Start Blog Seite 1196

Schluss mit der Stigmatisierung iranischer Patrioten

Mr. Struan Stevenson, President of the European Parliamentʹs Delegation for relations with IraqVon: Struan Stevenson
Quelle: The Washington Times

1997 dachten die Vereinigten Staaten und ihre westlichen Verbündeten, die Gelegenheit für ihren ersten bedeutsamen Dialog mit dem Iran seit der 1979er Revolution sei gekommen. In dem neu gewählten Präsidenten, Mohammad Khatami, sahen sie jemanden, mit dem sie verhandeln konnten, ein Mann, der in der Lage sei, Veränderungen in das etablierte System zu bringen.

Dafür forderten die in Teheran herrschenden Mullahs jedoch ihren Preis – der Westen musste die iranischen Volksmojahedin (PMOI/MEK) verbieten und auf die Liste der terroristischen Organisationen setzen. Das scheint ein kleiner Preis in der Welt der Realpolitik zu sein.

Neu ernannte Chefin der EU für Außenpolitik verurteilt das iranische Regime

AshtonNWRI – Die neu ernannte Chefin der EU für Außenpolitik verurteilte am Montag das iranische Regime, weil es nicht auf die internationalen Forderungen an sein Atomwaffenprogramm eingeht.

Catherine Ashton aus Großbritannien übernahm im vergangenen Monat das Amt der Außenpolitik von Javier Solana und sie sagte, die Welt könne nicht zulassen, dass das iranische Regime gerade in einer Zeit der Spannungen im Mitleren Osten abblockt, obwohl es unter dem Verdacht steht, in den Besitz von Atomwaffen kommen zu wollen.

Die Studenten protestieren im Iran weiter

Sharif University of TechnologyHunderte Studenten der Teheraner Technischen Universität Sharif protestierten am Samstag und forderten die "Freiheit für alle politischen Gefangenen". "Die Studenten wollen lieber sterben, als dass sie sich die Erniedrigung gefallen lassen", machten sie ebenfalls deutlich. Zahlreich vom Regime bezahlte Agenten versuchten in der Universität den Boykott der Studenten zu stören.

Das gelang ihnen jedoch nicht und die Studenten forderten weiter die Freilassung ihrer gefangenen Freunde.

Iran: Der Ausschuss des NWRI fordert die Freilassung der Mütter aus den Gefängnissen

Iran: NCRI's Committee calls for release of jailed mothersNWRI – Die Festnahme einer großen Zahl von Müttern von ermordeten Teilnehmern am jüngsten Aufstand und von politischen Gefangenen unterstreicht die Hilflosigkeit des klerikalen Regimes im Umgang mit dem landesweiten Aufstand des iranischen Volkes, bei dem Frauen und Mädchen eine wichtige Rolle, teilweise sogar eine führende Rolle spielen. Der Aufstand hat neue Dimensionen angenommen und gewinnt von Tag zu Tag trotz der brutalen Repressionen, der Morde und von Präventivmaßnahmen an Stärke.

Chamenei fordert hartes Vorgehen gegen Opposition im Iran

27 décembre 2009, TéhéranTEHERAN: Im Iran hat das geistliche Oberhaupt Ajatollah Ali Chamenei in einer live im Fernsehen übertragenen Rede von den Sicherheitskräften ein hartes Vorgehen gegen regierungsfeindliche Demonstranten gefordert Er beschuldigte zudem westliche Länder, hinter den jüngsten Unruhen im Dezember zu stecken. Die USA, Großbritannien und andere -wie er sich ausdrückte- "hochmütige Mächte" hätten seit 1979 mit ihren "irregeführten Verbündeten" im Iran gegen Ajatollah Chomeini und die Revolution gearbeitet. Daran habe sich nichts geändert, so Chamenei. –  Er hielt die Rede vor Besuchern aus der Stadt Ghom, in der es zu schweren Ausschreitungen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften gekommen war. Bei den Protesten Ende Dezember wurden mindestens acht Menschen getötet.

(Quelle: Deutsche Welle)

Mutlak sieht Verbindung zwischen seiner Streichung von der Wahlliste und dem Besuch des Mottaki

Saleh MutlakSaleh Mutlak sieht Verbindung zwischen seiner Streichung von der Wahlliste und dem Besuch des Mottaki in Bagdad

NWRI – Der Führer der Nationalen Dialog Front, Saleh Mutlak sieht eine Verbindung zwischen einer Verschwörung gegen seine Teilnahme an den kommenden Parlamtenstwahlen im Irak und dem jüngstem Besuch des iranischen Außenministers in Bagdad.

In einem Interview mit dem al-Shargiya TV am Donnerstag gab er bekannt: Die Wahrheit ist, dass wir, wie ihr und alle Iraker und vielleicht auch wie andere in der Welt von diesem Schritt überrascht sind, eine Entscheidung von einer Marionettenregierung von jemand der sich als Direktor aufspielt und versucht, eine politische Front zu reinigen und von Führern zu befreien.

Iran-Irak: Parlamentarier veruteilen Besuch von Mottaki

Protests against Iranian regime in Azamiyah, Iraq, Dec 25, 2009NWRI – Etwa 30 Mitglieder des irakischen Parlaments verurteilten in einer gemeinsamen Presseerklärung den Besuch des iranischen Außenministers, Manouchehr Mottaki, im Irak. Sie appellierten an die irakische Regierung, eine eindeutige, entschlossene Haltung gegen die Aggression des iranischen Regimes einzunehmen.

ISJ verurteilt den Ausschluss Dr. Mutlaks von den Parlamentswahlen im Irak

ISJNWRI – Der internationale Ausschuss für Gerechtigkeit (ISJ), zu dem mehr als 2.000 Parlamentarier zu beiden Seiten des Atlantiks gehören, verurteilte den Ausschluss Dr. Mutlaks von [den Parlamentswahlen, d.Ü.] im Irak und forderte die Einmischung des iranischen Regimes bei den Wahlen im Irak zu verhindern.

"Der Ausschluss von Dr. Mutlag von den Wahlen im Irak wird die Rechtmäßigkeit und Glaubwürdigkeit der Parlamentswahlen dort unterlaufen. Das ist ein Schritt zu einer Wahlfarce made in Iran für den Irak", steht in der Presseerklärung von Alejo Vidal-Quadras, dem Präsidenten des ISJ.

Im Folgenden der Wortlaut der Pressseerklärung von Dr. Alejo Vidal-Quadras, dem Präsidenten des Internationalen Ausschusses für Gerechtigkeit:

Todesstrafe droht: Angeklagte Demonstranten im Iran

Téhéran 27 décembre 2009 Seien laut Generalstaatsanwalt maßgeblich daran beteiligt gewesen, Bilder von den Protesten ins Ausland zu senden

Der Standard – Teheran – Die fünf nach Protesten im Iran verhafteten Demonstranten gehören einem Agenturbericht zufolge einer oppositionellen Exilgruppe an. Die als "Feinde Gottes" Angeklagten seien Mitglieder der iranischen Volksmudschahedin PMOI, meldete die staatliche Nachrichtenagentur IRNA am Freitag. Nach islamischem Recht droht ihnen bei einem Schuldspruch die Todesstrafe. "Die Personen wurden festgenommen, weil sie die Unruhen während des Aschura-Festes (am 27. Dezember) organisiert haben. Zudem waren sie maßgeblich daran beteiligt, Bilder von den Protesten ins Ausland zu senden", zitierte die Agentur den Teheraner Generalstaatsanwalt. Die Regierung in Teheran wirft dem Westen vor, in die Unruhen nach den Wahlen verwickelt zu sein.

Iran schirmt seine Atomprojekte in einem Tunnellabyrinth ab

Sample ImageNew York Times – 6. Januar 2010
Von WILLIAM J. BROAD
Im September vergangenen Jahres, als die unterirdische Urananreicherungsanlage in einem der Berge Irans in der Nähe der heiligen Stadt Qom entdeckt wurde, 
Mit der Entdeckung der unterirdischen Urananreicherungsanlage in einem der Berge Irans nahe der heiligen Stadt Qom im September vergangenen Jahres kam Licht in eine Angelegenheit größeren Ausmaßes: Im Verlauf des letzten Jahrzehnts versteckte der Iran einen zunehmend größeren Teil seines Atomkomplexes in einem Geflecht aus Tunneln und Bunkern, verstreut über das ganze Land.