Maryam Rajavi, Präsidentin des nationalen Widerstandsrats des Iran, fordert vom Westen Härte gegenüber Teheran
Von Norbert Wallet
STUTTGARTER NACHRICHTEN – BERLIN. Bei ihrem Deutschland-Besuch wirbt die Chefin des iranischen Widerstands, Maryam Rajavi, für einen harten Sanktionskurs gegenüber dem Iran. Die Haltung der internationalen Gemeinschaft sei von großer Bedeutung für ihr Land.
Frau Rajavi, wie sehen Sie die weitere Entwicklung im Iran?
Die Aufstände und Proteste werden weitergehen. Es gibt kein Zurück mehr zu den Zuständen vor den Unruhen. Obwohl das Regime Tausende Bürger eingesperrt hat und viele in Schauprozessen zum Tode verurteilt wurden, hat der Widerstand immer mehr zugenommen. Gerade erst haben die Feiern zum iranischen Neujahrsfest zu massiven Volksprotesten geführt. Das Mullah-Regime ist heute sehr verwundbar geworden. Das ist der Grund, warum die Haltung der internationalen Gemeinschaft jetzt so wichtig ist.