tag in Ahwaz, Dorud, Shush und Shushtar fortgeführt. Sie riefen: „Tod für Raisi“, „Wir werden dafür kämpfen, dass wir wieder unsere Rechte bekommen“, „Die Regierung hat kein Budget, jetzt prellt sie uns“, „Weder Gaza noch Libanon, die Unterdrückten sind hier“.
Pensionäre des landesweiten Bankennetzes haben auch einen Protest vor dem Gebäude der Bank des Pensionsfonds der Angestellten am Vanak Platz in Teheran veranstaltet, um gegen ihre geringen Gehälter zu protestieren.
Sekretariat des Nationalen Widerstandsrats Iran (NWRI)
15. Juni 2022


Ahwaz – Demonstration von Pensionären

Ahwaz – Protestkundgebung von Pensionären

Ilam – Demonstrationen von Basar-Kaufleuten und Händlern

Fasa – Basar im Streik; Marktleute machen einen Umzug

Shiraz – Streik von Verkäufern von Autoersatzteilen

Sirjan – Einige Bäckereien geschlossen wegen des hohen Mehlpreises

 

Teheran – Protest von Pensionären des Banken-Netzes

Shush – Protestkundgebung der Pensionäre hier und in Dorud

Iran: Mindestens 56 Hinrichtungen in den letzten 10 Tagen

18 Hinrichtungen in Zahedan, Shiraz, Zanjan und Gohardasht (Karaj)

Das iranische Regime erhängte am Mittwoch, den 15. Juli, acht Gefangene im Gohardasht-Gefängnis in Karaj. Am selben Tag wurde ein weiterer Gefangener im Gefängnis von Bandar Abbas gehängt.

Das unmenschliche klerikale Regime hat angesichts sozialer Aufstände eine Hinrichtungskampagne gestartet, die in den letzten zwei Wochen keinen Moment aufgehört hat.

Zwei Gefangene von den Belutschen, Mohammad Hijavan und Vali Mohammad Rigi (Gango Zehi), wurden ebenfalls am Montag, dem 13. Juni, im Zahedan-Gefängnis hingerichtet.

Am Sonntag, dem 12. Juni, wurden fünf Gefangene von Khameneis Henkern im Adelabad-Gefängnis in Shiraz gehängt. Am Samstag, dem 11. Juni, wurden zwei Gefangene, Touraj Keshavarz und Ali Samandarnejad, im Zentralgefängnis von Zanjan erhängt.

Das klerikale Regime hat vom 6. bis 15. Juni mindestens 56 Insassen hingerichten lassen, eine beispiellose Zunahme im Vergleich zu den Vorjahren und Vormonaten.

Die Vereinten Nationen und alle Menschenrechtsorganisationen sowie die Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten müssen die außergerichtlichen und kollektive Hinrichtungen verurteilen und unverzüglich Maßnahmen ergreifen, um das Leben Tausender Todeskandidaten zu retten.

Schweigen angesichts eines klerikalen Regimes, welches eine Schande für die heutige Menschheit darstellt, ist eine Verletzung von Werten und Prinzipien, für deren Schutz Millionen Menschen ihr Leben gaben.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrat Iran (NWRI)
16. Juni 2022

 

Achtung bei dem doppelzüngigen Spiel Teherans in der Atomfrage!


Am 8. Juni hat der Gouverneursrat (BoG) der Internationalen Atomenergie Organisation mit überwältigender Mehrheit eine Resolution verabschiedet, die das Kleriker Regime aufgefordert hat, bei seinen atomaren Ambitionen reinen Wein einzuschenken.

Fast unmittelbar danach – die Delegationen der Mitgliedstaaten jenes Rats hatten Wien noch nicht verlassen – hat die Atomenergie Organisation des Regimes (AEOI) bekannt gegeben, dass sie 27 Kameras in heiklen Atomanlagen beseitigt und klar gestellt habe, dass Teheran nicht die Absicht habe, etwas zu verbergen.

Die Aussagen von Amtsträgern des Regimes danach und die westliche Reaktion haben gezeigt, dass man seine Lektion noch nicht gelernt hat.

Obwohl der Schritt der IAEO alles andere als eine offene Verurteilung oder auch nur annähernde Bestrafung für dreißig Jahre Täuschung und Verschleierung war, genügte er in den Augen des Regimes dafür, Alarm zu schlagen, dass härtere Zeiten bevorstehen könnten, wenn keine „Gegenmaßnahmen“ erfolgen.

Am 12. Juni hat das Parlament des Regimes eine öffentliche Sitzung abgehalten, in der die MPs flammende Reden gehalten haben, in denen sie die Resolution des BoG insgesamt niedergemacht haben.
„Die Maßnahmen zeigen, dass es der anderen Seite nicht ernst damit ist, eine gute Vereinbarung zu erzielen, um die Sanktionen gegen die iranische Nation aufzuheben“, so der Parlamentssprecher Mohammad Bagher Qalibaf.

„Wir unterstützen entschieden die neuesten technischen und rechtlichen Maßnahmen, die die Atomenergie Organisation [des Iran] als Antwort auf die neueste Knebelungs-Resolution und das unkonstruktive Verhalten seiner Gründerländer ergriffen hat.

Während wir die abweichenden Voten von Russland und China begrüßen, werden wir uns darauf konzentrieren, die Sanktionen zu neutralisieren und uns auf wirtschaftlichen Wohlstand aus eigener Kraft zuzubewegen. Das ist die wichtigste und stärkste Antwort auf Feinde und Böswillige gegenüber der stolzen Nation des Iran“.

Hadi Beiginejad, MP aus Malayer, konstatierte: „Die Westler und Zionisten haben die Atomenergie Organisation aufgestellt, um Zwang in der ungerechten Ordnung, die sie errichtet haben, zu legitimieren“.

„Trotz des guten Willens und der Kooperation des Iran mit der IAEO, hat der Gouverneursrat eine Resolution gegen den Iran erlassen“, meinte Zohreh Elahian, ein Mitglied des parlamentarischen Ausschusses für Nationale Sicherheit und Außenpolitik.

„Als Konsequenz hat der Iran die meisten Kameras abgeschaltet und die Anreicherung verstärkt. Diese entschiedene Aktion des Iran wird die Kosten für solche politischen und einseitigen Entscheidungen der IAEO unter dem Einfluss des internationalen Zionismus erhöhen. Der parlamentarische Ausschuss für Sicherheit sieht es als notwendig an, die Atomgespräche zu überdenken“.

Auch Kiumars Sarmadi, MP aus Assadabad, erklärte: „Die neueste Entscheidung des BoG hat rechtlich keinen Wert und wurde offenbar auf der Linie der Ansichten der Zionisten gefällt. Wenn dieser Ansatz sich nicht ändert, werden wir ernsthaft überdenken, wie wir mit jener Organisation zusammenarbeiten. Internationale Terroristen haben nicht das Recht, Entscheidungen für internationale Organisationen zu treffen“.

„Um vom Iran mehr Zugeständnisse zu bekommen mit Hilfe von Werkzeugen der IAEO, haben die E3 einen strategischen Fehler begangen“, erklärte ein weiteres MP Ali Khezrian.

„Wir müssen jetzt handeln und wirksame Maßnahmen umsetzen und die freiwilligen Schritte zurücknehmen, die wir im Hinblick auf unsere nuklearen Aktivtäten getan haben, und wir müssen das parlamentarische Gesetz umsetzen, das die Aufhebung der Sanktionen zum Ziel hat. Wir müssen rechtzeitig auf den Maximalismus des Westens antworten“.

Ein anderes MP Mohammad Reza Sabbaghian Bafghi ging soweit, einen kompletten Stopp der Atomverhandlungen zu fordern. Er wandte sich an den Präsidenten des Regimes mit den Worten: „Herr Raisi, stoppen sie die Verhandlungen für mindestens zwei Jahre, aber verbinden Sie die Sachen auch nicht mit der Atomfrage.

Ich bin sicher, dass die Vereinigten Staaten und der Westen sich wieder an Sie wenden wegen Verhandlungen. Wie Nordkorea standhaft geblieben ist, so haben auch viele andere Länder die Erfahrung gemacht. Indien und Pakistan wurden auch sanktioniert und sie haben den Preis bezahlt. Sie haben durchgehalten und sind zu Ergebnissen gekommen“.

Mohammad Reza Jokar meinte: „Diese Mächte geben sich zufrieden mit den falschen Beweisen, die sie von gewissen terroristischen Organisationen bekommen, wie den Heuchlern (so die Charakterisierung des Regimes für die Mujahedin-e-Khalq Organisation) und sie haben, ohne die Islamische Republik des Iran weiter zu konsultieren, den Gouverneursrat beauftragt, Druck auf den Iran auszuüben und ihn zu zwingen, sich ihren Bedingungen zu unterwerfen, was nicht passieren wird“.

Am Ende der Sitzung haben 260 Mitglieder des Parlaments des Regimes eine Erklärung abgegeben, in der die jüngste Resolution der IAEO verurteilt und die strikte Umsetzung des Gesetzes des Parlaments betont wird, das „Strategisches Aktionsgesetz zu Aufhebung der Sanktionen“ genannt wird.

Andere Amtsträger des Staates haben in den gleichen Chorgesang eingestimmt. Unter Verweis auf den letzten Piratenakt des IRGC und die Kaperung zweier griechischer Schiffe hat Shamsolla Seraj, der Vertreter des Obersten Führers für Ilam, festgestellt: „Unsere Leute haben vor kurzem zwei griechische Schiffe im Persischen Golf übernommen, womit wir unser Öl zurückbekommen. Anders ausgedrückt: das griechische Berufungsgericht hat die Freigabe unseres Öls verfügt. Die Welt ist ein Dschungel. Wenn du die Macht hast,

werden sie mit dir zu rechnen haben. Deshalb müssen die, die gesagt haben: ‚Wofür sind die Raketen und die Atomeinrichtungen da“, jetzt sehen, wie weit wir sind. Je stärker man ist, desto mehr rechnet die Welt mit dir. Deshalb glaube ich, dass die Atomenergie Organisation noch mehr von diesen Kameras beseitigen sollte, weil Europa gezeigt hat, dass es eine Kolonie der Vereinigten Staaten ist“.

Unterdessen hat Teheran auch sichergestellt, dass in einem anderen Ton kommuniziert wird, um sich gegen jede entschiedene Aktion der internationalen Gemeinschaft abzuschirmen.
„Wir hoffen, dass das Bündel an Maßnahmen, die unternommen wurden, um alle Parteien zurück zur Einhaltung des sogenannten JCPOA Atomvertrags zu bringen, die Autorität unseres Landes, unsere Forderungen und die Erwartungen des Volkes bewahren wird“, erklärte der Außenminister des Regimes Amir-Abdollahian am Sonntag an die MPs gerichtet.

Trotz der unverhohlenen Rhetorik oder den dreisten Handlungen, die vom Regime an den Tag gelegt werden, scheint der Westen nicht beeindruckt zu sein. Laut der Londoner Financial Times, erklärte ein höherer US Beamter, Teherans Maßnahme, 27 Überwachungskameras zu beseitigen, sei ein schwerer Schlag, aber dennoch nicht schädlich für den Vertrag „weil das an diesem Punkt noch reversibel ist“.

Aber der Beamte warnte, dass der Wiedereinstieg in den Vertrag um so härter sein werde, je länger die Kameras abgeschaltet bleiben.

Der IAEO Generaldirektor Rafael Grossi meinte auch in einem Interview mit CNN, Teheran solle „jetzt“ die Gespräche wieder aufnehmen, um eine Krise zu vermeiden, die es „extrem schwieriger“ machen würde, die Atomübereinkunft von 2015 zu bewahren,

Im Verlauf der letzten beiden Jahrzehnte hat das Regime und seine Sprachrohre im Westen erfolgreich die Illusion lebendig erhalten, dass die Welt zwischen Krieg und Appeasement mit Teheran zu wählen habe. Die Doppelzüngigkeit im Iran dient dem gleichen Kalkül und diejenigen, die weiter predigen, man „solle einen kühlen Kopf behalten“, wedeln mit dem Olivenzweig, während sie die Interessen des Regimes im Hinterkopf haben“.

Wenn sich die Weltführer ernsthaft Sorgen machen um Frieden und Stabilität in der Region, sollten sie anfangen, sich darüber klar zu werden, dass es keine verschiedenen Stimmen im Iran gibt, sondern dass es vielmehr nur einen Mann gibt, der die Fäden zieht, und dass er gezeigt hat, dass er nur eine Sprache versteht und wirklich nur eine.

Warum im Iran tausende von Menschen ihre neugeborenen Kinder aussetzen

Neugeborene Kinder bringen Freude in die Familie. Manche betrachten sie als einen Teil des Himmels auf Erden. Eine Mutter erträgt neun Monate lang Schmerzen, um ihr Baby zu bekommen, das sie für d i e Liebe ihres Lebens hält. Doch Nachrichten aus dem Iran besagen, daß die Armut und der Hunger, die von dem herrschen-den korrupten Regime verantwortet werden müssen, einige Mütter dazu zwingen, ihre neugeborenen Kinder, weil sie die Kosten ihrer Ernährung, ihrer Aufzucht und ihrer Gesundheit nicht aufbringen können, auszusetzen auf der Straße.

Unlängst zirkulierten in den sozialen Netzwerken herzzerreißende Videos; sie zeigten Kinder, die – in Dutzenden iranischer Städte – auf den Straßen ausgesetzt worden waren, eingehüllt in Plastiktüten. Sie wurden später in die örtlichen Krankenhäuser gebracht; doch über ihr Ergehen ist nur wenig bekannt.

Am 8. Mai 2022 berichteten die staatlichen Medien des Iran, es seien binnen weniger als zehn Tagen im Iran mehr als 5 000 neuge-borene Babies gefunden worden. Dies Trauerspiel ereignete sich, während des iranische Regime den sogenannten „Plan junge Bevölkerung“ gebilligt hat und fördert.

Wie folgt zitierte die staatliche Website „Roydad 24“ Mohammad Reza Mahboubfar, einen iranischen Pathologen: „Der Plan
fördert nicht die Heirat Jugendlicher und nur unzureichend die Wohlfahrt der Menschen; dabei sollen die Behörden sie fördern, um zur Ehe und zur Geburt von Kindern zu ermutigen. Für die Geburt von Kindern sind keine wirklichen Anreize vorhanden; Personen, die in Hoffnung auf solche Anreize versuchen, Kinder in die Welt zu setzen, bleibt das Aufkommen für ihre Geburt und Erziehung überlassen. Am Ende des Tages versuchen sie eine Abtreibung oder setzen ihre Kinder auf der Straße aus.“

Mahboubfar unterstreicht, daß die Behörden durch Zustimmung zu diesem Plan eine Vervielfachung der Abtreibungsrate bewirkt haben. Und statt der Abtreibung eine sichere Umgebung zu verschaffen, verfolgen sie jene Mutter, die sie legal unternehmen wollen. Daher versuchen viele Iranerinnen eine illegale Abtreibung, womit sie die Gesundheitsrisiken vermehren.

Viele halten den berühmten Spruch von Ernest Hemingway: „Zu verkaufen: Babyschuhe – niemals getragen“ für die kürzeste und zugleich traurigste aller Geschichten. Doch an den Mauern des Iran finden sich viele Angebote von Eltern, die ihre ungeborenen Kinder verkaufen wollen – was jedes menschliche Wesen zutiefst betrübt. An den Mauern des Landes finden sich beschämend viele Angebote ungeborener Kinder bzw. ihrer Körperteile – und dies aufgrund der üblen Herrschaft im Lande und des korrupten Regimes.
Im Dezember 2021 räumten die staatlichen Medien des Iran einige Details dieser Tragödie ein und entblößten somit das grimmige Angesicht der Armut im Iran.

Die staatliche Website „Tabnak“ zitierte am 18. Dezember 2021 Habibollah Massoudi, den stellvertretenden Leiter der Wohlfahrtsorganisation zu den sozialen Angelegenheiten.

Massoudi räumte ein, daß viele iranische Frauen ihre ungeborenen Kinder für einen so niedrigen Preis wie 1 000 000 Rial verkaufen – d. h. $3!

Die staatliche Website „Jam-e Jam“ bekannte 2015 in einer tragischen Geschichte: „Vor sechs Monaten erschreckte mich in Teheran eine Anzeige wie ein Blitz: ‚Wir verkaufen unser ungeborenes Baby.‘ Ich rief die betreffende Nummer an und erreichte ein junges Paar, das einen fünf Monate alten Fötus ersteigert hatte.“

Nach diesem Bericht konnten die Eltern am Ende ihre preisloses Baby für 50 000 Rial verkaufen – etwa $152. „Wir hofften sehr, daß wir eine nette Familie gründen könnten; doch wir konnten es nicht. Wir versuchten uns in allen Jobs, doch ohne Erfolg. Wir wollten das Leben unseres Sohnes ja nicht ruinieren“ – so die Eltern gegenüber einem Reporter von „Jam-e Jam“.

Im April 2022 zeigten Bilder, die in den sozialen Netzwerken gepostet wurden, Zahra Moshir, die Ehefrau des Sprechers des Parlaments des iranischen Regimes, Mohammad Bagher Qalibaf, und zwei ihrer Gefährten, die von der Türkei zurückkehrten und als seine Tochter Maryam Qalibaf und ihr Ehemann Mohammad Reza Bahiraei identifiziert wurden.

Sie kamen nach Teheran von Istanbul mit 19 Gepäckstücken, darunter einer umfangreichen, teuren Babyausstattung für das ungeborene Kind. Diese Nachricht rief in der Gesellschaft viel Unruhe hervor; online wurde von dem „baby stuff-gate“ gesprochen (d. h.: ‚Baby-Ausstattungs-Affäre‘).

Dies war nur der letzte, doch nicht geringste Fall von Nachrichten über Funktionäre des Regimes, die sich eines verschwenderischen Lebens erfreuen. Bilder von Kindern iranischer Spitzenfunktionäre, die luxuriöse Autos fahren und teure Kleider und Juwelen tragen, zirkulieren im Internet.

Aufgrund der im Regime obwaltenden Korruption, Inkompetenz und Mißwirtschaft sind die Iraner von finanziellem Elend betroffen. Die Inflation liegt bei 40%, Millionen sind ohne Arbeit, Kinder suchen in Mülleimern nach Nahrung, Frauen betreiben Prostitution, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen, und manche verkaufen ihren Körper oder ungeborene Kinder, um sich am Leben zu halten.
Unter dem Mullah-Regime kann sich im Iran niemand seines Lebens freuen. Die Behörden muten den Menschen karge Lebensumstände zu, während sie selbst das nationale Vermögen ausplündern und es für den Terrorismus oder für die Ausstattung ihrer Verwandten verschwenden.

Die in der Gesellschaft anhaltenden Proteste, die von allen Bereichen der Gesellschaft getragen werden, tun einen weiteren Aspekt des armen, doch tapferen iranischen Volkes dar. Die Demonstranten weisen mit ihren Slogans über die Funktionäre des Regimes laut und deutlich auf die Wurzel ihrer Probleme hin. Und eben davor erschrickt es am meisten.

Die staatliche Tageszeitung „Mostaghel“ schrieb dazu am 6. Juni: „Die Funktionäre sollten ihr luxuriöses Leben aufgeben und nicht mehr zugleich das Volk zu wirtschaftlicher Knappheit einladen. Wir können durch Befehle die Steigerung der Preise nicht aufhalten. Die Inflation zieht sich solche Befehle nicht an und steigt weiter. Das herrschende System trägt für die gegenwärtige Situation des Volkes die volle Verantwortung.“

Rentner protestieren in 19 Provinzen


Protesters Chant: “Death to Raisi,” “While People Are Begging To Make Ends Meet, Khamenei Lives Like a King,” “Today Is a Day of Mourning, the Retirees’ Salaries Are Under Cloak (Stolen by the Mullahs) Today,”

Die Demonstranten rufen: “Tod für Raisi”, “Während das Volk bettelt, um zu überleben, lebt Khamenei wie ein König”, “Heute ist der Tag der Trauer, die Renten sind unter den Talaren verschwunden (von den Mullahs gestohlen)”

Tausende Rentner gingen heute Morgen, Sonntag, den 12. Juni, erneut in mindestens 19 Provinzen auf die Straße, um gegen die harten Lebensbedingungen und die grassierende Inflation zu protestieren, während sie Slogans gegen die Regierung skandierten.

Demonstrationen fanden in Teheran und vielen Städten wie Ahvaz, Mashhad, Bandar Abbas, Kermānshāh, Boroujerd, Isfahan, Zanjan, Sari, Ardabil, Hamedan, Rasht, Täbris, Semnan, Sanandaj, Ilam, Shushtar, Karaj, Naqadeh, Shousha, Khorramabad und Shiraz statt. Die Rentner protestierten gegen eine Entscheidung des Regimes vom 5. Juni, die Renten um 10 Prozent zu erhöhen, während sich die Lebenshaltungskosten vervielfacht haben und nannten es Plünderung und Grausamkeit.

Rentner skandierten Slogans wie: „Tod Raisi“, „Die Regierung verrät, das Majlis (Parlament) unterstützt sie“, „Während die Menschen betteln, um zu überleben, lebt Khamenei wie ein König“, „Heute ist ein Tag der Trauer, denn die Gehälter der Rentner sind heute unter den Talaren verschwunden (von den Mullahs gestohlen)“, „Waffen, Kanonen und Panzer, der Unterdrücker muss verschwinden“,

„Wir werden nicht ruhen, bis wir unsere Rechte erlangt haben“, „Du Lügner Raisi, was ist mit deinem Versprechen passiert?“, „Ehrloser Lügner, was ist aus deinen Versprechen geworden?“, „Tod der Regierung, die ihr Volk betrügt“, „Die Inflation beträgt 100 %, unser Gehalt 10 %“, „Wir werden kämpfen, wir werden sterben, aber wir werden keine Demütigung akzeptieren“,

„Weder Armut noch Arbeitslosigkeit, Einheit und Wachsamkeit“, „Wir werden keine Demütigung akzeptieren“, „Nur wenn wir sie auf die Straße bringen, können wir unsere Rechte erlangen“, „Weder Gaza noch Libanon, denken Sie lieber an die Rentner “, „Wenn die Regierung kein Dieb mehr ist, ist unser Problem gelöst“,

„Dieser Minister ist eine Schande“, „Die Versprechungen waren so nett, aber sie sind alle Lügen“, „Unsere Tische sind leer, genug von leeren Versprechungen“, „Inkompetente Regierung! Wir arbeiten, Sie nehmen“, „Wir werden nicht ruhen, bis wir unsere Rechte erlangt haben.“

In Teheran griffen unterdrückende Kräfte Rentner an und schlugen sie, als sie sich versammeln wollten. Die Menschen durften die U-Bahnstation von Baharestan, die zum Parlament des Regimes führt, nicht verlassen. Mehrere Demonstranten wurden festgenommen und an einen unbekannten Ort gebracht.

In vielen Städten trugen oder breiteten Demonstranten leere Tischdecken als Zeichen der Plünderung ihrer Lebensgrundlage durch das Regime aus.

In Shiraz versammelten sich Rentner vor dem Büro des Imams für das Freitagsgebet und stellten sich den Agenten, die sie angriffen. Mehrere Demonstranten wurden festgenommen. Eine Spezialeinheit und staatliche Sicherheitskräfte in Isfahan schlugen brutal auf die Rentner ein, diese leisteten Widerstand.

Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des iranischen Widerstands, grüßte die Rentner, die im ganzen Land auf die Straße gehen und sagte, dass Repression und Verhaftung die Demonstranten nicht aufhalten werden.

Sie rief die Jugend auf, die protestierenden Rentner zu unterstützen und sagte, dass es keinen anderen Weg gebe, als sich zu erheben und gegen dieses völlig korrupte und ausplündernde Regime zu protestieren.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrat Iran (NWRI)
12. Juni 2022

Händler und Ladeninhaber protestieren gegen die Spirale des Rial nach unten und das ungezügelte Steigen der Steuern, sie demonstrieren in Teheran und Arak

Eine große Zahl von Basar-Händlern und Inhabern von Läden für Haushaltsgeräte und elektrische Vorrichtungen haben protestiert gegen die Spirale nach unten des Werts der iranischen Währung, des Rial, die ungezügelte Inflation und die heftigen Steuern. Am Sonntag, dem 12. Juni, versammelten sie sich nachmittags an der Amin Kreuzung in Teheran.

Unterdrückerische Staatssicherheitskräfte (SSF) haben sie angegriffen, trafen aber auf Widerstand. Die Demonstranten riefen: „Habt keine Angst, habt keine Angst, wir sind alle zusammen“ und „Schande, Schande“. Die repressiven Kräfte schlugen mit Stöcken auf die Demonstranten und Passanten ein.

Zugleich protestierten im Wohngebiet Teheran Pars in Teheran mehrere Menschen nahe dem zweiten Platz von Teheran Pars gegen die hohen Kosten für Wasser und Strom und ebenso gegen Stromausfälle und riefen „Strom ist unser unbestreitbares Recht“.

Ebenfalls an diesem Tag haben Basar Händler in Arak ihre Läden geschlossen und sind in die Markthalle gezogen, um gegen den steigenden Preis des Dollar und die ausbeuterischen Steuern zu protestieren.

Sie riefen: „Tapfere Basar Händler, unterstützt uns!, unterstützt uns!“ Die Protestierenden zogen aus der Markthalle durch die Stadt und skandierten: „Macht zu, macht zu! (die Läden)“ und forderten andere Basar Händler auf, sich ihnen anzuschließen beim Protest gegen die Plünderungen des Regimes.

Frau Maryam Rajavi grüßte die protestierenden Basar Händler und Ladeninhaber und äußerte, dass außer den mit der Regierung verbundenen Mullahs und ihren plündernden Gangs und ihre korrupten und kriminellen Verwandten und Gefolgsleuten die große Mehrheit der Bevölkerung katastrophal unter der Armut, der Inflation und der Arbeitslosigkeit leidet.

Der Reichtum des Volkes werde verschwendet für Repression, Terrorismus und die anti-iranischen Atom- und Raketenprojekte und die Kriegstreiberei in anderen Ländern. Der einzige Weg, um das üble religiös faschistische Regime zu beenden, sei die Einrichtung von Demokratie und Volkssouveränität.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrats Iran (NWRI)
12. Juni 2022