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Weiterer Anstieg der Entlassungen in verschiedenen Städten des Iran

Layoffs on the rise in various cities in Iran70 Prozentiger Anstieg der Entlassungen von Arbeitern im Vergleich zum Vorjahr

Die Entlassungswelle von Arbeitern im gesamten Iran geht weiter. Mitarbeitern des Regimes zufolge stiegen die Entlassungen im Teheran um 49 Prozent und um mehr als 70 Prozent im ganzen Jahr im Vergleich zum Vorjahr. (ILNA, 8. April 2010).

Iran: Zwei Gefangene im Gefängnis von Orumieh ermordet

Iran: Two prisoners murdered in Orumieh prisonSelbstjustiz von Gefangenen im Gohardasht-Gefängnis

NWRI – Die Handlanger des klerikalen Regimes ermordeten zwei Häftlinge im Gefängnis von Orumieh auf grausame Weise. Am Sonntag, dem 18. April griff eine Sindereinheit Häftlinge im Gefängnis von Orumieh an, um ihren Protest zu ersticken. Bei diesem Übergriff, geleitet von einem Gefängniswärter namens Akbar Pishehvar, wurde ein Insasse mit dem Namen Seifoddin Yahya Zadeh durch Stockschläge auf seinen Kopf getötet. Der Protest im Gefängnis brach nach der Ermordung eines anderen Häftlings aus, der als Iraj Ghamangiz identifiziert wurde.

Niedergang eines einst glänzenden Geschäfts

Irans Wirtschaft steuert auf eine ernste Krise zu. Die Gas- und Erdölindustrie, eigentlich Rückgrat des Landes, stecken in Schwierigkeiten. Die Gewinne sprudeln nicht mehr, ausländische Investoren sind nicht in Sicht.

Von Ulrich Pick, ARD-Hörfunkstudio Istanbul, zurzeit in Teheran
Tagesschau.de – 20. April 10 – In der iranischen Wirtschaft werden die Anzeichen einer schweren Krise immer stärker sichtbar. Besonders deutlich zeigt sich dies in der staatlichen Gas- und Erdöl-Industrie, die eigentlich eine tragende Säule bildet. Die Tageszeitung "Bahar" berichtet, dass die ausländischen Investitionen während der vergangenen vier Jahre in diesem Bereich um 64 Prozent zurückgegangen sind. Lagen sie 2005 noch bei 4,2 Milliarden Dollar, schrumpften sie bis 2008 auf 1,5 Milliarden. Im vergangenen Jahr konnten nur noch knapp 18 Prozent der vorhergesagten Investitionen realisiert werden.

Um diese Ausfälle zu kompensieren, musste Teheran seine eigenen Investitionen in diesem Bereich um 250 Prozent erhöhen – was gleichzeitig eine dramatische Verschlechterung für andere Wirtschaftszweige bedeutete.

Gruppe von Agenten vor dem Eingangstor Ashrafs zu neuen Instruktionen nach Bagdad zurück gekehrt

Agents du Vevak devant la porte d'Achraf NWRI – Eine Gruppe von fünf Agenten des klerikalen Regimes, die vor dem Eingangstor in Camp Ashraf postiert war, wurde am Montag, den 19. April zurück nach Bagdad beordert, um dort den Mitarbeitern des Ministeriums für Geheimdienste und Sicherheit (MOIS) und der terroristischen Qods Einheit direkt Bericht zu erstatten. Dort wurden sie vom irakischen Komitee zur Schließung von Ashraf befragt, welches vom Büro des Premierministers kontrolliert wird. Die Gruppe bestand aus Gholamreza Ramezani und seiner Schwester, Soraya Abdullahi, Mah Monir Jalali und Alireza Vadian. Einige dieser Agenten waren bereits seit dem 8. Februar vor dem Eingangstor von Ashraf postiert.

Verwirrung über den Iran

Quelle: The Washington post, Editorial
 
 Verteidigungsminister Robert M.Gates stand am Wochenende im Mittelpunkt einer der Nachrichten in Washington, die für Wirbel sorgten. Ein hochrangiger Mitarbeiter machte Schlagzeilen, weil er das sagte, was sowieso jeder dachte. Der New York Times zu Folge verfaßte Gates im Januar ein geheimes Memo an das weiße Haus und unterstrich darin, dass die Obama Administration keine gut ausgedachte Strategie hat, falls der Iran an Atomwaffen gelangt, Sanktionen und Verhandlungen scheitern. Gates bestritt umgehend, dass das Memo eine Art „Wachruf“ sei, wie es ein anonymer Mitarbeiter gegenüber der Times sagte. Aber genau dies ist wahrscheinlich wahr: Es ist ein Beweise dafür, was jeder Beobachter schon längst dachte: Dass die Administration keinen klaren Plan besitzt.

Iran: Sieben Personen in zwei Tagen gehängt

 Anzahl der Hinrichtungen der letzten 13 Tage erhöht sich auf 24

NWRI – Zwei Gefangene wurden in Isfahan gehängt. Das berichtet heute die staatliche Tageszeitung Kayhan. Ihre Namen waren Soleyman J. und Ahmad Kh.

Iranische Medien berichteten gestern auch über die Hinrichtung von fünf anderen Gefangenen in der Stadt Kerman. Ihre Namen waren Mehdi N., Hossein S., Feizollah, Nazar B. und Alam H.

iranisches Regime filmt und fotografiert das Innere des Lagers Ashraf für terroristische Aktionen

Iranian regime’s agents taking films and photos from inside Ashraf for spying and terrorist operationsAgenten des iranischen Regimes filmen und fotografieren das Innere des Lagers Ashraf; terroristische Aktionen

NWRI – Seit mehr als 70 Tagen kampieren Agenten des iranischen Regimes, die sich als Angehörige von Bewohnern Ashrafs tarnen, am Haupteingang des Lagers. Es handelt sich um eine gemeinsame Aktion des iranischen Regimes und der Regierung von Premierminister Nouri al-Maliki zur Erzeugung von Chaos und psychologischer Folter. Eine der Aufgaben dieser Agenten, die von dem Ministerium für Nachrichten und Sicherheit des Regimes (MOIS) und der terroristischen Quds-Truppe entsandt wurden,  besteht in Spionage; sie sollen Informationen über das Lager und seine Bewohner sammeln, die sie dann zu terroristischen Verbrechen benutzen können.

Iran: Fünf Familienmitglieder eines Ashrafbewohners als „Mohareb“ zum Tode verurteilt

 Iranischer Widerstand ruft zu Aktionen zum Schutz der Leben der Gefangenen auf

NWRI – In einem beispiellosen und inhumanem Akt hat das iranische Regime fünf Familienmitglieder eines Bewohners von Ashraf als Mohareb zum Tode verurteilt.  Herr Mohsen Daneshpour-Moghadam (67), ein Bazarhändler, und seine Frau Montahareh (Simin) Bahrami (55), sowie ihr Sohn Ahmad und die Nichte von Frau Bahrami, Frau Reyhaneh Haj-Ibrahim und Herr Hadi Ghaemi, ein Freund der Familie, wurden verhaftet und am 27. Dezember (Ashura Tag) in das Evin Gefängnis gebracht.

Iran: Vier Gefangene in Kerman, Behbahan und Shadgan gehängt

 In den letzten 10 Tagen wurden mindestens 19 Menschen hingerichtet

NWRI – Das iranische Regime hängte am 17. April zwei Gefangene in der südiranischen Stadt Kerman. Die Männer mit den Namen Feizollah und Nazar gehören dem Barahouiee Stamm an und kamen aus Zahedan, der Provinzhauptstadt von Sistan und Beluchistan. Die Mullahs haben Angst vor Ausschreitungen und dem verbreiteten Haß der Menschen auf das Regime in Sistan und Beluchistan und hängten die Gefangenen in Gefängnissen außerhalb der Provinz.

Mc Cain kritisiert Iranpolitik und ruft zu Sanktionen auf

 18. April (Agenturen) – Die USA lassen keine “zusammenhängende” Linie im Umgang mit dem iranischen Atomwaffenprogramm erkennen, sagte Senator John McCain und rief Präsident Obama auf, stärkere Sanktionen zu verhängen.

“Wir haben keine klare Politikrichtlinie”, sagte McCain heute bei “Fox News Sunday”. Während Obama und sein Vorgänger wiederholt mit Sanktionen gedroht haben, “haben wir bisher noch keine effektiven Maßnahmen in irgendeiner Weise sehen können.”, sagte McCain.