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Die Bestattung von Marjan, der inspirierenden Stimme der unterdrückten Frauen des Iran, in Kalifornien


Die Bestattung von Marjan, der inspirierenden Stimme der unterdrückten Frauen des Iran, in Kalifornien

NCRI-U.S. Rep Office
The funeral ceremony for , a symbol of rebellion against tyranny and misogyny of theocracy ruling Iran has begun. RIP!

Embedded video

Marjan, die bekannte iranische Sängerin und Schauspielerin, wurde in Kalifornien, USA, bestattet. Sie war am Freitag, den 5. Juni, in einem Krankenhaus von Los Angeles gestorben. Viele Iraner – Freunde des iranischen Widerstands und Politiker – nahmen an ihrem Begräbnis teil und erinnerten an sie und ihren Kampf um Freiheit und Demokratie im Iran.

Marjans Grab wurde mit Blumen geschmückt, die von der anderen Seite des Globus geschickt und mit der Löwen-und-Sonnen-Fahne des Iran geschmückt worden waren.

Shahla Safi Zamir – bekannter unter ihrem Bühnennamen Marjan, ist 1948 geboren. Sie begann ihre Karriere als Radiospre-cherin und fand darnach den Weg zum Film. Endlich wurde sie zu einer der bekannten Sängerinnen des Iran.

Nach der anti-monarchischen Revolution des Jahres 1979 wurde Marjan wie anderen Sängerinnen das Singen von dem frauen-feindlichen Regime der Mullahs verboten. Sie und ihr Ehemann, der bekannte iranische Filmemacher Freydoon Jourak, unterstützten die Organisation der Volksmojahedin des Iran (PMOI, Mujahedin-e Khalq oder MEK). Sie wurden im Jahre 1982 vom iranischen Regime verhaftet. Marjan kam in Einzelhaft; das Regime unternahm alles ihm Mögliche, um ihren Widerstand zu brechen. Doch Marjan widerstand und wirkte auf viele von ihren Haftgenossinnen inspirierend. Auch nach ihrer Entlassung gab sie das Eintreten für einen freien Iran niemals auf. Daher wurde sie mit ihrem Ehemann gezwungen, den Iran zu verlassen und in die USA zu gehen.

Als sie sich in den USA befand, schloß Marjan sich gemeinsam mit ihrem Ehemann dem iranischen Widerstand an – anstatt an ihre eigenen Interessen zu denken. Sie sang Lieder für das iranische Volk und seine Widerstandsbewegung und gab die Unterstützung der MEK, des Nationalen Widerstandsrates Iran (NWRI) und der gewählten Präsidentin des NWRI, Frau Maryam Rajavi, niemals auf. Mit anderen Worten: Sie wurde zu einem Symbol des Widerstandes. Frau Maryam Rajavi sagte in ihrer Botschaft zum Tode Marjans: „Sie erhob sich gegen den status quo und wurde zur Zeugin der Wahrheit, daß das Engagement für die Freiheit das ist, was jedes menschliche Wesen besitzt. Und im Zeitalter der Finsternis und Repression muß eine populäre Künstlerin im Sinne dieses großen Engagements handeln. Ich habe eine sehr liebe Schwester verloren, aber ich vertraue darauf, daß ihre Schwestern in der PMOI/MEK – besonders jene, die mit ihr die Gefängniszelle teilten – und die jungen rebellischen Frauen des Iran sich für die Freiheit erheben und ihren leeren Platz ausfüllen werden. Marjans Lieder, ihre Entscheidung für die Freiheit und das Volk des Iran inspirieren seine Jugend und besonders die entschiedenen jungen Frauen. Ihre Stimme wird in dem freien Iran von morgen widerhallen.“

NCRI-U.S. Rep Office
Replying to @NCRIUS
Mrs. Rajavi: Yes, your name, our dear , has become the secret to cherish and appreciate perseverance against the mullahs.

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NCRI-U.S. Rep Office

@NCRIUS

Mrs. Rajavi: The Iranian people and God Almighty salute you, the humble singer of Iran’s freedom, for wanting to free Iran and Iran’s art from repression and oppression, for wanting to see Iran’s women free of inequality and oppression.

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Ihr Kampf um die Freiheit war für das iranische Volk von großer Bedeutung; ihr Hinscheiden fand in den westlichen Medien ein großes Echo.

Die „Washington Post“ schrieb in einem Artikel mit dem Titel „Marjan, die iranische Schauspielerin und Sängerin, die zu einem Symbol der Revolte wurde, starb im Alter von 71 Jahren“: „Sie hat nur selten kommerzielle Konzerte gegeben; sie zog es vor, auf Versammlungen des NWRI und anderer Gruppen von Dissidenten in den USA und Albanien – der Wohnstätte einer großen Gruppe iranischer Exulanten – aufzutreten.“

The Washington Post

@washingtonpost

Marjan, Iranian actress and singer who became symbol of rebellion, dies at 71 https://wapo.st/30EC3W7 

Marjan, Iranian actress and singer who became symbol of rebellion, dies at 71

She fled Iran after imprisonment by the Islamic regime and gave her voice to the cause of freedom.

washingtonpost.com

Die Reaktion des iranischen Regimes

Wütend über den von Marjan geleisteten Widerstand und über die Art, wie ihr Tod von der iranischen Gesellschaft aufge-nommen wurde – selbst innerhalb des Iran brachten einige Künstler ihr Beileid und ihre Verehrung zum Ausdruck -, reagierte das iranische Regime in seinen Medien mit der Frage: Warum betrauern einige Menschen den Tod der Sängerin der MEK? Darnach stellte das Regime eine Täuschungskampagne an, um diese Künstler zur Stellungnahme gegen die MEK zu zwingen. Das „Ministerium für Nachrichten und Sicherheit (MOIS)“ des Regimes veröffentlichte ein Journal zur Täuschung, das dem Journal der MEK – als „Mojahed“ bekannt – ähnelte, und schrieb darin über den Tod Marjans unter Beifügung von Fotos von 16 Athleten und Künstlern, die im Iran leben und ihr Mitgefühl zum Tod Marjans zum Ausdruck brachten.

Mit der Veröffentlichung dieses Täuschungsjournals wollte das Regime besagte Künstler zwingen, sich gegen die MEK zu stellen. Das Regime hat dies Täuschungsjournal produziert; dabei hat die MEK schon vor Jahren die Herausgabe ihres Journals eingestellt; alle ihre Nachrichten und Stellungnahmen sind online zu finden.

Iran: Mehr als 51.800 Tote in 322 Städten durch den Coronavirus


Iran: Coronavirus Update, über 51.800 Tote, 14. Juni 2020
 Das Gesundheitsministerium spricht von 108 Toten in den letzten 24 Stunden, die höchste Rate seit zwei Monaten
 Laut der täglichen Statistiken des Gesundheitsministeriums kommen 18% der Opfer aus Hormozgan, das ist mehr als alarmierend
 Der Bürgermeister von Behbahan erklärte Status Rot und sagte:“ Die Lichter in den Parks werden ausgeschaltet und die Wege zu den Friedhöfen werden gesperrt. Dies gilt sofort.“
 In Bushehr war die Zahl der Todesfälle in den letzten drei Wochen höher als in den ersten drei Monaten nach dem Ausbruch des Coronavirus. Die mittlere Zahl der Patienten in den Krankenhäusern ist sechs Mal höher als im letzten Monat.
 Offizielle Nachrichtenagentur des Regimes in Kurdistan: Wir müssen uns auf eine Woche voller Toten einstellen.

Die Volksmojahedin Iran (PMOI/MEK) gaben am Sonntag, 14. Juni 2020 bekannt, dass in den 322 Städten im Iran mehr als 51,800 Menschen am Coronavirus gestorben sind. Es gibt folgende Opferzahlen: Khuzestan 4,230, Isfahan 2,665, Sistan und Beluchistan 1,940, Lorestan 1,765, Ost – Aserbaidschan 1,725, West – Aserbaidschan 1,440, Kermanshah 1,310, Kurdistan 1,078, Kerman 625, Hormozgan 370
Laut der offiziellen Nachrichtenagentur ISNA hat die Sprecherin des Gesundheitsministeriums die Zahl der Todesfälle in den letzten 24 Stunden mit 108 beziffert. Dies ist die höchste Zahl in den letzten zwei Monaten. „Die Provinzen West -Aserbaidschan, Hormozgan, Khuzestan, Kurdistan, Kermanshah, Sistan und Beluchistan und Bushehr gelten als Zone Rot“, ergänzte sie und warnte:“ Der Virus ist unberechenbar und ungezähmt. Wir können jederzeit weitere unerwartete Schläge erleben.“
In einem Interview mit der Nachrichtenagentur Fars, die von der IRGC kontrolliert wird, sagte Eshaq Jahangiri, der erste Vizepräsident unter Rouhani, dass er über den Anstieg und die Verbreitung der Krankheit besorgt ist und er verzweifelt, seine Aussagen von gestern zu revidieren. Er sagte:“ Wir müssen mehr auf die kulturellen Dimensionen und Konsequenzen des Coronavirus achten!“
In Teheran sagte Alireza Zali, der Leiter der Nationalen Taskforce zur Bekämpfung des Coronavirus (NCCT) gegenüber der Fars Nachrichtenagentur:“ Die neuen Coronavirus Fälle in den allgemeinen und speziellen Bereichen der Krankenhäuser zeigen, dass die Kontrolle über den Coronavirus in Teheran fragil ist.“
In Hormozgan schrieb gestern die Nachrichtenagentur der Quds Force, dass laut der täglichen Statistiken des Gesundheitsministeriums 18% der Opfer im Iran aus Hormozgan kommen. „Die Situation ist mehr als alarmierend. Die Provinz hat eine derart starke Krise zu bewältigen, dass es unklar ist, wie diese ausgeht.“ Ein Mitglied im Stadtrat von Bandar Abbas sagte gestern gegenüber der Nachrichtenagentur ILNA: „Hormozgan muss für eine Woche einen Lockdown haben. Dies ist der einzige Weg, gegen den Coronavirus in der Region vorzugehen. Wenn wir das nicht tun, dann wird sich der Virus noch schneller ausbreiten und noch mehr Menschen werden sterben. Der Coronavirus betrifft alle Aspekte unserer Gesellschaft.“
In Khuzestan erklärte der Präsident der Universität für medizinische Wissenschaften in Dezful, dass auch hier die Situation den Status Rot erreicht hat. Er sagte:“ Das Krankenhaus Ganjavian ist fast voll…Unsere Mitarbeiter sind erschöpft. 5% der Mitarbeiter, was 110 Personen bedeutet, sind mit dem Virus infiziert. Darunter sind 15 Ärzte und 50 Krankenschwestern“, berichtete am 14. Juni 2020 die Nachrichtenagentur ISNA. Der Stadtrat von Behbahan hingegen gab bekannt:“ Der Friedhof von Behbahan ist bis auf weiteres geschlossen, um die Verbreitung und Ausbreitung des Coronavirus zu unterbinden.“, hieß es am 11. Juni 2020 auf der Webseite Javan, die zu der IRGC zählt. Der Bürgermeister von Behbahan erklärte ebenfalls Status Rot und sagte:“ Ich habe angewiesen, dass die Lichter in den Parks ausgeschaltet und die Zufahrtswege zum Friedhof blockiert werden. Diese Anweisung gilt ab sofort.“, heißt es auf der gleichen Webseite.
In Kurdistan erschien ein Artikel mit dem Titel „Vor den Bürgern in Kurdistan liegt eine Todeswoche“ über die offizielle Nachrichtenagentur ISNA. Dort hieß es gestern:“ Wir müssen uns auf eine Woche voller Toten einstellen….Die Krankenhäuser hatten bis Ordibehesht (zweiter Monat im persischen Kalender, 20. April bis 20.Mai) nur 50 Patienten. Nun haben sie keine Kapazitäten mehr, um noch neue Patienten aufzunehmen. Die Zahl der Coronavirus – Patienten in diesen Zentren ist sieben Mal höher, als bei der ersten Welle des Ausbruchs.“
In Isfahan wurde gestern der Präsident der Universität für medizinische Wissenschaften mit folgenden Worten in der Zeitung Javan zitiert:“ Seit letzter Woche sind die Infektionen im Schnitt pro Tag um drei bis fünf Prozent gestiegen…Die Zahl der Infizierten, die behandelt werden mussten, stieg von 350 auf 450 und 26% davon mussten auf die Intensivstation (ICU).“
In Bushehr sagte gestern der Präsident der Universität für medizinische Wissenschaften gegenüber Rouyadad, dass die Zahl der Todesopfer in den ersten drei Wochen des Khordad (erste Woche im Mai bis zwei Wochen in den Juni) höher als in den ersten drei Monaten der Verbreitung des Coronavirus war. Im Schnitt ist die Zahl der Patienten, die in Krankenhäusern behandelt werden mussten, im Vergleicht zum vorigen Zeitraum (Ordibehesht) um 6 % gestiegen.
In Kerman sagte der Präsident der Universität für medizinische Wissenschaften am 13. Juni gegenüber der Nachrichtenagentur Tasnim:“ Keine Stadt in Kerman ist frei vom Virus“.
In Ost – Aserbaidschan wurde am 14.Juni der Vizepräsident der Universität für medizinische Wissenschaften bei ISNA mit folgenden Worten zitiert:“ Die Fälle der Menschen, die in Krankenhäusern behandelt werden müssen sowie der erkrankten Personen sind angestiegen. Die Zahlen sind alarmierend. Den Virus zu kontrollieren, ist schwer und eine humanitäre Katastrophe wird kommen.“
In West – Aserbaidschan beschrieb der Gouverneur das Absinken des Alters, an dem die Menschen am Virus sterben, als besonders alarmierend. Er sagte:“ In den letzten Wochen ist zu beobachten gewesen, dass das Alter, an dem die Menschen am Virus sterben, immer mehr sinkt.“, hieß es gestern in der Fars Nachrichtenagentur.
Die selbe Nachrichtenagentur veröffentlichte auch die Aussagen des Präsidenten der Universität für medizinische Wissenschaften in der Provinz Golestan. Er sagte:“ Badar Abbas ist Status Rot und all die Städte, die vorher im Status Grün waren, sind nun zum Status Gelb gewechselt.“
Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran (NWRI)
14. Juni 2020

Maryam Rajavi: Das Mullah-Regime verwendet das Coronavirus als Ersatz der Hinrichtung politischer Gefangener


Maryam Rajavi: Das Mullah-Regime verwendet das Coronavirus als Ersatz der Hinrichtung politischer Gefangener

Die Vereinten Nationen werden aufgefordert, das Leben von Ali Younesi und Amir Hossein Moradi zu retten

In Reaktion darauf, daß der politische Gefangene Ali Younesi mit dem Coronavirus infiziert worden ist, sagte Frau Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des Nationalen Widerstandsrates des Iran (NWRI), das Verhalten des Mullah-Regimes zu diesen Häftlingen stelle angesichts der davor von verschiedenen internationalen Agenturen und Organisationen ausgesprochenen Warnungen eindeutig ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit dar. Offenbar betreibt das Regime angesichts des inneren und äußeren Protests gegen die Verhaftung von Amir Hossein Moradi und Ali Younesi, zwei Elite-Studenten der Technischen Sharif-Universität Teherans, ihren Mord durch das Coronavirus. Es verwendet das Virus als Ersatz der Hinrichtung von Häftlingen, besonders politischen Gefangenen.

Frau Rajavi forderte den Generalsekretär der Vereinten Nationen, deren Menschenrechtsrat, die Hohe Kommissarin für die Menschen-rechte und die zuständigen Berichterstatter sowie andere Menschen-rechtsorganisationen auf, unverzüglich zur Rettung des Lebens der Herren Younesi und Moradi zu intervenieren und Maßnahmen zu ihrer Freilassung zu ergreifen.

Bisher haben viele Abgeordnete, Politiker, Organisationen und Vereine, die sich für die Menschenrechte engagieren, darunter Nobelpreisträger, eine Gruppe von Mitgliedern des Europäischen Parlaments, das Internationale Komitee „Auf der Suche nach Ge-rechtigkeit“ (das von 4000 Abgeordneten in Europa und den Ver-einigten Staaten unterstützt wird), Amnesty International, Ab-geordnete und Ausschüsse im Vereinigten Königreich, in Italien, Australien, Kanada, Belgien, Rumänien, Irland und anderen Ländern sowie das Komitee französischer Bürgermeister und viele Politiker des Nahen Ostens die Verhaftung der Herren Younesi und Moradi verurteilt und ihre Freilassung gefordert.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates des Iran
den 12. Juni 2020

Replying to @Maryam_Rajavi
I urge the UN Secretary General and High Commissioner for to immediately intervene to save the lives of Ali Younesi and Amir Hossein Moradi, and secure their release.
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Maryam Rajavi

@Maryam_Rajavi

The mullahs are deliberately seeking to eliminate political prisoners including Amir Hossein Moradi and Ali Younesi by the which serves them as a replacement for executions. Otherwise, they could have adopted preventive measures against the deadly virus.

Geheim gehaltene Hinrichtung eines politischen Gefangenen vor drei Wochen


Der kurdische politische Gefangene Hedayat Abdollahpour wurde vom iranischen Regime hingerichtet

Vor 21 Tagen richtete das iranische Regime im Geheimen den kurdischen politischen Gefangenen hin, ohne seine Angehörigen zu informieren.
Das Regime weigerte sich auch, den Leichnam an seine Familie zum Begräbnis zu übergeben, stattdessen wurde er an einem geheimen Ort beerdigt.
Laut der führenden Menschenrechtsgruppe Iran Human Rights Monitor (IRAN HRM) wurde Abdollahpours Vater, als er gestern bei der Vollstreckungseinheit der Justiz in Urmia eintraf, mitgeteilt, dass sein Sohn am 21. Mai hingerichtet worden ist, nachdem er am 9. Mai an einen geheim gehaltenen Ort gebracht worden war.

Kurdish political prisoner Hedayat Abdollahpour was executed in northwest
Neither his family nor his lawyer were informed about the execution and were not given the customary “last visit” with their loved one. https://iran-hrm.com/index.php/2020/06/10/iran-secretly-hangs-kurdish-political-prisoner-hedayat-abdollahpour-in-urmia-prison/ 

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Seine Angehörigen hatten verzweifelt versucht, Informationen über sein Schicksal vom Zentralgefängnis in Urmia zu erhalten, vom Zentrum für die Vollstreckung von Urteilen in Urmia und Oshnavieh, und von den Büros des Ministeriums für Nachrichtendienste und der Einheit der Revolutionsgarden in Urmia, aber ihre Versuche der Nachforschung wurden jedes Mal abgeblockt.
Am 12. Mai fasste die Frau Abdollahpours beim stellvertretenden Staatsanwalt des Regimes in Urmia nach, der ihr sagte, wenn niemand ihr mitteile, wo ihr Ehemann sei, „wenden Sie sich am besten an die Friedhofsverwaltung“.
Abdollahpour war im Todestrakt im Zentralgefängnis von Urmia seit Februar 2017 nach einem unfairen Gerichtsverfahren wegen der Anklage der „Feindschaft gegen Gott“ beim 2. Zweig des Revolutionsgerichts in Urmia.
Am 15. Juni 2016 war er mit Dutzenden anderen festgenommen worden nach einem Zusammenstoß zwischen der Demokratischen Partei und dem IRGC in seinem Dorf in Qarah Soqol in Oshnavieh. Die Verhafteten wurden verdächtigt, die kurdische Gruppe zu unterstützen.
Abdollahpour, der zwei Kinder hatte, wurde drei Monate lang im Internierungszentrum des IRGC in Urmia in Haft gehalten und gefoltert.
Dass das Regime Abdollahpour grausam hingerichtet und im Geheimen beerdigt hat, ist keine unübliche Praxis bei politischen Gefangenen und Angehörigen ethnischer Minderheitengruppen. Manchmal wird ihr Schicksal Jahre lang verheimlicht.
Amnesty International hatte zuvor geschrieben, dass drei andere Gefangene aus ethnischen Minderheitsgruppen – Hossein Silawi, Ali Khasraji und Naser Khafajian – vor kurzem zwangsweise von der Bildfläche verschwanden und in Gefahr sind, heimlich hingerichtet zu werden.
Das iranische Regime hat seine Geschichte in Bezug auf heimliche Hinrichtungen. Im Sommer 1988 wurden mehr als 30 000 politische Gefangene, zumeist Unterstützer der Organisation der Volksmudschahedin des Iran (PMOI/MEK), innerhalb von wenigen Monaten hingerichtet. Das Regime hat über dieses Massaker niemals Informationen öffentlich herausgegeben.
Das iranische Regime nimmt die Spitze bei den Hinrichtungen pro Kopf der Bevölkerung ein.
Die internationale Gemeinschaft sollte jede Beziehung mit dem Mullah Regime von dem sofortigen Stopp der Hinrichtungen abhängig machen. Tausende anderer politischer Gefangener in den Kerkern des Regimes sehen sich der Gefahr der Hinrichtung gegenüber und werden verschiedenen Formen der Folter unterzogen. Um die Mullahs von weiteren Verletzungen der Menschenrechte abzuhalten, sollte die internationale Gemeinschaft, sollten besonders die Vereinten Nationen intervenieren und eine Kommission zur Faktenermittlung in die iranischen Gefängnisse schicken und das Regime zwingen, Hinrichtungen und Folter zu stoppen.

Falschnachrichten des iranischen Regimes in Aktion

Falschnachrichten des iranischen Regimes in Aktion
Joseph Goebbels, Adolf Hitlers Minister für öffentliche Aufklärung und Propaganda, sagte einmal: „Stelle eine Lüge auf, die groß genug ist, und wiederhole sie oft genug, dann wird die ganze Welt daran glauben“.
Das iranische Regime ist vollkommen Goebbels Rat gefolgt. Manche der Lügen, die das iranische Regime in den vergangenen Jahren aufgestellt hat, wären Goebbels sicherlich nicht in den Sinn gekommen. Außer Unterdrückung, Folter, Hinrichtungen, Massaker und Export von Terrorismus, gehören Dämonisierung und die Herstellung von Falschnachrichten zu den Errungenschaften des Regimes.
Um seine Verbrechen und seine Dämonisierungskampagne gegen seine Hauptopposition, die Organisation der Volksmudschahedin des Iran (PMOI/MEK), zu rechtfertigen, hat das iranische Regime einen großen Teil des Apparats des Ministeriums für Nachrichtendienste und Sicherheit (MOIS) für diese Arbeit reserviert. Das Regime hat Milliarden Dollar aus dem Nationalvermögen dazu verschwendet, Tausende von Büchern, Filmen und Dokumenten zu schaffen, zu produzieren und zu veröffentlichen, die angefüllt sind mit Falschnachrichten gegen die MEK. Diese Bücher und Filme sind der Verbreitung von Lügen über die MEK und deren Dämonisierung gewidmet.
Ein kurzer Blick auf eine dieser Lügen und Erdichtungen, die das MOIS geschaffen und in den staatlichen Nachrichtenagenturen zur Veröffentlichung verbreitet hat, bestätigt das.
Marjan, eine weltweit berühmte iranische Sängerin, die sich der MEK angeschlossen und ihre Aktivitäten gegen das iranische Regime auf der Seite des iranischen Widerstands im Ausland fortgesetzt hat, ist am Sonntag in einem Krankenhaus in Los Angeles gestorben. Ihr Tod wird vom ganzen iranischen Volk betrauert, darunter Künstler und Athleten innerhalb des Iran, die Botschaften und Beileidsbekundungen in ihren Benutzerkonten in den sozialen Medien ausgetauscht haben.
Das Mullah Regime war erzürnt über diese Aktivitäten und reagierte in seinen Medien und fragte, warum manche Leute den Tod einer Sängerin der MEK betrauerten.


Als die Beileidsbotschaften zunahmen und auch manche Athleten und Künstler innerhalb des Iran sich dieser Welle anschlossen, startete das MOIS eine Lügenkampagne, um die Künstler zu zwingen, gegen die MEK Position zu beziehen.
Eigentlich ist es für das Mullah Regime ein Verbrechen, überhaupt über die MEK zu sprechen, aber dennoch veröffentlichte das MOIS eine gefälschte Zeitung, die wie eine Zeitung der MEK aussieht, bekannt als „Mojahed“ und in dieser gefälschten Zeitung wurde über Marjans Tod geschrieben mit den Fotos von 16 Athleten und Künstlern, die innerhalb des Iran leben und die ihre Trauer über Marjans Tod zum Ausdruck brachten.
Das MOIS verbreitete dann Berichte über diese gefälschte Zeitung in seinen Medien und stellte es so dar, als ob die MEK in ihrer Zeitung innerhalb des Iran Bilder von diesen Künstlern verbreitet hätte, um zu zeigen, dass die Künstler Unterstützer der MEK seien.
Die Absicht hinter der Veröffentlichung dieser gefälschten Zeitung und der betreffenden Nachrichten ist, Positionen gegen die MEK zu beziehen. Die Medienanstalten des Regimes bedrohten mit der Veröffentlichung dieser Falschnachrichten die betreffenden Künstler, die ihre Trauer über Marjans Tod zum Ausdruck brachten, und schrieben: „Jeder weiß, dass die MEK das infamste terroristische Grüppchen in der iranischen Bevölkerung ist, und die, die sie unterstützen sind dasselbe für alle anderen“.
Mit anderen Worten: Künstler und Athleten, die einfach eine Trauerbotschaft verschickt haben, wurde gedroht, dass sie als „Terroristen“ betrachtet würden. Das MOIS hat diese gefälschte Zeitung geschaffen, während die MEK schon vor Jahren damit aufgehört hat, eine Zeitung in Papierform zu veröffentlichen; alle ihre Nachrichten und Positionen erscheinen online.
Die staatliche Webseite des Journals Hamshahri gehört zu den Medien, die am 9. Juni einen Bericht über diese gefälschte Zeitung veröffentlicht hat. Hier die Übersetzung eines Teils aus dem Artikel in Hamshahri:

Warum sind die Bilder von iranischen Athleten und Künstlern im Journal der MEK?
Das Mojahed Journal, das die Sichtweise des Grüppchens MEK wiedergibt, hat in einem seiner letzten Ausgaben die Namen und Bilder von 15 iranischen Künstlern und von einem Athleten veröffentlicht.
[Der Artikel] befasst sich mit den Reaktionen der iranischen Schauspieler/Schauspielerinnen auf die Nachricht vom Tod einer alten Sängerin, die mit dem terroristischen Grüppchen MEK kooperiert und es unterstützt hat. Shala Safi Zamir, auch als Marjan bekannt, hat mehrfach Maryam Rajavi, die Führerin der Gruppe, und ihre Verbrechen gegen das iranische Volk unterstützt, indem sie das Hauptquartier und die Versammlungen der MEK besuchte. Deshalb sollte man denken, dass die Nachricht über ihren Tod nicht auf den virtuellen Seiten iranischer Schauspieler und Schauspielerinnen erscheinen werde. Jedermann weiß, dass die MEK Terroristen das am meisten gehasste Grüppchen in der iranischen Bevölkerung bilden, und diejenigen, die mit ihr kooperieren, sind da keine Ausnahmen.
Was aber in Wirklichkeit hervortrat, war die Gleichgültigkeit einiger Berühmtheiten gegenüber dem dunklen Hintergrund dieser alten Sängerin. Nachdem die Schauspieler, Schauspielerinnen und Athleten auf ihren persönlichen Seiten in den sozialen Medien ihre Trauer über den Tod der Sängerin zum Ausdruck brachten, nutzte das Mojahedin Journal die Gelegenheit, um ein Bild von Abi Karimi und 15 anderen Schauspielern und Schauspielerinnen in seiner Ausgabe vom 9. Juni 2020 mit der Schlagzeile „Trauer von Künstlern über den Tod von Lady Marjan“ zu veröffentlichen.
[Zitat Ende]
Das ist nicht das erste Mal, dass das iranische Regime sich so schmutzig verhalten hat. Das Regime hat schon oft gefälschte Mojahedin Journale produziert und sie in Gefängnissen verteilt, um auf politische Gefangene Druck auszuüben und ihre Moral zu brechen. Ein Beispiel einer solchen gefälschten Zeitung wurde am 18. Juni 2003 veröffentlicht. In diesem gefälschten Journal schrieb das Regime, dass der Führer des Iranischen Widerstands und vier Vertreter der MEK von US Truppen in Camp Ashraf verhaftet und an einen unbekannten Ort gebracht worden seien, um gegen „al-Kaida Führer im Iran“ ausgetauscht zu werden.

Struan Stevenson – Iranische mittellosen Straßenkinder werden für die Verbreitung des Coronavirus beschuldigt


Iran, child laborers are the unwitting victims of this chaos, forced to take to the streets in search of money for a day’s meager meal
Im Iran sind arbeitende Kinder die vergessenen Opfer dieses Chaos. Sie sind gezwungen, auf den Straßen nach Geld zu betteln, um sich ein karges Mahl leisten zu können

In einem Artikel auf United Press International (UPI) untersuchte Struan Stevenson, ein früheres Mitglied des EU Parlamentes und Koordinator für einen Wandel im Iran, die kriminelle Rolle des iranischen Regimes in der Coronavirus Pandemie, vor allem in Bezug auf die Kinderarbeit in iranischen Städten. In dem Artikel wird anhand schockierender Fakten aufgezeigt, wie diese Kinder brutal ausgebeutet werden und wie kriminelle Agenten des Regimes daran beteiligt sind. Stevenson zeigt auf, wie diese unschuldigen Kinder unter den härtesten Bedingungen leben und wie sie Opfer des Ausbruch des Coronavirus im Iran unter der Herrschaft der Mullahs sind.
Hier der vollständige Text des Artikels:
Von Struan Stevenson
10. Juni (UPI) – Nelson Mandela sagte einst:“ Den wahren Charakter einer Gesellschaft sieht man daran, wie sie mit ihren Kindern umgeht.“ Der wahre Charakter der faschistischen Diktatur, die im Iran herrscht, hat sich vor allem während der Coronavirus Pandemie sehr deutlich gezeigt.
Während Wissenschaftler in aller Welt sich einig sind, dass Kinder weniger vom Covid-19 als Erwachsene betroffen sind, hat das Regime im Iran die Straßenkinder dafür verantwortlich gemacht, dass sich die Krankheit im Iran verbreitete. Es wird geschätzt, dass es 33.000 mittellose Straßenkinder gibt, die unter harten Bedingungen in den iranischen Städten und Großstädten leben. Das Alter dieser Kinder reicht von 5 – 16 Jahren. Sie hungern und werden mißhandelt und sie sind gezwungen, auf den Straßen zu schlafen, wo sie ein karges Leben führen, indem sie Blumen oder Kaugummis verkaufen, Autoscheiben putzen oder andere niedrige Arbeiten verrichten, um zu überleben.
Doch nun hat ein Mitglied der parlamentarischen Kommission für Gesundheit im theokratischen Regime diese Kinderarbeiter als „wichtigste Quelle für die Verbreitung des Coronavirus“ bezeichnet. Diese völlig unbewiesene Anschuldigung hat die verwundbaren Kinder weiterem Hass und Mißhandlungen ausgesetzt.

Die Islamische Republik Iran hat die UN Konvention der Rechte von Kindern 1991 unterzeichnet und 1994 ratifiziert. Nach der Ratifizierung machte das klerikale Regime folgende Ankündigung:“ Wenn der Text der Konvention inkompatibel mit den inländischen Gesetzen ist oder wird oder den islamischen Standards widerspricht, dann wird sich die Regierung der Islamischen Republik nicht daran halten.“
Mit diesem religiösen Schlupfloch, das eine Art Ausstiegsklausel ist, hat der Iran mehrfach die Verpflichtungen unter diesem Abkommen verletzt und ausländische Regierungen und internationale Menschenrechtsorganisationen kritisiert. Und nun nutzen die Mullahs die Straßenkinder mit ihrer Erklärung der Verbreitung des Coronavirus im Iran, um von ihrer eigenen Inkompetenz und der Korruption abzulenken.
Laut den akkuraten täglichen Berichten der Widerstandseinheiten der Volksmojahedin Iran (PMOI/MEK) sind im Iran mehr als 50.000 Menschen durch den Covid – 19 Virus gestorben, obwohl die Mullahs der Welt erzählen wollen, es gäbe nur 8500 Tote. Ihre Lügen sollen den Fakt verdecken, dass sie in dieser Krise versagt haben, dass Schutzmaterial und Beatmungsgeräte an ihre terroristischen Verbündeten der Hisbollah im Libanon gingen oder an ihre schiitischen Milizen im Irak. Vor allem aber wurde das meiste Material zu horrenden und überzogenen Preisen auf dem Schwarzmarkt verkauft, während ihre eigenen Ärzte und Krankenschwestern ohne oder mit wenig Schutz arbeiten mussten.
Präsident Hassan Rouhani bestand darauf, dass seine Regierung diese Krankheit unter Kontrolle gebracht hat und schickte die Menschen mitten in der Verbreitung des Virus wieder zur Arbeit. Und in dieser Phase werden nun die verwundbaren Kinder auf den Straßen beschuldigt. Das zeigt die Tiefe der Verdorbenheit der Mullahs.
In einem Video, was in Teheran von einem Mitglied der brutalen Bassidsch Sicherheitskräfte aufgezeichnet wurde, sieht man zwei verängstigte Kinder, die nicht älter als 6 oder 7 sind. Sie werden gezwungen, die Blumen zu essen, welche sie auf den Straßen verkaufen, inklusive der Plastikverpackung. Die Diebe der Bassidsch sagen, dass diese Kinder illegal auf den Straßen Handel betreiben und sie verbreiten solche Videos stolz auf den sozialen Medien und warnen dabei andere Kinder davor, das Gesetz zu brechen.
Dieser tief verstörende Film zeigt auch, wie einer der Diebe der Bassidsch ruft:“ Ess das, los, ess das!“, während die Kinder damit kämpfen, die Plastikverpackung ihrer Blumen herunter zu würgen. Dies zeigt, wie das iranische Regime mit den ärmsten Kindern des Landes umgeht. Die Regierungen der zivilisierten Welt sehen den Kampf gegen Kinderarmut als oberste Priorität an. Doch das unterdrückende Regime versieht sie mit Hohn und betrachtet sie als etwas, was man von den Straßen entsorgen muss.
Einige tapfere Menschenrechtsaktivisten im Iran gehen davon aus, dass es Millionen Kinderarbeiter im Land gibt. Diese bekommen nicht einmal die geringsten Hilfen und sind gezwungen, für einen Bruchteil der üblichen Vergütung zu arbeiten, um nicht zu verhungern. Viele Kinder finden sich an den Mülltonnen und Mülldeponien des Landes wieder, wo sie nach etwas Essbaren oder nach Dingen suchen, die sie verkaufen können. Der Iran ist trotz seiner reichen, zivilisierten und offenen Kultur ein internationaler Außenseiter geworden. Sein religiöses faschistisches Regimes begeht Menschenrechtsverbrechen und exportiert Terrorismus, während seine überlasteten 80 Millionen Einwohner, von denen die Hälfte unter 30 ist, kämpfen, um ihre Familien zu ernähren. Über 70 Prozent der Bevölkerung leben an oder unterhalb der internationalen Armutsgrenze.
Für ein Land, welches die zweitgrößten Gasreserven und die viertgrößten Ölreserven hat, befindet sich der Iran in einem wirtschaftlichen Chaos, für das direkt der oberste Führer Ajatollah Ali Khamenei und Hassan Rouhani verantwortlich sind. Ihre Politik der aggressiven militärischen Expansion im Mittleren Osten hat Milliarden Euro in den Export von Terrorismus und in Stellvertreterkriege in Syrien, Jemen, Libanon, Gaza und den Irak fließen lassen. Im Iran geben die Ajatollahs Milliarden Euro aus, um ihr geheimes Atomwaffenprogramm fort zu setzen, während weitere Säcke voller Geld in die eigenen Taschen und auf die eigenen privaten Bankkonten wandern. Dies ist die perfekte Rezeptur, um eine Wirtschaft in den freien Fall zu versetzen und dies wird die allgegenwärtige Korruption und das Mismanagement beschleunigt. Hinzu kommt die Politik des „maximalen Drucks“ durch US Präsident Donald Trump mit seinem Paket an Sanktionen sowie die Auswirkungen durch die Coronavirus Pandemie.
Die iranischen Kinder sind die unwissenden Opfer dieses Chaos. Sie sind gezwungen, auf die Straßen zu gehen, um sich ihr Geld für ein karges Mahl zu verdienen. Sie sind auch immer wieder Opfer von Kinderhändlern. Viele werden in die Drogenabhängigkeit gezwungen und sie werden sexuell mißbraucht, vergewaltigt und fallen in eine lebenslange Drogenabhängigkeit. Die Zukunft jedes Landes hängt von seinen Kindern ab und die Mullahs vernichten so seine Zukunft. Es gibt keine Gefahr, dass die Weisheit von Nelson Mandela und seine Visionen je in die mittelalterliche Gehirne der Mullahs vordringen. Die einzige Hoffnung für die Zukunft des Landes ist die schnelle Entfernung dieses bösartigen Regimes.

Struan Stevenson ist der Koordinator für die Kampagne für einen Wandel im Iran. Er war von 1999 – 2014 Abgeordneter im EU Parlament, 2009 – 2014 Präsident der parlamentarischen Delegation für die Beziehungen mit dem Irak und von 2004 – 2014 Vorsitzender der Freunde für einen freien Iran im Parlament. Heute ist er ein internationaler Dozent für den Mittleren Osten und Präsident der Europäischen Vereinigung für einen freien Irak.

US Finanzministerium veröffentlicht neue Liste von 125 sanktionierten Schiffen des iranischen Regimes

Albert Gallatin Statue US Flag US Treasury Department Washington DC. Statue by James Fraser and dedicated in 1947.

Die Abteilung für die Kontrolle ausländischer Konten im US Finanzministerium hat eine Liste veröffentlicht, auf der 125 Tanker und Schiffe verzeichnet sind, die Verbindungen zu Schiffslinien des iranischen Regimes haben. Sie fallen nun unter die Sanktionen, weil sie in Aktivitäten verwickelt waren, welche unter den Atowafffensperrvertrag fallen.
Nach der Veröffentlichung der Liste am Montag gab das US Finanzministerium bekannt, dass die Änderungen gemacht wurden, weil die Schiffe wegen der Verletzungen der atomaren Abrüstung von den USA mit Sanktionen belegt werden. Diese Sanktionen basieren auch auf dem Anti – Atomwaffengesetz, welches das iranische Regime selbst aufgestellt hatte.
Auf einer Pressekonferenz, die ebenfalls am Montag stattfand, gab US Außenminister Mike Pompeo die neuen Sanktionen gegen die Schiffslinien des Regimes und seiner Subunternehmen in Shanghai bekannt. Er sagte:“ Heute wurden Sanktionen gegen die Schiffslinien der Islamischen Republik Iran verhängt. Vor sechs Monaten habe ich bekannt gegeben, dass die USA aktiv werden, weil diese Einrichtungen gegen die Executiv Order 13382 verstoßen, welche bei Verstößen bei Massenvernichtungswaffen und ihrer Unterstützer greift. Es wird nur der Export von humanitären Gütern in den Iran erlaubt und es wurden 180 Tage Zeit gewährt, um alternative Schiffswege zu finden. Nun ist diese großzügig gewährte Zeit abgelaufen und die Unternehmen und Schiffslinien, die nun noch mit dem Iran Geschäfte machen, müssen nun andere Verschiffungsmethoden wie IRISL oder E-Sail nutzen. Jede Regierung, jede Einrichtung und jede Person, die nun über IRISL und/oder E-Sail agiert, geht das Risiko ein, unter die Sanktionen der USA im Bereich der Massenvernichtungswaffen zu fallen.“
“IRISL has repeatedly transported items related to Iran’s ballistic missile and military programs and is also a longstanding carrier of other proliferation-sensitive items, including Nuclear Suppliers-Group controlled items. Despite Iran’s claims that it will never develop nuclear weapons and associated delivery systems, the Iranian regime has continued to pursue and procure proliferation-sensitive items in violation of UN Security Council Resolution 2231. The international community should take notice of Iran’s continued deception. I urge the maritime industry and governments around the world to review and heed the information in the May 14, 2020, U.S. Guidance to Address Illicit Shipping and Sanctions Evasion Practices, which addresses how Iran abuses the international shipping system to advance illicit activities.”
“The US move comes after the Islamic Republic ignored US sanctions and sent five tankers to Venezuela,” the official IRNA news agency reported on June 08. The US Treasury Department has used “sanctions regulations on the proliferation of weapons of mass destruction” and “regulations on financial sanctions against the Iranian regime” for these ships.
The Iranian regime sent five fuel tankers to gasoline-starved Venezuela in exchange for gold. Since the regime is unable to export and sell its oil to other countries and its oil-dependent economy is in a freefall, and with oil prices down due to the COVID-19 pandemic, the mullahs’ regime is in need of this transaction with Venezuela despite its possible consequences.
The regime needs money to fund its oppressive forces to control the restive Iranian society, as well as supporting its proxy terrorist groups to implement the mullahs’ warmongering plans. This transaction, despite its possible outcome, such as the new secondary sanctions, brought an estimated gold of $500 million in value.
For years, Venezuela has rushed to the help of the regime, and their relationship is decades long. In a report published on March 23, 2013, the Washington Free Beacon, quoting a former U.S. official wrote: “It’s easy to say billions have been laundered through various Iranian enterprises and institutions through the Venezuelan economy.”
The international community should increase its actions against the Iranian regime and block all the mullahs’ possible way of funding their warmongering and oppression machine.

 

Sanctions against IRISL and E-Sail Shipping Company come into effect today. Despite Iran’s claims that it will never develop nuclear weapons and associated delivery systems, the Iranian regime has continued to pursue and procure proliferation-sensitive items.
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„IRISL hat wiederholt Gegenstände im Zusammenhang mit iranischen Programmen für ballistische Raketen und sein Militär transportiert und ist auch ein langjähriger Träger anderer Gegenstände, die unter den Atomwaffensperrvertrag fallen, einschließlich der von der Gruppe atomarer Beschaffung kontrollierter Gegenstände. Trotz der Behauptungen des Iran, niemals Atomwaffen und damit verbundene Trägersysteme zu entwickeln, hat das iranische Regime unter Verstoß gegen die Resolution 2231 des UN-Sicherheitsrates weiterhin Gegenstände gesucht und beschafft, die unter diese Resolution fallen. Die internationale Gemeinschaft sollte die fortgesetzte Täuschung des Iran zur Kenntnis nehmen. Ich fordere die maritime Industrie und die Regierungen auf der ganzen Welt nachdrücklich auf, die Informationen in den US-Leitlinien zur Bekämpfung der illegalen Schiffahrt und der Umgehung von Sanktionen vom 14. Mai 2020 zu überprüfen und zu beachten, in denen dargelegt wird, wie der Iran das internationale Schiffahrtssystem missbraucht, um illegale Aktivitäten voranzutreiben. “
“Der Schritt der USA kommt, nachdem die Islamische Republik die US Sanktionen ignoriert und fünf Tanker nach Venezuela geschickt hat”, berichtete die offizielle Nachrichtenagentur IRNA am 08. Juni. Das US-Finanzministerium hat “Sanktionsbestimmungen für die Verbreitung von Massenvernichtungswaffen” und ” Vorschriften über finanzielle Sanktionen gegen das iranische Regime“ für diese Schiffe als Grund genannt.
Das iranische Regime schickte fünf Öltanker nach Venezuela, wo es einen Mangel an Benzin gibt. Da das Regime nicht in der Lage ist, sein Öl in andere Länder zu exportieren und zu verkaufen und sich seine ölabhängige Wirtschaft im freien Fall befindet und die Ölpreise aufgrund der COVID-19-Pandemie gesunken ist, benötigt das Mullahregime diese Transaktion mit Venezuela, trotz seiner möglichen Folgen.
Das Regime braucht Geld, um seinen Unterdrückungsapparat zur Kontrolle der rebellierenden iranischen Gesellschaft zu finanzieren und um seine Terroristengruppen bei der Umsetzung der kriegerischen Projekte zu unterstützen. Diese Transaktion brachte trotz ihres möglichen Ergebnisses wie der neuen Sanktionen einen geschätzten Goldwert von 500 Millionen $.
Venezuela eilt seit Jahren dem Regime zu Hilfe, und ihre guten Beziehungen existieren viele Jahrzehnte lang. In einem am 23. März 2013 veröffentlichten Bericht schrieb der Washington Free Beacon unter Berufung auf einen ehemaligen US Vertreter: “Es ist leicht zu belegen, dass Milliarden durch verschiedene iranische Unternehmen und Institutionen über die Wirtschaft in Venezuela gewaschen wurden.”
Die internationale Gemeinschaft sollte ihre Aktionen gegen das iranische Regime verstärken und alle Möglichkeiten der Mullahs blockieren, ihre Maschinerie der Kriegstreiberei und der Unterdrückung zu finanzieren.

Die nuklearen Ambitionen des iranischen Regimes und der IAEA Report


Anlage zur Urananreicherung in Fordow im Iran

Die Atomaufsichtsbehörde der Vereinten Nationen und Atomexperten sind besorgt über die Aktivitäten des iranischen Regimes im Nuklearbereich; manche von ihnen warnen, dass das Mullah Regime nur noch Monate vom erfolgreichen Bau einer Atomwaffe entfernt ist.
Im Verlauf einer Online Konferenz, die der Nationale Widerstandsrat Iran abgehalten hat, hat Dr. Olli Heinonen, der frühere stellvertretende Generaldirektor der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEO), gesagt, er glaube, das iranische Regime verfüge über genügend Komponenten, um funktionierende Atomwaffen herzustellen.

„Der Iran hat nicht nur die Zahl der Zentrifugen erhöht, sondern auch etwa eine Tonne niedrig angereichertes Uran produziert und bis zu 4,5 Prozent angereichert. Das genügt zurzeit, um eine atomtechnische Vorrichtung zu erstellen, mit der der Iran, wenn er will, sie weiter zu einem Niveau von 90 Prozent anreichern kann. Zugleich hat der Iran zusätzliche Zentrifugen installiert und er testet neue Modelle von Zentrifugen. Wenn die 2000 Zentrifugen wieder zusammengestellt werden, wird das die iranischen Anreicherungskapazitäten verdoppeln. Es wird die Zeit des Durchbruchs – die Zeit, die benötigt wird, um hoch angereichertes Uran für eine Atomwaffe zu produzieren – auf vielleicht zwei oder drei Monate bringen“, erklärte er.
In der vergangenen Woche hat die IAEO in einer Erklärung an ihre Mitgliedstaaten, die an die Presse durchgesickert ist, bestätigt, dass das iranische Regime alle seine Verpflichtungen und Beschränkungen nach den Bestimmungen des Atomvertrags von 2015 mit den Weltmächten, formell unter der Bezeichnung Gemeinsamer Umfassender Maßnahmeplan oder JCPOA bekannt, verletzt hat. Diese Erklärung ist eine Bestätigung für die vom Iranischen Widerstand seit langem vertretenen Position, dass die Mullahs den Bau einer Atombombe forcieren wollen, um ihre Herrschaft zu verlängern, und dass das, wenn die internationale Gemeinschaft nur zusieht, zu einer riesigen humanitären Katastrophe führt.
Der Report der IAEO enthüllt, dass die Lagerung von angereichertem Uran durch das Regime fast um das Achtfache über der Grenze liegt, die im JCPOA festgelegt wurde. Das Regime hat diese Maßnahme umgehend bestätigt. Kazem Gharib Abadi, der permanente Botschafter des Regimes bei den internationalen Organisationen in Wien, Österreich, bekräftigte das, was im neuesten Bericht der IAEO steht, indem er sagte: „Das neueste Dokument der IAEO bestätigt, dass der Iran seine frühere Entscheidung umsetzt, alle seine Verpflichtungen nach den Bestimmungen des JCPOA zu suspendieren“.
Dazu erklärte Herr Alireza Jafarzadeh, der stellvertretende Leiter des Vertretungsbüros des Nationalen Widerstandsrats Iran in den USA (NCRI-US) in einem Interview mit CNSNEWS: „Diesem Regime hätten niemals Anreicherungsmöglichkeiten erlaubt noch irgendeine Fähigkeit zu Forschung und Entwicklung im Atomsektor eingeräumt werden dürfen, gleichgültig unter welchem Vorwand“.
„Alle Pfade des iranischen Regimes zu spaltbarem Material müssen unwiderruflich blockiert werden und das Programm für ballistische Raketen, das den Zweck hat, diese mit Atomsprengköpfen auszustatten, muss vollständig abgebaut werden“.
„Die IAEO sollte das Regime unter die Entscheidungsgewalt des UNO Sicherheitsrat stellen, um die Wiederherstellung aller UNO Sanktionen auszulösen“, fügte er hinzu.
Das iranische Regime hat begonnen, die Erfüllung seiner Verpflichtungen nach dem JCPOA zu verringern, um die europäischen Länder zu erpressen, dem Regime dabei zu helfen, den US Sanktionen zu entgehen, die verhängt wurden, nachdem Präsident Trump aus dem Atomvertrag ausgestiegen ist, wobei er sich auf das verhängnisvolle Verhalten des Regimes bezog. Die europäischen Unterzeichnerstaaten haben jedoch sehr gezögert, das Regime zur Verantwortung zu ziehen. Das Regime verschwendet nationale Ressourcen für sein Atomprogramm, während dort täglich Menschen ihr Leben verlieren und mit Armut und Hunger zu ringen haben. Aber das Regime braucht eine Atombombe, um sein Leben zu verlängern, deshalb gibt es ihr Vorrang gegenüber der Gesundheit der Bevölkerung.
Das Mullah Regime hat sich niemals ganz dem JCPOA gefügt. Ali Akbar Salehi, der Chef der Atomorganisation des Regimes, hat zugegeben, dass er bei den Atomverhandlungen mit den P5+1 über die Anlage in Arak gelogen hat und dass er auf Anordnung von Khamenei einiges von der untersagten Ausstattung, die sie gekauft hatten, verheimlicht hat. (Das staatliche Fernsehen Kanal 4 brachte das am 22. Januar 2019).
Im April 2020 erklärte Salehi außerdem: „Aktivitäten im Atomsektor, Forschung und Entwicklung über den atomaren Energiezyklus, die Umwandlung von Uran und die Anreicherung (Produktion und Lagerung) werden ohne jegliche Einschränkungen weitergeführt“.
Salehis Äußerungen lassen erkennen, dass das iranische Regime niemals sein verdecktes Atomwaffenprojekt aufgegeben hat und dass es weiter falsche und irreführende Informationen weitergibt, während es seine illegalen Atomaktivitäten beschleunigt, wobei es auch von der globalen Coronavirus Krise profitiert.
Angesichts einer unruhigen Gesellschaft und des internationalen Drucks wegen seines Terrorismus hält das Mullah Regime an seinen atomaren Ambitionen fest.

IAEA: Das iranische Regime verstößt gegen den Vertrag zur nuklearen Nonproliferation

 

 

Es ist geboten, die sechs Resolutionen des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen wieder in Kraft zu setzen und den Auslöse-Mechanismus zu bedienen

Der Generaldirektor der Internationalen Atomenergie-Behörde (IAEA) bestätigt in zwei Berichten über das Nuklearprogramm des iranischen Regimes dem Leitungsgremium der Behörde, daß das Regime mehrfach gegen den Vertrag zur nuklearen Nonproliferation (NPT), das Zusätzliche Protokoll und den Umfassenden Plan gemeinsamen Handelns (JCPOA) verstoßen hat.

Einer der beiden Berichte trägt den Titel: „Das Garantie-Abkommen NTP mit der Islamischen Republik des Iran“; darin wird unterstrichen: „Als ein Ergebnis seiner fortlaufenden Auswertungen stellt die Agentur eine Reihe von Fragen fest, die sich auf mögliches nicht-deklariertes nukleares Material und nukleare Tätigkeit an drei Orten des Iran beziehen, welche von ihm nicht angegeben worden sind.“

In seinem zusammenfassenden Bericht fährt die IAEA fort: „Mit ernster Besorgnis stellt die Agentur fest: Der Iran hat seit mehr als vier Monaten der Agentur den Zugang nach Artikel 4 b (i) und Artikel 5c des Zusätzlichen Protokolls zu zwei Geländen verweigert; er hat sich seit fast einem Jahr an substantiellen Gesprächen zur Klärung der Fragen der Agentur, die mögliches nicht-deklariertes nukleares Material und nukleare Tätigkeit im Iran betreffen, nicht beteiligt. Damit wird die Fähigkeit der Agentur, die betroffenen Fragen zu klären und dadurch die glaubwürdige Gewißheit zu schaffen, daß undeklariertes Material und entsprechende Tätigkeiten in diesen Geländen nicht vorhanden sind, ungünstig beeinflußt.“

Der zweite Bericht bezieht sich auf die Art, wie das Regime sich an die in der Resolution 2213 des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen und dem JCPOA festgestellten Verpflichtungen hält. Er stellt fest: Am 20. Mai belief sich der Speicher niedrig-angereicherten Urans des Regimes auf 1 571,6 kg, und „am 8. Juli 2019 stellte die Agentur fest, daß der Iran mit der Anreicherung von UF6 zu mehr als 3,6% U-235 (para. 28) begonnen habe. Seit diesem Tage reichert der Iran Uran bis zu 4,5% U-235 an. Außerdem setzt er gewisse Anreicherungs-Tätigkeiten fort, die seinem langfristigen Plan zur Anreicherung und R&D-Anreicherung nicht entsprechen, wie er ihn am 16. Januar 2016 (para. 52) der Agentur vorgelegt hatte. 24.“ Dabei genehmigt der JCPOA nur die Anreicherung von zu 3,67% angereichertem Uran und eine maximale Speicherung von 202,8 kg.

Neue Berichte der IAEA zeigen einmal wieder: Das iranische Regime hat sein Projekt des Baus einer Atombombe nicht aufgegeben. Sofort nach der Unterzeichnung des Nuklearabkommens am 14. Juli 2015 gab Frau Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des Nationalen Wider-standsrates des Iran (NWRI), bekannt: „Die Aussetzung von sechs Resolutionen des Sicherheitsrates würde die von den Mullahs begangenen Täuschungen und ihr Streben nach einer Atombombe nicht verhindern.“ Fünf Jahre nach Unterzeichnung des Nuklear-Abkommens bestätigen die Verstöße, die das Regime begeht, diese Vemutung. Der fortgesetzte Mangel an Transparenz zu den möglichen militärischen Dimensionen seines Nuklearprogramms (PMD), die Tätigkeit der „Organisation zur Erneuerung der Verteidigung und der damit verbundenen Forschung“ (farsi: SPND) und das „Zentrum der Erforschung und Erweiterung der Technologie der Explosion und ihrer Bedeutung (Markaz-e Tahghighat va Tose‘ e Fanavari-e Enjefar va Zarbeh)“ – bekannt unter dem Akrononym METFAZ – gehören zu diesen Tätigkeiten.

Am 6. Januar 2020 bezeichnete Frau Rajavi die Entscheidung des iranischen Regimes, sich an die „Einschränkung der Zahl der Zentrifugen, der Kapazität, des Prozentsatzes und des Niveaus der Anreicherung von Uran sowie der Forschung und Entwicklung“ nicht zu halten, als praktischen Abschied von dem mit dem Iran abgeschlossenen Nuklearabkommen. Sie unterstrich die Notwendigkeit, den Auslösemechanismus zu aktivieren und die sechs Resolutionen des Sicherheitsrates, die sich gegen das Regime richten, wieder in Kraft zu setzen; sie fuhr fort, das unmenschliche Regime genieße alle im JCPOA enthaltenen Wohltaten und Konzessionen, nur um den Export des Terrorismus, die Kriegstreiberei im Ausland und die Repression im Lande fortzusetzen.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates des Iran (NWRI)
den 9. Juni 2020

Forschungszentrum der Majlis: Die Wirtschaft des Iran befindet sich in freiem Fall


Die wirtschaftliche Krise im Iran

Die Wirtschaft des iranischen Regimes befindet sich in freiem Fall; sie hat das Stadium vollständiger Zerstörung erreicht. Die Art, wie das Regime das nationale Vermögen verschleudert und ausplündert, um seine Kriegstreiberei und seine Maschinerie des Terrors, seine nukleare Tätigkeit und die Revolutionsgarden (IRGC) zu finanzieren, hat zu einer wirtschaftlichen Katastrophe geführt. Außerdem wird die ökonomische Notlage durch die im Regime institutionalisierte, systematische und verbreitete Korruption noch verschlimmert. Unter diesen Umständen führte die vom Coronavirus bewirkte Krise dazu, daß Millionen Iraner arbeitslos wurden und die wirtschaftlichen Probleme sich steigerten.

Das Forschungszentrum des iranischen Parlaments hat einen Bericht über die wirtschaftliche Lage des Landes erstellt. Am 31. Mai präsentierte Mohammad Ghasemi, der Leiter des Zentrums, ihn dem neuen Parlament der Mullahs. Er trägt den Titel: „Ein Bild von der wirtschaftlichen Situation des Landes: Herausforderungen und Strategien“. Sein Erscheinen fand in den staatlichen Medien weithin Beachtung.

Er befaßt sich mit der wirtschaftlichen Situation während der beiden Amtszeiten Hassan Rouhanis; er beschreibt die bedeutende Abnahme des Lebensstandards des Volkes in den 10er Jahren. Die direkte Vorführung einer Zusammenfassung des Bericht durch den Leiter des Forschungszentrums der Majlis und dessen umfangreiche Berücksichtigung in den staatlichen Websites, die mit der Fraktion Khameneis verbunden sind, zeigt die Verschärfung des Konflikts zwischen dem neuen Sprecher des Parlaments, dem Brigadegeneral des IRGC Mohammad Bager Qalibaf, und Präsident Hassan Rouhani.

Nach der staatlichen Nachrichtenagentur IRNA sprach Mohammad Ghasemi, der Leiter des parlamentarischen Forschungszentrums, über die verheerende wirtschaftliche Lage des Landes – darunter die Zunahme der Armut; er bezeichnete sie als Tumult der Wirtschaftspolitik. „Es ist nicht einmal klar,“, so sagte er, „wer dem Parlament für das Geschäfts- oder Bankwesen Rechenschaft schuldet. … Die Verwirrung der Innenpolitik hat auf die Außenpolitik übergegriffen und befördert kurzsichtige Darstellungen.“ Zweifellos gehört dieser Zustand zu den Machtkämpfen des Regimes um größere Anteile an der Macht; dabei versucht man, sich die verheerende wirtschaftliche Situation zu Nutze zu machen, um die Regierung Hassan bloßzustellen. Doch selbst dieser Bericht gibt zu, daß der wirtschaftliche Niedergang des Iran nicht verborgen bleiben kann; und das ist nicht nur dem Bankerott und der Korruptheit der Regierung Rouhani geschuldet, sondern sämtlichen korrupten Organisationen und Institutionen des Regimes, angefangen von dem Amt des Höchsten Führers Ali Khamenei mit seinem mehr als $200 Milliarden betragenden Vermögen über die Abgeordneten des Parlaments und die Justiz des Regimes bis hin zu der korrupten Mafia der Terroristen des IRGC, die alle Bereiche der iranischen Wirtschaft infiltriert haben und das Vermögen des Volkes ausplündern.

Experten des Forschungszentrums – des Think Tank der Legislative – stützen sich auf die offizielle Statistik des Regimes und berichten, sie hätten natürlich versucht, einen Teil der die Wirtschaft des Landes im Ganzen betreffenden Daten aufzuhellen (unklar, was hier gemeint ist) – z. B. auf dem Gebiet der Arbeits-losigkeit und dem der Inflation. Doch wenn wir uns derselben offiziellen Statistik bedienen, die nicht alle Tatsachen abdeckt, kommen wir zu elenden Ergebnissen.

Beispiellose Ursachen von wirtschaftlichen Zusammenbrüchen im Iran

Abnahme des Bruttoinlandsprodukts: Der wichtigste Grund des wirtschaftlichen Niedergangs des Landes liegt in der Abnahme des nationalen Bruttoinlandsprodukts. In einfachen Worten bedeutet dies den gesamten Wert der Güter und Dienstleistungen, die in einem Lande während eines Jahres hergestellt wurden.

Zunahme der Inflation: Die zweite Ursache dessen, daß das Land in dem schwarzen Abgrund der Armut versinkt, besteht in den starken inflationären Spannungen. Die 41 Jahre der religiösen Diktatur im Iran sind vollständig von Inflation belastet worden; selbst nach offiziellen Quellen hat die durchschnittliche Inflationsrate in den letzten vierzig Jahren 20% betragen; die durchschnittliche Inflationsrate der Welt schwankte hingegen zwischen 3 und 4%.

Nach dem Forschungszentrum des Parlaments weist der Iran die viertgrößte Inflationsrate auf – nach Venezuela, Zimbabwe und Argentinien. Einer der wichtigsten Faktoren dessen, daß sich die große Inflationsrate im Iran fortsetzt, ist der Berg von Liquidität, dessen Volumen unlängst die Zahl 2 500 Billionen Toman (das Zehntausendfache der für das Jahr 1979 gültigen Zahl) überschritten hat, während das Ausmaß der nationalen Produktion nach den gegenwärtigen Preisen nur um das Fünffache gesteigert wurde. Im Jahre 2019 betrug die Zunahme der Liquidität mehr als 31%, während das Bruttoinlandsprodukt um etwa 7,5% abnahm. Darin liegt die Hauptursache des Zusammenbruchs der nationalen Währung und der Kaufkraft des Volkes und ebenso der dramatischen Abnahme des Wechselkurses des Rial gegenüber den ausländischen Währungen.
Zunahme der absoluten Armut im iranischen Volk

Die wichtigste Folge der Abnahme der Wachstumsrate der iranischen Wirtschaft und der Fortsetzung der großen Inflationsrate ist die Ausbreitung der absoluten Armut in der Gesellschaft des Landes.

Bei der Prüfung der inflationären Rezession der iranischen Wirtschaft sollte man die Bedeutung der wirtschaftlichen Sanktionen – wie z. B. der über den Ölexport und sein Bankensystem verhängten – in Betracht ziehen. Sie wurden hauptsächlich wegen der illegalen Machenschaften des Regimes verhängt. Sobald es darauf verzichten würde, die in der Region vorhandenen Spannungen zu verschärfen – durch Unterstützung terroristischer Helfergruppen oder den Versuch, Atomwaffen zu erwerben und Mittelstreckenraketen zu produzieren und zu testen -, würden diese Sanktionen aufgehoben werden.

Am 4. Juni 2020 berichtete die staatliche Website „Eqtesad News“: Nach dem Forschungszentrum der Majlis ist die Armutsgrenze für vierköpfige Haushalte in Teheran in den letzten beiden Jahren von 2,5 Millionen auf 4,5 Millionen Toman angestiegen; d. h., daß die Inflationsrate um 80% zugenommen hat; eben sie hat die beträchtliche Anhebung der Armutsgrenze in Teheran und anderen Teilen des Landes bewirkt. Das hat – im Verein mit einer beträchtlichen Abnahme des allgemeinen Einkommens – zu der Anhebung der Armutsgrenze in den vergangenen Jahren geführt; die vorliegende Beweislage legt den Schluß nahe, daß besagte Variable in den Jahren 2019 und 2020 noch weiter ansteigt.

Wenn die Armutsgrenze solche Höhen erreicht, geraten viele Angestellte und Rentner und selbst Besitzer kleiner Läden unter die absolute Armutsgrenze.

Ferner berichtet das Forschungszentrum des Parlaments: Obwohl das nominelle Einkommen der iranischen Haushalte zwischen 2011 und 2019 zugenommen hat, nahm die durchschnittliche Kaufkraft des Iraner in diesem Zeitraum um etwa ein Drittel ab. Mit anderen Worten: Wenn das gesamte nationale Einkommen des Iran im Jahre 2019 in der Bevölkerung des Landes gleichmäßig verteilt würde, so würde die durchschnittliche Kaufkraft des Iraners um 34% geringer ausfallen als die für die erste Dekade von 2010 gültige.

Die verheerende wirtschaftliche Situation des Landes mit ihren allerlei Krisen geht auf die verbreitete Korruption und die Herrschaft der religiösen Diktatur zurück. Die Lösung der wirt-schaftlichen Probleme des Iran und der Gewinn wirtschaftlichen Wachstums können nur durch einen Wandel des Regimes und die Schaffung von Freiheit und Demokratie zuwege gebracht werden. Sie wird dem Volk die wirkliche Partizipation an der Wirtschaft des Landes und die für bedeutende Investitionen erforderliche Stabilität bescheren.

Es ist, wie Frau Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des Nationalen Widerstandsrates des Iran (NWRI), sagte: Sämtliche Versprechungen, die die Mullahs dem verarmten und von Unglück heimgesuchten Volk des Iran abgaben, waren hohl und wertlos. Die einzige Möglichkeit, Armut, Verkümmerung und Arbeitslosigkeit zu beenden, besteht darin, daß der üblen Diktatur der Mullahs ein Ende gemacht und Freiheit und Volkssouveränität errichtet wird.